Landwirtschaft hat Vorrang vor Artenschutz
Die Savanne Brasiliens verschwindet schneller als die Regenwälder, ist das Ergebnis eines Berichts der Umweltschutzgruppe Conservation International. Ohne drastische Einschränkung der Rodungen wird das Weideland bis 2030 verschwunden sein.
Jedes Jahr werden 20.000 Quadratkilometer der Savanne zerstört, um Raum für den Anbau von Kulturpflanzen wie Soja, Weizen und Baumwolle zu schaffen. Die Savannenregion, auch Cerrado genannt, ist d
USA weiterhin Nummer Eins bei Umweltverschmutzung
Die Brandrodungen im Amazonas haben Brasilien unter die Top-Ten der globalen Umweltverschmutzer gereiht. Zu diesem Schluss kommen internationale Wissenschaftler, berichtet das Environmental News Network ENN. Die größten Umweltverpester bleiben allerdings die USA, die für 25 Prozent aller ausgestoßenen Treibhausgase verantwortlich sind. Dagegen kommt Brasilien global nur auf drei Prozent.
Mit der Feststellung, dass der größte
Die Förderung landwirtschaftlicher Biogasanlagen in Bayern wird neu ausgerichtet. Das teilte Landwirtschaftsminister Josef Miller in München mit. Danach erhalten Landwirte für den Bau von Biogas-Anlagen künftig einen Zuschuss bis zu 20 Prozent bei einem zuwendungsfähigen Investitionsvolumen von bis zu 100 000 Euro. Maximal können im Rahmen des Agrarzuschussprogramms (AZP) 20 000 Euro pro Förderfall ausbezahlt werden. Die im Vergleich zum bislang geltenden Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) einfach
Mehrheit für Pro-Walfang-Länder wäre ein „Drama für die grauen Riesen“
Der WWF kritisiert die passive Haltung vieler europäischer Länder beim internationalen Walschutz. Zwar spricht sich die Europäische Union für den Schutz der Meeressäuger aus. Doch nur 14 der 25 EU-Staaten sind bisher der seit Montag morgen im italienischen Sorrent tagenden Internationalen Walfang Kommission (IWC) beigetreten – es fehlen Griechenland, Luxemburg und neun Beitrittsländer. „Zu viele Staaten schauen dem
Korallenriffe sind weltweit in kritischem Zustand – diese Botschaft brachte Dr. Helmut Schuhmacher, Professor für Hydrobiologie an der Universität Duisburg-Essen auf dem Campus Essen, vom zehnten “International Coral Reef Symposium” in Okinawa mit.
Schuhmacher war als Vorstandsmitglied und nationaler Repräsentant der “International Society for Reef Studies” bei dem alle vier Jahre stattfindenden “Gipfeltreffen” der Korallenriff-Wissenschaftler.
In den vergangenen zwanzig Jahren se
Trittin: per Mausklick zur Einfuhrgenehmigung für geschützte Tier- und Pflanzenarten. “CITES-online” als Pilotprojekt der “e-Government-Initiative” der Bundesregierung gestartet
Bundesumweltminister Jürgen Trittin und der Vize-Präsident des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Rudolf Ley, haben heute das Projekt “CITES-Online” gestartet. Damit wird das Genehmigungsverfahren zur Ein- und Ausfuhr von Tier- und Pflanzenarten, die nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) gesch
Organozinnverbindungen und Hygiene sind problematisch
Die Landwirtschaft nutzt Klärschlamm als Dünger. Doch neben Pflanzennährstoffen wie Phosphor enthält Klärschlamm auch Schadstoffe. Bislang waren dabei besonders die Schwermetalle – wie Kupfer oder Zink – im Blick. Diesen wird man erweitern müssen, denn eine Untersuchung von 51 Klärschlämmen im Auftrag des Umweltbundesamt hat gezeigt: Mit der Ausbringung von Klärschlamm auf die Äcker können auch organische Schadstoffe – wie Tribut
Mindelheimer DAV-Sektion mit 154.000 Euro unterstützt – Insgesamt drei Millionen Euro für innovative Ver- und Entsorgungskonzepte
Der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt wurde heute eine der modernsten Energie- und Wasserversorgungsanlagen für Berghütten im Alpenraum. “Durch die bislang einzigartige Konzeption umweltverträglicher Technologien – Solarenergie, Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk und Regenwas-sernutzung – nimmt die Mindelheimer Hütte eine Vorreiterrolle in Sachen Um-weltvert
Länderübergreifendes, euregionales Projekt betrachtet Flüsse erstmals ganzheitlich
Wasser bedeutet Leben, bedeutete in der Vergangenheit vor allem Handel und Austausch, aber auch Nahrung und Energie – dies beweisen die vielen großen Städte und kleinen Dörfer, die an Flüssen oder Bächen angesiedelt sind. Gewässer machen nur vor natürlichen Barrieren halt. Trotzdem werden Fliesgewässer heutzutage oft nur als linienhafte Elemente in einer durch politische Grenzen geteilten Landschaft w
Chemikalienpolitik, Abfallwirtschaft und Energiewende zentrale Themen des UBA-Jahresberichtes
Der Umweltschutz eroeffnet in vielen Bereichen Chancen fuer Innovationen. Darauf haben Bundesumweltminister Juergen Trittin und der Praesident des Umweltbundesamtes (UBA), Prof. Dr. Andreas Troge, bei der Vorstellung des UBA-Jahresberichtes 2003 hingewiesen. Trittin und Troge betonten, dass eine neue Chemikalienpolitik, die kuenftige Abfallwirtschaft und eine moderne Energiepolitik nicht n
Bald ist es wieder soweit – der Schulbeginn naht und für die ABC-Schützen beginnt der “Ernst des Lebens”. Die Auswahl an Produkten ist groß, ebenso die Ratlosigkeit vieler Eltern: Denn die Schulsachen sollen den Kindern gefallen, nicht zu teuer und gut für die Umwelt sein. Orientierung bietet die kostenlose Broschüre “Das könnt ihr für die Umwelt tun! Clever durch alle Klassen” vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Karstadt Warenhaus AG, Umweltbundesamt und Initiative Pro Recyclingp
Shell will Förderung im Lebensraum der letzten 100 Westpazifischen Grauwale ausbauen
Der Bau einer weiteren Öl-Bohrinsel und einer Pipeline im Ochotskischen Meer vor der russischen Insel Sachalin könnte die letzten hundert Westpazifischen Grauwale gefährden. Das unter Federführung der niederländischen Shell AG angelaufene Zwölf-Milliarden-Dollar-Projekt der „Investment Company Sakhalin Energy“ berührt unmittelbar die Nahrungsgründe dieser vom Aussterben bedrohten Grauwal-Unterart. „Lä
Die Verbraucher Initiative zeichnet das MSC-Siegel als Label des Monats aus.
Nach Angaben der FAO sind rund 60% der weltweit 200 ökonomisch wichtigen Fischbestände überfischt oder bis an ihre Grenzen befischt. Besonders betroffen sind Rotbarsch, Seezunge, Scholle oder Kabeljau. Ursache für den Rückgang sind in erster Linie die Fangmethoden der hoch technisierten Fischereiwirtschaft. Doch es gibt auch Alternativen: Fisch mit MSC-Siegel.
Der Marine Stewardship Council (MSC) ist
Der in Europa beobachtete Verlust der Artenvielfalt ist auf die veränderte Landnutzung, die Zerstörung von Lebensräumen, die Urbanisierung, Massentourismus, die unangemessene Nutzung von Programmen zur Einschätzung des chemischen Risikos sowie ungeeignete Überwachungsinstrumente zurückzuführen. Bis heute basierte die biologische Überwachung von Flussökosystemen in erster Linie auf Maßnahmen mit Gemeinschaftsstruktur. Dabei wurden erfolgsversprechende Aussichten der untersuchten Systeme ignoriert. Jet
N-FibreBase.net heißt die Datenbank, die erstmals alle wichtigen Informationen nicht nur zu den Rohstoffen, sondern auch zur Verarbeitung von naturfaserverstärkten Kunststoffen verfügbar macht. Sie wurde anlässlich des Fachkongresses “Naturfaserverstärkte Kunststoffe: Einsatzmöglichkeiten, Hemmschwellen, Perspektiven – Vorsprung durch Information” am 8. und 9. Juni in Hürth präsentiert. Über 60 Experten aus Faserproduktion, Forschung, und Industrie diskutierten dort auch zum aktuellen Entwicklungsst
105 Hektar Fläche werden täglich in Deutschland neu für Siedlungen und Verkehr genutzt – vor allem im Grünen. Begünstigt wird dies auch durch staatliche Subventionen, wie die Eigenheimzulage, oder falsche Weichenstellungen im Steuersystem wie die derzeitige Grunderwerbsteuer. Das Umweltbundesamt (UBA) hält es für notwendig, die staatlichen Förderungen, die die Flächeninanspruchnahme für Siedlungen und Verkehr begünstigen, grundlegend zu reformieren. Denn: Der seit Jahren konstant hohe Flächenverbrau