Das heiße und trockene Wetter in Europa in diesem Sommer bedeutete für viele Länder eine Katastrophe. Insbesondere Portugal erlebte die schlimmsten Waldbrände aller Zeiten, die 18 Menschenleben kosteten, mehr als 200.000 Hektar natürlichen Lebensraum verwüsteten und Schätzungen zufolge Schäden in Höhe von rund einer Milliarde Euro anrichteten.
Während die Behörden in Portugal und auf EU-Ebene darüber nachdenken, was man hätte anders machen können, wurde ein Forscherteam eines mit EU-Mitteln
Das «Montrealprotokoll» reglementiert seit dem 16. September 1987 Substanzen, die zur Zerstörung der Ozonschicht führen und ausserdem zum Treibhauseffekt beitragen. Seitdem gilt der 16. September als «Internationaler Tag für die Erhaltung der Ozonschicht».
Wurde mit dem «Montrealprotokoll» in Europa eine spürbare Wirkung erzielt? Oder sind die Emissionen vielleicht sogar angestiegen? Auf dem Jungfraujoch misst die Empa in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungspartnern die Konz
Wussten Sie, dass die Waldfläche der Erde zwischen 1990 und 2000 alle sieben Stunden um eine Größenordnung abnahm, die der Fläche des Tharandter Waldes entspricht? Ist ihnen bekannt, dass Wälder 30 Prozent der Landflächen unseres Planeten bedecken? Mehr als zwei Drittel aller Wälder in Europa können als naturnah eingestuft werden, während 27 Prozent noch unberührt sind. Rund 12 Prozent der Wälder in Europa sind geschützt und dienen dem Erhalt der biologischen Vielfalt oder dem Landschaftsschutz. Auf
Biodiesel aus Raps (Rapsölmethylester, RME) erlangt eine immer größere Bedeutung im Kraftstoffsektor. Die Produktionskapazität stieg allein im letzten Jahr um ca. 30 % auf rund 1,1 Million Tonnen. Gleichzeitig gab es in den letzten Jahren auch in der wissenschaftlichen Forschung Weiterentwicklungen. Grund genug für die Union zur Förderung der Öl- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) nachzufragen, wie es um die ökologischen Vor- und Nachteile von Biodiesel unter Einbeziehung des kompletten Lebensweges vo
Im Jahr 2080 werden die Temperaturen an den Seen der Welt um bis zu 5,7 Grad steigen, so eine neue Studie des Tyndall Centres für Klimawandelforschung in Norwich, England. Grund ist der wachsende Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan. Die Studie wird auf der heute im englischen Norwich beginnenden 8. Living Lakes Konferenz vorgestellt. An der von der Umweltstiftung Global Nature Fund organisierten Veranstaltung nehmen über 130 Klima- und Wasserschutzexperten teil. Ziel ist es effekt
Die organische Restverschmutzung von Abwasser weiter zu reduzieren und gleichzeitig die Gewässergüte zu verbessern, das hat sich der Zweckverband Klärwerk Steinhäule, Ulm, für die Zukunft vorgenommen. Schwer und biologisch nicht abbaubare Abwasserinhaltsstoffe – dazu gehören auch Rückstände von Arzneimitteln und Stoffen, die das Hormonsystem des Menschen beeinflussen – sollen durch zusätzliche Verfahrensstufen weitgehend entnommen werden. Die dafür notwendigen Untersuchungen hat das Labor für Siedlun
Im Rahmen zweier Forschungsprojekte, die von der EU über die INTAS (Internationale Vereinigung zur Förderung der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus den Neuen Unabhängigen Staaten (NUS) der ehemaligen Sowjetunion) gefördert werden, treffen Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen zusammen, um den Desertifikationsprozess in der Aralsee-Region besser verstehen, vorhersagen und bekämpfen zu können.
Der Aralsee war früher der viertgrößte Binnensee der Welt. In den 1960ern begann der Wa
Vergleich von Biodiesel mit fossilen Dieselkraftstoffen fällt für die meisten Emissionen zugunsten des nachwachsenden Rohstoffs aus. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) Braunschweig in Kooperation mit dem Steinbeis-Transferzentrum Biokraftstoffe und Umweltmesstechnik Coburg und der Georg-August-Universität Göttingen wurden Emissionen von vier verschiedenen Dieselkraftstoffen in dieselmotorischer Verbrennung untersucht. Neben herkömmlichem D
Wissenschaftler in Schottland präsentierten jetzt eine frisch patentierte Katalysator-Technologie, die dabei helfen kann, die Umwelt von Halogenchemikalienabfällen zu reinigen.
Aquatische Umgebungen werden durch Schadstoffe aus einer Reihe von Quellen bedroht . Eine der zerstörerischsten Formen der Umweltverschmutzung ist diejenige durch halogenierte Chemikalien. Diese Substanzen besitzen bekanntermaßen biokumulative Eigenschaften – d.h. sie vergiften die Nahrungskette – und gelten daher re
Heutzutage sind Unfälle, bei denen Öl in offene Gewässer gelangt, mit einem mechanischen Extraktionsverfahren zügig und effizient unter Kontrolle zu bekommen. Die einschneidendste Folge solcher Vorfälle, nämlich die Störung des ökologischen Gleichgewichts, ist dagegen weitaus teurer und nur unter Schwierigkeiten wieder rückgängig zu machen.
Abgesehen vom mechanischen Entfernen von ausgelaufenem Öl, werden bei den meisten herkömmlichen Verfahren biologische Hilfsmittel eingesetzt, um die Sch
Untersee-Gebirge werden von Fischern abgegrast
Hunderte von Tiefsee-Spezies, die den Wissenschaftlern bisher noch nicht bekannt sind, werden für immer aussterben, warnen amerikanische Ozeanographen. Grund dafür sind Schleppnetze, die nicht nur die Meere, sondern auch die Böden der unterirdischen Gebirge leer fischen, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist.
Erst in den vergangenen zwei Jahren hatten Forscher der verschiedenen Universitäten und Institutionen entdeckt,
Eine Innovation aus dem BMWA-Programm „FuE-Personalförderung Ost“ (PFO)
In der medizinischen Röntgendiagnostik werden die belichteten Filme in der Regel in Maschinen entwickelt, wobei die Verarbeitungszeiten zwischen 45 und 90 Sekunden liegen. Voraussetzung für solch kurze Entwicklungs-, Fixier- und Trockenzeiten sind Verarbeitungschemikalien, die nicht nur kurze Reaktionszeiten gewährleisten, sondern auch die Langzeitstabilität der fertigen Aufnahmen. Derartige Lösungen enthalten bi
In mehr als einem Drittel der weltweit 105 größten Metropolen ist die Trinkwasserversorgung maßgeblich von intakten Waldschutzgebieten in den städtischen Wassereinzugsbereichen abhängig. Die Wälder steigern Qualität und Quantität des Grundwassers und tragen so zur Reduktion der Kosten für die Wasseraufbereitung bei. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die WWF und Weltbank heute vorstellen. Großstädte wie New York, Tokio, Jakarta, Rio de Janeiro, Los Angeles, Nairobi, Melbourne und Barcelona
Deutschland legt nationalen Bericht über die Berechnung seines Treibhausgas-Ausstoßes für das Jahr 2003 vor.
Als Unterzeichnerstaat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UN FCCC) und des Kyoto-Protokolls ist Deutschland verpflichtet, über seinen Ausstoß an Treibhausgasen zu berichten. Diese so genannten Emissionsinventare sind jährlich zu erstellen, zu veröffentlichen und fortzuschreiben.
Mit dem Nationalen Inventarbericht (National Inventory Report, NIR) 2003 we
Es fällt schwer, den Begriff Elektronikschrott auf einen millionenschweren Computertomographen anzuwenden – aber auch diese medizinischen Großgeräte müssen am Ende ihrer Lebenszeit irgendwann entsorgt werden. Siemens bietet seinen Kunden seit fünf Jahren an, Altgeräte zurückzunehmen. Damit diese dann nicht auf dem Müll landen, setzt die Medizintechniksparte auf die Recyclingfähigkeit der Teile. Inzwischen können Medizintechniksysteme wie Ultraschallgeräte, Röntgenanlagen und Magnetresonanztomographen
Bis auf das Fünffache vergrößern sich Fischbestände in marinen Schutzgebieten (Marine Protected Areas, MPAs) innerhalb von fünf Jahren. Dies geht aus einer internationalen wissenschaftlichen Studie der Umweltorganisation WWF (World Wide Fund for Nature) hervor.
„Ganz im Gegensatz zu der Befürchtung, marine Schutzgebiete würden den Fischereien das Leben schwer machen und zu Umsatzeinbußen führen, zeigt unsere Studie, dass MPAs eines der wirksamsten Mittel sind, um vor allem Fischbestände mit