Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
„Wieder besser sehen können!“ – für viele Patienten mit Gesichtsfeldausfällen kann dieser Wunsch Wirklichkeit werden – mit dem Visuellen RestitutionsTraining (VRT) von NovaVision. Dieses computergestützte Sehtraining dient der Behandlung von Gesichtsfeldausfällen, die in Folge von Sehnerv- oder Hirnschädigungen, z.B. nach Schlaganfall, Kopfverletzung oder Hirntumor, entstanden sind.
Menschen mit solchen neurologisch bedingten Gesichtsfeldausfällen können ihre Umwelt zwar weiterhin erkennen
Max-Planck-Forscher weisen darauf hin, dass die scheinbar konstante Reinigungsfähigkeit der Atmosphäre regional sehr unterschiedlich ist
Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz sowie der Universitäten Utrecht/Niederlande und East Anglia/ Großbritannien berichten in der Fachzeitschrift Nature über den globalen Trend des Hydroxyl-Radikals (OH), das als “Reinigungsmittel” für die Atmosphäre betrachtet wird. Die Analyse beruht auf indirekten Schätzungen unter Verwendung von
Originale der zweiten Weltreise Cooks – Pflanzenbelege weltweit von Botanikern nachgefragt
Über 1.000 Fotografien von einer der ältesten Sammlungen der Göttinger Universität, der Pflanzensammlung des Naturforschers Georg Forster (1754 bis 1794), sind für eine Internetpräsentation aufbereitet worden. Unter der Adresse http://www.gwdg.de/~sysbot/ können seit Januar 2003 die systematisch erfassten Pflanzenbelege (Herbarium) eingesehen werden. Das Forster-Herbarium als Teil des Göttinger
Fortschritt macht lebende Zellen der Netzhaut sichtbar
Große technische Fortschritte in der Astronomie ermöglichen Forschern erstmals, lebende Zellen der menschlichen Netzhaut (Retina) zu betrachten. Der Fortschritt soll auch die Diagnose von Erkrankungen der Retina wie z.B. den Grünen Star im frühen Stadium verbessern. Steht das technische Equipment einmal Kliniken zur Verfügung, erhält der Arzt einen klaren Blick auf die einzelnen Zellen der Retina. Gleichzeitig wird er auch festst
EU-Behörde erwägt Zulassung unter strengen Auflagen
Das umstrittene Medikament Thalidomid, das frühere Contergan, könnte rund 40 Jahre nach dem Verbot in Europa Patienten wieder zur Verfügung stehen. Derzeit hat Thalidomid in Europa keine Lizenz und darf nur unter strengen Auflagen verschrieben werden. Die Europäische Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA) überlegt derzeit das Medikament in Europa wieder zuzulassen. Das Medikament soll dann Patienten mit einer seltenen
Max-Planck-Mathematiker beweisen: In der Evolution siegen nicht immer nur die Schnellsten
Bisher sind Evolutionsbiologen davon ausgegangen, dass es für eine Tierart in der Evolution von Vorteil ist, sich im Vergleich zu anderen schneller zu entwickeln, besser anzupassen und rasch zu lernen. In der internationalen Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of the United States” belegen jetzt Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in
Ein Forscherteam der University of Queensland (UQ) am Princess Alexandra Hospital in Australien hat vermutlich als erstes in der Welt einen Mechanismus entdeckt, mit welchem Autoimmunkrankheiten ausgeschaltet werden können, nachdem sie einmal eingesetzt haben.
Die Forschungsergebnisse, die heute im Magazin Immunity erschienen sind, liefern eine mögliche Basis für einen Impfstoff gegen Autoimmunkrankheiten wie rheumatoide Arthritis oder Jugenddiabetes, bei denen das Immunsystem des Körpers fä
Gen-Forscher: Klon-Kinder wären noch mehr gefährdet
Künstlich befruchtete Kinder erkranken nach Meinung internationaler Forscher eher an seltenen Krankheiten, als “normal” gezeugte Kinder. Nicht nur genetisch bedingte Erkrankungen wie das Beckwith-Wiedemann Syndrom, sondern auch Krebs und andere Geburtsfehler treten häufiger bei In-vitro-Fertilisationen auf, berichten Wissenschaftler vom in Cambridge im britischen Journal of Medical Genetics.
Die Chance am seltenen Beckwith-
Unter diesem Titel finanziert die Bayerische Forschungsstiftung einen neuen Forschungsverbund, ForImmun, mit insgesamt 2,5 Mio. Euro. Die gleiche Summe bringen Industrieunternehmen der Biotechnologiebranche auf, die sich an den Projekten beteiligen.
Sprecher von ForImmun ist Prof. Dr. Jörg Hacker, der den Lehrstuhl für Molekulare Infektionsbiologie in der Universität Würzburg inne hat und Vorstand des Zentrums für Infektionsforschung ist. Teams mit Wissenschaftlern aus den Bereichen Onkolog
Neuer Ansatzpunkt für Medikamente gegen Fettleibigkeit
Forscher der Harvard Medical School in Boston haben entdeckt, dass rund 400 Gene die Fettproduktion und –Speicherung im Fadenwurm ( Caeonorhabditis elegans ) steuern. Im Experiment gelang es, 300 dieser Gene zu deaktivieren und schlanke Würmer zu kreieren. Wurden die weiteren 100 Gene abgeschaltet, legten die Würmer wieder zu. Der mittels Genmanipulation erzielte Erfolg soll letztlich Pharmaunternehmen in der Entwicklung neu
Australische Rheumatologen stellen Impfstoff in Aussicht
Forscher der University of Queensland/Australien haben eigenen Angaben zufolge einen Durchbruch im Kampf gegen die Gelenkserkrankung rheumatoide Arthritis erzielt. Sie entdeckten einen molekularen Mechanismus, wie der Angriff des körpereigenen Immunsystems auf das Gewebe verhindert und so die Entzündung der Gelenke gestoppt werden kann. Dieser Meilenstein könnte die Basis für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Autoimmunerk
Der Zellkern, in welchem die genetische Information sitzt, kommuniziert mit dem Rest der Zelle durch so genannte Kernporen. Wie ändern diese Kernporen ihre Struktur, wenn speziell präparierte Moleküle andocken? Warum bleiben einige Moleküle regelrecht in der Pore stecken, während andere elegant hindurchgleiten? Die Januar-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Biophysical Journal” berichtet von dieser Forschungsarbeit, für die Wissenschaftler aus den Disziplinen Biologie und Physik ihre Kräfte gebünde
US-Forscher kehren mit menschlichem Gen Unfruchtbarkeit um
Menschen und Fliegen haben bestimmte Fruchtbarkeits-Gene gemeinsam. Wissenschaftlern der University of California/San Francisco (UCSF) ist es gelungen, die Unfruchtbarkeit von Fliegen umzukehren. Das Ergebnis treibt die Bestrebungen voran, Gene zu entdecken, die in der Unfruchtbarkeit von Menschen eine Rolle spielen. Die Forschung könnte somit einerseits neue Behandlungswege bei männlicher Infertilität ermöglichen, andererseit
Seit 15.01.2003 sind wesentliche Angaben über Genehmigungen nach dem neuen Stammzellgesetz im Internet. Am 20.12.2002 hatte das Robert Koch-Institut dem Wissenschaftler Professor Oliver Brüstle, Universitätsklinikum Bonn, die erste Genehmigung nach dem neuen Stammzellgesetz erteilt.
Zwar sind die Angaben zu den Forschungsanträgen grundsätzlich vertraulich. Im Interesse der Transparenz über die eingeführten embryonalen Stammzellen und ihre Verwendung zu Forschungszwecken gibt das Gesetz jedo
Viele Echsen streifen als Überlebensmechanismus ihren Schwanz ab, um dann einen neuen nachwachsen zu lassen. Forscher der University of Adelaide (AU), Australien, sind der Ansicht, dass ein besseres Verständnis dieses Prozesses auch bei der Behandlung von lymphatischen Leiden bei Menschen eingesetzt werden kann.
Die Ergebnisse des Forscherteams der AU, geleitet von Professor Chris Daniels (Department of Environmental Biology) und Professor Rod Cooter (bisher Leiter des Department of P
Heidelberger Wissenschaftler finden Zusammenhang zwischen Hypertonie und Zahl der Nierenkörperchen / Studie im “New England Journal of Medicine”
Ob sich im Erwachsenenalter ein hoher Blutdruck entwickelt, wird meist vor der Geburt entschieden. Dies trifft für die sogenannte “essentielle Hypertonie” zu, an der über 90 Prozent aller Hochdruck-Patienten leiden und deren Ursachen bislang unbekannt sind. Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Erlangen haben festgestellt: Wer weni