Agrar- Forstwissenschaften

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Dreimaliges Melken – lohnt sich das? Höhere Milchleistung aber auch höhere Kosten

In Israel und den USA wird der überwiegende Teil der Milchkühe dreimal täglich gemolken. Diese Länder liegen im internationalen Vergleich in der Milchleistung je Kuh an der Spitze. In Mecklenburg-Vorpommern haben 1997/98 106 Betriebe mit insgesamt 36.208 Kühen auf dreimaliges Melken umgestellt. Wie sich diese Umstellung ausgewirkt hat, untersuchte das Institut für Tierproduktion Dummerstorf der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern. Die Milcherträge stiegen nach der Ums

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Bedeutender Schritt für eine verbraucherfreundliche Agrarpolitik

Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat den Beschluss der Agrar- und Umweltminister zur Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik als wegweisend für eine zukunftsfähige, verbraucherfreundliche und umweltgerechte Landwirtschaft bezeichnet. Trittin: “Die Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten, dass die Kette der Lebensmittelskandale, die in der BSE-Krise ihren einstweiligen Höhepunkt gefunden hat, endlich ein Ende findet. Die Erzeugung gesunder Nahrungsmittel ist das oberste Ziel. Gesunde und hochwerti

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Trittins Novelle steht nicht unter Schutz: Forstwirtschaft kritisiert Naturschutzgesetz

Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht: Nach wie vor kritisiert die deutsche Forstwirtschaft das neue Naturschutzgesetz. Ein Hauptkritikpunkt ist das Vorhaben der Bundesregierung, ein Biotopverbundsystem einzurichten. Damit sollen in Zukunft die Belange des Naturschutzes auch auf Nutzflächen stärker berücksichtigt werden. Für die Forstwirtschaft könnte das bedeuten, dass bis zu 60 Prozent der Waldfläche nur noch eingeschränkt bewirtschaftet werden dürfen. Sie sieht das bisherige Gleichgewicht aus

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Flieder und Rosskastanie: Entdeckung und Wiederentdeckung

Ein Frühling ohne den Duft des Flieders oder die Blüten der Rosskastanie ist schwer vorstellbar. Beide Pflanzen zieren heute viele Gärten und Parkanlagen nicht nur in West- und Mitteleuropa, sondern in allen gemäßigten Klimazonen der ganzen Welt. In ihrer natürlichen Verbreitung jedoch sind beide Arten auf die Balkanhalbinsel beschränkt, wobei der Flieder auch in einem kleinen, fest umrissenen Gebiet nördlich der Donau im jetzigen Rumänien vorkommt. Erst im 16. Jahrhundert wurden sie erstmals in Mitt

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Greenpeace plant europaweit einzigartiges Waldprojekt

Die Umweltstiftung von Greenpeace will in Brandenburg ein europaweit einzigartiges Waldprojekt starten. Falls die Landesregierung kommende Woche der Übertragung von bundeseigenen Naturschutzflächen an die Stiftung zustimmt, wird im Biosphären-Reservat Schorfheide-Chorin nördlich von Berlin auf rund 3600 Hektar ein Waldgebiet entstehen, das international zum Modell für Urwaldschutz und ökologische Waldnutzung werden soll. Die Umweltstiftung von Greenpeace will zwei Drittel des Gebietes naturnah nutzen

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Artischocken für Arzneimittel – Uni Giessen erprobt Anbau in Deutschland

Mit Anbauversuchen will das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der Arzneipflanze Artischocke den Weg in die deutsche Landwirtschaft bahnen. Hat das Projekt der Uni Giessen Erfolg, wird die Pharmaindustrie Artischockenpräparate nicht mehr aus Importen und Resten der Gemüseverarbeitung fertigen, sondern aus eigens dafür angebauten Blattdrogen. Während die Artischocke als wohlschmeckendes Gemüse vor allem im Mittelmeerraum genossen wird, steht sie seit einigen Ja

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Neue Rapssorte wehrt sich gegen Pilze

Schon lange werden die Rapsbauern von der Kohlhernie geplagt. Alle erprobten Methoden zum Schutz haben nicht genützt oder nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Doch jetzt scheint eine Lösung gefunden. Prof. Maria Dolores Sacristan vom Institut für Angewandte Genetik am Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin gelang die Züchtung einer Rapssorte, die gegen den Erreger resistent ist. Dieses wurde durch die Kreuzung zwischen resistenten Kohl- und Rübsenlinien erreicht. Das

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Agrarwende kann Job-Motor werden

DVL-Studie zeigt Chancen für Beruf des geprüften Natur- und
Landschaftspflegers in ländlichen Räumen auf

Bonn, Ansbach 16. Mai 2001: Seit 1998 besteht eine Bundesverordnung für
das neue Berufsbild des Geprüften Natur- und Landschaftspflegers. Damit
können sich Land-, Forst- und Fischereiwirte über eine Fortbildung mit
640 Unterrichtsstunden und staatlicher Prüfung für einen praktischen
Einsatz in Naturschutz und Landschaftspflege qualifizieren. "Um den
Geprüften Nat

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Pilzpille für Zuckerrüben – Biologische Schädlingsbekämpung mit nachwachsenden Rohstoffen

Mit Cellulosekapseln soll die Landwirtschaft zukünftig rübenfressenden
Fadenwürmern zu Leibe rücken. Der Wolff Cellulosics GmbH gelang es in
Zusammenarbeit mit zwei Bundesforschungsanstalten, in biologisch
abbaubaren Kugeln Pilze einzuschließen, die den Würmern feindlich
gesonnen sind. Vor allem die Rübenanbauer profitieren davon, denn sie müssen
durch den Schädling deutliche Ernteeinbußen hinnehmen.

Mit Cellulosekapseln soll die Landwirtschaft zukünftig rübenfressenden
Fade

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Bedarfsgerechte Ausbringung von Herbiziden, Fungiziden und Halmstabilisatoren

Ohne die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln wäre heute die Ernährung
der Weltbevölkerung nicht möglich. Andererseits können Herbizide,
Fungizide und Halmstabilisatoren Boden, Luft und Gewässer belasten. Durch
die Entwicklung und Anwendung moderner Technik haben Agrarwissenschaftler
aus Bornim, Lösungen erarbeitet, die Pflanzenschutzmittel einsparen und
dem Landwirt helfen, Betriebskosten zu reduzieren.
Bedingt durch die einzelnen Bodenarten, unterschiedliches Relief und
wechselnde Bodenfeu

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Hat die Stressbelastung landwirtschaftlicher Nutztiere Auswirkungen auf das Leistungsvermögen?

Warum befassen sich Wissenschaftler mit Messungen von Körpertemperatur,
Herzfrequenz und Bewegungsaktivität bei Rindern?

Den permanenten Leistungsanforderungen an unsere Tierbestände, die
sich in immer mehr Milch, mehr Eiern und mehr Fleisch pro Tier ausdrücken,
sind natürliche Grenzen gesetzt. Überschreitet man diese Barriere
durch "Leistungsförderer", in Form von Hormonen, Stimulanzien
oder genetisch behandelten Futtermitteln, können beim Einzeltier
Gesundheitsschäd

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Mindestabstände zwischen Tierhaltung und Wohnbebauung

Mindestabstände zwischen Tierhaltung und Wohnbebauung
Zur artgerechten Haltung von Tieren gehört eine ausreichende Lüftung der
Stallgebäude. Mit der notwendigen Lüftung sind jedoch auch Emissionen
verbunden. Neben Stäuben und Keimen werden Gase und Geruchsstoffe
freigesetzt. Ammoniak kann beispielsweise die Ursache für Baumsterben in
der Umgebung von Tierhaltungen sein. Geruchsemissionen führen bei
unzureichendem Abstand zwischen einer Tierhaltung und der Wohnbebauung zu
Belästigungen der A

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Schneller sein als die Gefahr: Europas Lehren aus BSE

TA-Akademie wirbt für Umsetzung des Vorsorgeprinzips in der EU

Mehr als 80 Wissenschaftler aus 18 verschiedenen Ländern haben am 9.
und 10. Mai in Herrenberg über eine erfolgsversprechende Umsetzung des
Vorsorgeprinzips in der EU beraten. Dieses erst-mals im deutschen
Umweltrecht der 70er Jahre angewandte Rechtsprinzip erlaubt es, einen
Stoff oder ein Verfahren schon dann zu regulieren oder sogar zu verbieten,
wenn die Schädlichkeit noch nicht mit Sicherheit nachgewiesen

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Mykotoxine im landwirtschaftlichen Bereich

Die schleichende Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier

In unterschiedlichen Bereichen der Land- und Ernährungswirtschaft
werden wir mit Pilzen konfrontiert. Sie können einerseits positive
Auswirkungen haben, wie die Geschmacksverbesserung durch Schimmelpilze
bei Käse und Wurst, andererseits aber auch die Qualität von Nahrungs-
oder Futtermitteln negativ beeinflussen.
In der modernen Tierhaltung besteht ein großer Teil des eingesetzten
Futters aus Konse

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Pflanzenschutzindustrie unterstützt Entwicklungsländer bei der Beseitigung von Altbeständen ihrer Produkte

Bei der Beseitigung überlagerter Pflanzenschutzmittel können
Entwicklungsländer mit der Unterstützung der Hersteller rechnen. Das hat
der Internationale Pflanzenschutzverband GCPF für die ihm angeschlossenen
Unternehmen erneut bestätigt, wie der Industrieverband Agrar e.V. als
deutsche Organisation der Pflanzenschutzindustrie mitteilt. Anlässlich
einer von der FAO für den 10./11. Mai einberufenen Geberkonferenz zur
Entsorgung überlagerter Bestände erklärte GCPF-Sprecher Chris Waller in
Rom: &qu

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Kartoffelbau: Stickstoff-Reihendüngung macht stark gegen Unkräuter

Eine Reihendüngung mit Stickstoff (N) bewirkt gegenüber der Flächendüngung
einen Unkrautunterdrückungseffekt von 50 Prozent bei den Kartoffelsorten
Paola und Fausta. Dies zeigen Untersuchungen der Biologischen
Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig. Der
kumulative Effekt von Sortenwahl und Reihendüngung erreichte bei Gegenüberstellung
der beiden geprüften Sorten 81 Prozent. Die Reihendüngung mit Stickstoff
hat das Unkrautunterdrückungsvermögen der Kultur erhöht, allerdings

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