Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Fuer Biozid-Produkte soll zukuenftig eine Meldepflicht gelten. Fuer den Erlass einer entsprechenden Verordnung will sich die Bundesregierung von der EU-Kommission gruenes Licht geben lassen. Bundesumweltminister Juergen Trittin: “Eine strikte Überwachung der Biozid-Produkte ist aktiver Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitsschutz.” Mit der Verordnung, die bereits zwischen den Ressorts abgestimmt ist, soll bestehendes EU-Recht umgesetzt werden. Ein nationales Biozid-Verzeichnis soll es den Behoerden erlei
Wissenschaftler entwickeln System gegen Abwassergestank, und Anlieger von bestimmten Lebensmittelbetrieben freuen sich auf frische Luft: Das Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven (ttz Bremerhaven) hat ein neues System zur Beseitigung von Geruchsbelästigungen erfolgreich getestet.
Pilotanlage zur Geruchsminderung von Abwasserteichen bei einem Kartoffelverarbeiter in Thüringen. “Wir haben die letzten Versuche gerade sehr positiv abgeschlossen”, freut sich ttz-Projektleiterin Dr
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie weisen beträchtliche Belastung der Atmosphäre in den Monsunübergangszeiten nach.
Mit einer Kombination von Satellitenbeobachtungen und Computermodellierung haben Forscher des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie die Luftverschmutzung durch Stickoxide über dem Indischen Ozean untersucht.
Sie konnten nachweisen, dass die Luft über dem zentralen Indischen Ozean in der südlichen Hemisphäre keineswegs immer so rein ist, wie
Seit gut einer Woche operieren drei starke Eisbrecher etwa 225 Kilometer vom Nordpol entfernt. Das Ziel: die 500 Meter mächtigen Ablagerungen am Grund des Arktischen Ozeans zu durchbohren, um so erstmals das Auf und Ab der Klimageschichte im Hohen Norden nachzuzeichnen. Inzwischen ist eine Bohrtiefe von mehr als 250 Metern erreicht. Das Alter der Sedimente in dieser Rekordtiefe wird auf etwa 40 Millionen Jahre geschätzt. Große Treibeisschollen, z.T. besetzt mit meterdicken Packeisrücken, bereiten de
Regierung ist wehrlos gegen Schmuggel von Lebewesen
Die Regierung des Inselstaates Papua Neuguinea ist nach eigenen Angaben unfähig, den Diebstahl und Schmuggel von Flora und Fauna aus dem Dschungel zu verhindern, berichtet das Südpazifik-Netzwerk PINA. Demnach fehle es an Ausrüstungsgegenständen, um den ungehinderten Schmuggel effektiv zu stoppen. Forscher vermuten in dem artenreichen Regenwald zahlreiche Pflanzen und Tiere, die für die Forschung von großer Bedeutung sind.
Im Kampf gegen das Treibhausgas Kohlendioxid arbeiten Forscher an einem ungewöhnlichen Plan: Das Gas soll in unterirdischen Depots und in den Tiefen der Meere verschwinden. Das könnte Kosteneinsparungen der Unternehmen und eine Entschärfung des Treibhausproblems zur Folge haben. Kritiker fürchten jedoch unvorhersehbare ökologische Schäden, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in der aktuellen Ausgabe 9/04.
Auf einem Versuchsfeld mitten in Polen wollen Forscher durch einen Boh
SRU veröffentlicht Forschungsbericht der FAL
Vor dem Hintergrund der weiteren Liberalisierung der Agrarmärkte und einem mittel- bis langfristig zu erwartenden Abbau staatlicher Fördermaßnahmen im Agrarsektor stellt sich aus umweltpolitischer Sicht die Frage, welchen Einfluss die Liberalisierung auf die Erreichung von Umweltzielen in der Agrarlandschaft hätte und welche zusätzlichen, agrarumweltpolitischen Maßnahmen umgesetzt werden müssten, um umweltpolitische Zielvorgaben einzuhalte
Unter “Precision Viticulture (PV)” versteht man weltweit die Berücksichtigung von kleinräumlichen Boden- und Bestandesunterschieden bei Bewirtschaftungsmaßnahmen, wie Bodenbearbeitung, Düngung und Pflanzenschutz im Weinbau. Zentrale technische Hilfsmittel sind dabei das Globale Positionierungs-System (GPS) und Geographische Informations-Systeme (GIS).
Während der Durchbruch dieser neuen Technologien in die landwirtschaftliche Praxis derzeit noch wegen unzureichender Rentabilität a
Landwirtschaftliches Versuchswesen kommt ohne Feldversuche nicht aus, zu vielfältig sind die Wirkungskombinationen von Klima, Bodenzustand, Sorten, Fruchtfolgen, Ernährung und Gesundheit auf die Ertragsbildung von Kulturpflanzen. Feldversuche sind jedoch arbeitsaufwändig und damit kostenintensiv, was in den vergangenen 15 Jahren und nicht nur in Deutschland zu einem erheblichen Abbau an Versuchskapazität geführt hat.
Auf der 12. Konferenz der “Internationalen Vereinigung zur Mechan
Sandstürme nehmen extrem zu – Nördliche Hemisphäre ist Quelle
Die enormen Mengen von Staub, die über die Erdoberfläche wehen, haben schwerwiegende Folgen für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Über die tatsächlichen Auswirkungen der riesigen Staubwinde berichtet der Forscher Andrew Goudie von der Universität Oxford beim Internationalen Geographischen Kongress in Glasgow.
Staubstürme nehmen nach Angaben des Experten in vielen Ländern extrem zu. Darüber hinaus werden
Der unkontrollierte Handel mit dem in Asien, Europa und Nordamerika beliebten Tropenholz Ramin bedroht die letzten Sumpf-Wälder in Südostasien. In Indonesien zerstört illegaler Raubbau den Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Orang Utans. Laut einer Studie, die der WWF am Donnerstag vorstellt, klafft eine große Lücke zwischen den gemeldeten Ausfuhrmengen der wichtigsten Raminexporteure Indonesien, Malaysia und Singapur und den Importzahlen der Empfängerstaaten. „Offiziell verläßt deutlich weniger
Die Europäische Kommission hat einen Bericht über die Durchführung und Durchsetzung des EU-Umweltrechts veröffentlicht. Der Bericht untersucht die ordnungsgemäße Umsetzung des EU-Umweltrechts in den Mitgliedstaaten. Er kommt zu dem Schluss, dass es 2003 in 301 Fällen zu erheblichen Versäumnissen bei der Umsetzung der Umweltrichtlinien gekommen ist. Dadurch erhalten die Bürger nicht das von ihnen erwartete hohe Umweltschutzniveau.
Umweltkommissarin Margot Wallström bemerkte zu dem Bericht: “
Das deutsche Forschungsschiff Polarstern entdeckte am frühen Morgen des 16. August 2004 bei 82 Grad Nord auf einer Eisscholle die Überreste der russischen Arktisstation Nordpol-32.
Der Forschungseisbrecher befindet sich derzeit auf seiner zwanzigsten Arktisexpedition. Seit dem 16. Juli führt ein internationales Team von Wissenschaftlern im Rahmen internationaler Forschungsprogramme an Bord Luftmessungen durch, erhebt Daten im Meer und vom Meereis und sammelt Gesteinsproben vom Meeres
Was passiert mit unseren Alpengletschern? Steigt der Meeresspiegel in Europa? Wie beeinflussen Klimaänderungen Menschen, Pflanzen und Tiere? Nehmen Hitzewellen und Unwetter zu? Müssen und können wir uns an Klimaveränderungen anpassen? Mit diesen und ähnlichen Fragen befasst sich der heute von der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen veröffentlichte Bericht “Impacts of Europes changing climate”, der maßgeblich durch das Umweltbundesamt (UBA) Berlin und die niederländische Umweltbehörde Rijks
Das Einsparen von Strom und Wärme ist die Basis jeder erfolgreichen Klimaschutzpolitik. Die Deutsche Umwelthilfe will zeigen, dass das Energiesparen von Städten und Gemeinden durch innovative Technologien und moderner Sanierung von Gebäuden mit mehr Lebensqualität für die Menschen verbunden ist. Neben der Verringerung des CO2-Ausstoßes profitieren auch der Mittelstand und das Handwerk durch neue Aufträge seitens der Kommunen und der Bürger. Das Projekt Energiesparkommune leistet somit auch einen wich
Emissionen aus Nordamerika können das – in größeren Mengen gesundheitsschädliche – bodennahe Ozon in Europa beeinflussen. Dies bestätigte jetzt die internationale Kampagne ICARTT (International Consortium for Atmospheric Research on Transport and Transformation), an der Atmosphärenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) maßgeblich beteiligt waren. In den USA, über dem Atlantik sowie an der Westküste Europas gelang es den Forschern im Juli und August 2004, mehrfach dieselbe Luft