Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Verbundprojekt der Erfurter Geographie und der Bauhaus-Universität Weimar ab Januar 2005 gefördert
Mit fast 250.000 EURO aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird in den kommenden zwei Jahren das Verbundprojekt “Methodenentwicklung zur verbesserten Vorhersage von extremen Hochwasserscheitelabflüssen auf Basis historischer Daten” der Universität Erfurt (Physische Geographie) und der Bauhaus-Universität Weimar (Institut für Wasserwesen) gefördert. Das
Berechung von Welleninteraktionen und Einfluss des Windes
Das Verständnis, wie sich Luft und Meer während eines Hurrikans gegenseitig beeinflussen, ist entscheidend für die Vorhersage der Sturmbahn, seiner Intensität, der Sturmfluten und des Epizentralgebiets der Wellen. Wenn Wissenschaftler Computermodelle entwickeln, um die Parameter eines Hurrikans zu berechnen, müssen sie nicht nur die atmosphärischen Bedingungen des Sturms beachten, sondern auch jene des Ozeans, einschließlich
In Deutschland ist es zukünftig verboten, Greifvogel-Hybride zu züchten. Dabei handelt es sich um Kreuzungen unterschiedlicher Greifvogelarten, zum Beispiel des Wander- und des Gerfalkens.
Der Bundesrat hat heute der Änderung der Bundesartenschutzverordnung zugestimmt, die Bundesumweltminister Jürgen Trittin vorgelegt hat. Hybride werden vorwiegend für Abnehmer in arabischen Staaten gezüchtet und dorthin exportiert. Gelangen sie bei Freiflugübungen in die Natur, können sie Bestand un
Trittin: Drei Jahre Dosenpfandstreit beendet
Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat den Beschluss des Bundesrates zur Novellierung der Pfandpflicht begrüßt. “Das ist ein Sieg der Vernunft. Mit dem heute beschlossenen Kompromiss sind drei Jahre des Streites ums Dosenpfand beendet”, sagte der Bundesumweltminister. Mit der Novelle wird die Pfandpflicht vor allem für die Verbraucher vereinfacht. Das Pfand ist für Bier, Mineralwasser und Erfrischungsgetränke eingeführt. Pfandfrei bleiben
Braune Wolken sorgen für bodennahes Ozon über Indischen Ozean
Gigantische Smogwolken über Südasien und dem Indischen Ozean weiten sich zu einem interkontinantalen Problem aus. Zu diesem Schluss kamen NASA-Wissenschaftler beim diesjährigen Treffen der American Geophysical Union in San Franzisko. Die Forscher haben über die Ursache und die weiteren Auswirkungen dieser “braunen Wolke”, die neben Partikeln auch gefährliches Ozon enthält, diskutiert, berichtet das Ames Research Center
Tragbare Batterien und Akkumulatoren sollen zukuenftig kein Cadmium mehr enthalten – auch dann, wenn sie in Geraete eingebaut sind. Darauf hat sich der Umweltministerrat heute in Bruessel geeinigt. Bundesumweltminister Juergen Trittin: “Dies ist ein wichtiger Fortschritt fuer den Umweltschutz, weil in einem weiteren Wirtschaftsbereich die Produktverantwortung gilt.” Ausserdem bekraeftigte der Rat den Nutzen der neuen EU-Chemikalienpolitik. Verbessert werden soll der Zugang zu Umweltinformationen b
The recent analyses of eight ice cores drilled from the massive Greenland Ice Sheet may paint a map researchers can use to uncover the history of a massive weather machine controlling the climate around the North Atlantic basin.
The boundary between two major pressure systems – the Icelandic Low and the Azores High — controls whether storms reaching Europe are strong or weak, and whether the seasons are wetter or dryer. This phenomenon called the North Atlantic Oscillation, or NAO
WWF: Im Goldenen Dreieck vor den Aleuten werden auch wandernde Arten vom Schweröl bedroht
Die global tätige Umweltschutzorganisation WWF ist höchst alarmiert angesichts der Vielzahl seltener, sensibler und sowohl ökologisch als auch ökonomisch wichtiger Tierarten, die von dem Ölunglück nach der Havarie des Frachters Selendang Ayu vor den Aleuten betroffen sind.
Die wegen ihres Artenreichtums als „Goldenes Dreieck“ gerühmte Region ist Heimat hoch produktiver Fischbestände, vo
FNR legt neue Förderschwerpunkte im Bereich Anbau und Züchtung fest
Die Nutzung von Energiepflanzen in Biogasanlagen gewinnt mit dem neuen EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) zunehmend an Bedeutung. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) verstärkt daher ihre Bemühungen im Bereich der Entwicklung von leistungsfähigen und umweltverträglichen Energiepflanzen-Anbausystemen. Auch in der züchterischen Bearbeitung der relevanten Kulturpflanzen werden erhebliche Potenziale gese
Basierend auf Forschungen der OWZE hat die Universität von Cordoba dreizehn ökologische Indikatoren für die mit Bewässerung arbeitende Landwirtschaft aufgestellt, die Politiker unterstützen sollen.
Ökologische Indikatoren sind leistungsstarke Werkzeuge für die Ermittlung und Verwaltung von Ursache- und Wirkungsbeziehungen der Umwelt. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OWZE) hat verschiedene Indikatoren für die Thematik Wasser festgelegt, die auf dem
Die Nebenwirkungen von Impfungen in der Fischzüchtung können einen bedeutenden Einfluss auf die langfristige Wirtschaftlichkeit dieses Industriezweiges haben. Entzündliche Langzeitreaktionen haben das Interesse an speziellen intraperitonealen Immunmechanismen geweckt, welche auf die Impfung von Atlantiklachs-, Regenbogenforellen- und Wolfsbarschpopulationen folgen.
Im Rahmen des EGC-VAC-Projektes wurden die Auswirkungen von Impfstoffen wie extrazellulären Produkten (EZP) und die Kin
Die Sterberate der Regenbogenforelle im Mittelmeer aufgrund von Infektionskrankheiten wird in den Sommermonaten auf bis zu 50% geschätzt. Der merkliche Einfluss auf das wirtschaftliche Leben und die Fischindustrie in dieser Region ist offensichtlich. Im Rahmen des Forellenstreptokokken-Projektes sollen die molekularen Mechanismen beleuchtet werden, die der Infektion dieser Fischpopulation zu Grunde liegen, und die verfügbaren Kenntnisse in diesem Bereich verbessert werden.
Die am
Der Westliche Maiswurzelbohrer (WCR – Western Corn Rootworm) hat in den vergangenen Jahren Osteuropa überfallen und gefährdet jetzt über 8 Millionen Hektar landwirtschaftliche Anbaufläche in Westeuropa. Die Invasion dieses Käfers könnte zu finanziellen Verlusten in Höhe von jährlich 35 Millionen Euro führen. Deshalb wurden im Rahmen des DIABROTICA-Projekts verschiedene Untersuchungen durchgeführt, um dieser Plage entgegen zu wirken.
Das Institut für Pflanzenpathologie und Pflanzensc
Cross compliance – was ist das eigentlich und ist es wirklich so schlimm wie es sich anhört? Unter cross compliance werden all jene Regelungen zusammengefasst, die der Landwirt ab 1. Januar 2005 einzuhalten hat, um in den Genuss von Direktzahlungen zu kommen. Die Prämienzahlung wird an die Einhaltung von Auflagen zum Verbraucher-, Umwelt-, Natur- und Tierschutz geknüpft. Die Einhaltung der Regeln wird kontrolliert. Bei einem Verstoß werden die Prämienzahlungen gekürzt.
Was kommt da
Das Risiko, an Salmonelleninfektionen zu erkranken ist hoch. Allein 2003 waren in Deutschland im Melderegister des Robert-Koch-Instituts 60.000 Fälle registriert. Ursache sind häufig mit Salmonellen belastetes Geflügel- und Schweinefleisch.
Um das Salmonellenrisiko in Tierbeständen zu verringern, gibt es ein neues Melde- und Beratungsinstrument. Dazu wurde die bundesweite Salmonellendatenbank www.qualiproof.de erweitert.
Die Universität Bonn und die Landwirtschaftskammer We
Zur Untersuchung und Analyse verschiedener Fallstudien wurde eine Forschungsarbeit ins Leben gerufen, die eine spezifizierte Auflistung globaler ökologischer und sozialer Entwürfe zur Kennzeichnung und Zertifizierung von Nachhaltigkeit umfasst.
Eines der Hauptziele war die Bildung eines stabilen Rahmens mit Hinblick auf die Auswahlkriterien. Somit musste das jeweilige Produkt bzw. die betroffene Dienstleistung sowohl in ökologischer Hinsicht als auch aus Sicht der Entwicklungsländer