o Internationales Ziel: Tierarten langfristig nutzen, ohne ihnen zu schaden
o BfN gibt Impulse für modernen Naturschutz
Jagd, Fischerei, Naturtourismus und die Haltung oder das Sammeln von Tieren – dies alles sind Formen der direkten Nutzung wild lebender Tiere. Wenn die Biologie der Arten und die Größe ihrer Bestände es erlauben, kann die Nutzung für die Tiere unschädlich sein. Die Gefahr liegt aber in einer Übernutzung, die zum Aussterben der Bestände führen kann. Dann sind
Heute offizieller Start – Suche nach Auswegen – Deutsche Bundesstiftung Umwelt gibt 532.000 Euro Mit Beginn des kommenden Monats startet ein Wissenschaftlerteam mit der Ursachenforschung zum Schilfsterben an Europas Seen. Auf der Prinzeninsel in Plön gaben heute Schleswig-Holsteins Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Dr. Christian von Boetticher, und Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück), den Startschuss für
Internationale Vereinbarungen schützen wandernde Tierarten
Deutschland ist der Schnittpunkt vieler Routen und Schutzprogramme Es gibt Tiere, die scheinen sich immer die schönsten Plätze auszusuchen. Die Singvögel kommen im Frühling zu uns und ziehen ins sonnige Afrika, sobald die ersten Nebeltage den Herbst ankündigen. Andere Vogelarten und Fledermäuse wandern ebenfalls zwischen nördlichen Gebieten, wo sie ihre Jungen aufziehen, und südlichen Winterquartieren hin
Umweltbundesamt veröffentlicht aktuelle Emissionen und Prognosen
Fluorierte Gase zählen zu den Treibhausgasen und schädigen das Klima mit einem Treibhauspotenzial, das im Vergleich zu Kohlendioxid (CO2) bis zu 24.000 mal größer ist. Sie werden in Anlagen und Produkten – wie etwa Klimaanlagen und Schallschutzscheiben – angewendet. Die positive Nachricht: Zwischen 1995 und 2003 ist ihr Ausstoß in Deutschland gesunken: von 16 Millionen Tonnen (Mio. t) auf 14 Mio. t CO2-Äquivalente – da
Erfolge im Artenschutz sind das Ergebnis harter Arbeit mit Herz und Verstand
Der deutsche Naturschutz ist sich seiner Sache sicher: Wenn überall der Wille und die erforderlichen Mittel da wären, dann könnte fast jede vom Aussterben bedrohte Tierart gerettet werden. Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zeigen, dass der Artenschutz sowohl die notwendigen Kenntnisse und Instrumente als auch entsprechend geschulte Helfer hat. Oft verhindern jedoch andere wirtschaftliche Interessen oder
Den Gewässern mehr Raum geben
Renaturierung der Auen verbindet Naturschutz und Hochwas-servorsorge Angesichts der dramatischen Flutkatastrophe in Süddeutschland sowie in der Schweiz und Österreich mahnt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) einen sorgsameren Umgang mit unseren Gewässern an: “Der Naturschutz muss sowohl an unseren Flüssen als auch bei der Landnutzung einen größeren Stellenwert erhalten”, sagte der BfN-Präsident Prof. Dr. Hartmut Vogtmann. Die Vers
Bessere Wasserqualität der Flüsse begünstigt empfindliche Fischarten / Starke Zunahme von Schwimmkrabben und Taschenkrebs
Trotz der großen Bemühungen zum Wiederaufbau des Kabeljaubestandes in der Nordsee sind noch keine Anzeichen für eine Erholung dieses Fischbestandes erkennbar. Das bestätigten mehrwöchige Forschungsfahrten der beiden Fischereiforschungsschiffe “Walther Herwig III” und “Solea”, die jetzt beendet wurden. Die Fahrten waren eingebettet in Untersuchungen, welche di
Gesetzlicher Tierartenschutz erhält Erholungsgebiete und schützt Arbeitsplätze
Die in Deutschland wild lebenden Tiere haben verbriefte Rechte. Nationale und internationale Gesetze und Verordnungen schützen die Arten vor der Zerstörung ihrer Lebensräume und Verstecke, vor Verfolgungen oder einem Schicksal im Käfig. Viele Zoologen arbeiten inzwischen als Anwälte der wilden Tiere und sorgen für eine angemessene Berücksichtigung der Artenschutzbelange bei der wirtschaftlichen und
Zehn Jahre Forschung bringt große Geheimnisse ans Licht
Ein Forscherteam des Royal Botanical Gardens in Kew/Surrey hat mehr als 200 bisher unbekannte Pflanzen in Kamerun entdeckt. Neben spektakulären Orchideen und einer bisher unbekannten Verwandten der Feige, konnten die Wissenschaftler auch neue Kaffeearten finden. Die Arbeit hat bereits unmittelbare Folgen für die Region: Schutzzonen wurden bereits errichtet, um die wertvolle Flora zu erhalten.
Nach angaben der Wiss
Milchkuh produziert jährlich neun Kilo flüchtige organische Verbindungen
Die rund 2,5 Mio. Kühe des San Joaquin Valley in Kalifornien tragen eine gehörige Portion zur Umweltverschmutzung bei: Jährlich produziert eine Milchkuh neun Kilogramm flüchtige organische Verbindungen (FOV). Das ist mehr als ein Auto. Untersuchungen von Forschern in insgesamt 15 Einzelstudien geben den Milchkühen einen negativen Abgasbescheid, berichtet National Geographic.
Die Warnung kommt rec
BfN sorgt sich um die Gesundheit von Storch und Co.
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) ist besorgt um den Bestand der heimischen Vogelwelt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass das Vogelgrippe-Virus in den kommenden Wochen aus dem russischen Raum bis nach Deutschland gelange, so der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Hartmut Vogtmann. “Alle Hinweise und Berichte aus Russland deuten darauf hin, dass die Vogelgrippe weiter in den Westen Europas wandern könnte”,
Experten befürchten ähnlich verheerende Waldbrände in Südwesteuropa wie im Dürresommer 2003
Mit den Auswirkungen von Feuer und Waldbränden auf natürliche Ökosysteme und Kulturlandschaften in verschiedenen Teilen der Erde beschäftigt sich ein Team von Wissenschaftlern am Institut für Geographie und Geoökologie der Universität Karlsruhe. Die Feuerexperten um Professor Manfred Meurer untersuchen vor allem die Folgen von Vegetationsfeuern für Planzendecke und Boden. Experimentelle Ansät
Bundesumweltminister Jürgen Trittin gibt grünes Licht für Naturschutzgrossprojekt in der Bergbaufolgelandschaft
Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat grundsätzlich grünes Licht für das Naturschutzgrossprojekt Lausitzer Seenlandschaft im Landkreis Kamenz (Sachsen) gegeben. Trittin verständigte sich mit seinem sächsischen Kollegen Stanislaw Tillich auf wichtige Eckpunke des Projektes, so dass das vor einem Jahr ins Stocken geratene Naturschutzvorhaben nunmehr fortgesetzt werden kann
Drei Jahre nach der Flutkatastrophe und (k)ein bisschen klüger?
Das Hochwasser an Mulde und Elbe jährt sich diesen Sommer zum dritten Mal. Die materiellen Schäden sind weitgehend behoben, aber die Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen geht weiter. Ein sozialwissenschaftliches Forscherteam des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ) befasst sich mit den Folgen des Hochwassers für Mensch und Natur sowie mit Politikansätzen zur Hochwasservorsorge in Europa. Im Rahmen des derzeit größten
Feuermanagement als Prophylaxe
Das Risiko von katastrophalen Feuern, wie sie derzeit in Frankreich, Spanien und Portugal wüten, kann durch ein an die jeweiligen Umweltbedingungen des Landes angepasstes Feuermanagement erheblich reduziert werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team von Wissenschaftlern am Institut für Geographie und Geoökologie der Universität Karlsruhe. Die Feuerökologen beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Feuer und Waldbränden auf natürliche Ökosysteme und Kul
UFZ-Wissenschaftler erstellen Prognosen für künftige Überflutungen
Erstmals wird im Elbeeinzugsgebiet ein Vorhersagesystem erstellt, das zeigt, welche Gefahren bei einem Hochwasser durch Schadstoffe aus überschwemmten Gebieten drohen und das den Behörden hilft, Entscheidungen zu treffen. Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ), des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung Dresden (IÖR), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universi