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Immer mehr größere Unternehmen von Insolvenz betroffen

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, mussten im Jahr 2001 erheblich mehr größere und ältere Unternehmen als je zuvor den Gang zum Insolvenzgericht antreten. So hat die Zahl der Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Insolvenz mehr als 100 Arbeitnehmer beschäftigten, gegenüber dem Jahr 2000 um 34 % zugenommen. Um ein Viertel höher als im Vorjahr war die Zahl der insolventen Unternehmen, die länger als acht Jahre bestanden. Die Gesamtzahl der Unternehmensinsolvenzen (einschließlich Kleinge

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2001 knapp ein Viertel weniger Wohnungen fertig gestellt

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, wurden im Jahr 2001 in Deutschland 326 200 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 22,9 % oder 96 900 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Von Januar bis Dezember 2001 wurden in Wohngebäuden 285 900 Neubauwohnungen und 33 600 Wohnungen durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z.B. Ausbau von Dachgeschossen) fertig gestellt. Der Rückgang war bei Neubauwohnungen in Zwei- und Mehrfamilienhäusern mit 22,3 % bzw. 27,0 % besonders stark. Weniger Ba

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Tariferhöhungen in Deutschland geringer als in Frankreich

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, stiegen im Jahresdurchschnitt 2001 die Monatslöhne und -gehälter der Arbeiter und Angestellten in der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland um 2,2 %, in Frankreich nahmen sie um 2,5 % zu. Auf Grund der Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich in Frankreich stiegen die Löhne und -gehälter je Arbeitsstunde mit 4,3 % fast doppelt so stark wie in Deutschland (+ 2,1 %). Im vierten Quartal 2001 lagen die Indizes der Monatslö

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Auch im Jahr 2001 2 % weniger neue Ausbildungsverträge

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, haben nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2001 rund 609 200 Jugendliche einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen des dualen Systems der Berufsausbildung abgeschlossen, das waren 2,2 % (– 13 700) weniger als im Vorjahr. Damit setzte sich der bereits im Jahr 2000 registrierte Rückgang (– 2,0 %) der Neuabschlüsse fort. Im früheren Bundesgebiet gab es 1,8 % (– 8 500) weniger Ausbildungsanfänger, in den neuen Ländern und Berlin sank ihre Zahl –

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Telekommunikation im März 2002 um 1,2 % billiger

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, lagen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im März 2002 im Vergleich zum März 2001 um 1,2 % niedriger. Im Februar 2002 und Januar 2002 waren diese Preise im Vorjahresvergleich noch um 2,7 % bzw. 2,6 % zurückgegangen. Gegenüber dem Vormonat ist der Gesamtindex im März 2002 um 0,3 % gesunken. Je nach Teilmarkt gab es beträchtliche Unterschiede in der Preisentwicklung: Der Preisindex für T

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Deutsche Handelsbilanz mit Kuba positiv

Wie , das Statistische Bundesamt, mitteilt, sind die Handelsbeziehungen mit Kuba, dem “Heimatland” des Zuckerrohrs, nahezu “klassisch”: Aus Kuba importierte Deutschland im Jahre 2001 hauptsächlich Erzeugnisse des Ernährungsgewerbes und der Landwirtschaft. An dritter Stelle standen die bekanntermaßen hochwertigen Tabakerzeugnisse. Der Export nach Kuba war bestimmt von den Bestsellern aus dem Programm “Made in Germany”: Chemische Erzeugnisse, Maschinen, medizinisch-technische Produkte

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Stahlrohrerzeugung bei 3,49 Mill. t im Jahr 2001

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mit Blick auf die vom 8. bis 12. April 2002 in Düsseldorf stattfindende Messe “Tube” (Internationale Rohr-Fachmesse) mitteilt, erzeugten die deutschen Stahlrohrhersteller im Jahr 2001 3,49 Mill. t Stahlrohre. Das waren 11,5 % mehr als im Jahr 2000 (3,13 Mill. t ). Dabei fiel bei den nahtlosen Stahlrohren der Produktionsanstieg um 13,3 % auf 1,44 Mill. t etwas deutlicher aus als bei den geschweißten Stahlrohren (überwiegend Großrohre mit einem Außendurchmess

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Seefrachtraten im Februar 2002

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, lag der Index der Frachtraten in der Linienfahrt im Februar 2002 um 23,2 % unter dem Niveau des Vorjahres. Im Januar 2002 und Dezember 2001 hatte die Jahresveränderungsrate – 22,1 % bzw. – 18,8 % betragen. Der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro stieg von Januar 2002 auf Februar 2002 um 1,5 % und lag im Februar 2002 um 5,9 % über dem Vorjahresniveau. Von Januar 2002 auf Februar 2002 sank der Index der Frachtraten in der Linienfah

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Großhandelsumsatz im Februar 2002 um 4,1 % gesunken

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, setzte der Großhandel in Deutschland im Februar 2002 nominal (in jeweiligen Preisen) 4,1 % und real (in konstanten Preisen) 3,2 % weniger als im Februar 2001 um. Damit erzielte der Großhandel seit August 2001 nominal und real jeweils niedrigere Umsätze als im entsprechenden Vorjahresmonat. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurde im Februar 2002 nominal 1,0 % weniger abgesetzt als im Januar 2002. In den ersten beiden Monaten des Jahres

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16,6 Mill. hl Wein bei Erzeugern und Handel vorrätig

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, lagerten zum Ende des Weinwirtschaftsjahres 2000/2001 in deutschen Weinkellern insgesamt 16,6 Mill. Hektoliter (hl) Wein (+ 2,2 % im Vergleich zu 1999/2000). Gut 57 % der Weine befanden sich in den Kellern und Lagerräumen von Weinbaubetrieben und Winzergenossenschaften, fast 43 % wurden bei den weiterverarbeitenden Betrieben und im Weingroßhandel vorrätig gehalten. 77 % der Weinbestände stammten aus Deutschland, 19 % aus anderen EU

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49 Mrd. Euro öffentliches Finanzierungsdefizit im Jahr 2001

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, ergibt sich in finanzstatistischer Abgrenzung für die öffentlichen Haushalte (Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung) im Jahr 2001 ein Finanzierungsdefizit (einschl. interner Verrechnungen) von 49,1 Mrd. Euro. Im Vorjahr war ein Überschuss (18,8 Mrd. Euro) zu verzeichnen. Die Ausgaben der öffentlichen Haushalte lagen im Jahr 2001 bei 971,3 Mrd. Euro (+ 1,5 % gegenüber 2000). Die Einnahmen betrugen im Berichtsjahr 2001 921,7 Mrd. E

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Importpreise im Februar 2002 um 3,5 % gefallen

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, verbilligten sich die Importe im Februar 2002 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,5 %. Im Januar 2002 und im Dezember 2001 hatte die Jahresveränderungsrate – 3,4 % bzw. – 4,7 % betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Februar 2002 um 1,6 % niedriger als im Vorjahr. Gegenüber Januar 2002 stieg der Einfuhrpreisindex um 0,5 %. Binnen Monatsfrist verteuerte sich unter anderem die Einfuhr von Banan

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11 % weniger Verunglückte im Straßenverkehr im Januar 2002

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, verunglückten nach vorläufigen Ergebnissen im Januar 2002 in Deutschland rund 31 000 Personen im Straßenverkehr (11 % weniger als im Januar 2001); davon wurden rund 30 500 (– 11 %) verletzt und 470 (– 9 %) getötet. Lediglich in Bremen verunglückten mehr Verkehrsteilnehmer als im Januar 2001 (+ 2,3 %), in den übrigen Bundesländern dagegen weniger. Besonders hoch waren die Rückgänge im Saarland (– 31 %), in Sachsen (– 30 %) und in Sa

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Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2002: -1,7 %

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, waren Ende Januar 2002 in Deutschland knapp 6,3 Mill. Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes und Bergbaus von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten tätig. Das waren 105 900 Personen oder 1,7 % weniger als zwölf Monate zuvor. Die Zahl der geleisteten Arbeiterstunden sank im Januar 2002 um 4,7 % auf 509,4 Mill. Die Lohn- und Gehaltsumme nahm um 1,2 % auf 18,1 Mrd. Euro ab.  Gegenüber Januar 2001 ging der Gesamtumsatz (ohn

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Erzeugerpreise im Februar 2002 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, lag der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Februar 2002 um 0,3 % unter dem Niveau von Februar 2001. Einen stärkeren Preisrückgang hatte es zuletzt im September 1999 (– 0,5 %) gegeben. Im Januar 2001 hatte die Jahresveränderungsrate – 0,1 % betragen. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im Februar 2002 um 0,1 % gestiegen. Hauptursache für das im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunkene Preisniveau war die Preisentwicklun

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Kommunale Finanzen 2001 mit fast 4 Mrd. Euro im Defizit

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, ergibt sich in der Abgrenzung der Finanzstatistik für die kommunalen Haushalte (ohne die Stadtstaaten) im Jahr 2001 ein Finanzierungsdefizit von fast 4 Mrd. Euro, nachdem die Gemeinden und Gemeindeverbände in den Jahren 1998 bis 2000 noch jeweils Haushaltsüberschüsse von rund 2 Mrd. Euro erzielt hatten. Bestimmt wird diese Entwicklung durch einen deutlichen Rückgang der kommunalen Einnahmen. Sie erreichten 144,0 Mrd. Euro und blieben dami

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