WWF feiert Etappenerfolg im Schutz europäischer Kaltwasserkorallen
Die Umweltschutzorganisation WWF ist erfreut über den Beschluss der europäischen Fischereiminister, Schottlands einzigartige Ansammlung von Kaltwasserkorallen, die Darwin Mounds, nun endlich dauerhaft zu schützen. Der Anfang letzter Woche in Brüssel gefasste Beschluss, die Fischerei mit Bodenschleppnetzen aus den Darwin Mounds komplett zu verbannen, folgt der jahrelangen Lobbyarbeit des WWF und einem Versprechen des B
UNEP: Mindestens 150 Gebiete weltweit bekannt
Mindestens 150 Gebiete auf offener See zählen zu den so genannten “toten Zonen”. In diesen Regionen haben Nährstoffe die Sauerstoffzufuhr quasi unmöglich gemacht. Nach einem heute, Montag, von der UNEP präsentierten globalen Umweltbericht, sind solche Gebiete eine neue Gefahr für Armut, denn die Lebensgrundlage vieler hängt immer noch mit dem Ozean zusammen.
Die “toten Meereszonen” entstehen vor allem durch große Mengen an eingeb
UNEP: Rasante Zunahme von Abfall in isolierten Regionen
Nach Angaben der UNEP sehen sich Inselnationen im Indischen und Pazifischen Ozean sowie in der Karibik immer öfter vor ständig wachsenden Müllbergen. Alleine der Plastikabfall hat sich seit den 90-er Jahren verfünffacht, so die Experten, die zurzeit in Jeju, Korea, beim globalen Jahrestreffen der Umweltorganisation über Problemlösungen diskutieren.
Die fragilen Ökosysteme für Inselbewohner werden durch die zunehmende Me
UFZ-Wissenschaftler entwickeln ein Sanierungsverfahren für eine Arsen-Altlast in Brandenburg
Am 5. April 2004 starten Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) ein Pilotprojekt mit dem Ziel, ein genehmigungsfähiges technisches Sanierungskonzept für einen kleinen, beinahe idyllisch anmutenden See bei Annahütte (Brandenburg) mit dem wenig klangvollen Namen Restloch IV zu entwickeln.
BMU fördert klimafreundliche Gewächshausheizung
“Treibhauswärme ohne Treibhauseffekt” ist das Motto eines Pilotvorhabens im niedersächsischen Zetel (Kreis Friesland/Niedersachsen), das Bundesumweltminister Jürgen Trittin mit insgesamt 213.000 Euro aus dem “Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen” fördert. Dabei wird die im Grundwasser gespeicherte Erdwärme genutzt, um Gewächshäuser einer Gärtnerei ganzjährig kontinuierlich mit Wärme zu versorgen. Damit kann im Ve
Erde wird immer grüner. UNEP-Bericht warnt jedoch vor knapperen Trinkwasserressourcen
Nach einem veröffentlichten Bericht der UNEP, dem UN-Environment Programme, ist die Erde in den vergangenen 25 Jahren immer grüner geworden. Die internationale Organisation nimmt in dem Bericht aber auch Stellung zu den dringlichsten Umweltproblemen des “Blauen Planeten”.
Satellitendaten beweisen, dass die Erde seit 1982 in ihrer äußeren Erscheinung deutlich grüner geworden ist. “Die Energ
“Wir müssen lernen, das Energieeinkommen der Erde für unsere Bedürfnisse zu nutzen. Intelligente Energiepolitik setzt auf einen immer stärker wachsenden Anteil erneuerbarer Energiequellen und sorgt damit für eine dauerhaft gesicherte Versorgung, für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und für die Förderung modernster Technologie.” – Mit diesen Worten lädt Bundespräsident Johannes Rau vom 2. bis zum 5. Juni in den Garten der Villa Hammerschmidt in Bonn zu einer “Woche der Umwelt” ein. Rund 60
In-situ-Sensor der spürt kleinste Verunreinigungen im Wasser auf
Europäisches Forschungsprojekt unter Leitung der TU Berlin
Weder mit illegaler Müllentsorgung noch mit Übermut hat es zu tun, wenn Heinz-Detlef Kronfeldt und sein Team vor der bretonischen Atlantikküste Hightech über Bord werfen. Im Gegenteil. Die Forscher vom Optischen Institut der TU Berlin werfen sehr gezielt Gerät ab, um der chemischen Verschmutzung der Meere auf die Spur zu kommen. In Zusammenarbeit mit Forsche
Es klingt wie in einem Horrorszenario: Jüngste Untersuchungen von Mais, Raps und Soja haben ergeben, dass fast zwei Drittel aller Samen Spuren von genmanipuliertem Saatgut enthalten, berichtet die Union of Concerned Scientists UCS. Pikantes Detail am Rande: Auch herkömmliche Lebensmittel sind davon betroffen. Die UCS hatte verschiedene Saatgutproben an unterschiedliche Labors zum Testen verschickt.
Bisher waren die Experten davon ausgegangen, dass maximal ein Prozent des konventionellen Saat
Eine bunte Mischung aus Blütenpflanzen und ihren Besuchern wie Schmetterlingen, Schwebfliegen und Hummeln prägte früher unsere Feldraine. Doch die biologische Vielfalt dieser Lebensräume ist bedroht: Viele der dort typischen Pflanzen- und Tierarten sind nur noch selten anzutreffen. Stattdessen überwuchern vielerorts einzelne Gräserarten die Raine. Als Ursache wird neben Überdüngung der angrenzenden Äcker der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nicht ausgeschlossen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissens
ESCP-EAP-Professorenteam zeigt konkreten Weg zur Klimarettung: Globaler marktwirtschaftlicher Kurswechsel zur Verhinderung der Klimakatastrophe ist unabdingbar nötig! “Nur durch eine Ausweitung und Verbesserung des Europäischen Klimagas-Zertifikatehandels und eine strukturelle Änderung des Kyoto-Protokolls in ein Globales Klimazertifikate System (GCCS) ist der Marsch in die Klimakatastrophe noch zu verhindern!” Das ist die Quintessenz zweier ausführlicher Gutachten für das Umwelt- und Verkehrsminist
US-Forscher: Steigerung der Treibhausgase auf Rekordniveau
Forscher der amerikanischen Regierung haben bestätigt, dass die Kohlendioxid-Werte in der Erdatmosphäre auf ein Rekordniveau angestiegen sind. Die soeben im Wissenschaftsmagazin New Scientist veröffentlichten Daten der US National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA bestätigten, dass die CO2-Werte 2003 auf 376 ppm (Teilchen pro Million) gestiegen sind.
Die gesammelten Daten stammen unter anderem vom NOAA-Obse
Drei Viertel aller Naturkatastrophen hängen direkt oder indirekt mit Wasser und Klima zusammen. Darauf hat die Weltwetterorganisation (WMO) anlässlich des Weltwassertages (22. März) am Freitag in Genf verwiesen. In den vergangenen zehn Jahren waren solche Ursachen zu 90 Prozent Schuld am Tod von Menschen bei Katastrophen. Von 1991 bis 2000 waren im Durchschnitt 210 Millionen Menschen im Jahr von solchen Naturkatastrophen betroffen, sieben mal mehr als von bewaffneten Konflikten.
Die Interna
Wie lange sind Boden und Grundwasser vor Schadstoffen sicher? /
Neue Studie des Öko-Instituts e.V. warnt vor Risiken
Schon seit langem suchen “findige” Geschäftsleute nach Wegen, die umweltgerechte, aber teure Entsorgung von giftigen Abfällen zu umgehen. So geschieht es häufig, dass sie die Abfälle behandeln und dann auf dafür ungeeigneten Deponien oder im Landschafts- oder Straßenbau “verwerten”. Doch wie sicher ist diese Methode auf lange Sicht? Welche Risiken bringt sie mit si
Anlässlich des Weltwassertages am 20.03.2004, der unter dem Motto “Wasser und Naturkatastrophen” steht, fordert das Bundesamt für Naturschutz (BfN) eine noch stärkere Verknüpfung von Naturschutz und Hochwasserschutz.
Hochwasser sind heute wie auch in Zukunft unvermeidbar. Aber ihre Häufigkeit und das Ausmaß der Schäden für den Menschen sind auch eine Folge menschlichen Handelns. In der Vergangen-heit wurde vielfach eine Flusspolitik betrieben, ohne die ökologischen Zusammenhänge zu beachten
Schadstoffe in Wurfscheiben können Krebs erzeugen – Westfälische Firma entwickelt umweltgerechte Alternative – “Unterschätztes Problem”
Die runden Wurfscheiben, auf die Jäger und Sportschützen zur Übung zielen, sehen harmlos aus. Doch die so genannten Tontauben haben es in sich. Denn längst bestehen sie nicht mehr aus natürlichem Ton, sondern aus chemischen Verbindungen, die im Verdacht stehen, Krebs zu verursachen und die Gene zu schädigen. Die Firma OSKO aus dem westfälischen Ochtr