Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Nach umfangreicher klinischer Erprobung erstmalige Implantation des
neuen Herzschrittmachers AT500 nach Marktfreigabe
Mit Hilfe eines neuen Schrittmachersystems können Kardiologen des
Universitätsklinikums der Otto – von – Guericke – Universität Magdeburg von nun
an den am weitesten verbreiteten Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern und
Vorhofflattern, vorbeugen. Am gestrigen Tag wurde das Vorhoftherapiesystem
AT500 zum ersten Mal nach der kürzlich erfolgten Ma
Am nächsten Tag nach der Einnahme von Triazolam, einem Hypnotikum,
zeigen die meisten schlafgestörten Patienten keine Nachwirkungen mehr;
vielmehr kann durch die Medikation ihre Leistungsfähigkeit zum Teil
gesteigert werden. Zu diesem Ergebnis gelangt Dr. Tanja Fleermann in einer
Untersuchung über veröffentlichte experimentelle Studien, die sie im
Institut für Rechtsmedizin der Universität zu Köln erstellte.
Leistungssteigerung am
nächsten Tag
Am nächsten
Magdeburg. Expertenwissen in der Medizin ist mehr denn je gefragt.
Die Telemedizin gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung. Davon profitieren
vor allem die Patienten, denn Telediagnosen verbessern die
Diagnosesicherheit durch Expertenkonsultation und ersparen den Betroffenen
lange Wege zum Spezialisten sowie den Krankenkassen zusätzliche Kosten.
Vorreiter auf dem Gebiet ist Sachsen-Anhalt, wo im vergangenen Jahr im
Rahmen der gemeinsamen Initiative des Landes Sachsen-Anhalt und d
KDA-Magazin Pro ALTER:
Höhere Risiken durch Arzneimittel im Alter – Geriater warnt vor
erheblichen Neben- und Wechselwirkungen
Köln (KDA), 7. September 2000 – Im Alter können Medikamente schnell zu
bitteren Pillen mit erheblichen Risiken werden. Denn gerade die
Medikamentengruppen, die von Senioren besonders häufig konsumiert werden,
hätten vielfältige Nebenwirkungen. Darauf weist die vom Kuratorium
Deutsche Altershilfe (KDA) herausgegebene Zeitschrift Pro A
Die Geburt eines Risikokindes setzt Partnerschaften einer starken
Belastung aus. Die gegenseitig wichtige Unterstützung der Eltern nimmt im
Verlauf von wenigen Wochen bereits ab. Zu diesem Ergebnis kommt Dr.
Thorsten Löhr in seiner Untersuchung, die er in der Klinik und Poliklinik
für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der
Universität zu Köln erstellte.
Risikogeburt belastet Partnerschaft Selbstbeschuldigung und
Kompetenzängste
Münster will Zentrum für Bioanalytik werden
“Münster soll eines der führenden Zentren für Bioanalytik in Europa
werden. Dieses Ziel hat sich die Technologie-Initiative Münster (tim)
gesetzt”, erklärte der münstersche Stadtdirektor Horst Freye bei der
Vorstellung der neuesten tim-Aktion: Nach mehr als zwei Jahren gemeinsamen
Engagements für eine innovative Zukunft präsentiert sich das Bündnis jetzt
unter der Adresse
Positiv und negativ geladene Goldteilchen als Kristallgitter-Nachbarn
Reines Gold ist der Inbegriff alles Edlen – auch in der Chemie, denn
Gold gilt als sehr reaktionsträge. Ganz so reaktionsträge wie man meinen
mag, ist Gold dennoch nicht. So gibt es eine ganze Reihe verschiedener
Verbindungen, die Goldatome in unterschiedlichen Oxidationsstufen
enthalten. Gold kann dabei auch als positiv oder – wie man seit einigen
Jahren weiß – sogar als negativ geladenes Ion vor
Unnötige Anforderung von Blutkonserven führt zu
Versorgungsengpässen Transfusionsbedarf bei urologischen Eingriffen
Bei mehr als zwei Dritteln aller urologischen Operationen ist die
Bereitstellung von Blutkonserven nicht notwendig. Wenn möglich, sollte in
den übrigen Fällen vermehrt auf Eigenblutspenden zurückgegriffen werden.
Dafür ist die genaue Kenntnis des zu erwartenden Blutverlusts notwendig.
Die Praxis, unnötig viele Blutkonserven anzufordern, führt zu
Vers
Pressemitteilung Nr. 56 Datum: 05.09.2000 Hrsg.: Vorstand Bereich
Humanmedizin Georg-August-Universität Göttingen
Per Mausklick zum Wunschgewicht – Abnehmen im
Internet Ernährungspsychologische Forschungsstelle der Uni Göttingen
entwickelt interaktives Gewichtstraining
Die Ernährungspsychologische Forschungsstelle der Universität
Göttingen hat die Inhalte für ein interaktives Gewichtstraining namens
"Slimnet" für Übergewichtige entwick
Vorsicht beim Grillen
Der Befall von Geflügelfleisch durch Bakterien Fast die Hälfte allen Geflügelfleischs ist mit Campylobacter- oder Salmonellenkeimen belastet, die einen bakteriellen Durchfall oder eine Dünndarmentzündung hervorrufen können. Besonders beim Grillen können diese Erreger gefährlich werden, denn hierbei treten oft Erkrankungen durch ungenügend durchgebratenes Fleisch auf. Bei der Behandlung der Krankheit kommt mittlerweile erschwerend hinzu, daß bis zu 80 Prozent der
Im Dschungel der Meldungen und Meinungen zu Gentechnik bei Pflanzen
schafft ein neues Lehrbuch endlich Klarheit.
Chancen und Risiken der “Grünen Gentechnik” Von lila Nelken und
transgenem Mais Buch für Lehrer, Schüler und Studierende füllt eine
Lücke
Zahllose Fragen und Gerüchte ranken sich um die Herstellung und
Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen: Wie schädlich oder sinnvoll
sind sie? Beeinflussen sie den menschlichen Organismus? Bie
Wer deutsche Äpfel der diesjährigen Ernte verzehrt, hat große
Chancen in einen Apfel zu beißen, bei dem der Wurm biologisch bekämpft
wurde. 5000 ha, ein Sechstel der deutschen Anbaufläche, wurden dieses Jahr
mit einer kombinierten Methode aus einer Viruskrankheit des Wurms und
Sexualduftstoffen behandelt, so dass die Männchen des Schädlings ihre
Weibchen nicht finden konnten. Ist dies der Durchbruch beim biologischen
Pflanzenschutz?
Prof. Dr. Erich Dickler vo
TU Berlin, Wissenschaftsdienst “Forschung aktuell”, Ausgabe September
2000 – Zoologie
Er heißt Phyllonorycter robiniella und lebt in Nordamerika. Doch
Grenzen verschwimmen, und die Globalisierung macht offensichtlich auch vor
Schmetterlingen keinen Halt, denn seit Beginn der neunziger Jahre wurde
der gelb-orange schillernde Kleinschmetterling aus Amerika auch in
Deutschland beobachtet. Zuerst in Baden-Württemberg und seit 1999 breitet
sich der nur wenige Millimeter g
TU Berlin, Wissenschaftsdienst “Forschung aktuell”, Ausgabe September
2000 – Mikroorganismen
Delfine gehören zu den Lieblingstieren des Menschen. Sie gelten als
intelligent, ja sogar als menschenfreundlich. Und nicht zuletzt genießen
sie aufgrund ihrer schönen ästhetischen Form unsere Wertschätzung. Dazu
gehört auch die besonders strukturierte, von Pflanzenbewuchs freie
Oberfläche, die die Delfinhaut beispielsweise von der eines Wals
unterscheidet.
Für diese Bes
TU Berlin, Wissenschaftsdienst “Forschung aktuell”, Ausgabe September
2000 – Informationsverarbeitung
Mit künstlichen neuronalen Netzen wollen Forscher nachvollziehen, wie
Informationen im Gehirn verarbeitet werden. Dazu müssen sie herausfinden,
wie Neurone sich gegenseitig aktivieren und miteinander in Wechselwirkung
stehen. Ein klassisches neuronales Netz entwickelte jetzt ein
Wissenschaftler der TU Berlin weiter und gelangte somit zu einem besseren
Verständnis von
Fraunhofer ISI erstellt “Landkarte” der europäischen
Forschungsförderung / Deutschland, Großbritannien und Frankreich
dominieren / Umweltbiotechnologie wird vernachlässigt
Mit rund zwei Mrd. Euro jährlich fördern die Länder Europas die moderne
Biotechnologie. Das ergab eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für
Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe. Um die Grundlage
für eine bessere Koordination der nationalen und europäischen
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