Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Öko-Institut aktualisiert Marktübersicht / Neu: Empfehlungen zu Waschmaschinen
Steht gerade der Kauf einer neuen Waschmaschine an? Dann fällt eine Auswahl aus Umweltsicht relativ leicht: Fast alle neuen Maschinen haben heute bereits niedrige Werte beim Energie- und Wasserverbrauch. Mit Waschmaschinen der Energieeffizienzklasse A, Waschwirkung A und Schleuderdrehzahl B sind Verbraucher daher schon – fast – auf der sicheren Seite. Welche Waschmaschinen EcoTopTen empfiehlt, erfahr
Dem Schweinswal in der Ostsee ist jeder dritte Sonntag im Mai gewidmet. Doch der Ehrentag, in 2006 der 21. Mai, ist kein Tag zum Feiern. Der Kleine Tümmler, wie der etwa 1,60 m lange schwarz-weiße Wal mit der stumpfen Schnauze auch heißt, hat in der Ostsee kaum eine Überlebenschance. In der Östlichen und Zentralen Ostsee leben nach Hochrechnungen noch höchstens 600 Schweinswale, in der Westlichen Ostsee etwa 800 bis 2000. Etwas besser geht es ihnen in Kattegat und Beltsee, so wie in der Nordsee. “D
Angesichts immer knapper werdender fossiler Energiequellen und damit verbundenen stetigen Preissteigerungen überlegen auch vermehrt Bio-Landwirte, in die Produktion von Biogas einzusteigen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz gibt Planungssicherheit bei den zu erzielenden Strompreisen. Dennoch gilt es genau zu kalkulieren, ob sich die hohen Investitionen wirklich auszahlen. In seinem Vortrag anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Fachbereichs Ökologischer Landbau der Universität Kassel beleuchtete
Ostafrikanischer Zwerggletscher wird in 20 Jahren verschwunden sein
Eisfelder in den Tropen gehören zu jenen Regionen, die durch die globale Erwärmung am stärksten betroffen sind. Neben jenen in den Anden gibt es weltweit nur vier solche Gletscherregionen. Wissenschaftler des University College in London haben nun das Eisfeld in den Ruwenzori-Bergen an der Grenze zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Uganda genauer untersucht. Wenn die Temperaturen weiterhin derart anstei
Prof. Totsche, neuer Professor für Hydrogeologie an der Uni Jena, erforscht den Boden
Sauberes Grundwasser ist keine Selbstverständlichkeit. Doch den wichtigsten Faktor es zu erhalten, treten wir tagtäglich mit Füßen. “Der Boden, die äußere Schicht der Erdkruste von etwa einem bis drei Meter Tiefe, wird in der öffentlichen Wahrnehmung als Filtersystem für Wasser bisher absolut unterschätzt”, beklagt Prof. Dr. Kai Uwe Totsche. Das könne man bereits am Sprachgebrauch feststellen. “
Am 8. und 9. September 2006 veranstaltet die Deutsche Wildtier Stiftung in Berlin ihr drittes Rotwildsymposium. Im Fokus steht die Zukunft der amtlich festgesetzten Rotwildgebiete. Ziel des Symposiums ist es, gemeinsam notwendige Schritte im Bereich der Politik, Wissenschaft und Praxis zu erarbeiten und konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Abschließend im Programm findet eine Exkursion ins “Tal der Hirsche” nach Mecklenburg-Vorpommern zur Hirschbrunft statt.
Der Rothirsch lebt in Deutschland
Neues Überwachungssystem für Feinstaub-Emissionen auf dem “Ideenpark 2006”
Wenn wir sie einatmen, bringen manche von ihnen krebserregende Stoffe bis tief in unsere Lunge. Sie kommen aus Dieselmotoren, Holzöfen oder Laserdruckern und man kann sie nur schwer messen. Die Rede ist von feinsten Partikeln, die in unserer Atemluft schweben, so genannte gasgetragene Feinstpartikel. Clausthaler Forscher haben nun ein Anzeigesystem entwickelt, das Feinstpartikel sofort und schon in geringsten
Sigmar Gabriel: “Der Emissionshandel wirkt!”
Deutschland hat sein Klimaschutzziel von 21 Prozent nahezu erreicht: Ende 2005 lagen die Treibhausgasemissionen um rund 19 Prozent unter dem Emissionsniveau von 1990. Das ist das Ergebnis der Emissionsdaten, die heute von der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt veröffentlicht wurden. Demnach senkten die am Emissionshandel beteiligten Unternehmen im Jahr 2005 ihren Ausstoß an Treibhausgasen um rund 9 Millionen
Wichtigste Eckpunkte des Emissionshandelsregisters veröffentlicht
Unter der Leitung der UNO beginnt heute, Montag, eine neue Verhandlungsrunde zu weiteren Maßnahmen gegen den Klimawandel. Teilnehmer der Konferenz, die in Bonn stattfindet, sind die 189 Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) sowie die 163 Unterzeichner des Kyoto-Protokolls. Heute Montag, sollen die wichtigsten Eckpunkte der Emissionshandelsregister aller Mi
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung beobachteten in der vergangenen Woche die höchste Luftverschmutzung seit Beginn der Messungen in Ny-Ålesund auf Spitzbergen. Die Messgeräte zeigten eine gegenüber normalen Bedingungen extrem erhöhte Aerosolbelastung. Durch eine besondere Großwetterlage Anfang Mai erreichten große Aerosolmengen aus Osteuropa die Atmosphäre über Spitzbergen.
Die sonst klare Luft über der deutsch-französischen AWIPEV-Forschungsbasis
In Zusammenarbeit mit dem Betreiber eines Kraftwerks im Kraichgau wurde ein neuer Fischaufstieg im Wasserbaulabor der Hochschule Darmstadt getestet.
Fische müssen wandern – bevorzugt gegen die Strömung. Das hat drei Gründe: einmal werden sie durch Hochwasser abgetrieben und versuchen, dies durch ihr Bergauf-Schwimmen zu kompensieren. Einige Fischarten suchen die Quellgewässer zum Laichen auf. Und Raubfische, wie die Forelle, gehen dort auf die Jagd nach Fliegenlarven und Klein
Die gesunde Knolle als Pflanze und als Lebensmittel steht im Mittelpunkt eines Projektes, an dem bald alle dritte Grundschulklassen der Gemeinde Wallenhorst bei Osnabrück teilnehmen werden. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei alle Phasen der Lebensmittelkette kennen lernen – vom Anbau auf dem Feld bis hin zum fertigen Gericht und damit dem Geschmack.
Das Projekt des WABE-Zentrums der Fachhochschule Osnabrück wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit rund 26.000 E
Matthias Hofmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Miguel Maqueda von der New York Universität (NYU) haben eine konzeptionelle Schwäche in der Numerik von Ozeanmodellen entdeckt, welche zu einer verfälschten Repräsentation der physikalischen Eigenschaften des Ozeans führen kann (Geophysical Research Letters, 9.5.2006). Mit dem geschickten Einsatz eines mathematischen Algorithmus’ – der in der Modellierung der Atmosphäre bereits lange Standard ist – verbessern die Autoren nun a
Forschungstaucher der Universität Oldenburg werden zukünftig zeitweise auch in Wilhelmshaven ausgebildet. Die Forschungstauchergruppe der Huntestadt-Universität gehört organisatorisch nun zur Meeresstation des ICBM*). Die im Gebäude des TERRAMARE in Wilhelmshaven als Mitgliedseinrichtung des Forschungsverbundes neben dem Forschungszentrum selbst untergebrachte Station wird damit Ausgangspunkt für praktische Einsätze in der einjährigen Ausbildung.
Aktivitäten wie Probennahme und A
Die Modifizierte Elektrodialyse wurde entwickelt, um bei in einer Wasserlösung verdünnten Ionen eine wirksamere Auflösung und höhere Dichte zu erzielen. Diese Methode wurde speziell für Industrieabwässer mit Metallionengehalt entwickelt.
In ganz Europa müssen die verschiedenen Industriezweige ihre Abwasserentsorgung stetig anhand von Vorgaben optimieren. Dazu gehören niedrigere Konzentrationsgrenzen für verschiedene Schadstoffe. Die Verfahren, die von Firmen zur Abwasserreinigung
Im Einklang mit den Umweltauflagen wurde eine neuartige Sensortechnik entworfen und entwickelt, die anschließend für die Online-Überwachung von metallhaltigen Abwässern bewertet wurde.
Herkömmliche Verfahren der Abfallbehandlung können ihre Wirksamkeit verlieren, da sie mit den sich (durch Auflagen) ständig verschärfenden Grenzwerten zur Konzentration von Schadstoffen in Industrieabwässern Schritt halten müssen. Deshalb wäre ein neuer, integrierter Ansatz sinnvoller als die Redukti