Nach starkem Anstieg der M&A-Tätigkeit in 2000 erwartet Andersen Rückgang für 2001/2002 Die Anzahl der Transaktionen in der europäischen Unterhaltungsindustrie ist im vergangenen Jahr um über 50 Prozent gestiegen. Nach 245 Transaktionen 1999 erhöhte sich die Zahl der abgeschlossenen Transaktionen im Jahr 2000 auf 383. Dies belegen die jüngsten Ergebnisse des „M&A Deal Survey Entertainment 2001“ des internationalen Beratungs- und Prüfungsunternehmen Andersen, den das Unternehmen auf dem Ko
An den Aktienbörsen rund um den Globus herrscht anhaltende Baissestimmung. Negative Unternehmens- und Konjunkturmeldungen setzen die Märkte sporadisch immer wieder unter Druck. Monetäre Erleichterungen wie zuletzt die der amerikanischen Notenbank vom 21. August oder der EZB vom 30. August werden zwar sehnlichst erwartet, zündende Impulse gehen davon aber nicht aus. Nach den massiven Satzreduktionen der Fed von insgesamt 3 Prozentpunkten seit Jahresbeginn wollen die Investoren nun endlich überzeugen
Das europäische Mikrotechnik-Netzwerk EMINEnT wurde am Freitag, den 31. August in Dortmund aus der Taufe gehoben. Unter der Schirmherrschaft von IVAM NRW e.V. und der niederländischen MINAC bündeln sich über 500 europäische Unternehmen der Mikro- und Nanotechnik. Die kleinen und mittelständischen Mikrotechnik-Hersteller sind auf ihrem Gebiet Spitze und hochspezialisiert. Gerade die Spezialisierung macht es schwierig, im Ausland potenzielle Kunden und Märkte zu identifizieren oder Koopera
Der deutsche Aktienmarkt tendierte in dieser Woche im Vorfeld der ersten Sitzung der Europäischen Zentralbank nach der Sommerpause schwächer. Auf die Ankündigung einer Senkung der Leitzinsen um 25 Basispunkte reagierte die Börse irritiert. Nach einem kurzfristigen Anstieg sackte der DAX deutlich ab, vor allem wegen der skeptischen Äußerungen des EZB-Präsidenten Duisenberg über die weitere konjunkturelle Entwicklung. Besonders unter Druck kamen Technologiewerte. Der Nemax 50 fiel erstmals unter die
Nach vertraulichen Informationen, die der NDR Hamburg-Welle 90,3 vorliegen, haben die Gesetzlichen Krankenkassen im ersten Halbjahr 2001 ein Defizit von rund fünfeinhalb Milliarden Mark gemacht. Dieses Ergebnis übertrifft die schlimmsten Erwartungen. Damit sind Beitragserhöhungen bei einigen großen Krankenkassen wahrscheinlich unvermeidbar. Allein die Ersatzkassen haben ein Defizit von fast drei Milliarden Mark gemacht. Am schlimmsten trifft es die “Barmer” mit einem Defizit von 975 Millione
Dienstleistungsgesellschaft und Leistungsbereitschaft. Wer kennt sie nicht die Zauberwörter der modernen Arbeitsmarktpolitik. Umso ernüchternder ist es, wenn hinter der glanzvollen Oberfläche Widersprüche und Ungleichheiten hervortreten. Mit dieser Problematik beschäftigt sich Prof. Dr. Gertraude Krell, Wirtschaftswissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin. Unter Mitarbeit von Andrea Hilla-Carl und Anna Krehnke geht sie der Frage nach, ob Dienstleistungsberufe durch den Bundesangestellte
Als konjunktur- und stabilitätsgerecht bewertete der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski, die Senkung der europäischen Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank. Angesichts des nachlassenden Preisdrucks sei keine Gefahr für die Preisstabilität im EURO-Raum gegeben. Von der geldpolitischen Seite her stehe einer Konjunkturerholung in Europa jedenfalls nichts mehr im Wege, so Rogowski. Nun müssten auch die anderen wirtschaftspolitischen Akteure ihre Hausaufg
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hält den Zeitpunkt der Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) für verfrüht. Zwar seien die Gefahren für die Geldwertstabilität geringer geworden. Die aktuellen Daten über die Entwicklung der Geldmenge zeigten jedoch noch keinen Zinssenkungsspielraum, selbst wenn man Sonderfaktoren bei der Interpretation der Zahlen berücksichtige. Zinssenkungen bei einem kontinuierlich über dem EZB-Referenzwert liegenden Geldmengenwachstum würden die Ge
Noch in diesem Sommer droht Deutschland eine Preisexplosion bei Blutkonserven. Setzt der Baseler Pharmakonzern Hoffmann-La Roche seine neuen Preisvorstellungen für Bluttests durch, “kommen auf das deutsche Blutspendewesen 120 bis 150 Millionen Mark Zusatzkosten jährlich zu” schätzt Walter Hitzler, Vorsitzender aller staatlichen und kommunalen Blutspendedienste, in der neuen Ausgabe der Wochenzeitung . Auslöser für die erwartete Anhebung der Preise für 4,5 Millionen Blutspenden im Jahr ist die S
Verbesserung der Margen dringend notwendig Die deutsche Kunststoff-Industrie sieht sich als Träger und Motor der Innovation. Dies erklärte der Vorsitzende des Verband Kunststofferzeugende Industrie e. V. (VKE), Dr. Gottfried Zaby, als Sprecher der Branche vor Journalisten. Die Kunststoff-Industrie, der Kunststofferzeugung, Kunststoffverarbeitung und Kunststoffmaschinenbau angehören, beschäftigt in 6.000 Unternehmen über 380.000 Mitarbeiter. Sie erwartet für das Jahr 2001 einen Umsatz
“Das Bankengeschäft ist nach wie vor eine der am stärksten dem Wandel ausgesetzten Branchen”, so der Deutsche Bank Vorstandssprecher Rolf-E. Breuer auf der diesjährigen Hauptversammlung seines Unternehmens. Ein Blick auf die Medienberichterstattung genügt: geplatzte Fusionen bei Großbanken, gelungene Übernahmen im Rahmen von neuen Allfinanzstrategien, Joint Venture-Gespräche zwischen Hypothekenbanken, Basel II um ein Jahr verschoben – die Schlagzeilen und Nachrichten im Bank- und Finanzsektor reiß
Dem Ausbildungsstellenmarkt in den neuen Bundesländern droht eine dramatische Entwicklung: Mangelt es heute noch an betrieblichen Ausbildungsplätzen, so werden in nur wenigen Jahren die Auszubildenden Mangelware sein. In den alten Ländern wird die Entwicklung eine andere Richtung nehmen: Hier werden wieder mehr Jugendliche als heute eine Lehrstelle nachfragen. Ein vorausschauendes Engagement der Berufsbildungspolitik und der Wirtschaft ist deshalb schon jetzt unerlässlich. Ihr Ziel muss es in den ne
Deutsche Bahn legt erstmals Halbjahresbericht vor – Verkehrsleistung im Personen- wie Güterverkehr im 1. Halbjahr gestiegen – Umsatz mit 7.664 Mio. Euro um 2,7 % über Vorjahreswert – Betriebliches Ergebnis nach Zinsen auf 66 Mio. Euro verbessert – Erwartung für das Geschäftsjahr 2001 unverändert: Negatives Betriebliches Ergebnis nach Zinsen Der Geschäftsverlauf des Deutsche Bahn Konzerns war im 1. Halbjahr erfreulich. In allen Bereichen lag die Verkehrsleistung über den Vergleichswerten des Vor
Sie bleibt eine der Schlüsselindustrien Europas: die Automobilindustrie. Trotz bestehender Schwäche konnte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) Bernd Gottschalk für das erste Halbjahr eine positive Bilanz ziehen. Allein die deutsche Automobilwirtschaft hat mit einer Steigerung von sechs Prozent auf 3,0006 Millionen gefertigte Autos wieder einen Produktionsrekord gebrochen. Obwohl die vorgelegten Zahlen für eine Belebung des PKW-Marktes sprechen, steht die Automo
Seit Jahresanfang hat sich die wirtschaftliche Stimmungslage der deutschen Unternehmen im Groß- und Außenhandel deutlich verschlechtert.” Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), heute in Berlin bei der Vorstellung der aktuellen Unternehmerumfrage seines Verbandes. 55 Prozent der Groß- und Außenhändler bezeichnen die gegenwärtige Wirtschaftslage als schlecht. Zu Jahresbeginn teilten nur 22 Prozent diese Ansicht. Während im vergangenen
Bundesministerin Bergmann stellt Studie zu Berufsmobilität vor Beschäftigte sehen sich zunehmend mit Mobilitätsanforderungen konfrontiert. Doch Mobilität stellt viele Menschen, insbesondere Familien, vor große Herausforderungen. Um zu erfahren, wie Menschen damit umgehen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Studie “Berufsmobilität und Lebensform – Sind berufliche Mobilitätserfordernisse in Zeiten der Globalisierung noch mit Familie vereinbar?” in Auftr