DBU engagiert sich in den EU-Beitrittsländern / Rund 150 Projekte mit 23,5 Millionen Euro gefördert / Schwerpunkt Ost- und Mitteleuropa
Am 1. Mai ist es soweit: zehn neue Staaten treten der Europäischen Union bei. Damit gehören offiziell weitere 75 Millionen Menschen und 738.000 Quadratkilometer mehr zu Europa. “Die EU-Erweiterung bietet enorme Chancen, gerade für den Umweltschutz”, sagt Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). “Umweltprobleme
Autos stoßen auch Edelmetalle aus
Wissenschaftler der Leobener Montanuniversität haben erstmals in Untersuchungen festgestellt, dass in Böden entlang von Straßen hohe Konzentrationen von Edelmetallen wie Platin, Palladium und Rhodium sowie Iridium vorkommen. Diese Elemente werden in Katalysatoren eingesetzt, um Schadstoffe wie Stickoxid und Kohlenmonoxid in unschädlichere Verbindungen umzusetzen. Welche Auswirkungen diese Schadstoffe auf die Umwelt haben, ist aber bisher nicht geklärt
Neue Broschüre stellt innovative Produkte und Verfahren vor – Über 100 Millionen Euro für Energietechnik – “Mittelstand gibt Impulse”
Wie viel Umweltschutz kann sich die Wirtschaft leisten? Diese Frage wird heftig diskutiert. Dabei schließen sich Ökonomie und Ökologie nicht aus – im Gegenteil: Die neue DBU-Broschüre “Energie effizient” zeigt die vielfältigen Möglichkeiten der Industrie, mit Energie sparsamer umzugehen. “Wenn Umweltaspekte ins unternehmerische Handeln einbezogen werde
Zahl der Förderbereiche der größten Umweltstiftung Europas von zwölf auf neun verringert – Naturschutz bekommt noch mehr Gewicht
Mehr vorsorgender als nachsorgender Umweltschutz, zusätzliche Mittel für den konkreten Naturschutz zulasten von Demonstrations-Großprojekten und insgesamt eine inhaltliche Straffung des Aufgabenspektrums – auf diese Kurzformel lassen sich die Änderungen der Förderleitlinien der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)bringen, die in ihrer neuen Version jetzt i
Über fünf Millionen Bürgerinnen und Bürger betroffen
Etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland reagieren sensibel auf mindestens ein häufiger vorkommendes Kontakt-Allergen. Zu diesen gehören zum Beispiel Nickel – aus Modeschmuck – oder auch Duftstoffe, die in Kosmetika und vielen Produkten des täglichen Lebens enthalten sind. Rund sieben Prozent der Bevölkerung Deutschlands – das sind mehr als fünf Millionen Menschen – erkranken jährlich am allergischen Kontaktekzem. Das
Öko-Institut e.V. analysiert Situation im neuen Europa /
Große Unterschiede in den einzelnen Ländern
Wie sieht die umweltpolitische Situation im neuen Europa aus? Diese Frage stellen sich WissenschaftlerInnen des Öko-Institutes e.V. wenige Tage vor dem offiziellen Beitritt von zehn neuen Staaten zur Europäischen Union. “Wir rechnen bei einzelnen Aspekten mit deutlich positiven Veränderungen, wir befürchten aber auch Rückschritte”, fasst Dr. Felix Christian Matthes, Energie-Exper
Forscher der Technischen Universität Berlin untersuchen am Tegeler See in Berlin, welcher Boden welche Schadstoffe im Wasser am besten filtert. Die Ergebnisse können weltweit auf andere Standorte übertragen werden
In Berlin wie auch in anderen Städten nutzen Wasserbetriebe seit Jahrzehnten die Uferfiltration, um sauberes Trinkwasser bereitzustellen. Das Prinzip ist einfach: Man braucht einen See oder Fluss und bohrt im Uferbereich Trinkwasserbrunnen. Das Oberflächenwasser versickert
Der Umweltausschuss der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat eine Verbesserung des Umweltschutzes beim Transport umweltgefährdender Flüssigkeiten in Tankern erreicht. Wie das Bundesverkehrsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte sei mit den revidierten Vorschriften, die in der kommenden Sitzung im Oktober verfahrensgemäß nur noch einmal bestätigt werden müssten, ein Durchbruch erreicht. Stoffe, die eine den Mineralölen vergleichbare Umweltgefahr darstellen würden, wie Pflanzenöle
Jeder der den Kinofilm “Findet Nemo” gesehen hat, erinnert sich, wie das Meer um den kleinen Fisch umso trüber und lebloser wurde, je näher er der Küste kommt. Auch in der Ostsee würde es der kleine Clownfisch schwer haben, nicht etwa nur, weil zu kalt, sondern weil zu trübe und sauerstoffarm durch Algenwachstum angeregt durch Stickstoff und Phosphor aus der Landwirtschaft und, weil vergiftet durch Pestizide und industrielle Abwässer.
Dabei ist die Landwirtschaft selbst größter Verbraucher s
Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Transformationsländern können in den EU-Emissionshandel einbezogen werden. Darauf haben sich die EU-Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament verständigt. Unternehmen innerhalb der EU, die ab Anfang 2005 am Emissionshandel teilnehmen, können damit einen Teil ihrer Klimaschutzverpflichtungen durch Klimaschutzprojekte in Ländern außerhalb der EU erfüllen. Bundesumweltminister Jürgen Trittin begrüßte die Einigung als Schritt nach vorn auf dem Weg zu einem global eff
Herpes bei Schildkröten, Stress bei Austern
Eine Langzeitstudie der Cornell University und des National Center for Ecological Analysis and Synthesis (NCEAS) belegt die Zunahme von Krankheiten bei den meisten Arten von Meeresorganismen. Die Studie zeigt, dass vermehrt Krankheiten bei Meeresbewohnern wie Säugetieren, Weichtieren und Seeigeln, jedoch nicht Fischen, auftreten. Grund hierfür ist jedoch nicht die Abnahme der Krankheiten bei Fischen, sondern die Abnahme der Fischbestände se
Experten warnen vor globalem Handel mit Lebewesen
Anders als bisher angenommen sind nicht Organismen aus Ballastwassertanks die größten Gefahren für die amerikanischen Gewässer, sondern der Menschen, der sich Pflanzen und Tiere in seinem Heimaquarium oder Gartenteich hält. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam im Fachmagazin “Frontiers in Ecology and the Environment”, berichtet die Ecological Society of America im Wissenschaftsmagazin Sciencedaily.
Wasserhyanzithen sind p
Jürgen Trittin fördert Pilotprojekt in Nordrhein-Westfalen
Bundesumweltminister Jürgen Trittin stellt für ein neuartiges Verfahren in der Leiterplattenindustrie insgesamt rund 190.000 Euro aus dem “Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen” zur Verfügung. Im Rahmen des Vorhabens der RUWEL AG aus dem nordrhein-westfälischen Geldern werden Platinen emissionsfrei und in einem geschlossenen Kreislauf durch Ätzen von Kupfer hergestellt.
“Das Pilotprojekt zeigt e
Wissenschaftler des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung suchen nach Ursachen für den Rückgang der Hasenpopulation
Der Hase schreit. Seine Stimme ist verblüffend laut, sie dringt durch Mark und Bein. Doch davon können sich die Wissenschaftler nicht stören lassen. Mit angespannter Miene, aber doch routiniert, legen sie dem gefangenen Wildtier ein Halsband um. Daran befestigt ist ein winziger Funksender. Die Aktion muss rasch gehen, denn der Stress für den Hasen soll so gering wie m
Feinstpartikel und Aerosole können nicht entfernt werden
Experten bezweifeln die Sinnhaftigkeit einer gesetzlichen Einbaupflicht von so genannten Partikelfiltern für Dieselmotoren, denn bei den derzeit auf dem Markt befindlichen Partikelfiltersystemen wird die Abscheidewirkung betreffend der Feinststaubpartikel oder Aerosole maßlos überschätzt. Die Hersteller solcher Partikelfiltersysteme hätten offensichtlich die ihnen bekannten Zusammenhänge nicht eindeutig offen gelegt, kritisiert
Das im Fachbereich D, Abt. Sicherheitstechnik angesiedelte Fachgebiet Umweltchemie befasst sich im Besonderen mit dem produktionsintegrierten Umweltschutz. Die damit verbundene Optimierung von industriellen Produktionsverfahren, die unter dem Begriff Prozessbeherrschung die Aspekte betrieblicher Umweltschutz, Qualitätssicherung und Kosten/Effizienz zusammenführt, schließt sowohl die Reinigung von Stoffen, die als „unerwünschte Nebenprodukte“ oder „Verluste“ (Abwasser, Abfall, Abluft) den Prozess ver