Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Rainer Baake, sieht durch die Beschlüsse auf dem Weltgipfel in Johannesburg den Kurs der Bundesregierung bestätigt, den Ausbau der erneuerbaren Energien massiv voranzubringen. Bei der Eröffnung des 13. Internationalen Sonnenforums in Berlin betonte Baake, dass Deutschland zu seinem in Johannesburg vertretenen Ziel stehe, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2010 um mindestens 2 Prozentpunkte zu erhöhen. Rainer Baake: “Der Ausbau der erneuerbaren
Kommunale Handlungsinstrumente analysiert Die Bedeutung lokaler Aktionsprogramme für das Umsetzen langfristiger Entwicklungsziele wurde im Entschließungsprogramm des vor wenigen Tagen beendeten Weltgipfel in Johannesburg bestätigt. Damit bieten sich für die Lokale Agenda 21 vielfältige Chancen, das kommunale Beziehungsgefüge aus Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zu verändern. Sie fördert das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung bei den kommunalen Akteuren und unterstützt das Engagement
350 Tiere werden zur Tourismusförderung in Nationalpark verschifft Ein südafrikanisches Schiff nimmt Arche-Noah-Dimensionen an. Auf dem Wasserweg sollen 200 Elefanten, gespendet von der Republik Südafrika und Botswana, und 150 weitere Tiere einen Nationalpark in Angola bevölkern. Die Operation “Arche Noah” startet am ersten Juni 2003. “Ziel der Nationalparks ist es, den Tourismus zu fördern und wieder Arbeitsplätze im durch Kriegswirren verwüsteten Land zu schaffen”, erklärte Projekt-
Skeptiker bezweifeln Beitrag zum Klimaschutz Laut Geologen des British Geological Survey sind die ersten Versuche, das Treibhausgas Kohlendioxid unter dem Meeresboden endzulagern, erfolgreich verlaufen. Seit 1996 wird CO 2 vom “Sleipner Field”, einer von Statoil und Exxon betriebene Gas- und Ölbohrinsel, vor der Küste Norwegens unterirdisch entsorgt. Bislang wurden laut einem New-Scientist-Bericht über fünf Mio. Tonnen CO 2 in eine mehrere Kilometer lange Sandstei
“Deutliche Verbesserungen” bei allen Verpackungssystemen Eine neue Ökobilanz über verschiedene Verpackungssysteme für alkoholfreie Getränke und Wein hat die ökologische Gleichwertigkeit von Getränkekartons mit Mehrwegbehältern bestätigt. Die vom Umweltbundesamt (UBA) in Berlin in Auftrag gegebene Erhebung der aktuellen Umweltdaten untermauert damit die Ergebnisse einer ähnlichen Studie von vor zwei Jahren. Eine erste Ökobilanz für Milchverpackungen war bereits Mitte der 90er Jahre ebe
Das Meerwasser im Wattenmeer wird immer süßer. Mehr Flusswasser erreicht das Wattenmeer über die Siele im Abschlussdeich. Das folgert Dr. Hendrik van Aken des niederländischen Instituts für Meeresforschung (NIOZ). Mit dem Süßwasser kommen auch mehr Nitrat und Phosphat ins Wattenmeer. In den vergangenen 140 Jahren hat sich die Durchschnittsmenge an Süßwasser im Wattenmeer verdoppelt. Das wird durch eine starke Zunahme der Wasserzufuhr aus dem IJsselmeer verursacht. Vor allem der Fluss IJss
Zum ersten Mal seit fast 200 Jahren haben in Deutschland wildlebende Luchse Nachwuchs bekommen. Für die Deutsche Wildtier Stiftung ist die Geburt von jungen Luchsen im Harz ein klares Zeichen dafür, dass es gelingen kann auch in Deutschland “wilden” Tieren wieder einen Lebensraum zu geben. Wichtigste Voraussetzung dafür sei es, Störungen durch den Menschen zu reduzieren. Bereits im Jahr 2000 hat die Stiftung Frau Dr. Stephanie Schadt für ihre Diplomarbeit “Ein Habitat- und Ausbreitungsm
Vorsorge braucht interdisziplinäres Expertenwissen – Leibniz-Wissenschaftler stellen fest: “Hochwasserschutz beginnt nicht im Katastrophengebiet!” – Allgemeine Versicherungspflicht fördert nachhaltige Schutzmaßnahmen Über Sofortmaßnahmen hinausdenken – allgemeine Versicherungspflicht gegen Elementarschäden Hochwasserkatastrophen wie die Jahrhundertflut werfen jenseits der staatlichen und privaten Soforthilfe die Frage nach einer Strategie zu ihrer Vermeidung auf. Wie können künf
Vier neue Seen Mitglieder im Living Lakes Netzwerk
Auf der 7. Living Lakes Konferenz, die im Rahmen des heute endenden Weltgipfels in Johannesburg stattfand, wurden vier neue Seen in das weltweite Living Lakes Netzwerk aufgenommen. Das Netzwerk wird von der internationalen Stiftung Global Nature Fund mit Sitz in Deutschland koordiniert und fördert weltweit den Schutz von Seen und Feuchtgebieten.
Unter den vier neuen Seen im Netzwerk befinden sich so prominente Vertrete
Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstandes der KfW, stellte gestern während der Pressekonferenz der Bundesministerin Heidemarie Wiezcorek-Zeul zur Bewertung der Ergebnisse des Weltgipfels in Johannesburg die aktuellen Überlegungen der KfW zur Einrichtung eines Klimaschutzfonds vor.
Der Fonds soll die Nutzung der projektbezogenen Mechanismen des Kyoto-Protokolls erleichtern. Diese bieten die Möglichkeit, die Verpflichtung zur Minderung von Treibhausgasemissionen auch durch Investitionen
GBF-Mikrobiologen mit mobilem Labor bei Hitzacker im Einsatz. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) leisten mehrere Helmholtz-Zentren bundesweit Hilfe bei der Nachbereitung der Flutkatastrophe. So werden am Freitag Mikrobiologen der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) mit dem mobilen Umweltlabor in die Überflutungsgebiete bei Hitzacker fahren. Dort, wo das Wasser am ablaufen ist, werden Schlamm- und Wasserproben genommen. Diese untersuchen die G
Als Konsequenz aus den Folgen des Hochwassers im Elberaum haben die Umweltminister von Bund und Elbe-Länder bei einer Sonderkonferenz am gestrigen Abend in Berlin eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwasservorsorge und des Hochwasserschutzes beschlossen. Der Elbe und ihren Nebenflüssen sollen im unbesiedelten Bereich natürliche Überschwemmungsflächen zurück gegeben werden. Dazu müssten Deiche zurückverlegt und betroffene Ackerflächen in Grünland umgewandelt werden, heißt es in dem Besc
Enormes wirtschaftliches Potenzial der CO 2 -Reduktion Der russische Premierminister Michail Kasianow hat beim Johannesburg-Gipfel bekannt gegeben, dass Russland die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls plant. Damit könnte Russland das Kyoto-Protokoll vor dem endgültigen Scheitern bewahren, berichtet BBC-Online heute, Dienstag. “Russland hat das Kyoto-Protokoll unterzeichnet, nun wird die Ratifizierung vorbereitet”, erklärte Kasianow in Johannesburg unter Applaus. Das
Selbstverpflichtungen sind als Instrumente der Umweltpolitik zwar rechtsunverbindlich, müssen aber rechtliche Rahmenbedingen einhalten, wie etwa Beteiligungsrechte. Dies ist, auf einen kurzen Nenner gebracht, das Ergebnis des Fachgespräches “Selbstverpflichtungen – Rechtliche Rahmenbedingungen der Verfassung” im Umweltbundesamt. Die einzelnen Beiträge dokumentieren den rechtswissenschaftlichen Meinungsstand und wurden jetzt in der Reihe TEXTE des Umweltbundesamtes zusammengefasst. Die Ver
Simone Probst: Internationale Zusammenarbeit trägt Früchte Die Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) hat heute in Wien die Ergebnisse der bislang umfangreichsten Erfassung der Donau-Gewässerqualität vorgelegt. Die Messungen zeigen, dass sich der Fluss über weite Strecken in einem guten, zum Teil aber noch mäßig belasteten Zustand befindet. Punktuell sind auch kritische Belastungen festgestellt worden, darunter bei Nährstoffen unterhalb von Budapest bzw. bei organisc
Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie Fraunhofer ISI beurteilt nachhaltige Maßnahmen Bericht für das Umweltbundesamt Bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie gewinnt das Aufstellen von flussgebietsbezogenen Maßnahmenplänen erheblich an Bedeutung. Eine zentrale Anforderung ist die Auswahl kostengünstiger Optionen. Dazu haben die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, nun für das Umweltbundesamt die Wirksamkeit