Agrar- Forstwissenschaften

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Bohnenanbau in vielfältigen Agrarlandschaften fördert Bienen und steigert Ertrag

Studie der Universität Göttingen. Bestäubung durch Insekten ist essenziell für die Produktion vieler Nahrungspflanzen. Das Vorkommen von Bestäubern wie Bienen ist davon abhängig, ob Nistplätze und ausreichend Nahrung vorhanden sind. Fehlen diese Voraussetzungen, bleiben auch die Bestäuber aus und es leidet der Ertrag von blühenden Ackerkulturen, wie zum Beispiel Ackerbohnen und Raps. Ein Team der Universität Göttingen und des Julius Kühn-Instituts (JKI) in Braunschweig hat untersucht, wie sich die Landschaftszusammensetzung aus blühenden Kulturen und naturnahen Habitaten auf die Dichten von…

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Vertical Farming – ein Blick in die Zukunft

Wie können wir mit innovativen Produktionssystemen die wachsende Weltbevölkerung mit gesunden, nährstoffreichen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln versorgen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Vertical Farming – alles unter einem Dach“, veranstaltet von Bayern Innovativ gemeinsam mit dem Hans Eisenmann-Forum (HEF) der Technischen Universität München (TUM), dem TUM Food & Agro Center for Innovation und dem TUM Venture Labs. Das Fazit lautete: Vertical Farming hat enormes Potenzial, doch es gibt noch viel zu tun. 90 Personen verfolgten vor Ort und…

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Alte Linsen neu entdeckt

Forschende selektieren Sortentypen für Anbau in Deutschland. 8. März 2022, 10-17 Uhr: Digitale LinSel Konferenz 2022. Das Zentrum Ökologischer Landbau der Universität Hohenheim lädt Linsen-Interessierte zum Austausch ein. Pflanzliches Protein vom heimischen Feld – die Linse ist ein wahres „Superfood“. Auf deutschen Feldern wächst die alte Kulturpflanze jedoch nur selten: Zu komplizierte Ernte, zu wenig Ertrag. Die LinSel-Forschungsgruppe, koordiniert vom Zentrum Ökologischer Landbau der Universität Hohenheim in Stuttgart, möchte das ändern: Sie stellt auf der Konferenz sogenannte Genotypen vor, die…

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Neuartiges System für nachhaltigen Ackerbau

TH Köln entwickelt Technologie zur ultraflachen Stoppel- und Bodenbearbeitung. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft kann durch die Nutzung von Geräten zur Stoppel- und Bodenbearbeitung reduziert werden. Das Institut für Bau- und Landmaschinentechnik hat nun ein innovatives Bodenbearbeitungssystem entwickelt. Erste Feldtests mit dem Prototyp „Grinder“ haben gezeigt, dass es effektiver arbeitet als herkömmliche Geräte und zudem noch Kraftstoff einspart. „Pflanzenschutzmittel werden in der Landwirtschaft eingesetzt, um Unkräuter, Pflanzenkrankheiten oder Schädlinge zu kontrollieren. Chemische Wirkstoffe können allerdings Umwelt und Organismen…

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Die KlimaFarm kommt

Pilotprojekt zur ökologischen und ökonomischen Nassgrünlandbewirtschaftung auf Moorböden. Gemeinsame Pressemitteilung mit der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Wie können für den Klimaschutz vernässte Moorböden von Landwirt*innen weiter genutzt werden und dabei ökonomisch attraktiv bleiben? Das wird in den nächsten zehn Jahren im Rahmen des Projekts KlimaFarm entwickelt und erprobt. Im Verbund entwickeln hochkarätige Akteure aus Schleswig-Holstein in einem Pilotvorhaben eine ökonomisch und ökologisch tragfähige Nassgrünlandbewirtschaftung auf Moorböden. Die sogenannte Paludikultur soll Landwirt*innen eine attraktive Alternative bieten, die neue Wertschöpfung mit den beiden…

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Feeling the heat

Steroidhormone tragen zur Hitzestressresistenz von Pflanzen bei. Pflanzen können, genau wie andere Organismen auch, durch Hitze stark geschädigt werden. Um ihre Überlebenschancen zu erhöhen, nutzen sie die Hitzeschockreaktion, einen molekularen Signalübertragungsweg, der auch von menschlichen und tierischen Zellen zum Schutz aktiviert wird. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben nun herausgefunden, dass pflanzliche Steroidhormone diese Schutzwirkung bei Pflanzen verstärken können. Es mag schwer fallen sich jetzt im Winter noch daran zu erinnern, aber der Juli 2021 war der heißeste Monat,…

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Wie Daten im Kampf gegen Dürrerisiken helfen

Verbundprojekt unter Göttinger Leitung berechnet Risiken weltweit. Wie entstehen Dürren und wie wirken sich solche Perioden auf die Wasserressourcen, die Produktivität im Pflanzenbau, den Handel mit Nahrungsmitteln und den Bedarf an internationaler Hilfe aus? Forscherinnen und Forscher haben im Verbundprojekt „GlobeDrought“, das an der Universität Göttingen koordiniert wird, Dürre-Ereignisse und ihre Risiken weltweit untersucht. Sie stellen fest, dass die Dürregefahren und Dürrerisiken stark variieren und zwar zeitlich, räumlich und in Bezug auf die untersuchten Dürrewirkungen. Die Frage, ob sich eine…

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Der Mikroben-Schatz im Gerstensamen

– neue Ansätze für die Züchtungsforschung? JKI-Studie weist Effekt des Genotyps auf das Mikrobiom im Gerstenkorn nach. Das könnte neue Ansätze für die Züchtung neuer Sorten mit höherer Widerstandskraft gegen Krankheiten und verringertem Düngebedarf liefern. Das Mikrobiom des Gerstensamens hängt in seiner Zusammensetzung und Diversität stark vom Genotyp der Gerste ab. Das zeigt eine Studie des JKI und der Universität Kopenhagen, die das Samenmikrobiom von sieben verschiedenen Gerste-Genotypen unter die Lupe genommen hat. Neben den genannten Unterschieden konnte darüber hinaus…

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Sechs Richtige für Europas Äcker

Neues EU-Projekt will wenig genutzte Kulturen zurück auf die Felder bringen. Forschende des JKI am Horizon 2020-Projekt CROPDIVA zur Förderung der Fruchtartenvielfalt beteiligt. Koordination für das Züchtungsarbeitspaket an den sechs Kulturarten Hafer, Nacktgerste, Triticale, Buchweizen, Ackerbohne und Lupine liegt beim JKI. Hafer, Nacktgerste, Triticale, Buchweizen, Ackerbohnen und Lupinen, diese sechs Ackerkulturen sollen wieder häufiger auf europäischen Feldern wachsen. Die sechs sind nicht mehr so häufig in den Fruchtfolgen zu finden, u. a. weil sie züchterisch wenig bearbeitet wurden oder ihr…

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Russischer Löwenzahn auf dem Weg zum heimischen Kautschuklieferanten

Neues Projekt „DandelionDataBase“ am JKI gestartet. 10 Jahre Forschungsarbeit zur agronomischen Verbesserung des Löwenzahns bilden die Grundlage. Seit 2012 ist das Julius-Kühn Institut (JKI) federführend in die Anbauforschung zum Russischen Löwenzahn (Taraxacum koksaghyz) involviert. Anfang Oktober startete nun das Projekt „DandelionDataBase“. Ziel ist es, eine Datenbank zu entwickeln, die auch komplexe Fragestellungen zum Anbau der Kautschuk-Alternative beantworten kann. „Die Idee besteht darin, all die Daten, die wir innerhalb, teilweise aber auch abseits unser wissenschaftlichen Fragestellung über die Jahre und Standorte…

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Auch Witterung außerhalb der Vegetationsperiode von großer Bedeutung für den Getreideertrag

Witterungsbedingungen im Winter sowie in den Übergangsphasen von Herbst zu Winter und von Winter zu Frühjahr beeinflussen die Ertragsleistung wichtiger Getreidearten wie Wintergerste und Winterweizen maßgeblich. Dies ist das Ergebnis der Forschungsarbeit eines Wissenschaftsteams am Lehrstuhl für Pflanzenernährung an der Technischen Universität München (TUM). Der globale Klimawandel wird den Vorhersagen zufolge die Temperaturen erhöhen und die Verteilung der Niederschläge verändern. Noch ist unsicher, wie sich die Klimaveränderungen regional auswirken und welche Intensität sie haben werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Lehrstuhl…

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Auf dem Weg zu einer klima- und umweltfreundlicheren Landwirtschaft in Deutschland

Die Landwirtschaft in der Europäischen Union soll klima- und umweltfreundlicher werden. Dazu hat die EU in ihrer jüngsten Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) neben der Einkommensstützung der landwirtschaftlichen Betriebe ergänzende Ökoregelungen, sog. Eco-Schemes, eingeführt, die ab 2023 gelten sollen. Das Thünen-Institut hat während dieses Entwicklungsprozesses begleitend abgeschätzt, welche Kosten die Ökoregelungen in landwirtschaftlichen Betrieben hervorrufen und wie die Prämien für die einzelnen Regelungen ausgestaltet sein könnten. Die Ergebnisse sind jetzt veröffentlicht worden. Die Landwirtschaft in der Europäischen Union soll klima-…

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Wie Buchenwälder nachhaltig bewirtschaftet werden können

Universität Göttingen und HAWK werten Satellitenbilder aus. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen (HAWK, Koordination) erforschen in einem Verbundprojekt weltweit Buchenwälder. Ein Team aus den Bereichen Geografie, Biologie und Forstwissenschaften legt dabei den Fokus auf den Vergleich von mitteleuropäischen Buchenwäldern (Fagus sylvatica L.) und mittelpatagonischen Südbuchenwäldern (Nothofagus spp.). Ziel ist, konkrete Vorschläge zu machen, wie die Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden können. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten fördert das…

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Mit Mobilfunk-Campusnetzen zu einer modernen und zukunftsfähigen Landbewirtschaftung

Der Feldtag „LANDNETZ trifft Feldschwarm® – Landwirtschaft von morgen, heute erleben“ präsentiert neue digitale Anwendungen in der Landwirtschaft und die Ergebnisse des Wachstumskerns Feldschwarm®, welcher mit der Veranstaltung am 23. September 2021 seinen Abschluss findet. Seit 2019 forschen Wissenschaftler:innen der TU Dresden gemeinsam mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI im Rahmen des Experimentierfelds LANDNETZ an neuen Technologien zur flächendeckenden drahtlosen Datenübertragung und Vernetzung als grundlegende Bedingung für eine…

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Bestäubungsleistungen in der Landwirtschaft stärker in den Fokus

Der globale Rückgang von Bestäubern gefährdet die Vermehrung von weltweit 90 Prozent aller Wildpflanzen sowie den Ertrag von 85 Prozent der wichtigsten Nutzpflanzen. Bestäuber tragen zu 35 Prozent der weltweiten Nahrungsproduktion bei. Diese Leistung der Bestäuber ist besonders wichtig, um die Ernährung der weltweit mehr als zwei Milliarden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern abzusichern. Ein Agrarökologe der Universität Göttingen weist darauf hin, dass deren Ertrag erhöht werden könnte, wenn Bestäuber gefördert würden. Der Beitrag ist in der Fachzeitschrift One Earth erschienen. Aktuelle…

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Wie Pflanzen Phosphat erkennen

Forschende der Uni Bonn und des IPK in Gatersleben identifizieren bisher unbekannten Mechanismus. Eine Studie der Universität Bonn und des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben beleuchtet den Mechanismus, mit dem Pflanzen erkennen, ob der Nährstoff Phosphat in ausreichender Menge vorliegt. Diesen Mechanismus aktivieren Pflanzen auch, um Phosphat zu mobilisieren und aufzunehmen. Das Enzym ITPK1 spielt dabei eine besondere Rolle. Die Stoffgruppe der beteiligten Signalmoleküle reagiert sehr empfindlich auf Phosphat und die Regulation findet nicht nur in Pflanzen, sondern…

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