Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Der reaktionsträgere violette Phosphor ist aus Phosphor-Ketten aufgebaut, die eine Schichtstruktur ausbilden. Die schwarze Modifikation ist chemisch stabil und recht wenig reaktiv. Sie besitzt Halbleitereigenschaften und besteht aus zweidimensional vernetzten Schichten. Über die Struktur des nichtkristallinen roten Phosphors ist bisher wenig bekannt. Deutsche Forscher haben nun zwei weitere Modifikationen des vielgesichtigen Elements isoliert und strukturell charakterisiert – es handelt sich hierbei
Bessere Lebensqualität für rund 40 Prozent der Langzeitpatienten
IBM hat ein System entwickelt um Patienten mit chronischen Erkrankungen an die Einnahme ihrer Medikamente zu erinnern und gleichzeitig die Daten an das zuständige Gesundheitszentrum zu senden. Technische Grundlage für diese gesundheitlichen Dienstleistungen ist der “Personal Mobile Hub”, dessen Software in das Handy integriert wird. Die Technologie wurde heute, Dienstag, von IBM-Manager Dirk Husemann bei einer Presseko
Zehn Länder melden neue Krankheitsfälle
Afrika könnte kurz vor dem Ausbruch einer größeren Polio-Epidemie stehen. Zu diesem Ergebnis ist die Weltgesundheitsorganisation WHO in ihrer neuesten Untersuchung gekommen. Mali und Guinea haben die ersten Erkrankungen seit fünf Jahren gemeldet. Drei weitere Fälle wurden in der sudanesischen Darfur-Region beobachtet. Die WHO hatte zuletzt gehofft, dass Polio weltweit bis Ende des Jahres ausgerottet sein würde. Für die letzten Erkrankungen werd
Erfolgversprechende Wirkung in Ratten nachgewiesen
Heidelbeeren könnten in Zukunft eine billigere und vor allem effizientere Methode sein, Cholesterin zu senken. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler beim derzeit stattfindenden Treffen der American Chemical Society. In den kleinen Waldbeeren stecken nach ersten Untersuchungen gleich mehrere aktive Wirkstoffe gegen hohe Cholesterinwerte.
Die Untersuchungen an Rattenleberzellen ergaben, dass der Stoff Pterostilben, der auch
Mediziner des Universitätsklinikums Bonn haben einem Herzpatienten vor kurzem ein neuartiges Elektrotherapiegerät implantiert, das gefährliche Flüssigkeitsansammlungen im Lungengewebe extrem früh erkennen kann. Der 75-jährige Mann, der seit fünf Jahren an einer schweren Herzmuskelschwäche leidet, ist nach der Operation wohlauf und wurde inzwischen aus der Klinik entlassen. Es war das erste Mal in Nordrhein-Westfalen, dass ein derartiger “Wasserstandsmelder” implantiert wurde. Das Gerät ist erst seit
Gesellschaft für Ernährungsmedizin: 1,9 Millionen Menschen sind zu dünn
Viele Untergewichtige können das ewige Gejammere der mehr oder weniger Dicken nicht mehr hören und fühlen sich bezüglich ihres Problems benachteiligt, denn zu dünn zu sein ist im Schlaraffenland Deutschland für die meisten entweder kaum vorstellbar oder “in” und erstrebenswert – der Ratgeber “Gesund zunehmen!” bietet Dünnen dagegen eine seriöse Hilfestellung, erklärt heute Sven-David Müller, Sprecher der Gesellschaft
Die angstvollen Blicke auf die Blutentnahme-Nadel gehören in der Klinik für Kinder- und Jugendliche am Universitätsklinikum Erlangen (Direktor: Prof. Dr. Wolfgang Rascher) in vielen Fällen der Vergangenheit an. Das Labor-Team hat in jahrelanger Forschungsarbeit eine sichere Alternative zur Blutanalyse entwickelt. Die Eltern entnehmen ihrem Kind Speichel, der im Kliniklabor untersucht wird. Dieses Verfahren bietet sich vor allem bei der Bestimmung von Hormonen (z.B. Steroide, Peptide) oder auch M
Wie regulieren Pflanzen die Wuchsorientierung von Spross- oder Blattteilen? Einen Richtungsweiser für geraden Pflanzenwuchs hat eine Forschergruppe um den Biochemiker Dr. Anton Schäffner entdeckt. Dem aus Wissenschaftlern des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in München-Neuherberg, der Universität Freiburg und des John Innes Centre im britischen Norwich bestehenden Autorenteam ist es gelungen, ein Protein zu identifizieren, das eine maßgebliche Rolle für die räumliche Orientierung von
Entscheidend ist das Protein PPARdelta
Wissenschaftler des Salk Institute haben gentechnisch veränderte Mäuse geschaffen, die fast die doppelte Entfernung laufen können wie normale Mäuse. Laut Ronald Evans wurde damit erstmals ein Tier mit einer erhöhten Ausdauer produziert. Die aktuellen Ergebnisse legen nahe, dass Medikamente, die sich derzeit bereits in der klinischen Entwicklung befinden, Ausdauer unbeabsichtigt erhöhen können. “Es besteht die Gefahr eines Missbrauches durch Spor
Dank Biosensortechnologien können Patienten heute ihren Glukoseanteil in Blutproben zu Hause überwachen. Aufgrund der weiteren Entwicklung und Verbesserung dieses neuen Forschungsbereiches wird erwartet, das diagnostische Verfahren auf Laborbasis schrittweise durch ähnlich zuverlässige und äußerst empfindliche Geräte zur Messung von Blutparametern ersetzt werden.
Das PAMELA-Projekt richtete sich auf die Entwicklung eines kosteneffizienten Systems für die Überwachung des Anteils an Prostatas
Der Grad der genotypischen und phänotypischen Variation von Mycelis Muralis wurde bereits experimentell analysiert. Die Ergebnisse gewähren einen Einblick in die Lebensfähigkeit dieser und anderer Arten in der Umwelt des 21. Jahrhunderts.
Mycelis Muralis, besser bekannt als Zarter Mauerlattich, ist eine ganzjährige Pflanze, die in einer Vielzahl von Wachstumsbedingungen gedeihen kann. Sie kommt in vielen verschiedenen europäischen Ländern vor und eignet sich bestens für die Untersuch
Bis heute wurde die chemische Online-Überwachung aufgrund der erhöhten Kalibrierungs- und Wartungskosten als teure Aufgabe betrachtet. Im Rahmen des CONSENSUS-Projekts wurde ein einzigartiges kosteneffektives Sensorinstrument ohne Kalibrierungsaufwand und mit geringen Wartungskosten für die Überwachung von chemischen Parametern entwickelt.
Die meisten der herkömmlich genutzten Verfahren für die Online-Überwachung von chemischen Parametern erfordern regelmäßige Kalibrierung und Wartung. Das
Zuzeiten sorgen sie für Schlagzeilen, dann wieder verschwinden sie aus der öffentlichen Diskussion, doch die Gefahr bleibt bestehen: Multiresistente Krankheitserreger, die sich gegen viele Medikamente abschotten können, sind in Krankenhäusern nicht auszumerzen. Besonders hoch ist die Infektionsgefahr, wenn Mikroorganismen sich auf Kathetern ansiedeln und in die Blutbahn gelangen. Prof. Dr. Josef-Peter Guggenbichler, der an der Klinik für Kinder und Jugendliche der Universität Erlangen-Nürnberg fü
Patienten sollten aktiv bleiben, sich bewegen und positiv denken. 70 Prozent der Deutschen leiden innerhalb eines Jahres an Rückenschmerzen. Langwierige, aufwändige und teure Behandlungen sind in mehr als 80 Prozent aller Fälle unnötig. Betroffene und Mediziner sollten bedenken, dass Prävention und Heilung von Rückenschmerzen auch im Kopf beginnen – so eine der Kernaussagen einer Expertise im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.
“Rückenschmerzen sind meist nichts Schlimmes und haben in der Reg
Unter 40-Jährige sind fünfmal häufiger betroffen
Raucher unter 40 Jahren erleiden fünfmal häufiger einen Herzinfarkt als ältere Raucher. Zu diesem Ergebnis ist eine internationale Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO gekommen, die im Journal Tobacco Control veröffentlicht wurde. Die Untersuchung von mehr als 23.000 nicht tödlichen Herzinfarkten im Zeitraum von 1985 bis 1994 in 21 verschiedenen Ländern ergab, dass vier Fünftel der 35 bis 39jährigen Betroffenen Raucher waren.
Die deutschlandweit erste wissenschaftliche Publikation über humane embryonale Stammzellen erschien heute im Septemberheft der Fachzeitschrift “Journal of Cellular Physiology and Biochemistry”. Sie stellt die Ergebnisse der experimentellen Untersuchungen des Kölner Stammzellforschers Professor Dr. Jürgen Hescheler zusammen, der am 27. Januar 2003 die offizielle Genehmigung vom Robert-Koch-Institut in Berlin erhalten hatte, humane embryonale Stammzellen zu importieren und zu untersuchen. Die nun verwe