Agrar- Forstwissenschaften

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Forschungsprojekt will Landwirten beim Weg vom konventionellen zum Öko-Betrieb helfen

“Die Integration von Naturschutzzielen in den Ökologischen Landbau am Beispiel der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen”, so lautet das Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben, das mit einer Vorstudie nun auf der zur Kasseler Universität gehörenden und ökologisch bewirtschafteten Staatsdomäne Frankenhausen startet. Das Modellprojekt soll eine bundesweite Vorreiterrolle spielen und wird vom Bundesamt für Naturschutz, Bonn, gefördert. Kassel/Frankenhausen/Bonn. In Frankenhausen soll ernst ge

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Untersuchungen zum Fördern von landwirtschaftlichen Dickstoffen

Schlämme und Dickstoffe sind in der Landwirtschaft häufig zu pumpen. Das sind sogenannte organische Suspensionen, wie Flüssigfuttermischungen oder Gülle und Faulschlämme für die Biogasproduktion. Diese Stoffe haben oft eine sehr hohe Viskosität, d. h. sie sind sehr zähflüssig, bis hin zur Grenze der Pumpbarkeit. Die Auswahl geeigneter Förderpumpen, die Untersuchung neuer Pumpenbauarten, die Beeinflussung der Viskosität und die Berechnung von Förderrohrleitungen sind Aufgaben, die im Flüssigkeitstec

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Landwirtschaft und Artenvielfalt

Eine nachhaltige und leistungsfähige Landwirtschaft ist mit dem Ziel des Artenschutzes vereinbar. Zu diesem Fazit kommt die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL)* in ihrer neuen Publikation “Von Natur aus nachhaltig – Landwirtschaft und Artenvielfalt”. Darin werden die Zusammenhänge zwischen landwirtschaftlicher Bodennutzung und Artenvielfalt der Fauna und Flora anschaulich und laiengerecht beschrieben.

Die vorgestellten Ergebnisse basieren auf mehrjährigen wissenschaftlichen

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Landwirtschaft und Naturschutz gehen Hand in Hand / Neue Studie zeigt Naturschutzpotenziale der Landwirtschaft auf

“Naturschutz und Naturnutzung sind zwei Seiten derselben Münze”, betont Prof. em. Dr. Wolfgang Haber im Vorwort zu Heft 2 der ilu-Schriftenreihe “Naturschutz in und mit der Landwirtschaft” nachdrücklich. “Wir schützen, um zu nutzen – denn auch Naturschutz ist eine Zweckbestimmung für ein Stück Land oder ein Gewässer, also eine Nutzung -, und wir können nicht dauerhaft nutzen, wenn wir die Grundlagen dieser Nutzung nicht auch schützen.” Und an anderer Stelle betont der Fachmann für Ökologie: “Ich be

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Das neue Bio-Siegel soll Öko-Produkte aus der Nische holen

Verbraucherschutzministerin Künast: Wichtiges Signal der Agrarwende Das neue, von Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast initiierte und von einer großen Allianz aus Handel, Verbänden und Politik letzten Mai vereinbarte Bio-Siegel für Produkte des ökologischen Landbaus ist da. Marken-rechtlich bereits abgesichert, kann es sofort von allen Erzeugern, Verarbeitern und dem Handel zur Kennzeichnung von Lebensmitteln genutzt werden, die nach den streng kontrollierten Standards der EG-Ö

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Stickstoffeinträge gefährden Europas Wälder

Neuer Bericht “Waldzustand in Europa 2001” erschienen Wetterextreme, Schädlinge und Luftverschmutzung richten Schaden an einem Viertel aller Baumkronen an. Vor allem die Belastung mit Stickstoff ist eine Gefahr für Europas Wälder, die die jährlichen Einträge von 14 kg pro Hektar und mehr kaum noch aufnehmen können. Und trotz der deutlichen Reduktionen der Schwefelbelastung (aktuelle Einträge von 9 kg pro Hektar) fordern frühere Einträge noch heute ihren Tribut von den untersuchten Waldbö

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Internationale Ernährungskonferenz: Deutsche Welthungerhilfe fordert neue Koalitionen bei der Bekämpfung des Welthungers

Die Deutsche Welthungerhilfe hat zu erheblich größeren Anstrengungen und zu neuen Koalitionen bei der Bekämpfung des weltweiten Hungers aufgerufen. Bei der heute in Bonn eröffneten internationalen Ernährungskonferenz verlangte der Generalsekretär der Organisation, Volker Hausmann, eine viel deutlichere Schwerpunktsetzung der staatlichen Entwicklungshilfe auf die ländlichen Räume in den Entwicklungsländern. Die private Wirtschaft rief er dazu auf, wirtschaftliches Know-how auch für zunächst nich

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Hoffnung für die Hungrigen / Erfolgsgeschichten nachhaltiger Landwirtschaft

Hunger und Armut in Entwicklungsländern lassen sich durch nachhaltige Landwirtschaft effektiv bekämpfen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der britischen Universität Essex im Auftrag von Greenpeace und “Brot für die Welt”. Beide Organisationen präsentieren diese Studie heute anlässlich der Welternährungs-Konferenz des International Food Policy Research Institute (IFPRI) vom 4.-6. September in Bonn. Anhand von “208 Rezepten gegen den Hunger” belegt die Studie, dass landwirtschaftliche Erträge geste

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Lösemittelverordnung in Kraft getreten

Mit Abgasreinigung oder prozessintegrierten Maßnahmen gegen den Sommersmog In Deutschland ist die Lösemittelverordnung in Kraft getreten. Mit Wirkung vom 25. August 2001 wurde damit die EG-Lösemittelrichtlinie (Richtlinie 1999/13/EG) in deutsches Recht umgesetzt. Die Verordnung gilt ab sofort für neue Industrieanlagen und – mit einer Übergangsfrist bis zum Jahr 2007 – auch für bestehende Anlagen. Ziel ist es, den Ausstoß von organischen Lösemitteln bei ihrer Anwendung um weitere 250.000 Tonne

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Körber-Preis für die Züchtung besserer Nutzpflanzen

Würzburger Biophysiker Rainer Hedrich wird ausgezeichnet Der mit 750.000 Euro dotierte Körber-Preis wird am Freitag, 7. September, im Hamburger Rathaus an ein internationales Wissenschaftlerteam verliehen, dem auch der Pflanzenforscher Prof. Dr. Rainer Hedrich von der Universität Würzburg angehört. Die fünf Preisträger wollen gemeinsam Pflanzen züchten, die salztoleranter sind, mehr Nährstoffe enthalten und bessere Erträge liefern. Insbesondere Anbauprobleme in den ärmeren Ländern der

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Nutztierhaltung im Brennpunkt: Politiker, Praktiker und Professoren suchten den Dialog in Ruthe

Um aktuelle Fragen der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung ging es bei einem Treffen, zu dem das Landvolk Niedersachsen und die Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) am 23. August den niedersächsischen Umweltminister und niedersächsische Bundestagsabgeordnete in das Lehr- und Forschungsgut der TiHo nach Sarstedt-Ruthe eingeladen hatten. Minister Wolfgang Jüttner und die Parlamentarier – unter ihnen der Parlamentarische Staatssekretär Gerd Andres sowie Prof. Monika Ganseforth und Heino Wiese – n

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Stroheinstreu in Rinderstaellen Vor- und Nachteile

In Deutschland fallen jaehrlich ca. 30 Millionen Tonnen Stroh an. Die technischen Angebote zur Strohbergung sowie zum Einstreuen und Verteilen sind vielfaeltig und verringern den menschlichen Arbeitsaufwand. Kuehe nach ihren Liegewuenschen “befragt”, bevorzugen nach Untersuchungen der Gesamthochschule Kassel in Witzenhausen verformbare Materialien wie Stroh, Saegemehl oder kiesigen Sand, gefolgt von Gummimatten oder Kuhmatratzen. Am wenigsten geschaetzt werden Holz, Beton oder Asp

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Ernährung und Landwirtschaft

Vorabmeldung der Ausgabe 17 vom 1. September 2001 Hürden für EU-Beitrittskandidaten In den Ländern Mittel- und Osteuropas (MOEL) hält der tiefgreifende Wandel in der Agrarwirtschaft an. Subventionsabbau und Systemumbau sollen die EU-Beitrittskandidaten fit machen für die EU und die Vorgaben der Welthandelsorganisation WTO. Doch die traditionellen Strukturen sind noch lange nicht auf westeuropäischem Niveau. Allein in Polen ist noch jeder vierte Arbeitnehmer in der Landwirtschaft beschä

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Zwei Maiskolben, wo vorher nur einer wuchs

Kinder brauchen Liebe, Pflanzen brauchen Stickstoff. Landwirte setzen daher stickstoffhaltige Düngemittel ein, um die Erträge ihrer Felder zu steigern. Diese werden meist als Granulat auf die Felder gestreut – ein nicht besonders effizientes Verfahren, denn ein großer Teil wird bei Niederschlägen ausgewaschen, von Bakterien abgebaut oder gelangt ganz einfach an Stellen, die für das Wurzelsystem der Pflanze unerreichbar sind. Agrarwissenschaftler der Universität Bonn haben eine Düngemethode entwi

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101. BSE-Fall bestätigt – Schutzmaßnahmen in Deutschland greifen

In dem 101. BSE-Fall sieht der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Dr. Helmut Born, weder einen Grund zu einem Jubiläum noch zur Panik. In verschiedenen Interviews machte er deutlich, dass die Prognosen der Wissenschaftler zuträfen und Deutschland keine britischen Verhältnisse bekommen werde. Maßnahmen wie obligatorische BSE-Tests für alle Schlachtrinder ab 24 Monate, die konsequente Herausnahme des Risikomaterials und das strikte Verbot der Tiermehlverfütterung bieten den Verbrauc

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Probiotika für Schweine. DFG-Forschergruppe untersucht Wirksamkeit und Wirkungsweise

Wer kennt sie nicht: Probiotika und links- oder rechtsdrehende Milchsäuren? Heutzutage sind Hinweise auf probiotische Bakterienkulturen auf Milchprodukten im Kühlregal kaum mehr wegzudenken. Die positive Wirkung dieser Mikroorganismen auf den menschlichen Organismus wird als längst bewiesen betrachtet. Aber sind Probiotika genauso gesund für die Tierwelt? Können sie etwa eine Alternative zur Verabreichung von Antibiotika im Futter sein und über die Beeinflussung der Darmflora die Gesundheit von

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