Der Virunga Nationalpark an der Ostgrenze der Demokratischen Republik Kongo war einst Heimat der größten Flusspferdpopulation der Welt: Vor knapp 30 Jahren lebten in dem Schutzgebiet noch 29.000 Tiere. Doch nun schlägt der WWF Alarm: Im August wurden auf dem Gebiet des Nationalparks nur noch insgesamt 1.300 Flusspferde gezählt. Volker Homes, Artenschutzexperte des WWF: “Wilderer töten die Tiere, um an deren Fleisch und Zähne zu kommen. Derzeit herrscht auf dem illegalen Elfenbeinmarkt eine gesteiger
Mit einem geänderten Gentechnikgesetz sollen mehrere neue, bereits rechtskräftigen EU-Bestimmungen in deutsches Recht umgesetzt werden. Das Bundesverbraucherministerium hat jetzt einen Entwurf vorgelegt. Neben dem Schutz vor möglichen Gefahren ist die Sicherung der Koexistenz künftig ein wesentliches Ziel des Gesetzes. Ein Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wird weitreichenden Vorschriften unterworfen.
Bereits im Frühjahr war ein erster Vorentwurf aus dem in der Gentechnik federführend
Der Biologe Dr. Jens Kahle holt die Seezunge an Land. In großen Tanks will er am Wilhelmshavener Forschungszentrum TERRAMARE den schmackhaften Plattfisch zur Marktreife heranmästen. Das zumindest ist das Ziel der Arbeiten, die Kahle mit seinem Projekt “Entwicklung umweltverträglicher Aquakulturverfahren zur nachhaltigen Kultur mariner Organismen in geschlossenen Systemen” verfolgt. Am Ende des Projektes steht, so hofft Kahle, eine fischgerechte und sehr umweltschonende Anlage, die den Menschen hilft,
In vielen Regionen der Welt – und zwar auch in den hochentwickelten Industrienationen – hat das zum Kochen und Trinken verwendete Wasser nicht gerade optimale Qualität. Örtlich sind in Wassergewinnungsanlagen oder im Leitungswasser, das für den menschlichen Verbrauch vorgesehen ist, hohe Mineralkonzentrationen, Chlor und Verunreinigungen zu finden. Ein innovatives Membransystem, das aus Industriestandards abgeleitet wurde, kann nun auch in gewöhnlichen Haushalten genutzt werden.
Die Elektr
Das saftige Grün der Bäume wechselt nach Ansicht der Umweltstiftung WWF in diesem Jahr besorgniserregend früh in herbstliches Gelb. Die Umweltschützer machen darauf aufmerksam, dass der Laubfall aufgrund der ungewöhnlich starken und lang andauernden Hitze- und Trockenperiode in diesem Sommer in den europäischen Wäldern bereits bis zu acht Wochen früher als gewöhnlich eintrat. Den extremen Wetterbedingungen könnten vor allem “unnatürliche” Wälder nicht trotzen, da sie besonders anfällig für äußere Ein
In Brüssel steht die EU-Richtlinie zum Emissionshandel kurz vor der Verabschiedung. Parallel dazu beginnen in Deutschland in diesen Wochen die konkreten Vorbereitungen auf den Emissionshandel: Die Immissionsschutzbehörden erfragen bei den Betrieben die Emissionsmengen der letzen 3 Jahre.
Die Erhebung der Daten stützt sich auf die 11.Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (“Emissionserklärungsverordnung”). Alle Betreiber von Anlagen, die nach dieser Verordnung berichtspflichtig sind,
Anfang Juli hat die Forschungsministerin Claudie Haigneré offiziell das “Institut für Meeresgenomik”, eine wissenschaftliche Interessengemeinschaft (GIS – Groupement d’Interêt Scientifique), eröffnet. Partner dieser Initiative sind das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung, Fischerei und ländliche Geschäfte, die Region der Bretagne, das CNRS, das IFREMER und die Pierre und Marie Curie Universität.
Diese GIS wird die französische Gemeinschaft für Meeresbiologie mit den Fortschritten in
Die Europäische Kommission behauptet, dass ihr Gesetzesvorschlag zur Reduzierung fluorierter Treibhausgase für innovative Unternehmen von Vorteil sein und als Katalysator für weniger innovative Unternehmen fungieren wird, damit diese ihre Forschungsbemühungen intensivieren.
Der Kommissionsvorschlag stellt die erste Phase des EU-Programms zur Klimaänderung dar. Er schlägt ein Gesetz zur Verringerung der Emissionen von fluorierten Kohlenwasserstoffen (HFC), perfluorierten Kohlenwasserstoffen
Rund ein Viertel der Trauben in den großen Supermarktketten erreicht oder überschreitet nach Untersuchungen von Greenpeace die Grenzwerte für Pestizid-Rückstände.
In 23 von 26 Traubenproben befinden sich Reste von Pestiziden, in rund der Hälfte lassen sich vier oder mehr Spritzmittel nachweisen, in einem Fall sogar acht. Das ist eines der Analyse-Ergebnisse von mehreren Obst- und Gemüsesorten, die das EinkaufsNetz, die Greenpeace-Verbraucherorganisation, bei den Handelsgruppen Lid
Bis 2006 fordert die EU eine 85-prozentige Wiederverwertung von Alt-Automobilen. Forscher der Montanuniversität Leoben haben gezeigt, dass diese Quoten nur unter Einbeziehung umfangreicher Begleitmaßnahmen erreicht werden können, berichtet die Universität heute, Freitag. Der vorgelegte Zeitplan ist aber nicht einhaltbar.
“Zur Erreichung der hohen Verwertungsquoten sind alle am Life Cycle eines Fahrzeuges beteiligten Unternehmen gefordert, insbesondere auch jene Betriebe, die mit der
Das niederländische Keurmerkinstuut und die DIN CERTCO Gesellschaft für Konformitätsbewertung mbH haben ihre Zusammenarbeit bei der Zertifizierung von kompostierbaren Werkstoffen beschlossen. Dank der Vereinbarung können Hersteller kompostierbarer Produkte ein gemeinsames Zertifizierungssystem in Anspruch nehmen und in Deutschland wie auch in den Niederlanden das gleiche Kompostierbarkeitszeichen nutzen.
Produkte aus biologisch abbaubaren Werkstoffen können zusammen mit anderem Biomüll entso
21 europäische Reiseunternehmen, darunter zahlreiche aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, beziehen klar Position gegen die Wiederaufnahme des Walfangs in Island. Sie folgen damit einem Aufruf der Artenschutzorganisationen WDCS, Whale & Dolphin Conservation Society, PRO WILDLIFE und der ASMS, Schutz der Meeressäuger Schweiz. In der schriftlichen Stellungnahme, die heute der isländischen Regierung übermittelt wird, heißt es: “Island gilt zurecht als einer der weltweit besten Plätze, um
“Das Ozonloch würde größer und tiefer” – Chemiker klagen Technikfolgenabschätzung ein
„Das Ozonloch würde tiefer, größer und würde sich länger in den Frühling hinein halten.“ – Dies könnte nur eine der möglichen Konsequenzen der Wasserstofftechnologie sein, die bislang im Ruf stand, uneingeschränkt sauber und umweltverträglich zu sein. Zur Frage „Welchen potenziellen Umwelteinfluss hat eine mögliche künftige Wasserstoffökonomie?“ hat die Fachgruppe „Umweltchemie und Ökotoxikologie“ de
Beträchtliche Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) können aus den tieferen Bodenschichten eines Tropenwaldes freigesetzt werden und so den “Treibhauseffekt” fördern. Das Abholzen der Bäume steigert die CO2-Emission dramatisch, aber auch ungestörte tropische Wälder geben vermehrt Kohlendioxid in die Erdatmosphäre ab, wenn es zu einem Temperaturanstieg im Zuge der globalen Klimaentwicklung kommt. Das fanden Forscher der Georg-August-Universität Göttingen in einem von der Deutschen Forschungsgem
Unter dem Namen “Waibulabula” kämpfen die Fidschi-Insulaner nun für ihre schwer in Mitleidenschaft gezogenen Korallenriffe an der Südküster der Hauptinsel Viti Levu. Abwässer aus Landwirtschaft und Fremdenverkehr haben den inneren Riffen der “Coral Coast” schwere Schäden angerichtet. Die kleine Inselrepublik im Pazifik will mit dem Projekt auch für andere Inselstaaten ein Beispiel sein, berichtet BBC-Online.
Hauptschuld an den schweren Schäden der Riffe trägt die Landwirtschaft. Die Insel Vi
BMBF fördert Biosensor für Nachweis giftiger Algen auf hoher See
Weltweit nimmt die explosionsartige Vermehrung giftiger Algen zu. Bei sommerlicher Hitze treten die so genannten Algenblüten mit zunehmender Wasserverschmutzung auch in den Badeseen und an den Stränden der Nord- und Ostsee auf. Im Kampf gegen die Algen ist neben dem Umweltschutz auch die Frühwarnung wichtig. Mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftl