Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. rät: Verzichten Sie auf Deodorants und Kosmetika, die den Bestandteil Paraben enthalten! Rückstände dieses Konservierungsmittels, das in Deodorants, Körpersprays, Kosmetika, und Arzneimitteln verwendet wird, konnten kürzlich in Krebstumoren nachgewiesen werden. Einer britischen Studie zufolge, veröffentlicht im “Journal of Applied Toxicology”, könnte es einen Zusammenhang zwischen Paraben-haltigen Deodorants und Brustkrebs geben. Britische Wissensch
Das Institut für Analytische Chemie der TU Bergakademie arbeitet in einem EU-Projekt mit dem Bundeskriminalamt und europäischen Partnern zusammen
Das Institut für Analytische Chemie der TU Bergakademie ist Partner eines Projekts, das gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden in Angriff genommen wird. Dabei geht es um die chemometrische und statistische Auswertung der Analysen an Schmauchspuren, die beim Verfeuern einer Schusswaffe entstehen. Sie reichern sich zunächst in der Wa
Meerwasser hat es in sich: In nur einem Milliliter tummeln sich bis zu zwei Millionen winzige Bakterien. Da wundert es nicht, dass das Wissen über die Zusammensetzung der Bakteriengemeinschaften im freien Wasser der Weltmeere äußerst lückenhaft ist. Einen großen Schritt nach vorne macht die Wissenschaft jetzt durch die Forschungsergebnisse der Oldenburger Meeresmikrobiologen Prof. Dr. Meinhard Simon, Dr. Natascha Selje und Dr. Thorsten Brinkhoff, die in der heute erscheinenden Ausgabe des Wissenschaf
Fraunhofer-ISI untersucht Maßnahmen für mehr Effizienz in der Arzneimittelversorgung
Viel hilft viel, sagt der Volksmund. Bei Medikamenten ist das anders – sie wirken nur, wenn sie richtig dosiert eingenommen werden. Dennoch schlucken je nach Krankheit bis zu 50 Prozent der deutschen Patienten mehr oder auch weniger Medizin als der Arzt verordnet hat – und belasten damit das Gesundheitswesen mit bis zu zehn Milliarden Euro an Folgekosten. Das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und
Diverter wird in die Halsschlagadern implantiert
Hunderttausende Schlaganfälle sollen jährlich durch einen einfachen Netzzylinder verhindert werden können. Dieser Zylinder unterbindet, dass Blutgerinnsel ins Gehirn gelangen. Das Team um Ofer Yodfat hat den so genannten Diverter erstmals Ende 2003 einer Patientin implantiert. Entwickelt wurde das feinmaschige Rohr vom israelischen Unternehmen MindGuard. Schlaganfälle gelten in der westlichen Welt als die zweithäufigste Todesursache. S
In der Bundesrepublik wird ein flaechendeckendes System zur Frueherkennung von Brustkrebs (Mammographie-Screening) aufgebaut. Die ergaenzten Richtlinien zur Krebsfrueherkennung enthalten strenge Qualitaetsanforderungen nach dem Sozial- und Roentgenrecht. Die neuen Richtlinien und die beschlossenen Eckpunkte zur Ausgestaltung sind jetzt in Kraft getreten. Damit das Programm in die Praxis umgesetzt werden kann, muss die Selbstverwaltung Screening-Einheiten bestimmen, in die die Frauen zur Untersuchung
Weltweit einmalig ist ein neuartiges Messsystem, das Leipziger Pflanzenzellphysiologen gemeinsam mit Bruker Optics Leipzig entwickelten. Über die Aktivität einer einzelnen Zelle lassen sich Rückschlüsse auf ganze Pflanzen oder Gewebe ziehen. Damit kann z.B. die Gewässerqualität ermittelt werden.
Im Rahmen des mit rund 450 000 Euro dotierten DFG-Vorhabens “Photophysiologische Fitness und Primärproduktion” entwickelten die Pflanzenphysiologen am Institut für Botanik der Universität Le
Ein innovatives Modell der Zusammenarbeit zwischen dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und der Freien Universität Berlin
Das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) und der Fachbereich Veterinärmedizin (Klinik und Poliklinik für kleine Haustiere) der Freien Universität Berlin feiern am Freitag, 6. Februar 2004, in Berlin-Düppel die Einweihung eines neuen Computertomographen. Es handelt sich um ein modernes Hochleistungs-Mehrschicht-CT-Gerät, das in einer g
Tiere sind ängstlicher und vergesslicher
Mäuse, die von Embryos stammen, die im Labor gezüchtet wurden, zeigen gegenüber normalen Mäusen deutliche Verhaltensunterschiede. Die Tiere waren besonders ängstlich und schnitten bei Gedächtnistests schlechter ab. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der Penn State University gekommen. Die in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichten Ergebnisse legen nahe, dass die Laborumgebung einen entscheidend
Nach dreijähriger Forschungszeit haben dänische Wissenschaftler eine genetisch veränderte Pflanze entwickelt, die, wenn im Boden bestimmte Verbindungen vorkommen, in wenigen Wochen ihre Farbe von grün nach rot wechselt. Ausgelöst wird dieser Farbwechsel durch die Schwermetalle und Sprengstoffe, wie sie in Landminen und nicht zur Wirkung gelangten Sprengmitteln (UXO) enthalten sind.
Nach Angaben von Professor John Mundy vom Fachbereich Pflanzenphysiologie der Universität Kopenhagen ist diese
FXTAS ähnelt Alzheimer, Parkinson und Demenz
Von einer neuentdeckten neurodegenerativen Erkrankung könnten weltweit Zehntausende Menschen betroffen sein. FXTAS (fragile X-associated tremor/ataxia syndrome) ist Alzheimer, Parkinson und der senilen Demenz sehr ähnlich. Ausgelöst wird sie durch einen genetischen Defekt, der mit dem fragilen X-Syndrom in Zusammenhang steht. Bisher wurde das Vorhandensein dieses Defekts für nicht gefährlich gehalten. Wissenschaftler der University of Calif
US-Forscher warnt vor leichtfertigem Umgang mit Antibiotika
Ohrentropfen, die vielen Kindern bei Infektionen verschrieben werden, sollen nach Angaben eines US-Forschers zu einer vermehrten Resistenz gegen Bakterien und Pilzen führen. Glenn Isaacson, Mediziner und Professor für pädiatrische HNO von der Temple University berichtete über seine Studienergebnisse beim Treffen der Society of Laryngology, Otology and Rhinology.
“Traditionellerweise verschreiben Mediziner bei den häu
Nichtraucher in mittlerem Lebensalter mit normalen Cholesterin- und Blutdruckwerten sowie gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung haben bekanntlich gute Chancen, von einem Herzinfarkt verschont zu bleiben. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Menschen bereits im Alter um die 40 und jünger von heute auf morgen einen Herzinfarkt erleiden, ohne dass bei ihnen auch nur ein einziger der so genannten klassischen Risikofaktoren nachzuweisen ist. Die einzige plausible Erklärung, die Mediziner für so
2-Ebenen-Digitale-Subtraktions-Angiographie ermöglicht modernste Therapie
Hirngefäße dreidimensional darstellen und deren Erkrankungen über einen Spezialkatheter behandeln – das können Experten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nun noch besser. Seit September 2003 verfügt die MHH-Abteilung Neuroradiologie über das modernste Gerät seiner Art in Niedersachsen: Mit der neuen 2-Ebenen-Digitalen-Subtraktions-Angiographie (DSA) lassen sich Hirngefäße ohne störende Knochen abbilde
Neues Verfahren zur gentechnischen Veränderung
Das Züchten von Sperma im Reagenzglas könnte ein leistungsfähiges Verfahren zur gentechnischen Veränderung von Tieren und zur Korrektur von menschlichen genetischen Erkrankungen vor der Empfängnis werden. Das neue Verfahren bietet laut NewScientist zwei Vorteile. Erstens werden gentechnisch veränderte Tiere in einer Generation statt in zwei geschaffen. Zweitens könnte das Einsetzen der Gene in Laborsperma komplexe genetische Veränderunge
Funktionelle Lebensmittel (“functional foods”) gelten zwar gemeinhin als vorteilhaft für die menschliche Gesundheit, doch wirklich nachgewiesen wurde dies bislang nicht. Deshalb wurden in einem von der EU finanzierten Projekt gezielt die Caseinophosphopeptide (CPPs) untersucht. Dabei handelt es sich um Nutrazeutika- und Functional-Food-Inhaltsstoffe, die in der Lebensmittelherstellung und in pharmazeutischen Anwendungen verwendet werden.
In der heutigen Lebensmittelindustrie gibt es einen