Agrar- Forstwissenschaften

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Vogelgrippe – jetzt auch in Deutschland – Kein Grund zur Panik

Bei zwei verendeten Schwänen in Rügen ist nach Angaben des Robert-Koch-Institutes das Vogelgrippevirus gefunden worden. Laut Agrarminister Horst Seehofer fiel der Schnelltest auf den hoch pathogenen Virusstamm H5N1 positiv aus. Dieser Virusstamm tritt insbesondere seit Ende 2003 in Südostasien auf. Die Viren werden durch Nasen-Rachen-Sekrete oder Kot auf andere Vögel übertragen. Hühner und Puten sterben in der Regel an der Erkrankung, Wassergeflügel wie Enten und Gänse ist nicht so stark betrof

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Krankes Saatgut: Genetischer Fingerabdruck entlarvt Erreger

Verfahren könnte vor massiven Ernteausfällen bewahren

Wissenschaftler der Universität Hohenheim haben die Früherkennung von schädlichen Mirkoorganismen in Saatgut massiv verbessert. Die Biologen Frank Brändle und Marco Thines haben dazu ein System entwickelt, mit dem sie Pflanzen-Krankheitserreger schneller und präziser über einen genetischen Fingerabdruck aufspüren können, als es bisher möglich war. Dabei gehen sie in zwei Schritten vor: Zuerst identifizieren sie den Übeltäter m

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Die Entwöhnung von Ferkeln mit Buttersäure

Das aktuelle Verbot von Antibiotika in Futtermitteln für Schweine hat zu einer Vielzahl von Alternativen auf dem Markt geführt. Häufig sind diese alternativen Futterarten jedoch nicht bewertet und getestet worden. Ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt sollte diese neuen Alternativen genauer untersuchen.

Buttersäure ist ein natürliches Metabolikum zur Stimulierung der Stoffwechseltätigkeit im Darm. Als ein Katalysator bei der Zelldifferenzierung/-entartung von

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Grenzüberschreitendes Qualitätsmanagement in der Fleischwirtschaft – GIQS – Deutsch-Niederländisches Projekt erfolgreich

Internationalisierung ist für die Agrar- und Ernährungswirtschaft eine große Herausforderung. Unternehmensgrenzen, Produktionsstufen sowie Landesgrenzen stellen Hürden für Transparenz, Qualitätsverbesserung und Prozessoptimierung dar. Qualitätsmanagement (QM) soll Arbeitsabläufe und Produktionsprozesse optimieren. QM in der Fleischwirtschaft umfasst sowohl landwirtschaftliche Betriebe und Schlachthöfe als auch verarbeitende Unternehmen und den Handel.

Prof. Brigitte Petersen von der U

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Perspektiven der Veredlungswirtschaft in den neuen Bundesländern

Unter der provokanten Frage “Wie viele Schweine braucht das Land?” diskutierten am 26. Januar 2006 über 100 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) in Halle die Perspektiven der Veredlungswirtschaft in den neuen Bundesländern. Aktueller Ausgangspunkt der Veranstaltung war die Kontroverse um laufende Genehmigungsverfahren von Schweinemastanlagen mit mehr als 30.000 Plätzen in Sachsen-Anhalt.

Staatssekretä

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Nur langfristiges Fadenwurm-Management schützt vor "Zombie-Möhren"

BBA-Fachgespräch am 7. Februar zeigt Perspektiven zur Bekämpfung
pflanzenparasitärer Nematoden im Ökolandbau auf

Beim Anblick von gedrungenen, “mehrbeinigen”, mit Pusteln übersäten Möhren blutet jedem Landwirt das Herz. Auch wenn sie für den Verbraucher gesundheitlich nicht gefährlich sind – solche “Zombies” lassen sich nicht vermarkten. Schuld an dem deformierten Gemüse sind winzige Fadenwürmer (Nematoden) im Boden. Welche Möglichkeiten der Abwehr es gibt, ist Thema des

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Die Zukunftsmärkte der Forst-Holz-Kette

Freiburger Wissenschaftler entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Holzforum Allgäu Beratungskonzepte für die Holz-Branche

“Zukunftsmärkte der Forst-Holz-Kette” (ZUFO) heißt das seit Mai 2005 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Modellprojekt, das die Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen und Verbände in der Forst-Holz-Kette aufzeigen und gemeinsam mit ihnen umsetzen möchte. Das Institut für Forstökonomie der Universität Freiburg, das Institut für ö

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Milchhygiene bei automatischen Melkverfahren

Verbesserte Verfahren und gutes Management gefragt

Beim konventionellen Melken können durch die Vormelkproben schnell Veränderungen an der Milch erkannt werden. Bei den automatischen Melkverfahren (AMV) wird im Allgemeinen die Leitfähigkeit der Milch auf Viertelebene – manchmal auch unter Hinzuziehen von Farbveränderungen – zur Erkennung abnormaler Milch genutzt. Diese Messungen sind in ihrer Empfindlichkeit noch unzureichend. Neue Verfahren werden daher erprobt. Ein weiteres Pr

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Knabbern für die Wissenschaft

Bakteriologen der Universtität Leipzig wiesen nach, dass Müsliriegel mit Topinambur die Darmflora fit halten

Topinambur – eine indianische Kulturpflanze

Topinambur (Helianthus tuberosis) ist eine ursprünglich indianische Kulturpflanze, deren Knollen und Saftkonzentrate zunehmend in der Lebensmittelindustrie, insbesondere auch bei der Backwarenherstellung verwendet werden. Wissenschaftler des Instituts für Bakteriologie und Mykologie an der Veterinärmedizinischen

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Infektionskrankheiten bei Schweinen erkennen

Es wurde ein Akut-Phasen-Index entwickelt, der Kombinationen von akuten Phasenproteinen (APP) misst und so Infektions- bzw. Entzündungszustände bei Schweinen erkennen kann.

Akute Phasenproteine (acute phase proteins, APP) sind Blutproteine, deren Niveau sich im Verlauf eines aktiven Infektionsstadiums deutlich verändert. Untersuchungen haben ergeben, dass sich bestimmte empfindliche Drei-Protein-Kombinationen von APPs gut für das Erkennen von Infektions- bzw. Entzündungsvorgä

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Öko-Landwirtschaft – Stoffkreisläufe intensiv untersucht

Den aktiven Prozess der Nährstoffmobilisierung durch die Pflanzen und ihre Wurzelausscheidungen sowie davon beeinflusste Tätigkeit der Mikroorganismen des Bodens hat Dr. Edwin Scheller von der Universität Kassel untersucht.

Seine Ergebnisse stellte er auf dem “Tag des Ökolandbaus” anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin vor. Am Beispiel Kalium konnte er die Vorteile der Kreislaufwirtschaft des Ökolandbaus demonstrieren.

Da Milch und Fleisch nur relativ wenig Kaliu

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Von Polen bis China: aktuelle Forschungsergebnisse zur Agrarentwicklung – das neue IAMO 2006

Agrarentwicklung in den Transformationsländern Europas und Ostasiens umfaßt vielfältige Aspekte: ländliche Räume, Agrarmärkte, betrieblicher Strukturwandel und politische Rahmenbedingungen, um nur einige wenige zu nennen. All diese sehr unterschiedlichen Prozesse zu analysieren ist Aufgabe des Leibniz-Institutes für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) in Halle (Saale). Das soeben erschienene IAMO 2006 bietet dabei für jeden Interessierten einen aktuellen Forschungsüberblick zu zent

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Sortenschutz in der EU – Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Aufgabe des Europäischen Sortenamtes (CPVO) mit Sitz im französischen Angers ist die Verwaltung des gemeinschaftlichen Sortenschutzsystems, das sich über die 25 Mitgliedsstaaten erstreckt. Damit ist der Schutz des geistigen Eigentums an Pflanzenzüchtungen gewährleistet.

Dirk Theobald, Leiter der Technischen Abteilung des CPVO, erläuterte in einem Kolloquium Pflanzenproduktion an der Universität Göttingen die Unterschiede der Verfahren im Sortenwesen: Während der Sortenschutz inte

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Neue Tierfuttermittel gegen den Einsatz von Antibiotika

Seitdem die Gesetzgebung den Einsatz eingespeister Antibiotika verboten hat, begegnen europäische Schweinezuchtanlagen einer neuen Herausforderung. Die Wissenschaftler suchen nun nach Alternativen zum Schutz entwöhnter Ferkel vor dem Risiko infektiöser Krankheiten.

Im Rahmen der Bestrebungen, nützliche Strategien zur Krankheitsverhütung bei entwöhnten Ferkeln zu entwickeln, die über ihr Futter keine Antibiotika erhalten, ist ein neues Verständnis der Schleimhautimmunität bei Schwe

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Schnellwachsende Hartholzpappel?

Würzburger Forscher untersuchen Holzwachstum

Würzburger Forscher arbeiten an der Züchtung einer schnell wachsenden Pappel, die aber festeres und wertvolleres Holz bildet als gewöhnliche Pappeln. Pappeln können pro Jahr bis zu 4 Meter wachsen und sind somit als nachwachsender Rohstoff interessant. Am Lehrstuhl für Molekulare Pflanzenphysiologie und Biophysik der Universität Würzburg werden die molekularen Grundlagen des Holzwachstums erforscht. Dabei stellten die Wissenschaftler f

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Gewinnen Sie mehr Stärke aus Ihrem Weizen

Die Anwendung der Prinzipien der Biotechnologie in der Nahrungsmittel-/Landwirtschaftsbranche hat sich auf vielfältige Weise als revolutionär erwiesen. Auf dieser Grundlage versuchen die Wissenschaftler, den Stärkegehalt von Weizen zu steigern und somit seinen Nährwert zu verbessern.

Das Ziel des EU-finanzierten MOSSYWE-Projekts bestand darin, die Vorgänge während der Stärkeproduktion in den Zellen von Weizenpflanzen sowie Möglichkeiten zu ermitteln, diese und die dahinter stehe

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