Weil aus ihrem Holz das Kreuz Christi gefertigt worden sei, wurde die Mistel christlichen Sagen nach von Gott zum Leben als Parasit verdammt. Den alten Germanen war sie heilig, weil sie zwischen Himmel und Erde lebend und auch im Winter grün die Kontinuität des Lebens und Fruchtbarkeit symbolisierte. Aus diesem Glauben geblieben ist der Brauch zu Weihnachten und zum Jahreswechsel unter dem Mistelzweig Küsse zu tauschen. Druiden (und wer kennt nicht Miraculix in der weltberühmten Comic Serie Asterix?
Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist die Zunahme der Waldschäden ein deutliches Warnsignal. Der diesjährige extrem heiße und trockene Sommer werde auch längerfristig Schäden verursachen. Den gleichen Effekt habe es Anfang der achtziger und neunziger Jahre gegeben. Der heute vorgestellte Waldschadensbericht der Bundesregierung mache deutlich, dass verstärkte Anstrengungen zum Schutz des Waldes notwendig seien. Trotz des Rückgangs der Emissionen giftiger Abgase und Substanze
Der kommerzielle Anbau von gentechnisch verändertem (GV-) Raps wird möglicherweise in naher Zukunft großflächig stattfinden. In welchem Ausmaß verbreiten sich dann Transgene in der Landschaft? Wie stark sind andere Anbausysteme oder Nutzungen betroffen? Diese Fragestellungen hat eine Gruppe von WissenschaftlerInnen des Ökologie-Zentrums der Uni Kiel für den Rapsanbau in Schleswig-Holstein untersucht. Dr. Wilhelm Windhorst stellte die bisherigen Ergebnisse auf einer Tagung zur Koexistenz in Berlin vor
Komposteinsatz ist wirtschaftlich und nachhaltig
Wird die Kompostverwertung in der Landwirtschaft nach den Regeln für “gute fachliche Praxis” durchgeführt, ist sie langfristig wirtschaftlich und trägt zur Nachhaltigkeit bei. Dies ist das Ergebnis eines Langzeitversuchs in Baden-Württemberg, der auf sechs Standorten mit unterschiedlichen Böden durchgeführt wurde.
Durch Kompost konnten die Bodenfruchtbarkeit deutlich erhöht und die Erträge stabilisiert werden. Kompostgaben von
Schweizer Studie zeichnet erschütterndes Bild
Mehr als 40 Prozent der Bakterien, die in Schweizer Hühnern gefunden wurden, weisen nach einer soeben veröffentlichten Studie Resistenzen gegen mindestens ein Antibiotikum auf. Die Ergebnisse haben nach Ansicht der Experten Auswirkungen beim Kampf gegen Lebensmittelvergiftungen, berichtet das Fachmagazin BMC Public Health.
In Untersuchungen des Schweizer Veterinäramtes wurden 415 Proben von mehr als 120 verschiedenen Einzelhändle
In seiner Diplomarbeit an der FH Gießen-Friedberg hat Andreas Kraft einen Algorithmus entwickelt, mit dessen Hilfe die Baumtomografie aufschlußreichere Bilder liefern kann.
“Die Bäume sind ja fast alle krank hier!”. Die ältere Passantin beobachtet interessiert zwei Männer, die sich an einer Kastanie in der Gießener Eichgärtenallee zu schaffen machen. Wie krank die Kastanie ist, will Andreas Kraft auf schonende Weise herausfinden. Der 26-jährige Diplom-Informatiker schlägt knapp unte
Die jährliche Todesrate von bis zu 500.000 wildlebenden Tieren in Deutschland – darunter allein 90.000 Rehkitze -, die nach Schätzungen von Jägern durch landwirtschaftliche Mähmaschinen umkommen, kann vielleicht schon bald deutlich verringert werden. Die oberpfälzische Firma ISA Industrieelektronik (Weiden) hat in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen “Wildretter” entwickelt, der diese Unfälle in Zukunft vermeidbar machen könnte. Er versetzt mit Infrarot
Weniger Tierarzneimittel einsetzen
Einen zurückhaltenden Einsatz von Tierarzneimitteln mahnten zahlreiche Wissenschaftler auf einem internationalen Symposium an, zu dem das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Mitte November nach Berlin eingeladen hatte. Wenn die Wirksamkeit von antibiotisch wirksamen Substanzen langfristig erhalten werden solle, müsse ihr Einsatz weiter reduziert werden, mahnte der Präsident des Instituts Professor Andreas Hensel. Insbesondere bei der Behandlung
Die Arbeitsgruppe Forstlicher Luftbildinterpreten sagt nach dem extrem trockenen Sommer schwere Waldschäden für das kommende Jahr voraus
Die in vielen Teilen Zentraleuropas extreme Trockenheit des Sommers 2003 hat bereits lokal zu unmittelbaren Schädigungen der Wälder geführt. Die auf der Tagung der Arbeitsgruppe Forstlicher Luftbildinterpreten (AFL) im Oktober in Wien zusammengestellten Erfahrungsberichte prognostizieren, dass es im Jahr 2004 die stärkeren Folgeschäden geben wird. “D
Als Fernerkundung bezeichnet man die Beobachtung von Objekten auf der Erdoberfläche mittels Fluggeräten oder Satelliten. In der Landwirtschaft wird dies genutzt, um Felder zu vermessen, Böden zu klassifizieren, Landnutzung durch verschiedene Kulturpflanzen zu bestimmen und neuerdings auch, um Informationen zur besseren Anpassung der Aufwandmengen an Düngern und Pflanzenschutzmitteln an den tatsächlichen Bedarf zu bekommen.
Alle Vorteile, die Fernerkundung der Landwirtschaft bringen kann, sin
Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) und das Institut für Tierschutz und Tierhaltung der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) starten gemeinsam ein Projekt, dessen Ziel es ist, rund 100 Produktionsverfahren in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung im Hinblick auf Umweltwirkungen und Tiergerechtheit unter Berücksichtigung ökonomischer Aspekte systematisch und umfassend zu beschreiben. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Verbraucher
Neue Studie des Umweltbundesamtes hinterfragt Nutzen gentechnisch veränderter Pflanzen
Die grüne Gentechnik verspricht bei landwirtschaftlichen Problemen wie Krankheitsbefall und Insektenfraß eine “maßgeschneiderte” Lösung. Doch die Landwirtschaft kann auf die meisten dieser Pflanzensorten verzichten. Zu diesem Schluss kommt das Umweltbundesamt (UBA) in der Studie “Alternativen zu gentechnisch veränderten Pflanzen”. Auftragnehmer der Studie ist die österreichische UBA Wien GmbH.
Hochschule Nürtingen erforscht Farbgebung von Taxen
NÜRTINGEN (üke) Warum eigentlich sind Taxis elfenbeinfarben? Weil man sie besser sieht? Wegen der Sicherheit? Spielt die Farbe überhaupt eine Rolle? Die Hochschule Nürtingen versucht herauszufinden, wie sehr sich Ottonormalbürger an anderen Taxifarben stört oder ob dies im Straßenbild (k)eine Rolle spielt.
Früher waren die Droschken schwarz und heute sind sie elfenbein. Ein ehernes Gesetz, das nun allerdings unter Druck ge
Resveratrol ist eine chemische Substanz, die von vielen Pflanzen abgesondert wird und zu ihrem Abwehrmechanismus gehört. Im Projekt “FRUTA FRESCA” wird diese Substanz als natürliches Pestizid zur Konservierung von Obst genutzt.
Die meisten Obstsorten werden innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne angebaut und geerntet. Der Markt indessen fordert eine möglichst lange Verfügbarkeit von Obst. Deshalb muss das Obst haltbar gemacht und für eine gewisse Zeit gelagert werden, bevor es au
Spinnen und Schlupfwespen verringern beim Winterweizen den Befall mit Blattläusen, dem größten Schädling dieser Getreideart. Als natürliche Schädlingsbekämpfer sollte das Vorkommen dieser “Nützlinge” auf landwirtschaftlichen Flächen gefördert werden, so durch den sparsamen Einsatz oder den Verzicht auf Insektizide und den Erhalt strukturreicher Landschaften mit Hecken, Brachen und Grünland. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fachgebietes Agrarökologie der Universität Göttingen.
Die Er
Firma Strautmann aus Bad Laer stellt landtechnische Weltneuheit vor: Düngerstreuer für organische Abfälle berücksichtigt auch Bodenqualität Wie bringt man Stallmist, Klärschlamm und andere organische Abfälle teilflächenspezifisch auf dem Acker aus, um so die Umwelt vor einem Zuviel an Nährstoffen zu schützen? “Precision farming” (präzise Landwirtschaft) – ein Stichwort, das nicht zuletzt durch die Vergabe des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück