Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
“Biogas – eine natürliche Energiequelle” lautet der Titel der jetzt
vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML)
herausgegebenen Broschüre.
“Biogas – eine natürliche Energiequelle” lautet der Titel der jetzt vom
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BML)
herausgegebenen Broschüre. Das Heft informiert nicht nur darüber, wie
und aus welchen Substraten Biogas gewonnen wird, wie eine Biogasanlage
arbeitet und wie
An der TU München ist ein Zentrum der Kernresonanz – Spetroskopie
(NMR) von Weltrang entstanden. Höhepunkt dieser Entwicklung ist die
Bewilligung eines 11 Millionen Mark teuren 900 MHz – Spektrometers durch die
Deutsche Forschungsgemeinschaft. Das Gerät, das größte seiner Bauart, wird
im Frühjahr 2001 in Betrieb gehen. Derzeit gibt es erst zwei dieser
Höchstleistungs – Spektro- meter in den USA, die TUM erhält das erste Gerät in
Deutschland. Für das Großgerät wird derzeit ein e
Krebserzeugende Chemikalien, denen der Mensch in der Umwelt oder am
Arbeitsplatz ausgesetzt ist, bedrohen die Gesundheit ungleich mehr als
andere chemische Substanzen. Sie reagieren mit der Erbsubstanz, der DNA,
und setzen so das unkontrollierte Zellwachstum in Gang. Neue
gerätetechnische Entwicklungen machen es nun möglich, die
Reaktionsprodukte von Chemikalien mit dem Erbgut zu erfassen und damit das
Krebsrisiko des einzelnen zu bestimmen. Die Bayerische Forschungsstiftung
Wanderalbatrosse wandern nicht Kieler Wissenschaftler mit
Beitrag in “nature”
Die am morgigen Donnerstag erscheinende Ausgabe des
Wissenschaftsmagazins “nature” bringt einen Bericht über Albatrosse, der
auf ein Forschungsprojekt von Rory P. Wilson vom Institut für Meereskunde
an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Henri Weimerskirch,
Institut für Polarforschung und -technik in Plouzane, Frankreich,
zurückgeht.
Unter dem Titel “Wandering albatrosses
Bakterienwirkstoff aus Witten revolutioniert die Kosmetikindustrie
Sie heißen Halomonas elongata oder Pyrococcus furiosus und leben in
gesättigter Kochsalzlösung oder im kochend heißen Wasser der Geysire: Von
das Extreme liebenden (“extremophilen”) Bakterien ist die Rede, die sich
wie mit einem Schutzmantel mit Substanzen umgeben, die ein Überleben in
solchen feindlichen Umwelten ermöglichen. Diese Kompatiblen Solute hat die
Wittener Firma bitop isoliert und
Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale
Gesundheit (DTG), deren Presse- und Informationsdienst vom Klinikum der
Universität München betreut wird, hebt eine Empfehlung der
Malariavorbeugung auf
Nach Angaben aus dem Gesundheitsministerium der Dominikanischen
Republik wurde die lokale Übertragung in und um die Touristenressorts
Bavaro Beach, Punta Cana und Juanillo (Provinz La Altagracia) durch
intensive Kontrollmaßnahmen unterbrochen. Dem
Frühkindliche Hörstörungen, die nicht rechtzeitig erkannt und versorgt
werden, können zu nicht mehr kompensierbaren Spätfolgen führen. Aufgrund
einer mangelhaften oder sogar fehlenden Aufnahme akustischer Reize kann es
zu einer Reifungsverzögerung der Hörbahn kommen. Dies hat sekundäre
Funktionsstörungen der Informationsverarbeitung zur Folge, die für die
betroffenen Kinder lebenslange Konsequenzen haben können. Diese Kinder
leiden unter anderem an Sprachentwicklungsverzögerungen. Zu
Mit einem reich bebilderten Band schaffen Klaus J. Barteczko,
wissenschaftlicher Zeichner, und Dr. med. Monika J. Jacob (Medizinische
Fakultät der RUB, Institut für Anatomie und Embryologie, Leiter: Prof. Dr.
Hans Georg Mannherz) endlich Klarheit in einer lange unbeantworteten
Frage: wie und wann die menschlichen Hoden ihren Weg aus dem Unterleib in
ihre endgültige Position im Hodensack finden. Über 100 Jahre anatomische
Forschung hatten darüber keine klaren Ergebnisse liefern
29. August 2000 Schnellere Hilfe bei Milbenallergie Hautklinik der Universität Münster an bundesweiter
Studie über neue Form der Hyposensibilisierung beteiligt Immer mehr Menschen leiden hierzulande unter Allergien. Hauptauslöser für die mit Schnupfenbeschwerden, Augenentzündungen und Asthma einhergehenden Erkrankungen ist die Hausstaubmilbe. Immerhin fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung zeigen groben Schätzungen zufolge eine Überempfindlichkeit gegenüber diesen mikroskopisch klein
Säuglinge, die in Tragetüchern transportiert werden, leiden nicht unter Sauerstoffmangel. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Waltraud Stening und Patrizia Nitsch an der Kinderklinik der Universität zu Köln durchgeführt haben. Während des Tragens sinkt die Sauerstoffsättigung des Blutes lediglich im Mittel um ein Prozent. Dieser Abfall ist bei Kindern, deren Gesundheitszustand normal ist, nicht bedenklich. Auch sogenannte Frühgeborene können unter bestimmten Bedingungen in solchen Tüchern getr
Perspektiven der Nuklearchemie in Deutschland Positionspapier
spricht für Erhalt und Förderung
250 Wissenschaftler in Deutschland sind Mitglied der Fachgruppe
Nuklearchemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Sie arbeiten mit
radioaktiven Stoffen und ionisierender Strahlung, also auf den Gebieten
der Kern-, Radio- und Strahlenchemie. Die nuklearchemische Forschung
leistet wesentliche Beiträge in den verschiedensten
Wissenschaftsbereichen, und nuklearche
Verbesserung der Therapiekontrolle bei Diabetes Ein System zur
kontinuierlichen Glukosemessung im Fettgewebe
Die Therapiesteuerung des Diabetes mellitus erfordert möglichst häufige
Blutzuckerkontrollen. Dazu müssen sich viele Diabetiker mehrfach täglich
Blut entnehmen. Dies ist zwar in den letzten Jahren durch geeignete
Stechhilfen und leicht zu bedienende Blutzuckermeßgeräte wesentlich
einfacher geworden, jedoch sind die Blutzuckerselbstkontrollen weiterhin
unang
Wissenschaftlicher Pressedienst Chemie 35/00 vom 24. August 2000
Phytohormone Was bewirken Pflanzenhormone beim Menschen?
Hormonähnliche Wirkungen von Umweltchemikalien auf Menschen und Tiere
werden seit einigen Jahren diskutiert. Hinweise auf Fehlentwicklungen und
Funktionsstörungen der Geschlechtsorgane von Fischen und Alligatoren sowie
abnehmende Spermienzahlen bei Männern ließen die Wissenschaft aufhorchen.
Dies führte zu verstärkten Forschungsbemühungen, i
Natürliche Bypässe: Wenn arterielle Waldwege zu Autobahnen
werden
Kardiologen des Universitätsklinikums erhalten 2,4 Millionen DM zur
Erforschung von “arteriellen Umgehungsstraßen”
Die Volkswagenstiftung finanziert mit 2,4 Millionen DM eine neue
“Nachwuchsforschergruppe” in der Abteilung Kardiologie und Angiologie von
Professor Dr. Christoph Bode an der Medizinischen Klinik der Universität
Freiburg. Die Forschergruppe unter der Leitung von Dr. Ivo Buschman
DONALD-Studie zu Fleischmengen bei der Kinderernährung
Fleisch in der Kinderernährung
ist keineswegs unersetzlich und eine vegetarische Kost führt nicht
automatisch zu Mangelversorgungen. Aber Fleisch enthält nun mal wichtige
und unentbehrliche Nährstoffe wie Eisen, Zink und B-Vitamine, die noch
dazu im Körper leicht aufgenommen werden. Daher ist eine Ernährung MIT
Fleisch vor allem für Kinder vernünftig, wenn sie nicht übertrieben wird.
Wie viel
Göttinger Max-Planck-Wissenschaftler messen die
Kalziumempfindlichkeit bei der Fusion synaptischer Vesikel. Die
Kommunikation zwischen Nervenzellen bildet die wesentliche Grundlage der
Funktion unseres Gehirns. Zellen geben ihre Signale an andere Zellen
weiter, so werden Sinneseindrücke verarbeitet und so entstehen Gedanken.
Die Signalübertragung erfolgt dabei meist nur in einer Richtung, über
sogenannte Synapsen. Einlaufende Signale bewirken, dass aus sogenannten
Vesikeln Ü