Welche Maßnahmen, insbesondere Investitionen, sind erforderlich, um die EU-Standards in der Agrarproduktion der Beitrittsländer zu übernehmen? Zu diesem Thema fand am 11. Januar anlässlich des Ost-West-Agrarforums der “Grünen Woche 200” ein Symposium statt, auf dem Agrarwissenschaftler und Interessierte aus Politik und Wirtschaft aus Ost und West aktuelle Fragen der EU-Osterweiterung diskutierten Am Beispiel der Milcherzeugung und -vermarktung in Polen, Deutschland und Ungarn wurde von W
Das Pflanzenschutzmittel PLANTOMYCIN steht für ein weiteres Jahr Anwendern nicht zur Verfügung: Die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) hat das Ruhen der Zulassung, das zunächst bis zum 15. März 2002 angeordnet ist, bis zum Ende der Zulassung am 15. März 2003 ausgedehnt. Das Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Streptomycin wird in Apfelplantagen gegen den gefürchteten Feuerbrand eingesetzt. Rückstände von Streptomycin wurden in Honigproben nachgewiesen, nicht aber in
Ziel: Einkaufsvorteile durch Bündelung der Einkaufskraft von 100.000 Maschinenring-Mitgliedern Landwirte sind am Unternehmen beteiligt Die mein-hof.de AG startet dieser Tage ihren kompletten online-Betrieb als der elektronische Marktplatz der Landwirtschaft. Die mein-hof.de AG ist ein Unternehmen der Bayerischen Maschinenringe. Die Einkaufskraft der über 100.000 den Maschinenringen in Bayern angeschlossenen Landwirte bündelt mein-hof.de mit dem Ziel, Kostenvorteile für den einzelnen
Gesundes und umweltverträgliches Bauen und Wohnen gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Holz als bedeutendster nachwachsender Baustoff ist vielen bekannt. Daneben gibt es aber bereits marktreife Produkte aus den Bereichen Wärme- und Schalldämmung, Bindemittel und Klebstoffe, Anstrichmittel, Holzschutzmittel, Fussbodenbeläge, Tapeten und viele andere mehr, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt sind. Marktanalysen weisen immer wieder auf den geringen Kenntnisstand vor allem bezügl
Grüne Gentechnik umstritten Im Jahr 2001 sind weltweit erstmals mehr als 50 Millionen Hektar Fläche mit gentechnisch verändertem Saatgut bebaut worden. Der größte Teil dieses Zuwachses (19 Prozent plus gegenüber 2000) geht auf das Konto der USA und Argentiniens, aber auch China ist zunehmend beteiligt. Am häufigsten angebaut wurden gentechnisch veränderte Sojabohnen (63 Prozent) gefolgt von Weizen und Baumwolle. Vor dem Hintergrund dieser neuen Zahlen aus den USA bekam
“Indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft” als Heft 3/2002 der ilu-Schriftenreihe veröffentlicht Indikatoren sind Messgrößen, mit denen positive wie negative Umweltwirkungen erkennbar werden und bewertet werden können. Sie können nach Ansicht von Prof. Dr. Olaf Christen und Zita OHalloran-Wietholz von der Martin-Luther-Universität in Halle/Wittenberg auf der Ebene des einzelnen landwirtschaftlichen Betriebes zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung von Pfla
Den Besuch der Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Renate Künast, an der Kasseler Universität wertete Präsident, Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, als Bestätigung für das herausragende ökologisch orientierte Profil des landwirtschaftlichen Fachbereichs der Uni Kassel. Renate Künast besuchte die Universität Kassel am 22. Januar und besichtigte dabei die Hessische Staatsdomäne Frankenhausen, den ökologisch wirtschaftenden Lehr- und Versuchsbetrieb der Universität mi
Pünktlich zu Grünen Woche erschien das “IAMO 2002”, die neue Ausgabe der jährlich publizierten Visitenkarte des Institutes für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO), Halle (Saale) In dieser Publikationsreihe werden regelmäßig aktuelle Probleme der Transformation und der EU- Osterweiterung einer breiten wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. In eigener Sache wird außerdem in kurzer Form über ausgewählte Forschungsergebnisse und die Tätigkeit im zurücklie
Greenpeace: Tierfutter auf “Grüner Woche” enthält Gentech-Soja Futtermittelskandal auf der “Grünen Woche”: Die Analysen zweier unabhängiger Institute im Auftrag von Greenpeace haben erwiesen, dass sowohl Kälberfutter als auch das offiziell vom Veranstalter zugeteilte Kraftfutter für die ausgestellten Tiere erhebliche Mengen von genmanipulierter Soja aufweisen. Die Futterbehälter waren nicht gekennzeichnet. Die Tierhalter wurden nicht über die genmanipulierten Bestandteile im Futter infor
Mit Stickstoff kann bei Raps der Ertrag gesteigert werden. Bei Versuchen über sieben Jahre, die der Fachbereich Bodenkultur und Landwirtschaft der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft durchführte, lagen die Stickstoff-Optima auf Löss- und Verwitterungsböden bei 200 kg Stickstoff pro Hektar und auf Diluvial-Böden bei 180 kg Stickstoff pro Hektar. Auf Grund der geringen Stickstoff-Abschöpfung waren optimale Erträge mit Stickstoff-Positivsalden von 56 bis 88 kg pro Hektar verbunden.
Im Begleitprogramm zum 9.Ost-West-Agrarforum auf der “Grünen Woche” diskutierten Politiker, Agrarwissenschaftler und Unternehmer Möglichkeiten und Risiken der Entwicklung wirtschaftlicher Beziehungen zu Unternehmen im Agrarsektor der Ukraine und zeichneten trotz zahlreicher Probleme ein durchaus optimistisches Bild für die Zukunft. Beachtliche Resonanz fand eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema “Investieren und produzieren im Agrarsektor der Ukraine- Politiker informier
Sprühgeräte, mit denen im Wein-, Obst- und Hopfenanbau Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden, müssen ab dem 01. Mai 2002 kontrolliert werden. Die Geräte werden in anerkannten Kontrollbetrieben untersucht. Ebenso wie Feldspritzgeräte werden Sprühgeräte dann alle zwei Jahre auf “Herz und Nieren” überprüft, also auf verschleiß- und alterungsbedingte Mängel an Pumpen, Gebläsen und Düsen. Ziel ist, nur technisch einwandfreie Geräte einzusetzen, damit Pflanzenschutzmittel exakt dosiert und zielgeric
Pflanzen sind die Nahrungsgrundlage für viele Insekten. Die neue Broschüre der Biologischen Bundesanstalt “Kräuter an Weg und Feld” zeigt die wichtigsten Pflanzen mit hervorragenden Abbildungen und listet auf, welche Insekten dort leben. So bietet die großblütige Königskerze Nektar und Pollen für Schwebfliegen, aber auch Wild- und Honigbienen. Auf ihren Blättern leben Blattkäfer, Weichwanzen, Blattläuse und verschiedene Schmetterlingsraupen. Die Artenvielfalt hängt im wesentlichen von der Größe und
Ein neuer Schädling bedroht unsere Wälder und Straßenbäume. Der Asiatische Laubholz-Bockkäfer ist bereits an zwei Stellen in Europa aufgefunden worden: in Deutschland und in Österreich. Der drei cm große Käfer mit den auffälligen weißen Punkten frisst im Holz von Ahorn, Rosskastanie, aber auch Pappeln und anderem Weichholz und kann die Bäume zum Absterben bringen. Die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) in Braunschweig befürchtet, dass der gefährliche Schädling wiederho
Verbraucher wollen heute wissen, woher das Fleisch auf ihren Tellern stammt. Der Lebenslauf von Nutztieren könnte in Zukunft mit einem elektronischen Tierpass lückenlos dokumentiert und kontrolliert werden. Dazu startet ab Februar 2002 auf dem Versuchsgut Futterkamp in Schleswig-Holstein ein Pilotversuch. Das Bundesland hat sich dafür mit Siemens, Infineon Technologies, Orga Kartensysteme und der Bundesdruckerei zusammengeschlossen. Ministerpräsidentin Heide Simonis stellte das Projekt am 13. Janua
WWF: „Renate Künast hat sich im Dschungel der Agrarpolitik gut behauptet“
Durchweg gute Noten vergibt der WWF an Agrarministerin Renate Künast nach ihrem ersten Jahr im Amt. „Sie hat die Pflicht ordentlich erledigt, nun kommt es darauf an, in der Kür zu punkten,“ lobt Hilmar von Münchhausen, Agrarexperte des WWF die grüne Ministerin. In einem Positionspapier zur Internationalen Grünen Woche in Berlin erkennt der WWF an, dass wichtige Schritte unternommen worden seien, umweltgerechter