Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
65 Gramm Cheddar täglich bringt Senkung zwischen zehn und 13 Prozent
Wissenschaftler der Cambridge Universit haben einen Käse entwickelt, der den Cholesterinspiegel im Blut senken soll. Der Cheddar mit dem Namen “A Healthy Alternative to Cheese” (“eine gesunde Alternative zu Käse”) wandelt somit auf den Spuren von cholesterinsenkender Margarine und Joghurt. Die britische Supermarkt-Kette Tesco führt den Käse bereits in seinen Kühlregalen.
Den Angaben der Forscher zufolge unt
Gemeinsame Pressemitteilung des Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundesärztekammer nach einem zweiten Leukämiefall nach Gentherapie in Frankreich. Konsequenz für klinische Prüfung retroviralen Vektoren.
Am Freitag, dem 20.12.2002, teilte Dr. Alain Fischer, Hôpital Necker des Enfants Malades, Paris, dem Paul-Ehrlich-Institut mit, dass bei einem zweiten in Frankreich mittels Gentherapie behandelten Patienten eine Leukämie-ähnliche Krankheit diagnostiziert wurde.
Das Paul-Ehrlic
Ärzte der Universität Leipzig und der Medizinischen Hochschule Hannover setzen schonende Schlüsselloch-Chirurgie ein – bislang wurden 130 Patienten behandelt
Prostatakrebs auf besonders schonende Weise zu operieren – das ist möglich mit einem neuen Verfahren, das in der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Leipzig entwickelt worden ist und nun auch in der Urologischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eingesetzt wird: Die so genannte endoskopisch-extraperito
Vierfaches Falten der Stoffe halbiert neue Erkrankungsfälle um die Hälfte
Durch das einfache Filtern von Trinkwasser durch alte Sari ließe sich die Zahl neuer Cholera-Fälle in Entwicklungsländer mitunter halbieren. Forscher der National Science Foundation haben die Wirksamkeit bereits in Bangladesh überprüft. Wurde ein Sari vier Mal gefaltet, filterte der alte Stoff Plankton ebenso erfolgreich aus dem Wasser wie speziell angefertigte Nylonfilter.
Wissenschaftlern war bereits
Britische Methode prognostiziert Reaktion auf Behandlung
Ob ein Tumor auf eine Behandlung reagiert, wollen in Zukunft britische Forscher vorhersagen können. Wissenschaftler des Institutes of Cancer Research und der University of Surrey haben mit Schwerpunkt Mastdarmkrebs eine Methode entwickelt, die vorhersagen kann, ob der Tumor auf eine Chemo- bzw. eine Strahlentherapie reagiert. Diese Vorhersage könne noch vor einer Behandlung getroffen werden.
Der Schlüssel zur Methode i
Neuer Antitumor-Wirkstoff aus Meeres-Bakterium
Schon lange nimmt die Pharmaforschung die natürlichen Antibiotika aus Actinomyceten – aufgrund ihres pilzartigen Geflechtes auch Strahlenpilze genannte Bodenbakterien – als Vorbild und Ausgangspunkt für Pharmaka. Prominente Vertreter sind die Antibiotika Actinomycin und Streptomycin. Mittlerweile ist das Repertoire dieser Mikroorganismen zwar ausgereizt, eine kalifornische Forschergruppe um William Fenical von Scripp Institute of Oceanogr
92 Prozent der Tumore im Mäuseversuch vernichtet
Amerikanische Forscher haben eine Form von Anthrax für die Krebsbehandlung hergestellt. Im Laborversuch an Mäusen konnte das Toxin Tumore um 92 Prozent verringern, berichten die Mediziner im renommierten Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
Die neue Technik in der Tumorbekämpfung wurde vom US National Institute of Health entwickelt. Das Toxin Anthrax zerstört den Tumor, indem es ein Protein namens Urokinase,
Umgang mit Nahrungsmitteln, die im Verdacht stehen Krebs zu erregen.
Acrylamid in Bratkartoffeln! Kaum einer, der nicht verwirrt ist ob der vielen Warnungen und Empfehlungen, was wir noch essen können. “einblick”, die Zeitschrift des Deutschen Krebsforschungszentrums, berichtet über die Arbeit von Ernährungsexperten, die in Deutschland die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Lebensmitteln überprüfen und den Gesetzgeber in der Verbraucherschutz- und Ernährungspolitik beraten.
Heidelberger Wissenschaftler entwickeln neues Tiermodell / Zellschäden werden über Rezeptorprotein in der Zellwand vermittelt
Wenn unser Körper altert und chronische Erkrankungen sich einstellen, dann kommt ein Schlüsselmolekül, das fast alle Körperzellen aufweisen, zum Zuge, das “RAGE”. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg haben gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Columbia University, New York, ein Tiermodell entwickelt, das die überra
Bessere medikamentöse Behandlung durch individuelle Messung der Hirnaktivität
Befindet sich der Mensch in einem Entscheidungskonflikt, ist in seinem Gehirn ein bestimmtes Steuerungszentrum aktiv. Bei schizophrenen Patienten liegt dort eine Störung vor, bestätigen Wissenschaftler der Universität Würzburg. Die Erkenntnisse könnte zu einer besseren medikamentösen Behandlung schizophrener Erkrankungen beitragen. Messungen der elektrischen Hirnströme weisen nämlich darauf hin, dass nicht a
Bayerischer Forschungsverbund fördert neue Heilmethoden gegen Krebs
Der neue Bayerische Forschungsverbund “forImmun” stellt für Immunsystemaufbau in der Krebs und Infektionskrankheitsbekämpfung insgesamt fünf Mio. Euro zur Verfügung. Fünf bayerische Hochschulen arbeiten mit elf Partnern aus der Biotech-Industrie an der Entwicklung neuer immuntherapeutischer Konzepte gegen Krebs, Infektionen, Allergien und Autoimmunerkrankungen. Sechs der zwölf Projekte sind an der Universität Würzbur
Evotec OAI AG (Dt. Börse: EVT, Prime Standard), ein Kooperationspartner der Pharma- und Biotechindustrie für hochwertige, integrierte Wirkstoffforschung, verkündete den Abschluss eines Wirkstoffforschungsabkommens mit KeyNeurotek AG, Magdeburg, und dem Institut für Medizintechnologie Magdeburg GmbH (IMTM). Der Vertrag sieht vor, Arzneistoffkandidaten zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems sowie Autoimmun-, allergischer oder dermatologischer Erkrankungen zu identifizieren
Biologische Waffen und exotische Krankheiten sind Gefahren, die jede Nation bedrohen können. Durch ein Frühwarnsystem hoffen australische Wissenschaftler sie vorherzusagen, wirksam zu bekämpfen und mehr Schutz für Mensch und Umwelt zu garantieren.
Die University of Queensland, Australien, richtet ein Forschungszentrum zur Früherkennung von biologischen Gefahren ein. Ziel des Cooperative Research Centre (CRC) for Australian Biosecurity ist der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und
Gen GalUR für kommerzielle Ascorbinsäure-Produktion von Bedeutung
Spanische Molekularbiologen haben in reifen Erdbeeren ein Gen entdeckt, das die Entwicklung “vitamin-getränkter” Früchte vorantreiben könnte. Das Gen GalUR ist für jenes Erdbeeren-Enzym verantwortlich, dass das Protein D-Galakturonsäure in Vitamin C verwandelt. GalUR könnte somit den Baustein für Früchte mit der Extra-Portion Vitamin C legen, schreiben die Forscher der Universität von Malaga in Nature Biotechology. Da V
Die Niedersächsische Landesregierung fördert das Pilotprojekt der CUTEC mit einer Million Euro: “Aus Klärschlamm, Altholz, Bioabfällen oder auch aus speziell angebauten schnell wachsenden Pflanzen sollen hochwertige Kraftstoffe werden, Kraftstoffe mit deutlich reduzierten Schadstoffemissionen” berichtete jetzt der Umweltminister Wolfgang Jüttner.
Mit einem neuartigen Reaktortyp soll Biomasse in Synthesegas umwandelt werden, Ergebnisse des Pilotprojektes werden in etwa zwei Jahren erw
Wissenschaftler der Universität Bonn haben in Kooperation mit dem Herzzentrum Bad Oeynhausen nach den Ursachen der Herzinsuffizienz gefahndet. Sie fanden “deutliche Hinweise”, dass eine Unterversorgung mit Vitamin D zur Entstehung der Krankheit beiträgt.
Ihre Ergebnisse haben sie nun im angesehenen Journal of the American College of Cardiology veröffentlicht (Vol. 41 Nr. 1, 2003, S. 105-112).
Die Zahlen sind dramatisch: 15 Millionen Menschen weltweit leiden unter einer Herz