Die angekündigte Schließung von bundesweit 59 Bundeswehrstandorten
bedeutet tiefgreifende arbeitsmarkt- und strukturpolitische Einschnitte
für die betroffenen Kommunen. Nach Analysen des Internationalen
Konversionszentrum Bonn (BICC) ist allein in Nordrhein-Westfalen mit dem
Verlust von ca. 9200 Arbeitsplätzen, davon ca. 2500 zivilen, zu rechnen.
Die regionalen Akteure müssen die zivile Nutzung der Standorte aktiv
steuern.
Die angekündigte Schließung von bundes
Der Verzicht auf den weiteren Ausbau des Flughafens Düsseldorf hätte
einen negativen Arbeitsmarkteffekt zur Folge, der mit der Aufgabe eines
Automobilwerks durchaus zu vergleichen wäre: Unter Berücksichtigung aller
Einflüsse für die vom Flughafen abhängigen Beschäftigten hat der Ausbau 18
000 zusätzliche Arbeitsplätze zur Folge, mittelbar sogar bis zu 45 000.
Dies geht aus einer Studie des RWI hervor, die in Essen vorgestellt
wurde. Das Institut hat in einem auf drei Monate ang
Erhebung unter 1400 Unternehmen der deutschen
Investitionsgüterindustrie / Firmen in den östlichen Bundesländern
kooperieren öfter / Produktionskooperation häufigste Form
Obwohl viele politische Initiativen darauf abzielen, regionale
Netzwerke zu initiieren, kooperiert derzeit lediglich ein Drittel aller
Unternehmen der deutschen Investitionsgüterindustrie mit regionalen
Partnerfirmen. In den östlichen Bundesländern ist die Neigung zur
Zusammenarbeit deutlich s
Einen Patenschaftsvertrag mit der
Friedrich-Schiller-Universität hat die Siemens AG München abgeschlossen.
Ziel ist die intensivere Zusammenarbeit in Projekten der Grundlagen und
der angewandten Forschung sowie in der Nachwuchsförderung.
“Für uns ist es fraglos eine Auszeichnung, so eng mit dieser
renommierten deutschen Weltfirma kooperieren zu können”, kommentiert Prof.
Dr. Reinhard Meckl, der seit vergangenem Sommer in Jena Internationales
Management lehrt.
Eine wissenschaftliche Studie aus der Universität Gesamthochschule
Kassel räumt mit manch moderner Wandermär von Unternehmensberatungen und
angenehmen Selbstzuschreibungen in Unternehmen auf: Mit dem
Kasseler-Kompetenz-Raster (KKR) können erstmals Kompetenzen anhand
objektiver Verhaltensdaten untersucht und unternehmensübergreifend
verglichen werden.
Kompetenz, Flexibilität, Innovation – das sind Stichworte, die
in keinem modernen Managementkonzept und bei kei
Über 20 000 Unternehmen in Deutschland entwickeln Software /
Jährliche Wertschöpfung von mindestens 50 Mrd. DM / Wissenschaftler
sprechen sich für eine Erneuerung des Ausbildungssystems aus
Eine bessere Durchdringung vieler Studiengänge mit medien- und
informationstechnischem Anwendungswissen fordert das Fraunhofer-Institut
für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe. Gemeinsam mit
der GfK Marktforschung GmbH, Nürnberg, und dem Fraunhofer IESE,
Ka
Catenhusen: “Unsere Doppelstrategie – Sofortprogramm und
Ausbildungskonsens – hat gegriffen”
“Wir haben bei der Bewältigung der Ausbildungsplatzprobleme
erhebliche Fortschritte erzielt und die Fehler der alten Regierung
beseitigt”, so der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium
für Bildung und Forschung, Wolf-Michael Catenhusen, anlässlich der Debatte
zum Berufsbildungsbericht 2000 am heutigen Donnerstag in Berlin. “Vor
allem durch die konstruktive Zus
Um Analysen vornehmen zu können, wie sie für einen Überblick der Entwicklung von Verkaufszahlen, für ein Urteil über den Erfolg von Marketingstrategien oder die Abschätzung von Trends erforderlich sind, ist es nicht nötig, alle Einzeldaten heranzuziehen. So ist beispielsweise nicht der Verkauf eines CD-Players zu einem konkreten Datum in einem bestimmten Laden von Interesse, sondern Informationen, in denen sich Kennzahlen zu solchen Verkäufen verdichtet wiederfinden. Am Lehrstuhl fürDatenbanksyste
Hin- und hergerissen zwischen der Anziehungskraft billiger “Schnäppchen” und der Verlockung von Luxusprodukten; unberechenbar, nirgends einzuordnen – der “neue Konsument”, der angeblich immer häufiger zu finden ist, zeigt sprunghafte, fast paradoxe Verhaltensmuster. Solches Kaufverhalten, das als zwitterhaft oder hybride bezeichnet wird, lässt in Unternehmen Ratlosigkeit aufkommen: wie sollen Märkte aufgeteilt und Zielgruppen definiert werden, wenn kaum mehr abzusehen ist, wonach die Verbraucher s
Aalener Wissenschaftler präsentiert neues Buch zu Managementsystemen
Das jüngste Kind der bekannten Reihe “Kompendium der
praktischen Betriebswirtschaft” des Kiehl-Verlags kommt aus Aalen. Prof.
Dr. Ulrich Holzbaur fasst in seinem gerade erschienenen Lehrbuch
“Management” die verschiedenen Aspekte der Unternehmensführung
übergreifend zusammen. Dabei fließen Holzbaurs Erfahrungen aus Praxis und
Lehre sowie aus vielen Projekten mit Unternehmen – gerade aus der Osta
Im abgelaufenen Jahr wuchs die Weltwirtschaft ausgesprochen dynamisch:
Das BIP der Industrieländer stieg im Jahresdurchschnitt um 3,8 %, der
(reale) Welthandel um etwa 15 % – so kräftig wie nie zuvor in den letzten
Jahrzehnten. Inzwischen ist allerdings eine Verlangsamung eingetreten,
gleichwohl bleibt die Entwicklung auch 2001 und 2002 aufwärtsgerichtet.
Das reale BIP in den Industrieländern wird um 2,7 % bzw. 2,8 % zunehmen,
der Welthandel um 10 % bzw. 8 %. In Europa wurde d
Die deutsche Konjunktur bleibt 2001 und 2002 kräftig, auch wenn sie
leicht nachlässt: Das BIP nimmt in beiden Jahren um 2,8 % zu, nach 3,1 % im abgelaufenen Jahr. Maßgeblich ist, dass die bislang ungewöhnlich
lebhafte Exportkonjunktur aufgrund der langsameren Gangart der
Weltkonjunktur verhaltener wird, ohne dass die Binnennachfrage
entsprechend zulegt. Zwar regen die Entlastungen der Steuerreform den
privaten Konsum an, doch “leidet” dieser noch unter den Entzugswirkungen
der Ölv
Im Rahmen eines wissenschaftlichen Forschungsvorhabens führt
Fraunhofer IAO eine umfassende Studie zur Ermittlung des Stands von
Wissensmanagement und Anreizsystemen in Forschung und Praxis durch.
Die Ergebnisse sollen im Februar 2001 veröffentlicht werden.
Viele Unternehmen erkennen zwar den hohen Wert von Wissen als
Erfolgsfaktor im Wettbewerb, kennen aber kaum ihre firmeninternen
Wissensressourcen. Eine Hauptaufgabe des Management und der Führung wird
es
Wer im chinesischen Wirtschaftsraum erfolgreich sein will, muss so
einiges über den Markt und das Wirtschaftsleben in der Volksrepublik, aber
auch über die Mentalität und das Selbstverständnis der Chinesen wissen.
Hier hilft das Handbuch “Markt China: Grundwissen zur erfolgreichen
Marktöffnung”, das im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Universität
Würzburg erarbeitet wurde und das sich an Geschäftsleute und Firmen
richtet.
An dem Projekt, das vom Bayerisc
Lässt sich der Wert eines Kunden oder einer Kundengruppe für ein
Unternehmen beziffern? In einer Dissertation am Lehrstuhl für Marketing
von Prof. Dr. Hermann Diller hat Jens Cornelsen ein Modell dazu
entwickelt, das eine Vielzahl relevanter Größen einbezieht und diese Werte
in Geldbeträge “übersetzt”. Verschiedene Faktoren innerhalb des
Beziehungsgeflechts werden gewichtet und damit vergleichbar, und dem
Management wird ein griffiges Instrumentarium für Vertriebs- und
Market
In Anknüpfung an die Diskussion um GAAP und IAS stellt das IFSt den
Informationsgehalt der deutschen Bilanzierungsvorschriften dar.
Die für die Listung eines Unternehmens an der New Yorker Börse
erforderliche umfassende Präsentation der Vermögens- und Ertragslage hat
eine vielfältige Diskussion darüber ausgelöst, in welchem Verhältnis diese
Präsentation zu der Rechnungslegung der Unternehmen nach den Grundsätzen
ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) steht. Die vorlie