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EU-Osterweiterung – Der große Bevölkerungsschwund steht noch bevor

Nach dem zeitgleichen Beitritt von zehn Ländern am 1. Mai dieses Jahres wird die EU 454,4 Millionen Bewohner zählen – 74,8 Millionen mehr als bisher. Doch ihre demographischen Sorgen wird die Staatengemeinschaft damit nicht los – im Gegenteil. Denn in den neuen EU-Ländern droht die Bevölkerung noch stärker zu altern und zu schrumpfen als in den bisherigen Mitgliedstaaten. So werden in Estland im Jahr 2050 mit knapp 600.000 voraussichtlich 57 Prozent weniger Menschen leben als im Jahr 2000. Das größt

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6,1% mehr Gewerbeanmeldungen im 1. Quartal 2003

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im ersten Quartal 2003 in Deutschland rund 207 000 Gewerbe angemeldet, das waren 6,1% mehr als im ersten Quartal 2002. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen stieg im gleichen Zeitraum um 0,8% auf 182 000.

Bei 171 000 Anmeldungen gründeten die Gewerbetreibenden einen neuen Betrieb. Dabei dürfte es sich bei 45 000 dieser Neugründungen um Betriebe mit einer größeren wirtschaftlichen Substanz handeln und in 126 000 Fällen um Gründungen von Klein- oder N

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Großhandelsumsatz Dezember 2003: + 3,0% zum Dezember 2002

Wie das Statistische Bundesamt anhand erster vorläufiger Ergebnisse mitteilt, setzte der Großhandel in Deutschland im Dezember 2003 nominal (in jeweiligen Preisen) 3,0% und real (in konstanten Preisen) 2,9% mehr als im Dezember 2002 um. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten (Berliner Verfahren 4 – BV 4) wurde nominal 0,7% und real 0,5% weniger als im November 2003 abgesetzt.

Im Gesamtjahr 2003 wurde im Großhandel nominal 0,9% und real 0,1% mehr als im Jahr 2002 umgesetzt. Dieses Er

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Jeder vierte Gestorbene erlag im Jahr 2002 einem Krebsleiden

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben im Jahr 2002 in Deutschland nach den Ergebnissen der Todesursachenstatistik insgesamt 841 686 Personen (389 116 Männer und 452 570 Frauen); dies waren 13 145 Sterbefälle oder 1,6% mehr als im Vorjahr.

Bei nahezu jedem zweiten Verstorbenen (160 629 Männer und 233 149 Frauen) wurde der Tod durch eine Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst. Infolge von Kreislauferkrankungen starben insbesondere ältere Menschen, ca. 90% der Verstorbenen waren

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Importpreise 2003: –1.8% gegenüber dem Jahr 2002

Der Index der Einfuhrpreise ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2003 gegenüber dem Vorjahr um 1,8% gesunken.

Im Januar und Februar 2003 setzte sich der zum Jahresende 2002 zu beobachtende Trend steigender Importpreise fort. Ab März kam es jedoch zu einem spürbaren Preisverfall, beeinflusst durch den fallenden Dollarkurs und die damit zusammenhängenden stark gesunkenen Preise insbesondere für importiertes Rohöl und Mineralölerzeugnisse. Die insgesam

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Deutsch-tschechischer Außenhandel weiter auf Wachstumskurs

Deutsch-tschechischer Außenhandel weiter auf Wachstumskurs

Wie das Statistische Bundesamt zum bevorstehenden EU-Beitritt der Tschechischen Republik am 1. Mai 2004 mitteilt, sind nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik in den ersten zehn Monaten 2003 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum sowohl die deutschen Ausfuhren in die Tschechische Republik (+ 4,0% auf 13,9 Mrd. Euro) als auch die Einfuhren von dort (+ 7,2% auf 14,5 Mrd. Euro) gestiegen. Im Jahr 2002 haben die A

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Aufträge im Bauhauptgewerbe November 2003: – 7,9% zum Vorjahr

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im November 2003 in Deutschland preisbereinigt 7,9% niedrigere Auftragseingänge als im Vorjahresmonat. Die Baunachfrage nahm im Hochbau um 4,8% ab, im Tiefbau verringerte sie sich um 11,2%.

In den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus waren Ende November 2003 814 000 Personen tätig; das waren 60 000 weniger als vor einem Jahr (– 6,9%). Der Gesamtumsatz belief sich im Berichtsmonat au

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Erwerbstätige arbeiteten 2003 durchschnittlich zwei Stunden mehr

Während die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2003 – wie schon am 6. Januar 2004 berichtet – abgenommen hat (– 1,0% gegenüber 2002), sind die geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im selben Zeitraum leicht um 0,1% gestiegen. Dies sind erste vorläufige Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, die das Statistische Bundesamt gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit vorlegt.

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2% weniger Getötete im Straßenverkehr im November 2003

Im November 2003 wurden in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 534 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet, 2% weniger als im November 2002. Seit Einführung der Statistik 1953 waren dies die wenigsten Getöteten in einem November. Die bisher geringste Zahl an Verkehrstoten in einem November gab es im Jahr 2002 mit 547.

Weitere 36 500 (– 8%) Personen wurden im November 2003 verletzt. Die Polizei nahm rund 196 200 Straßenverkehrsunfälle auf, 6% weniger a

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Erwerbstätigkeit im Jahr 2003: Frauen holen auf

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes waren im Durchschnitt des Jahres 2003 von den rund 38,3 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland 17,9 Millionen bzw. 46,9% Frauen. Verglichen mit dem Jahr 2002 erhöhte sich damit der Frauenanteil an den gesamten Erwerbstätigen um 0,4 Prozentpunkte.

Nach Branchen stellt sich die Verteilung von Frauen und Männern weiterhin unterschiedlich dar. Die meisten erwerbstätigen Frauen (83,3%) arbeiteten in den Dienstleistungsbereichen (Handel,

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Erzeugerpreise 2003: + 1,7% gegenüber dem Jahr 2002

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2003 gegenüber dem Vorjahr um 1,7% gestiegen. Im Jahr 2002 waren die Erzeugerpreise gegenüber 2001um 0,6% gefallen. Der Preisanstieg im Jahresdurchschnitt 2003 ist im Wesentlichen auf starke Preiserhöhungen zu Jahresbeginn zurückzuführen. Allein im Januar 2003 stiegen die Erzeugerpreise, verursacht vor allem durch Preisschübe bei Energie und durch Preissteigerungen in Folge von S

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Großhandelsumsatz im Jahr 2003 voraussichtlich um 0,7% gestiegen

Auf Basis der bis einschließlich November 2003 vorliegenden Ergebnisse der Umsätze des Großhandels in Deutschland geht das Statistische Bundesamt davon aus, dass die Umsätze der Großhandelsunternehmen im Jahr 2003 nominal (in jeweiligen Preisen) um etwa 0,7% gegenüber dem Ergebnis von 2002 gestiegen sind. Real (in konstanten Preisen) wird ein gegenüber dem Vorjahr unveränderter Umsatz erwartet.

Damit würde der deutsche Großhandel erstmals wieder seit dem Jahr 2000 keinen Umsatzrückgang geg

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Wirtschaftsleistung im Jahr 2003 leicht rückläufig

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hat sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2003 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,1% verringert. Nach 1993 (– 1,1%) ist dies der zweite Rückgang der Wirtschaftsleistung nach der Wiedervereinigung.

Bruttoinlandsprodukt in Preisen von 1995: (Veränderung gegenüber dem Vorjahr)

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Verbraucherpreise 2003: + 1,1% gegenüber dem Jahr 2002

Nach endgültigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Jahresdurchschnitt 2003 gegenüber dem Jahr 2002 um 1,1% gestiegen, nach 1,4% in 2002 und 2,0% in 2001. Dies ist der geringste Anstieg seit 1999 (+ 0,6%).

Die weitere Abschwächung der jahresdurchschnittlichen Teuerung ist vor allem auf deutliche Preisrückgänge bei technischen Gütern, wie Informationsverarbeitungsgeräten (– 20,4% im Jahresdurchschnitt 2003) und Haushaltsgeräten (– 0,7%)

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Großhandelspreise 2003: + 0,9% gegenüber dem Jahr 2002

Der Index der Großhandelsverkaufspreise ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2003 gegenüber dem Vorjahr um 0,9% gestiegen. Im ersten Quartal 2003 hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich deutlich über einem Prozent gelegen, was u.a. auf erhöhte Preise für Mineralölerzeugnisse zurückzuführen war. Von Frühjahr bis Herbst verlangsamte sich dann der Preisanstieg. Im Mai gab es sogar einen Preisrückgang gegenüber dem Vorjahresmonat. Im November und Dezember 2003 war

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Höhere Effizienz bei Stromerzeugung

Braunkohlenförderung auf Vorjahresniveau /Investitionssicherheit gefordert Produktion und Absatz der deutschen Braunkohlenindustrie blieben im Jahr 2003 knapp unter dem überdurchschnittlich guten Ergebnis des Vorjahres. Die Förderung lag bei fast 180 Millionen Tonnen (Mio. t). Dabei war die Entwicklung in den einzelnen Revieren unterschiedlich. Im mitteldeutschen Revier stieg die Förderung um 10,2 % auf 22,0 Mio. t, in der Lausitz ging sie um 3,2 % auf 57,4 Mio. t zurück. Im Rheinland

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