In 100 Jahren gewachsen, in drei Minuten gefällt: Ob im Amazonas, in Indonesiens oder in Russland – nach Aussagen des World Wide Fund For Nature (WWF) wird bei über 50 Prozent des dort geschlagenen Holzes gegen geltendes Recht verstoßen. Doch in Europa angekommen, ist es bislang schwer, illegal geschlagenes Holz zu erkennen. Das soll sich jetzt ändern: Mit Hilfe der Firma Agroisolab (Jülich) und finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) treibt der WWF ein Analyseverfahr
In Ägypten stehen für 75 Millionen Menschen weniger als 3 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche zur Verfügung; zu wenig um bei einem Bevölkerungswachstum von jährlich 2 % und stetigem Flächenverbrauch die Ernährung des Landes aus eigenen Ressourcen auch nur annährend zu gewährleisten. Besonders groß ist das Defizit bei pflanzlichen Ölen, hier müssen fast 80 % des Verbrauches importiert werden. Das wenige Öl, was Ägypten selbst erzeugt, wird überwiegend aus Sonnenblumen, Baumwolle und Sesam
Mit der verstärkten Nachfrage nach Produkten aus biologischem Anbau steigt in der EU auch die Notwendigkeit strenger Kontrollen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.
Unter der Schirmherrschaft des LIFE QUALITY-Programms konzentrierte man sich in Rahmen des EU-finanzierten Projekts SAFE ORGANIC VEGETAB auf die Minimierung der Gefahr durch Pilzverunreinigungen bei Produkten aus biologischem Anbau. Ziel war es, Methoden zur sofortigen Feststellung und Rückverfolgung von Verschmut
Weltverbrauchertag am 15. Maerz 2006: BVL legt Nationale Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrueckstaende vor
Der Anteil von Lebensmitteln, bei denen Rueckstaende von Pflanzenschutzmitteln festgestellt wurden, die die gesetzlichen Hoechstmengen nicht ueberschritten, lag im Jahr 2004 bei rund 52 Prozent. Bei 7,4 Prozent der Proben wurden die gesetzlichen Hoechstmengen nicht eingehalten. In rund 40 Prozent der untersuchten Proben wurden keine Rueckstaende von Pflanzenschutzmittel
Gesellschaft für Ernährungsphysiologie veranstaltet ihre Jahrestagung an der Universität Göttingen
Die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie veranstaltet ihre Jahrestagung 2006 an der Georg-August-Universität. Sie lädt dazu vom 21. bis 23. März 2006 in enger Zusammenarbeit mit dem Göttinger Institut für Tierphysiologie und Tierernährung ein. Thema der Veranstaltung ist die Erforschung ernährungsphysiologischer Zusammenhänge in der gesamten Kette Futtermittel, Nutztier, Tierprodukt
Was im letzten Jahrtausend – also vor rund sechs Jahren – praktisch undenkbar war, hat sich heute etabliert. Der Ökolandbau ist in der Ressortforschung angekommen und gleichzeitig ist auch die Ressortforschung im Ökolandbau angekommen.
Die Senatsarbeitsgruppe “Ökologischer Landbau” hat am 2. März 2006 in der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig das vierte Statusseminar “Ressortforschung für den Ökolandbau” veranstaltet. Eröffnet wurde die Veranstaltung v
Wenn Pferde in den Sommermonaten auf Koppeln weiden, werden sie ständig von Bremsen und Fliegen belästigt. Blutverluste und die Übertragung von Krankheitserregern sind die Folge. Bislang stehen Pferdebesitzern vor allem Mittel für die Insektenabwehr zur Verfügung, die direkt auf die Pferde aufgetragen werden müssen, etwa Sprays oder Lotionen. Diese Mittel wirken zwar sofort nach der Behandlung, doch häufig nur für wenige Stunden. Veterinärmediziner der Freien Universität Berlin haben nun einen I
Experten treffen sich zum ersten europäischen Ramularia-Workshop an der Universität Göttingen
Mit einem neuartigen Krankheitserreger bei Gerste, dem parasitären Schadpilz Ramularia collo-cygni, beschäftigt sich der erste europäische Ramularia-Workshop, der am 13. und 14. März 2006 an der Georg-August-Universität stattfindet. Die Abteilung Allgemeine Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz am Department für Nutzpflanzenwissenschaften hat dazu Experten aus zehn europäischen Länder
Die Ackerkratzdistel (Cirsium arvense) gehört zu den wichtigsten Ackerunkräutern, besonders im ökologischen Landbau. Trotz zahlreicher Studien ist relativ wenig über die Ausbreitung durch Samen und Wurzeln bekannt. Prof. Dr. Bärbel Gerowitt (Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock) stellte im Pflanzenbau-Kolloquium der Universität Göttingen neuere Forschungsergebnisse vor. Untersucht wurde u. a. die genetische Variabilität von Distel-Nestern, um Aufschluss über die Ver
Erstes praxisreifes Prognosemodell im Internet hilft Bauern ab heute bei Bekämpfung der Pflanzenkrankheit
Die Weißstängeligkeit ist für den Landwirt die Pest. Die durch einen Pilz verursachte Pflanzenkrankheit befällt die Rapsstängel, lässt sie absterben, gelangt zurück in den Boden und bleibt dort über Jahre infektionsfähig. Befallene Rapspflanzen sterben vorzeitig ab. Der Bauer muss vorbeugend spritzen. Muss er? Seit heute steht unter www.isip.de das derzeit einzige praxisreife
Kundige Personen im Sinne des gemeinschaftlichen Hygienerechts
Am 1. Januar 2006 ist ein neues EG-Lebensmittelhygienerecht in Kraft getreten. Welche Bedeutung und Auswirkungen das für die Jägerschaft hat, beleuchtete die Zeitschrift “Pirsch” anlässlich der Messe “Jagd und Hund” Anfang Februar in Dortmund in einem Vortragsseminar.
Dr. Hartwig Kobelt, Leiter des Referats “Fleischhygiene” im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Bo
Wie wirkt sich die Art der Bodenbearbeitung auf die Befallsdichte und Populationsentwicklung von Rapsschädlingen aus? Dieser Frage ging eine Doktorarbeit an der Georg-August-Universität Göttingen nach (Fakultät für Agrarwissenschaften). Dafür wurden Winterrapskulturen mit den Bodenbearbeitungssystemen “konventionell wendend”, “konservierend” und “mit Direktsaat” bewirtschaftet und die Schädlinge Rapserdfloh, Großer Rapsstängelrüssler, Gefleckter Kohltriebrüssler, Rapsglanzkäfer und Kohlschotenrüs
Wenn das Lamm beim Gehen schwankt und dabei immer wieder in der Hinterhand einknickt, kann ein Grund dafür Kupfermangel sein. Die Symptome für Mangelerscheinungen von Spurenelementen sind oft unspezifisch und für den Laien schwer auszumachen. Davon konnten sich die Teilnehmer bei Praxisübungen innerhalb der Fortbildung für Schaf- und Ziegenhalter “Tiergesundheit erhalten und vorbeugen”, überzeugen, die im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau an der Klinik für kleine Klauentiere der Tie
Spritzgeräte, etwa für Unkrautvernichtungsmittel, dürfen in Deutschland nur verkauft und gehandelt werden, nachdem sie von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig (BBA) geprüft worden sind. Bisher füllten die Hersteller oder Vertreiber dazu ein gut 20-seitiges Papier-Formular aus. Seit Mitte Februar 2006 werden diese Anträge nun elektronisch bearbeitet. Sowohl die Anträge für das Erklärungsverfahren, als auch für die freiwillige Prüfung im Anerkennungsverfah
Zu diesem Thema fand zum 6. Mal im Forum der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig am 9. Februar 2006 die Jahrestagung der Gesellschaft für Konservierende Bodenbearbeitung (GKB) mit Unterstützung des FAL-Instituts für Betriebstechnik und Bauforschung statt. Der GKB als Kommunikations- und Informationsplattform für konservierende Bodenbearbeitung gehören inzwischen 375 Mitglieder an; darüber hinaus haben sich in den letzten fünf Jahren unter dem Dach der GKB zehn regi
Forscher evaluieren 280 Projekte in 57 Ländern
Es sind nicht hochtechnologische Landwirtschaftsmethoden, die den ärmsten Bauern der Welt helfen, sondern ökologischer Landbau. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam in der jüngsten Ausgabe des Magazins Environmental Science and Technology. Insgesamt haben die Forscher 280 Projekte in 57 Staaten vier Jahre lang untersucht. Einheitliches Ergebnis: Nachhaltige Landwirtschaft brachte die größten Erfolge.
Das Geheimnis des