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Landwirtschaft & Umwelt

Hat Die Steinnelke Ein Rezept Gegen Den Klimawandel?

Eine Alpenpflanze könnte über den Schlüssel für ihr Fortbestehen in einem sich stetig erwärmenden Klima verfügen. Forschende der ETH Zürich haben nämlich den Ursprung von zwei uralten Genvarianten in der Pflanze geklärt. Diese Varianten steuern den Zeitpunkt des Blühens. Das Klima erwärmt sich immer schneller, besonders in den Alpen. Das fordert Organismen heraus. Wenn sie sich nicht in grössere Höhen ausbreiten, müssen sie sich an ihrem bisherigen Standort sehr rasch an höhere Temperaturen anpassen, oder ihre Populationen werden geschwächt und…

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Geowissenschaften

Flusspferde In Europa: Leben Während Der Letzten Eiszeit

Flusspferde, die heute nur noch in Afrika südlich der Sahara vorkommen, haben in Mitteleuropa viel länger überlebt, als bisher angenommen. Analysen von Knochenfunden zeigen, dass Flusspferde noch vor etwa 47.000 bis 31.000 Jahren im Oberrheingraben lebten, also während der letzten Eiszeit. Ein internationales Forschungsteam angeführt durch die Universität Potsdam und die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim mit dem Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie hat dazu eine Studie im Fachjournal Current Biology veröffentlicht. Bisher ging man davon aus, dass gewöhnliche Flusspferde (Hippopotamus amphibius) in Mitteleuropa vor ungefähr…

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Ökologie Umwelt- Naturschutz

Chemikalienbelastung: Aktueller Stand der Forschung 2023

Mittlerweile werden so viele Chemikalien produziert und verteilen sich in der Umwelt, dass die behördliche Risikobewertung nicht mehr mit der rasanten Entwicklung Schritt halten kann. Zu diesem Schluss kommt ein Autorenduo der ETH Zürich und der RPTU Kaiserslautern-Landau. In ihrer Studie zur weltweiten Chemikalienbelastung geben sie einen Überblick über besonders problematische Gruppen von Chemikalien, wie PFAS oder Pestizide und mahnen umfassende Veränderungen an, um die damit verbundenen Risiken für Mensch und Umwelt besser zu adressieren. Die Publikation ist in der…

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Ökologie Umwelt- Naturschutz

Der Extreme Atem Der Erde: Neue Erkenntnisse zur Innovation

Die globale Erwärmung lässt die Erde schneller „atmen“ und macht das natürliche Auf und Ab der Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre extremer. Eine internationale Metastudie, an der Prof. Dr. Wolfgang Buermann von der Universität Augsburg beteiligt war, zeigt, dass die jahreszeitlichen CO₂-Schwankungen in arktischen und borealen Regionen seit den 1960er-Jahren um 50 Prozent zugenommen haben. Diese Beschleunigung des Kohlenstoffkreislaufs könnte die globalen Klimaziele ernsthaft gefährden. Im Sommer ziehen Pflanzen beim Wachsen viel Kohlendioxid (CO₂) aus der Luft, im Winter und in…

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Ökologie Umwelt- Naturschutz

Küstenregionen: Wichtige Quellen Für Klimagas?

Das Spurengas Carbonylsulfid hat als Vorläufer von kühlenden Aerosolen eine wichtige Bedeutung für das Weltklima. Ein großer Teil der weltweiten Emissionen stammt wahrscheinlich aus dem Meer, doch der genaue Ursprung ist zum Teil noch unklar. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, den USA und Israel wollen nun gemeinsam Quellen des schwefelhaltigen Spurenstoffs finden. Je ein Atom Sauerstoff, Kohlenstoff und Schwefel ergeben zusammen die Verbindung Carbonylsulfid – ein Spurengas, das als Vorläufer von kühlenden Aerosolen eine wichtige Bedeutung für das Weltklima hat….

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Geowissenschaften

3D-Modell Enthüllt Geheimnisse Des Blauenis-Tals

Der Klimawandel macht Gebirge gefährlicher. 3D-Modelle helfen, Veränderungen in diesen Landschaften festzustellen und Gefahren früher zu erkennen. Ein Team der Uni Würzburg hat eins für das Blaueis-Tal in den Alpen erstellt. Der Klimawandel verändert die Hochgebirgsräume weltweit. Mit steigenden Temperaturen nehmen Naturgefahren wie Steinschläge, Felsstürze und Rutschungen erheblich zu. Somit erhöht sich auch das Risiko für Besucherinnen und Besucher. Auch in den Berchtesgadener Alpen sind die Auswirkungen der Klimaveränderung schon spürbar. Dort hat im Sommer 2025 ein Forschungsteam der Julius-Maximilians-Universität…

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Agrar- Forstwissenschaften

Silphie Übertrifft Silomais: Nachhaltige Bioenergiepflanze

Die Durchwachsene Silphie (Silphium perfoliatum) ist als Bioenergiepflanze eine ökologisch vorteilhafte Alternative zu Silomais. Das ist das Ergebnis einer mehrjährigen Vergleichsstudie von Forschenden der Universität Bayreuth. Über ihre Ergebnisse berichten sie im Fachjournal GBC Bioenergy. —What for? Die Suche nach nachhaltigen Alternativen zur Energiegewinnung aus landwirtschaftlichen Kulturen ist ein zentrales Anliegen im Zuge der europäischen Klimaziele, bis 2050 klimaneutral zu werden. In Deutschland dominiert bislang der Mais als Energiepflanze, doch sein Anbau bringt ökologische Herausforderungen mit sich: Bodenerosion, Nährstoffauswaschung und…

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Geowissenschaften

3D-Modell Der Höchsten Steilwand Der Alpen Entdeckt

Die höchste Steilwand der Alpen – die Ostwand des Monte Rosa-Massivs an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz – ist zum ersten Mal mit hoher Präzision dreidimensional erfasst worden. Ein internationales Forschungsteam der Universitäten Mailand, Prag und Heidelberg hat dafür aus einem Helikopter heraus mehr als 3.000 hochauflösende Fotos aufgenommen. Daraus entsteht nun mithilfe eines speziellen Verfahrens ein detailreiches 3D-Modell. Damit wollen die Forscherinnen und Forscher nachvollziehen, wie sich der unterhalb der Steilwand gelegene Belvedere-Gletscher verändert und welche Folgen…

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Agrar- Forstwissenschaften

Neue Erkenntnisse zur Mosaik-Abstammung der Gerste

Gerste zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird seit mehr als 10.000 Jahren kultiviert. Lange Zeit wurde vermutet, dass sie an einem einzigen Ort domestiziert wurde. Eine neue Studie eines internationalen Teams unter Führung des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) zeigt, dass die heutige Gerste aus verschiedenen Wildpopulationen im sogenannten Fruchtbaren Halbmond hervorgegangen ist. Sie besitzt also eine Art „Mosaik-Abstammung“. Die Ergebnisse der Studie wurden heute in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht. Die Forschungsgruppe hat die Evolution und…

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Ökologie Umwelt- Naturschutz

Klimawandel Und Fischvielfalt: Rückgänge in US-Gewässern

Die Zusammensetzung von Fischgemeinschaften in Flüssen und Bächen der USA hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv verändert. Eine neue Studie in Nature belegt: Steigende Wassertemperaturen und die Ansiedlung bestimmter Fische durch den Menschen beschleunigen den Verlust der Biodiversität – vor allem in kühlen Gewässern. An der Studie ist Umweltexperte Prof. Dr. Ralf Schäfer (Universität Duisburg-Essen) beteiligt. „Arten aus der Familie der Karpfen und echten Barsche, die kühles Wasser bevorzugen, verlieren zunehmend ihren Lebensraum, da die Temperaturen in Flüssen…

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Geowissenschaften

Eierförmige Steinchen Enthüllen Geheimnisse Der Erdgeschichte

ETH-Forschende widerlegen die Annahme, dass ein riesiger Vorrat an gelöstem organischem Kohlenstoff im Meer für die Eiszeiten und das Auftreten von komplexem Leben vor 1000 bis 541 Millionen Jahren mitverantwortlich war.Mit einer neuen Methode zur Analyse von Eisenoxid-Steinchen konnten sie den Gehalt an gelöstem organischem Kohlenstoff des damaligen Ozeans erstmals direkt bestimmen.Die Messungen zeigen, dass das damalige Lager an gelöstem organischem Kohlenstoff im Meer um 90 bis 99 Prozent kleiner als heute gewesen sein musste.Diese Erkenntnisse verlangen nach neuen Erklärungen,…

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Geowissenschaften

Leipziger Wissenschaftler Beteiligt An Neuer ESA Weltraummission

Das Forschungsprojekt WIVERN ist für die elfte „Earth Explorer“-Satellitenmission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ausgewählt worden. WIVERN wird erstmals globale Messungen der Winde innerhalb von Wolken liefern. Dies wird das Verständnis von Stürmen und Niederschlag verbessern und für bessere Wettervorhersagen sorgen. Von der Universität Leipzig ist der Meteorologe PD Dr. Maximilian Maahn an der Mission beteiligt. Genaue Wettervorhersagen sind für das tägliche Leben wichtig, insbesondere zur Unterstützung des Notfallmanagements bei Unwettern. Wind, Wolken und Niederschlag sind die grundlegenden Variablen in modernen…

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Agrar- Forstwissenschaften

IPK-Forschungsteam Enthüllt Mutation Für Späte Gerstenblüte

Ein Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) hat die entscheidende Mutation eines Gens (PPD-H1) entdeckt, das Gerste in Regionen mit langen Frühlingstagen später blühen lässt und damit letztlich höhere Erträge ermöglicht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die für ihre Studie große Sammlungen von Wild- und domestizierter Gerste analysierten, konnten auch zeigen, dass die Mutation erst nach der Domestizierung in der südlichen Levante aus der Wildgerste hervorging und damit frühere Annahmen zum Ursprungsort widerlegen. Die Ergebnisse wurden in…

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Ökologie Umwelt- Naturschutz

Grünlandschmetterlinge: Indikatoren Für Naturschutz Und Biodiversität

Ein Ziel der 2024 in Kraft getretene EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur ist es, den Artenschwund zu stoppen und wichtige Ökosystemleistungen von Agrarlandschaften zu erhalten. Unter Federführung des UFZ wurde nun ein Index der Grünlandschmetterlinge für Deutschland berechnet – ein in der EU-Verordnung vorgeschlagener Indikator für den Zustand der Biodiversität. Die in Nature Conservation veröffentlichten Ergebnisse zeigen vor allem für die letzten Jahre einen negativen Trend. Für ihre Berechnungen konnten die Forschenden auf die 4 Millionen Beobachtungsdaten zurückgreifen, die in…

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Agrar- Forstwissenschaften

Neues EU-Projekt Für Klimafreundliche Landwirtschaft Startet

Wissenschaftler*innen prüfen neue Klimainstrumente auf Praxistauglichkeit Soest. Climate Smart Research (CSR) bringt 33 Partner aus 26 Ländern zusammen, um die europäische Landwirtschaft klimaresistenter und nachhaltiger zu machen. Das von der EU finanzierte Forschungs- und Innovationsprojekt ist jetzt offiziell gestartet. In den nächsten fünf Jahren wird das Projekt innovative Lösungen für klimafreundliche Landwirtschaft (CSF) entwickeln, testen und fördern, um den Übergang zu einer klimaneutralen Landwirtschaft in Europa zu beschleunigen. Das Forschungsprojekt CSR wird von Wageningen Research koordiniert, eine Universität und ein…

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Ökologie Umwelt- Naturschutz

DITF Fördern Nachhaltige Innovationen Für Klimaschutz

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) haben an ihrem Standort in Denkendorf erfolgreich umfangreiche Investitionen in Photovoltaikanlagen umgesetzt. Die auf den Gebäudedächern und überdachten Parkplätzen errichteten Anlagen haben eine gesamte installierte Leistung von 840 Kilowattpeak (kWp). Dafür haben die DITF mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg 1,6 Millionen Euro investiert. Am 17. September 2025 wurde die Anlage feierlich in Betrieb genommen. Die Landesregierung will die Landesverwaltung bis zum Jahr 2030 klimaneutral (netto-treibhausgasneutral) organisieren. Neben landeseigenen Gebäuden werden auch…

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Agrar- Forstwissenschaften

Verlängerung Für NOcsPS: Praxistaugliches Agrar-System Erweitert

Verbundprojekt NOcsPS unter Leitung der Uni Hohenheim erhält weitere 5 Mio. Euro für Weiterentwicklung von Anbausystemen ohne chemisch-synthetischen Pflanzenschutz Landwirtschaft zwischen öko & konventionell: Das von der Universität Hohenheim in Stuttgart geleitete Verbundprojekt NOcsPS geht mit weiteren 5 Millionen Euro Bundesmittel in die Verlängerung. Stand in der ersten Förderphase vor allem der Ackerbau im Vordergrund, wollen die Forschenden nun die Anbausysteme zu einem praxistauglichen Gesamtsystem ausbauen. Um stabile Erträge zu sichern und die Marktfähigkeit der Produkte zu gewährleisten, setzen sie…

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