Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Satelliten beobachten erstmalig die jahreszeitliche Wasserbilanz der Kontinente / Größte Änderungen in den Tropen und Sibirien
Wissenschaftlern des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) ist es erstmalig gelungen, das Muster der jahreszeitlichen Veränderungen im Wasserbudget der Kontinente mit Satelliten zu erfassen. Messungen mit dem Geo-Satellitenduo GRACE zeigten, dass die größten saisonalen Schwankungen in den großen tropischen Flusseinzugsgebieten (Amazonas in Südamerika, Kongo un
Trittin: Den Fluessen mehr Raum geben / Bundesumweltministerium ermoeglicht umfangreiches Rueckdeichungsprojekt in der Lenzener Elbtalaue
Im Rahmen seiner Sommerreise hat Bundesumweltminister Juergen Trittin am Donnerstagnachmittag das Naturschutzgrossprojekt “Lenzener Elbtalaue” in Brandenburg besichtigt. Seit 2002 foerdert das BMU in Lenzen die Rueckverlegung des Elbe-Deichs. Damit soll auf einem Areal von rund 400 Hektar eine von ungestoerter Ueberflutungsdynamik gepraegte Auenlan
Nuhr-Zentrum Senftenberg meldet besondere Erfolge bei kurmäßiger Anwendung
Kontakte mit Strom sind meist äußerst unangenehm. Weidezäune, Kurzschlüsse bei Haushaltsgeräten oder andere Begegnungen der schmerzhaften Art kennt fast jeder. Dass Strom Schmerzen lindert, ist weniger bekannt. Dabei hat die Elektrotherapie eine lange, durchaus erfolgreiche Geschichte. Unterschieden wird zwischen Verfahren mit überwiegend schmerzlindernder Komponente und Verfahren mit überwiegend durchblutun
Zusammenfassende Bewertung von Bracheformen und deren Bedeutung für die heimische Tier- und Pflanzenwelt
Die besondere Bedeutung von Brachen für die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft ist seit langem unbestritten. Um den Wissensstand zum Thema “Flächenstillle-gung und Naturschutz” zusammenzufassen, wurde mit dem Beginn des Projektes “Lebensraum Brache” die deutschsprachige Literatur ausgewertet. Die Ergebnisse wurden in einer Studie auf über 280 Seiten zusammengetragen. “Die
Die Schwarzfäule macht Winzern an der Mosel dieses Jahr stark zu schaffen. In einigen Rebanlagen sind 100 % der Reben befallen und bereits die Hälfte der Beeren vernichtet. In solchen Weinbergen droht ein Totalausfall der Ernte. Besonders betroffen ist der Ökoweinbau. Die Schwarzfäule wird durch den Pilz Guignardia bidwellii verursacht. 1885 wurde er nach Europa eingeschleppt, trat aber bisher nur in Frankreich und Italien auf. Ursprünglich ist er in Nordamerika zu Hause.
2002 wurde die Sch
Erst in zehn Jahren wird die Anfang März gestartete europäische Raumsonde Rosetta auf dem fernen Kometen Churyumov-Gerasimenko landen. Auf der langen Reise wird Rosetta vom Institut für Planetologie der Universität Münster begleitet.
Das Institut erhielt jetzt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Bewilligung für ein umfangreiches Forschungsprojekt im Zusammenhang mit der Kometenmission Rosetta. Es hat bei einer Laufzeit von vier Jahren ein Volumen von 484.000 Euro
Bienen als Umweltpolizisten – am Airport Köln/Bonn ist dies seit kurzem Realität.
Der Flughafen geht mit den Insekten auf die Suche nach Schadstoffen. Biomonitoring heißt das Verfahren, bei dem Organismen die Verbreitung von Schadstoffen in der Luft, im Wasser und am Boden aufdecken sollen. Rund 50.000 bis 60.000 Bienen sind auf dem rund 1.000 Hektar großen Airport-Gelände und der Umgebung für den Umweltschutz im Einsatz. Vier Bienenvölker wurden im April auf dem Flughafengelände au
Angesichts der Zerstörung bedeutender Teile des Donaudeltas durch Kanalbauarbeiten auf ukrainischem Gebiete hat der Naturschutzbund NABU das Auswärtige Amt aufgefordert politischen Druck auf die Ukraine auszuüben.
“Die Bauarbeiten am Schifffahrtskanal und in den Uferbereichen gefährden einen der großartigsten Naturräume der Erde und die wichtigste Drehscheibe des Vogelzuges im westlichen Schwarzmeerraum”, sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. Auch die UNESCO dürfe nicht taten
“Welt wird nicht von Asteroideneinschlag zerstört”
Millionen von Menschen an der Ostküste der USA und Kanadas könnten ertrinken wenn ein Ausbruch eines Vulkans auf den Kanaren einen Tsunami auslöst. Dafür wird die Welt in nächster Zukunft nicht von einem Asteroideneinschlag zerstört. Das berichtet das Environmental News Network heute, Mittwoch.
Der Wissenschaftler Bill McGuire hat auf einer Konferenz zum Thema Naturkatastrophen berichtet, dass der Cumbre Vieja Vulkan auf de
Wissenschaftler haben Militärs erneut vor den Gefahren von Sonarsystemen für Meeressäuger gewarnt. Das neueste Sonarsystem, das U-Boote aufspürt, ist so laut, dass ein einziger Ton Tiere über eine Fläche von 3,8 Mio. Quadratkilometer stören kann, berichtet die Umweltgruppe Ecoterra.
Die Militärs wissen, dass das rund 510 Mio. Euro teure System, das mit ultra-low-Frequenz arbeitet schon im Vorfeld zum Tod mehrerer Wale geführt hat. Forscher haben bewiesen, dass bei den Tieren Gehörsys
Die Infrarot-Thermographie wurde über ihre typischen Anwendungsgebiete hinaus erweitert und für die Ermittlung von Daten bezüglich der Temperatur von Blättern verwendet. Wissenschaftler können sich dieser Informationen bedienen, um ideale Bewässerungsverfahren zu entwerfen, welche die Ausgaben für Wasser reduzieren, ohne dass dabei Kompromisse in Bezug auf die Gesundheit einzugehen sind.
Zerstörungsfreie Prüfverfahren werden bereits seit einiger Zeit verwendet. Als zerstörungsfrei
Mit 237 Mio. Euro öffentlichen Mitteln unterstützte die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen “Otto von Guericke” (AiF) im vergangenen Jahr Forschung und Entwicklung im Mittelstand. Optimierte Förderprogramme und herausragende Forschungsergebnisse aus fünf Jahrzehnten erfolgreicher AiF-Förderung stehen im Mittelpunkt ihres Jahresberichts 2003, den AiF-Präsident Johann Wilhelm Arntz im Berliner Wissenschaftsforum vorstellt. Er befürchtet aber, dass Löcher im Haushalt des Bundeswirt
Die Universität Duisburg-Essen hat mit Partnern in der Islamischen Republik Iran Kooperationsverträge abgeschlossen, um dem Land beim Aufbau eines Bodenschutzsystems zu helfen. Wie in den meisten anderen Ländern der Welt steht der Bodenschutz auch im Iran erst am Anfang seiner Entwicklung.
An der Zusammenarbeit beteiligen sich die Abteilung Angewandte Bodenkunde (Soil Technology) im Essener Fachbereich Landschaftsarchitektur, Bio- und Geowissenschaften, die Abteilung Wasser und Bode
30-prozentige Belastungsminderung nicht ausreichend
Forscher an der Universität von Michigan haben herausgefunden, dass der aktuelle Plan der Behörden, die toten Zonen im Golf von Mexiko zu reduzieren, nicht ausreichen, um die Schrimps-Industrie dieser Region zu retten, die jährlich etwa eine halbe Mrd. Dollar erwirtschaftet. Die Wissenschaftler verwendeten drei Modelle um den Sauerstoffabbau zu analysieren und zwei Schlüsselfragen zu beantworten: Einerseits, ob die erweiterten to
In der EU ist ihr Vertrieb schon lange verboten oder streng beschränkt. Als äußerst langlebige Vertreter ihrer Familie findet man sie dennoch heutzutage fast überall in der Umwelt, so auch in der Luft über dem Alpenraum: Die Rede ist von den so genannten POPs, den Persistent Organic Pollutants, langlebigen hochtoxischen Substanzen, die bereits in sehr geringen Konzentrationen eine Reihe von unerwünschten toxischen Wirkungen zeigen können.
Nun haben fünf Alpenanrainer-Staaten unter
Ausdauersport kann die Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken deutlich senken, erklären die Experten der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in den “Kopfschmerz-News” der Organisation .
Ein Team von Neurologen an der türkischen Universitätsklinik von Erciyes überprüfte an 40 Migränepatienten die prophylaktische Wirkung von Ausdauersport auf Häufigkeit und Schwere der Kopfschmerzattacken.
Zunächst mussten die 40 Studienteilnehmer sechs Wochen lang ihre vor