Neben Fütterungsfehlern, mangel- oder fehlerhafter Klauenpflege sind
Haltungsfehler eine wesentliche Ursache für Fundament- und Klauenprobleme
bei Kühen. Die kritische Beobachtung der Tiere kann dem Tierhalter
Hinweise auf Fehler bei der Haltung liefern. Darauf weist die Staatliche
Lehr – und Versuchsanstalt für Viehhaltung und Grünlandwirtschaft
Aulendorf hin. Laufen die Tiere beispielsweise verkrampft und mit
gesenktem Kopf, lässt dies auf eine mangelhafte Beschaffenheit des Bodens
schließen.
Den Erfolg von landwirtschaftlichen Kooperation messen Karl Heinz Mann aus
Göttingen und Oliver Muziol aus Hannover an dem Grad des Erreichens ihrer
ursprünglichen Ziele. Hier sind nach ihren Befragungsergebnissen, die sie
bei einem Symposium der Edmund-Rehwinkel-Stiftung am 27. April 2001 in
Frankfurt/Main präsentierten, wirtschaftliche und soziale Ziele zu
unterscheiden. Auf der ökonomischen Seite stehen bei den Landwirten im
Vordergrund die Möglichkeiten der Spezialisierung der Fähigkeiten,
Der von der Bundesregierung propagierten “Agrarwende” mit starker Betonung des Öko-Landbaus steht der Industrieverband Agrar kritisch gegenüber. Dazu erklärte der Vorsitzende des Fachbereichs Pflanzenschutz, Hans Theo Jachmann, heute auf der Jahrespressekonferenz des Verbands. “Betrachtet man die globale Entwicklung, dann führt kein Weg daran vorbei, technischen Fortschritt in der Landwirtschaft intensiv zu nutzen. Angesichts des Bevölkerungswachstums wäre jeder Stillstand ein Rü
In BSE-Zeiten boomt der Markt für Straußenfleisch. Verbraucher mit
Rinderfleischphobie wähnen sich bei Steak vom Strauß auf der sicheren
Seite. Doch die Vögel können in Gefangenschaft eine BSE-ähnliche
Krankheit entwickeln, wie die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer jüngsten
Ausgabe berichtet.
Deutsche Zoostrauße, die unter anderem mit Tiermehl gefüttert
worden waren, zeigten Ende der achtziger Jahre Symptome des Rinderwahns
– sie torkelten, fielen hin und pickten beim Fressen danebe
Nachdem am Freitag verunreinigtes Mais-Saatgut mit nicht zugelassenen
Genveränderungen in Schleswig-Holstein gefunden wurde, befürchtet die
Umweltschutzorganisation Greenpeace, dass auch in anderen Bundesländern
bislang unbemerkt genmanipuliertes Saatgut verkauft und ausgesät worden
ist. Nach Recherchen von Greenpeace stammt das verunreinigte Saatgut von
den US Firmen Monsanto und Pioneer HiBred. Pioneer HiBred teilte
Greenpeace mit, bereits eine Deutschland weite Rückrufaktion gestartet zu
hab
Der Naturschutzbund NABU hat an Verbraucherministerin Künast appelliert,
auf die Einführung eines Qualitätszeichens für konventionelle
Agrarprodukte zu verzichten. "Ein weiteres Siegel wäre mit riesigem
Aufwand verbunden und würde zudem das klare Profil von Produkten aus dem
ökologischen Landbau verwischen", so NABU-Bundesgeschäftsführer
Gerd Billen. Durch eine mögliche Werbung mit Argumenten und Begriffen des
Umwelt- und Tierschutzes werde die notwendige Unterscheidung zum Ökolandbau
Seit Mitte der 80er Jahre nehmen Schäden durch den Wald- und den
Feldmaikäfer in Europa in teilweise drastischem Maße zu. Neuesten
Ergebnissen zufolge wird der Befall durch beide Arten in acht der 16
deutschen Bundesländer als steigend eingeschätzt.
Eine Forschergruppe am Institut für biologischen Pflanzenschutz der
Biologischen Bundesanstalt (BBA) in Darmstadt arbeitet im Rahmen eines
EU-Projekts an einem Verfahren, die Schädlinge ohne chemische
Pflanzenschutzmittel im
VDZ-Initiative in British Columbia erfolgreich
Die Regenwälder in British Columbia (West-Kanada) werden nicht
abgeholzt. Auf Initiative insbesondere des Verbandes Deutscher
Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ) und des Verbandes Deutscher
Papierfabriken (VDP) konnte nach monatelangen Verhandlungen eine
Einigung zwischen den kanadischen Forstunternehmen, Naturschutzverbänden,
First Nations und der Regierung von British Columbia zum Schutz des ökologisch
wertvollen Great Bear-
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2000 für 3,9 Mrd.
DM (1999: 4,2 Mrd. DM) lebende Rinder, Schweine, Ziegen und Schafe und
deren genießbare Schlachterzeugnisse exportiert und für knapp 5 Mrd. DM
(1999: 5,2 Mrd. DM) importiert. Diese Tierarten sind durch die Maul- und
Klauenseuche gefährdet.
Insgesamt wurden im Jahr 2000 rund 1,8 Mill. lebende
Klauentiere im Wert von 699 Mill. DM exportiert. Hinzu kamen 831 000
Tonnen Fleisch und genießbare Schlachtnebe
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat heute die EU-Kommission
aufgefordert, das Impfverbot gegen die Maul- und Klauenseuche aufzuheben
und eine flächendeckende Impfung aller gefährdeten Tiere durchzuführen.
"Bundesministerin Renate Künast muß sich energisch für diese Lösung
einsetzen. Der Markt darf nicht länger Vorrang vor den Tieren haben, Geld
darf nicht vor der Schöpfung stehen", verlangte DNR-Präsident
Hubert Weinzierl.
Hunderttausende überwiegend ge
Technische Anforderungen und
allgemeine Empfehlungen für die Entsorgung von Tiermehl und Tierfett in
Verbrennungsanlagen
erstellt im Auftrag des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Sehr kurzfristig sollte der aktuelle Stand des
Wissens und der Erfahrungen bei der Verbrennung von Tiermehl, Tierfett und
sonstigen bei der Tierkörperbeseitigung anfallenden Stoffe zusammengetragen und
gesichtet werden. Auf dieser G
Der 22. März ist von den Vereinten Nationen zum
“Tag des Wassers” erklärt worden. Dieses Jahr steht er unter dem Motto
"Water for Health – Wasser und Gesundheit”. Sauberes Wasser ist ein
lebensnotwendiges Gut für Menschen und Tiere. Die schleichende und akute
Verschmutzung unseres Wassers stellt eine Gefährdung für Mensch und Natur
dar. “In unseren Wasserressourcen tickt eine Zeitbombe”, erklärte Prof.
Hartmut Vogtmann, Präsident des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), zum
Europaweit als erste und im Moment und wohl auch auf absehbare Zeit
einzige Hochschule bietet die Universität Gesamthochschule Kassel (GhK) an
ihrem Standort Witzenhausen seit dem Wintersemester 1996/97 einen
Vollstudiengang “Ökologische Landwirtschaft” an.
Witzenhausen/Kassel. Europaweit als erste und im Moment und wohl auch
auf absehbare Zeit einzige Hochschule bietet die Universität
Gesamthochschule Kassel (GhK) an ihrem Standort Witzenhausen seit dem
Wint
Zur Zeit ist es wieder so weit: Auf einzelnen Äckern und Wiesen des
Bergischen Landes gibt plötzlich der Boden nach, und es stürzen kreisrunde
oder ovale, manchmal metertiefe Löcher ein. Sie entstehen immer an den
Flanken von Hängen oder in Hangmulden und werden durch unterirdisch
fließendes Wasser verursacht. An der Universität Bonn wird die gefährliche
“Tunnelerosion” momentan intensiv untersucht. Dabei hoffen die
Wissenschaftler auch auf die Mithilfe der Bevölkerung.
Druck kann nicht nur be-, sondern auch entlasten. Die
Ultrahochdruckbehandlung von Lebensmitteln verringert bereits bei
niedrigen Temperaturen die Zahl der verderbniserregenden Keime erheblich.
Gleichzeitig bleiben jedoch der Gehalt an Vitaminen und essenziellen
Aminosäuren ebenso wie Farbe, Erscheinungsbild und Geschmack nahezu
gleich. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft industrieller
Forschungsvereinigungen (AiF) untersuchten Wissenschaftler von der TU München
in Weihenstephan die An
Die Zulassung des Pflanzenschutzmittels Plantomycin ruht bis zum 15.
März 2002. Bereits Ende Januar wurde bekannt, dass in wenigen Fällen
erhöhte Rückstände seines Wirkstoffes in Honigen gefunden wurden. Die
Biologische Bundesanstalt (BBA) hatte das Ruhen der Zulassung zunächst bis
zum 15. März dieses Jahres angeordnet. Nach ausführlicher Sichtung der
Daten wurde jetzt das Ruhen der Zulassung um ein Jahr ausgedehnt.
Restbestände dürfen nicht aufgebraucht werden.