Mit Meeresschildkröten-Tourismus lässt sich nach neuesten Berechnungen des WWF fast dreimal mehr Geld verdienen als durch den Handel mit Schildpatt, Schildkrötenfleisch und -eiern. In einer Studie zum ökonomischen Wert der Panzertiere, die der WWF heute in der Schweiz vorstellt, rechnen die Umweltschützer außerdem vor, dass durch das weltweite Schrumpfen ihrer Bestände auch touristische Angebote und Arbeitsplätze in vielen Entwicklungsländern gefährdet sind. Die Autoren vergleichen den Gewinn, der si
Viele renommierte Wissenschaftler, die im Rahmen einer internationalen Unesco Veranstaltung versammelt waren, haben am vergangenen Freitag ihren «Aufruf aus Paris» gestartet. Ziel dieses Aufrufes ist es, der Öffentlichkeit die Gefahren der chemischen Umweltverschmutzung bewusst zu machen.
Er unterstreicht den sich immer weiter verschlechternden Gesundheitszustand weltweit und seine Folgen: vermehrtes Auftreten von Krebserkrankungen, 15% der europäischen Pärchen sind unfruchtbar und 1 von
Innovative Technik spart 260.000 Kubikmeter Abwasser im Jahr. DBU förderte mit rund 635.000 Euro Man sieht es dem einzelnen Blatt nicht an: für die Produktion von Papier wird sehr viel Wasser benötigt, etwa 14 Liter pro Kilogramm. Um den Verbrauch dieser wertvollen Rohstoffquelle zu senken, hat die Papierfabrik Julius Schulte Söhne (Düsseldorf) eine absolute Neuheit für die Branche entwickelt. Mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist es den Rheinlän
FAL entwickelt Demonstrationsanlage zur Abwasser- und Abfallverwertung an Schlachthöfen
“Gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung durch stark verschmutztes Wasser und Geruchs- und Rauchentwicklung vom Rinder-Schlachthof in Jakarta”. Diese Meldung gehört der Vergangenheit an, seitdem im Herbst 2002 eine moderne, beispielhafte Demonstrationsanlage zur Abwasserbehandlung und Kompostierung am dortigen Schlachthof in Betrieb genommen worden ist. Zuvor wurde das gesamte Abwasser ungereini
Globales Dimming: CO2-Ausstoß und Partikel sind schuld
Wissenschaftler des australischen geophysikalischen Instituts haben beim Jahrestreffen der Geophysical Union in Montreal einmal mehr den Beweis angetreten, dass die Erde durch Wolken und Partikel zunehmend dunkler wird. Im Klartext bedeutet dies, dass weniger Sonnenstrahlen die Erdoberfläche erreichen. Dieser Vorgang wird “globale Dimming” genannt. Die Forscher äußern sich besorgt über die Tatsache, hoffen aber darauf, dass dadur
Nach aktuellen Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP sind weltweit die Hälfte aller 1.200 Bambusarten vom Aussterben bedroht. Bambus ist das Hauptnahrungsmittel der ebenfalls seltenen Großen Pandas, des berühmten Wappentiers der Umweltschutzorganisation WWF. Pandas sind im Gegensatz zu den anderen Vertretern der Bärenfamilie fast reine Vegetarier und ernähren sich hauptsächlich von den nährstoffarmen Blättern und Stengeln des Bambus. Um satt zu werden, ist ein ausgewachsener Panda
Zwölf schädliche Stoffe werden verboten
Die Verwendung von zwölf für Mensch, Tier und Umwelt schädlichen Chemikalien ist ab heute, Montag, laut UN-Beschluss verboten. Die als POPs (persistent organic pollutants -organische Gifte) bekannten Chemikalien werden für Geburtsfehler und als Auslöser von Krebs verantwortlich gemacht. Die Vereinten Nationen haben bereits Mitte Februar den 17. Mai als Datum des Inkrafttretens des Abkommens, an dem 50 Staaten teilnehmen, festgelegt.
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Studie räumt mit ewigen Argumenten der Walschlächter und Robbentöter auf
Tatsächlich haben Fischer, Walfänger und Robbenkiller unrecht, wenn sie damit argumentieren, dass ihnen die Meeressäuger den wertvollen Speisefisch wegnehmen. Nach einer heute, Montag, im Wissenschaftsmagazin New Scientist veröffentlichten Studie jagen die beiden Konkurrenten nämlich in ganz verschiedenen Zonen der Meere. Augenscheinlich ist jedenfalls die Tatsache, dass dort, wo 80 Prozent der Fischer unterweg
Mainzer Max-Planck-Forscher belegen, dass die Luftverschmutzung durch Ozon zunehmend zu einem weltweiten Problem wird
Ozonmessungen über dem Atlantischen Ozean, durchgeführt von Forschern des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie und des Deutschen Wetterdienstes im Zeitraum 1977-2002, zeigen, dass der Ozongehalt der Luft in den nördlichen mittleren Breiten nur gering angestiegen ist. Hingegen ist in niedrigen Breiten und in der südlichen Hemisphäre eine bemerkenswert starke Ozonzu
Lebensraum bedrohter Arten – DBU fördert Fürst-Pückler-Park mit 80.000 Euro Der junge Fürst Pückler-Muskau besucht einen Park in London – und ist begeistert von dessen neuem Stil, der nichts mehr wissen will von gestutzten und abgezirkelten, für die Bevölkerung unzugänglichen Gärten. Pückler kehrt zurück ins heimische Sachsen und wird zum Schöpfer einer Parklandschaft, die zum Vorbild in Europa wird. Pücklers Vision: eine für alle Bürger offene Landschaft kreieren, der man die Inszeni
In der Vergangenheit wurde der Begriff “Meeresressourcen” im Wesentlichen auf eine einzige Ressource angewandt: die Fischerei. Tatsächlich bleibt Fisch als Quelle für wirtschaftliche Aktivitäten und Lebensmittel zweifelsohne eine unserer bedeutendsten Meereswaren. Jüngste wissenschaftliche Fortschritte haben jedoch den Reichtum an anderen, in unseren Meeren und Ozeanen enthaltenen Ressourcen zum Vorschein gebracht und deren Bedrohung durch menschliche Aktivitäten wie die Großfischerei hervorgehoben.
Auf der vom 11. bis 14. Mai stattfindenden Analytik-Messe in München, Deutschland, wird eine neues europäisches Markenzeichen mit der Bezeichnung Europäische Referenzmaterialen (ERM®) eingeführt.
Ziel des ERM-Zeichens ist die Stärkung des öffentlichen Vertrauens in den Bereichen Ernährung, Gesundheitsfürsorge und Umweltschutz durch Bereitstellen eines europäischen Systems zur Ermittlung chemischer und biologischer Elemente in Lebensmitteln und anderen Erzeugnissen.
“Durch diese In
Der große Graben im Donau-Delta
In der Ukraine beginnen heute die Bauarbeiten am Bystroye Kanal im Donau-Delta. Der Bau soll für die Ukraine die Schiffsverbindung von der Donau ins Schwarze Meer verbessern. Der Kanal führt mitten durch das ukrainische Biosphärenreservat Donau-Delta und durchschneidet damit das jüngste, vor unseren Augen wachsende Festland Europas.
Damit wird dem gesamten 417.800 Hektar großen Donau-Delta, dem größten und wertvollsten Feuchtgebiet Europas, gr
Mehr als 600 wildwachsende Arten vor dem Aussterben
Nach Angaben der UNO-Umweltorganisation UNEP sind mindestens 600 der 1.200 weltweit vorkommenden Bambus-Pflanzen massiv vom Aussterben bedroht. Die Bambuswälder sind aber nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Tierwelt ein wichtiges Habitat, berichtet BBC-Online. Bedroht ist auch der Handel mit Bambusprodukten, der immerhin jährlich Umsätze von rund 2,7 Mrd. Dollar bringt.
Die Angaben über die Bestände der Bambuswä
Ab 2005 müssen Städte dafür sorgen, dass auch Grenzwerte für Feinstaub überall im Stadtgebiet eingehalten werden, die durch die EU-Rahmenrichtlinie Luftqualität vorgegeben sind und in Zukunft weiter verschärft werden. Um Überschreitungen zu vermeiden, muss man wissen, woher die Luftverschmutzung stammt. Dr. Eberhard Reimer, Leiter der Troposphärischen Umweltforschung (TrUmF) am Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin (FU), verfolgt die Luftwege der Staubpartikel bis zu ihrem Ursprung
Farbige Schmuckelemente zieren die Portale der St. Jakobi-Kirche im brandenburgischen Perleberg – glasierte Ziegel und Formsteine, wie sie oft an bedeutenden Gebäuden im norddeutschen Raum zu finden sind. In den vergangenen Jahrzehnten haben Luftschadstoffe diese Besonderheit stark geschädigt. In einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützten Projekt haben sich Wissenschaftler unter Leitung des Norddeutschen Zentrums für Materialkunde von Kulturgut (ZMK) gemeinsam mit Restauratore