Ökologie Umwelt- Naturschutz

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Schäden durch invasive Arten werden unterbewertet

Unterschätzte Gefahr: In einer breit angelegten Befragung haben Forschende der Goethe-Universität und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt die Sichtweise und Wahrnehmung von Interessenvertreter*innen in Deutschland zum Thema invasive Arten untersucht. Die Ergebnisse der im Fachjournal „Biological Invasions“ erschienenen Studie zeigen, dass alle befragten Interessengruppen die Verbreitung von invasiven Arten als Problem wahrnehmen und ein hohes Interesse an der Thematik haben. Der wirtschaftliche Schaden, den invasive Arten jährlich in Deutschland verursachen, sowie deren Vielfalt wurden aber in allen…

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Biologischer Abbau von Mikroplastik durch „PlasticWorms“

An der Fakultät Bioingenieurwissenschaften der Hochschule Weihenstphan-Triesdorf (HSWT) wird ein innovatives biologisches Verfahren entwickelt, bei dem Würmer und Mikroorganismen Mikroplastik in Kläranlagen abbauen können. Mikroplastik ist in aller Munde und oft so klein, dass es mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist. Es entsteht an vielen Stellen des täglichen Lebens und verursacht große Probleme für Mensch und Umwelt. Da Mikroplastik auch im Abwasser vorkommt und nach heutigem Stand der Technik in Kläranlagen noch nicht vollständig entfernt werden kann, sind neue…

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Neue Straßenlaternen, weniger tote Insekten

Ein Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) hat in einer transdisziplinären Studie eine insektenfreundliche Straßenbeleuchtung entwickelt und im Sternenpark Westhavelland sowie in drei deutschen Kommunen getestet. Eine maßgeschneiderte und abgeschirmte Straßenbeleuchtung macht die Lichtquelle außerhalb des beleuchteten Bereichs nahezu unsichtbar und reduziert die tödliche Anziehungskraft auf fliegende Insekten in verschiedenen Umgebungen deutlich. Die Forscherinnen und Forscher sehen darin eine wichtige technische Lösung im Hinblick auf das Insektensterben. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Communications Biology erschienen….

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Neue Sensortechnik zur Bewertung von städtischen Grünflächen

Wie hilft Stadtbegrünung beim Klimaschutz? Um verlässliche Aussagen darüber treffen zu können, haben Wissenschaftler*innen der Bergischen Universität kostengünstige Sensortechnik getestet: Das entwickelte Messsystem liefert positive Erkenntnisse beim Thema Feinstaubbelastung in der Umgebungsluft. Bisherige Lösungen basierten auf teuren Messinstrumenten und waren wirtschaftlich kaum vertretbar. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Baustein beim Streben nach klimafreundlicher Stadtplanung, da sie niedrigschwellig verlässliche Daten liefern. Wie hilft Stadtbegrünung beim Klimaschutz? Dieser Frage gingen Forschende der Bergischen Uni im Projekt SmartGreen nach. Bild: Bergische Universität In…

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Rückgang ozonabbauender Treibhausgase in der Atmosphäre

Internationales Umweltabkommen zeigt Wirkung. Eine neue Studie eines internationalen Forscherteams, die heute in der Fachzeitschrift «Nature Climate Change» veröffentlicht wurde, zeigt einen Rückgang von Chemikalien, die die Ozonschicht der Erde zerstören, und bestätigt damit den Erfolg von internationalen Regelungen zur Begrenzung der Herstellung und Verwendung derartiger Schadstoffe. Zentrale Messungen wurden unter anderem von Empa-Wissenschaftlern auf der hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch durchgeführt. Die von Forschern der «University of Bristol» geleitete Studie, die heute in der Fachzeitschrift «Nature Climate Change» veröffentlicht wurde, zeigt…

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Zirkuläre WLAN-Router im nachhaltigen Aluminiumgehäuse

An multifunktionalen Aluminium-Gehäusen für einen WLAN-Router nach neuester EU-Ökodesign-Richtlinie arbeitet ein deutsch-polnisches Konsortium aus Forschung und Industrie. Eine substanzielle Reduzierung von Kunststoffen und die Miniaturisierung der Leiterplattenfläche können die Rohstoffeffizienz und Kreislauffähigkeit deutlich erhöhen. Der WLAN-Router ist unverzichtbares Element einer vernetzten Welt. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Radar- und Gehäusetechnologien bietet neue Möglichkeiten für eine verbesserte Leistung, Funktionalität und Umweltverträglichkeit. Die richtige Materialwahl kann dabei nicht nur Kosten sparen, sondern Antrieb einer nachhaltigen Produktentwicklung für eine kreislauforientierte Ökonomie sein. Aluminium wird…

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Klimaforschung in Gewässern

ParKli Wassersensorik zum Nachbauen… Die Hochschule Reutlingen, das Herman Hollerith Zentrum (HHZ) Böblingen und die open science for open societies gGmbH haben gemeinsam im Rahmen des Forschungsprojekts „ParKli – Partizipative Frühwarnsysteme zur Bekämpfung lokaler Folgen des Klimawandels durch Citizen Science Aktivitäten in der Umweltinformatik“ an der Entwicklung eines Wassersensors gearbeitet, um ein Langzeitmonitoring zu ermöglichen. Die Ergebnisse werden am 21. Juni bei der Abschlussveranstaltung präsentiert. Gewässer erbringen wesentliche Ökosystemdienstleistungen, die für das Überleben und Wohlergehen der Menschheit essenziell sind. Dazu…

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Wie wirkt sich der drastische Meereisverlust auf die Artenvielfalt aus?

Die Tiefen des Weddellmeers beherbergen artenreiche Lebensgemeinschaften. Dazu ist die Region bei fortschreitendem Klimawandel ein potenzielles Refugium für eisabhängige Algen und Tiere. Das AWI koordiniert ein Konsortium aus elf Institutionen, das im neuen EU-Projekt WOBEC die Grundlage für systematische Langzeitbeobachtungen möglicher Veränderungen dieses einzigartigen Ökosystems schafft. Das Projekt erhält rund 1,9 Millionen Euro Förderung und wird eine Strategie für die Beobachtung von Veränderungen im Bereich eines Schutzgebiets im Weddellmeer entwickeln. Das Kick-off-Meeting findet vom 11. bis 14. Juni in Bremerhaven…

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Messungen an staugeregelten Gewässern verbessern

Vom 4. bis 6. Juni 2024 trafen sich Vertreter/-innen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), von Landesämtern, sowie von Wasserwirtschafts-verbänden, um gemeinsam Durchflussmessungen an staugeregelten Gewässern zu optimieren. Das Anwendertreffen organisierte die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) in Kooperation mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Spree-Havel. Ziel des Treffens war die Erarbeitung eines Handlungskonzepts. „Die Bestimmung der Abflussmengen von Fließgewässern mit Wehren oder anderen Querbauwerken sind aufgrund der geringen und unsteten Strömung besonders herausfordernd“, sagt Dr. Ole Rößler. Der Hydrologe…

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Pilotanlage zum biologischen Schadstoffabbau

… durch Forschungsgruppe Sustainable Bioengineering entwickelt. Im Rahmen der HTA-Forschungsprofessur Sustainable Bioengineering hat Prof. Dr. Sabine Grüner-Lempart mit Team und Partnern eine innovative Pilotanlage zum biologischen Schadstoffabbau entwickelt. Die Anlage wurde im Rahmen des Forschungsprojektes MicroCleanExhaust https://www.hswt.de/forschung/projekt/1632-microcleanexhaust zusammen mit den Kooperationspartnern LIQUI Filter GmbH https://liqui-filter.de/ und Mesa Electronic GmbH https://mesa-international.de/de/ entwickelt und Ende April von der LIQUI Filter GmbH der Forschungsgruppe übergeben. Demnächst soll diese noch durch eine Sensoreinheit der Mesa Electronic GmbH ergänzt werden. Pilotanlage mit Projektteam im Biotechnikum:…

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Woher kommt in Zukunft das Wasser für Obst und Gemüse?

Am 18. und 19. Juni diskutieren Wissenschaft und Praxis in Berlin über neue und alte Wasserquellen und Strategien zur Anpassung des Gartenbaus an den Klimawandel. Ohne Wasser keine Produkte: Neben dem Boden ist das Wasser der wichtigste Faktor für erfolgreiche landwirtschaftliche Produktion. Das gilt erst recht für den Gartenbau: Wassermangel führt schnell zum Totalausfall einer Ernte. Doch woher kommt in Zukunft das Wasser für Erdbeeren, Salat und Co., wenn sommerliche Hitze für extreme Trockenheit sorgt? Darüber diskutieren Vertreterinnen und Vertreter…

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Temperaturrekord in der Nordsee: Auch die Deutsche Bucht ist so warm wie noch nie

2023 war das wärmste Jahr, das Forschende des AWI in Langzeitdatenreihe gemessen haben. Weltweit schlagen Forschende Alarm: Die Ozeane sind so warm wie nie zuvor gemessen. Auch die Nordsee hat 2023 diesen alarmierenden Rekord erreicht, wie Messungen der Biologischen Anstalt Helgoland des Alfred-Wegener-Instituts ergaben. Die Daten der Langzeitreihe „Helgoland Reede“ zeigen auch: Es ist nicht das erste Jahr, in dem die Deutsche Bucht marine Hitzewellen erlitten hat. Die hohen Temperaturen und extremen Ereignisse sind eine Folge des Klimawandels und könnten…

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Gemüse nimmt chemische Stoffe aus Autoreifen auf

Über Bewässerung mit aufbereitetem Abwasser und Klärschlamm kommen Reifenadditive in das Blattgemüse. Autoreifen enthalten hunderte von chemischen Additiven, die sich aus ihnen herauslösen können. So gelangen sie in Nutzpflanzen und anschließend in die Nahrungskette. Forscher*innen des Zentrums für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft der Universität Wien haben nun erstmals chemische Rückstände aus Reifenabrieb in Blattgemüse nachgewiesen. Die Konzentrationen waren zwar gering, der Nachweis dennoch eindeutig. Ein Befund, der etwa auch für Medikamentenrückstände in pflanzlichen Nahrungsmitteln bekannt ist. Die Studie erschien in der…

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Torfersatz ist Klimaschutz

Julius Kühn-Institut auf Woche der Umwelt in Berlin. Auf dem Weg zum torffreien Gartenbau kommt es auf die richtige Mischung der Torfersatzstoffe an und dass diese auch in Deutschland produziert werden können. Am 4. und 5. Juni 2024 findet im Park von Schloss Bellevue die „Woche der Umwelt“ statt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) laden dazu nach Berlin. Das Julius Kühn-Institut (JKI) als Bundesfoschungsintiut für Kulturpflanzen ist erstmals mit einem eigenen Stand zum Thema „Torfersatz ist…

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Pinguinzählung in der Antarktis

Kaiserpinguine gelten als vom Aussterben bedroht. Um die größte aller Pinguinarten zu schützen, gilt es, die Zahl der Tiere genau im Blick zu behalten und zu untersuchen, welche Faktoren die Population beeinflussen. Ein Forschungsteam unter Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun eine neue, zuverlässige Methode entwickelt, die die Anzahl der Brutpaare sowie der Küken genau vorhersagen kann und damit ein Frühwarnsystem für das Fortschreiten des Klimawandels im Südlichen Ozean darstellt. Seine Ergebnisse hat das Forschungsteam im Fachmagazin Nature Communications…

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Welche Risiken bergen Wasserstofffahrzeuge in Tunneln?

Ein Team der TU Graz hat das Gefahren- und Schadenspotenzial von Wasserstofffahrzeugen in Tunneln untersucht und daraus Empfehlungen abgeleitet. Fazit: Etwaige Schäden wären groß, ihr Eintreten aber wenig wahrscheinlich. Neben Elektrofahrzeugen gelten auch mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge als Alternative zu Gefährten mit Verbrennungsmotor. Mit einer Zunahme solcher Autos mit Brennstoffzellen (Fuel Cell Electric Vehicles – FCEVs) ergäben sich aber auch völlig neue Gefahrenszenarien, speziell in Tunneln. Die TU Graz hat im Projekt HyTRA untersucht, welche Arten von Zwischenfällen mit wasserstoffbetriebenen…

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