Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…
Ein Team aus sechs Wissenschaftlern, unter der Leitung von Prof. Dr. Wilfried Korth von der Technischen Fachhochschule Berlin, wird Ende Juli zu einer zweimonatigen Grönlandexpedition der besonderen Art aufbrechen. Nach 2002 gehen die Geowissenschaftler zum zweiten Mal auf große sportliche Expedition, mit dem Ziel, eine erneute Messung eines geodätischen Höhenprofils entlang einer Traverse, die das Inlandeis Grönlands von Osten nach Westen überquert, vorzunehmen. Aus dem Vergleich lassen sich Höh
Forscher: Lebewesen wollen wärmeres Wasser nicht
Wie negativ sich die globale Erwärmung auch auf Meerestiere auswirkt, haben US-Forscher vor der kalifornischen Küste nun bemerkt: Während der vergangenen 40 Jahre hat die Biodiversität an den Muschelbänken dramatisch abgenommen. Das Wissenschaftsteam der University of California in Fullerton berichtet darüber in der jüngsten Ausgabe des Magazins Ecology.
Um durchschnittlich 60 Prozent hat die Zahl der in den Muschelbä
DFG richtet erstmals in Deutschland Exploratorien ein
Zur Förderung der ökologischen Forschung in Deutschland werden erstmals drei großskalige, langfristige Forschungsplattformen, so genannte Biodiversitätsexploratorien, eingerichtet. Hauptziel der Forschung ist es, die Beziehungen zwischen Veränderungen in der Artenvielfalt und der Intensität der Landnutzung sowie die Folgen dieser Veränderungen für Ökosystemprozesse zu untersuchen. Die Exploratorien werden im Biosphärenreservat
Agrarwissenschaftliches Projekt: Erhalt der Vielfalt und Entwicklung neuer Anbaustrategien
Die Vielfalt traditioneller Gemüsesorten zu erhalten und ihren Anbau im östlichen und südlichen Afrika zu fördern, ist Anliegen eines internationalen Forschungsprojektes, an dem Wissenschaftler des Departments für Nutzpflanzenwissenschaften der Universität Göttingen beteiligt sind: Die von Dr. Brigitte Maass geleitete Arbeitsgruppe “Agrobiodiversität und Pflanzengenetische Ressourcen in de
Zukunft der gemäßigten Wälder fraglich
Wie sehr die globale Erwärmung sich tatsächlich auf die Flora auswirkt, bleibt ein Rätsel. Eines ist aber heute schon klar: Manche Pflanzen gedeihen durch die Auswärmung besonders gut. Eine davon ist der Giftsumach, ein giftiger Efeu, der in den USA und Kanada heimisch ist, aber als Zierstrauch auch in Mittelamerika, Asien, Afrika, Australien und Neuseeland vorkommt. Diese Pflanze sorgt heute schon dafür, dass jährlich mehr als 350.000 Mensche
Erfolgreiche Bewässerung als Zukunftschance
Es klingt vielleicht seltsam, wenn man im Irak auf die katastrophale Umweltsituation hinweist, letztlich wird aber nur eine relativ intakte Ökologie ein langfristiges Überleben der Bevölkerung ermöglichen. Der so genannte Garten Eden, ein 15.000 Quadratkilometer großes Sumpfland zwischen den beiden Flüssen Euphrat und Tigris, dem ehemaligen Mesopotamien, wurde bereits 1990 zerstört. Nun berichten Wissenschaftler in der jüngsten Aus
Kieler Meeresforscher zum Sondergutachten 2006 des Wissenschaftlichen Beirates
“Der Beirat nimmt kein Blatt vor den Mund: Zum ersten Mal wird hier die zweifache Bedrohung durch den übermäßigen Kohlendioxidausstoß, nämlich der Treibhauseffekt und die Versauerung der Ozeane, aufeinander bezogen”, so Professor Ulf Riebesell zum am heutigen Tag (31. Mai) veröffentlichten Sondergutachten des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung/Globale Umweltveränderungen (WBGU).1)
Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat heute an die Parlamentarischen Staatssekretäre Michael Müller (Umwelt) und Thomas Rachel (Forschung) sein Sondergutachten zum Klima- und Meeresschutz übergeben. Unter dem Titel “Die Zukunft der Meere – zu warm, zu hoch, zu sauer” stellt der WBGU neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Folgen des Ausstoßes von Kohlendioxid und der Klimaänderung auf die Meere vor. Der WBGU zeigt darin, dass die globale Erwär
Wissenschaftler auf dem Weg in das Katastrophengebiet
Tektonik und Vulkanismus in Indonesien – möglicher Zusammenhang?
Deutsche Task Force Erdbeben untersucht das Java-Erdbeben
Wissenschaftler auf dem Weg in das Katastrophengebiet
Die Deutsche Task Force Erdbeben entsendet ein Wissenschaftlerteam zur Untersuchung des Erdbebens von Java. Am heutigen Tag fliegen drei Wissenschaftler des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) und ein Wissenschaftler der Ludwig-Maximilian-U
Die zunehmende Anfallmenge kann mit herkömmlichen Entsorgungsmethoden nicht mehr bewältigt werden. Daher müssen neue Verfahren für sichere und saubere Entsorgungstechnologien entwickelt werden.
Mit dem Ziel, Lederabfälle effizient und mit nützlichen Nebenprodukten an Stelle giftiger Abfälle zu verwerten, wurde ein Verbrennungsverfahren entwickelt, bei dem das Flüssigbettverfahren und ein neues System der Trockengasreinigung zum Einsatz kommen. Die Nutzung von Leder als Mater
“Es gibt keine Maikäfer mehr.” sang einst Reinhard Mey. Doch während es davon in Südhessen inzwischen viel zu viele gibt, könnte es bald heißen “Es gibt keine Honigbienen mehr!”. Denn das Massensterben unserer Honigbienen (Apis melifera) nimmt inzwischen bedrohliche Ausmaße an. In manchen Regionen haben bis zu 80 Prozent der Bienenvölker den Winter nicht überlebt, meldete kürzlich der Ökoverband Demeter.
Die Ursachen sind nicht geklärt. War es der lange und kalte Winter oder der zune
Während der 68. Reise des Forschungsschiffes Meteor registrierte ein international besetztes Forscherteam unter der Leitung von Andrea Koschinsky, Professor of Geosciences an der International University Bremen (IUB), die bislang höchste Temperatur von 407°C an einer heißen Quelle am Meeresboden.
Die Wissenschaftler registrierten die Rekordtemperatur in 3000 m Wassertiefe mit einem speziellen, durch einen Tiefseeroboter gesteuerten Temperatursensor an einem so genannten “Sc
Seit 1944 verhält sich der Vesuv ruhig. Doch sollte er wieder ausbrechen, droht höchste Gefahr – denn in der nächsten Umgebung des Vulkans, im Ballungsraum von Neapel, leben rund 1,2 Millionen Menschen. Wie lassen sich dann möglichst viele von ihnen retten? Um diese Frage geht es bei einem aufsehenerregenden Zivilschutz-Projekt, an dem Vulkan-Experten der Uni Würzburg beteiligt sind.
“Das Gefährlichste an explosiven Vulkanausbrüchen sind die pyroklastischen Ströme, die dabei e
Broschüre gibt Unternehmen und Forschung Tipps zur Vermarktung neuer Techniken
Das Umweltbundesamt (UBA) unterstützt Unternehmen und Forschungsinstitute, ihre neuen Umweltschutztechniken europaweit bekannt zu machen und besser zu vermarkten. Der 22-seitige, kostenlose Wegweiser “Beste verfügbare Techniken (BVT) – Machen Sie Ihre Umwelttechnik zum europäischen Maßstab” des UBA zeigt, was zu tun ist, damit neue Techniken Aufnahme in die so genannten europäischen BVT-Merkblätter f
Der Haussperling hat seinen Vorjahrestitel als häufigster Gartenvogel in Deutschland souverän verteidigt. Bei der diesjährigen “Stunde der Gartenvögel”, einer gemeinsamen Aktion von NABU und dem bayerischen NABU-Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV), siegte der Spatz mit rund 165.000 Sichtungen vor der Amsel (145.000) und der Kohlmeise 102.000), die ebenfalls ihre Positionen aus dem Jahr 2005 halten konnten. NABU und LBV hatten alle Vogelfreunde dazu aufgerufen, innerhalb des Zeitraums vom 5. b
Heute hat der Wissenschaftsrat den Bau eines weiteren Großgeräts durch die Helmholtz-Gemeinschaft grundsätzlich befürwortet. Dabei geht es um ein Forschungsschiff mit einer weltweit einmaligen technischen Ausstattung, den Eisbrecher “Aurora Borealis”. Zur Klärung noch offener technischer Fragen sollen sechs Millionen Euro sofort bereitgestellt werden, empfiehlt der Wissenschaftsrat.
Die treibende Kraft hinter dem Antrag, der dem Wissenschaftsrat zur Begutachtung vorgelegen hatte, war Pro