Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Experten warnen: Herzinfarkte durch Lufverschmutzung und Lärmbelastung
Luftverschmutzung und Lärm kann Ihre Herzgesundheit gefährden: Das jedenfalls legen Studien nahe, die heute auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München präsentiert wurden. Doch vorbeugende Massnahmen sind hier oft schwierig umzusetzen.
Umweltbelastungen wie hohe Luftverschmutzung oder starke Lärmbelastung im Wohnumfeld oder am Arbeitsplatz dürften für eine erheblich Zahl von Herzinfarkten verantwo
Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft hat aufgrund neuer Untersuchungen ihre bisherigen Evidenz-basierten Empfehlungen für Patienten zur Selbstmedikation bei Spannungskopfschmerzen und Migräne überarbeitet. Die Empfehlungen für Patienten stehen auf der Website der DMKG zum Herunterladen zur Verfügung.
Viele Patienten, die unter Kopfschmerzen leiden, behandeln diese mit freiverkäuflichen Schmerzmitteln selbst. Mehr als 90 Prozent der Betroffenen haben Migräne, Spannun
Adipositas-Programm erfolgreich angelaufen / Universitätsklinikum Heidelberg bietet weitere Kurse mit kombinierter Therapie
Seit Mai 2004 bietet die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg mit großem Erfolg ein neues Behandlungskonzept für übergewichtige Erwachsene an. Das “Optifast52-Programm” wird von der Adipositasambulanz der Abteilung Endokrinologie und Stoffwechsel in Zusammenarbeit mit den Abteilungen Psychosomatik und Sportmedizin durchgeführt und orientiert sich streng an
Zellen reagieren innerhalb weniger Minuten auf Eindringlinge
Wissenschaftler der University of Dundee haben nachgewiesen, dass der Körper viel rascher auf schädliche Eindringlinge reagiert als bisher angenommen. Sie entdeckten eine rasche Phase der Immunreaktion, an der die so genannten Dendrite beteiligt sind. Diese Zellen wurden innerhalb von Minuten aktiviert, nachdem das Vorhandensein von Eindringlingen festgestellt war. Sie informierten in der Folge andere Zellen darüber, ob de
Die Auswirkungen von Melanoidinen, hochmolekularer Röstprodukte, sind bislang kaum erforscht; Arbeitsgruppe von Dr. Veronika Somoza, Privatdozentin für Lebensmittelwissenschaften der TU München in Garching stellt fest: Die Röstprodukte sind von gesundheitspräventivem Nutzen.
Was duftet herrlicher als frisch gebackenes Brot? Eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale neben dem charakteristischen Aroma und der Krumentextur ist die braune Farbe der Kruste. An der Krustenbräunung sind
Max-Planck-Wissenschaftler gehen mit Infrarot-Licht völlig neue Wege in der Nanoanalytik und Speichertechnik
Eine neuartige infrarot-optische Nanotechnologie, die auf Kristallgitter-Schwingungen (Phononen) beruht, entwickeln Forscher der Nano-Photonics Gruppe am Max-Planck-Institut für Biochemie. Mit Hilfe der “Phonon-Photonik“ sind bisher undenkbare Anwendungen von Infrarotlicht möglich. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature Materials“ zeigen die Forscher, dass sie
Neue Studie zur herzschützenden Wirkung des Kakao
Dunkle Schokolade stärkt die Blutgefäße: Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die heute auf dem Kongress der Europäischen Kardiologengesellschaft (ESC) in München vorgestellt wurde. Die Flavonoide des Kakao, berichteten griechische Herz-Spezialisten, verringern oxidativen Stress in den Zellen und verbessern über mehrere Stunden die Funktion des Endothels, einer für die Herzgesundheit wichtigen Zellschicht an der inner
Experten: Grippe-Epidemie überfällig
Das Grippevirus wird gegen die wichtigsten Arzneien, die zur Behandlung verwendet werden, resistent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Ärzten in Japan, die 50 Kinder untersucht haben, die in den Jahren 2002 und 2003 mit Grippe ins Krankenhaus kamen. Das berichtet die BBC unter Berufung auf The Lancet.
Die Forscher fanden heraus, dass neun der Kinder resistent auf die neue Generation von Medikamenten reagierten, die zur Bekämpfung de
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erwartet, dass depressive Störungen in den nächsten Jahrzehnten zur häufigsten Erkrankung werden – mit weitem Abstand vor allen anderen psychischen oder körperlichen Krankheiten. Obwohl erfolgreiche Behandlungsmethoden existieren, ist die Versorgung von Menschen mit Depressionen weltweit mangelhaft. Experten aus dem In- und Ausland vergleichen auf dem 5. Europäischen Kongress für Familientherapie und Systemische Praxis (EFTA) welche Therapien in unterschiedlic
Koppelung der Krebszellen mit fluoreszierenden Kristallen
Mithilfe eines neuen Verfahrens kann die Entstehung von Krebsmetastasen genauer erforscht werden. Laut dem Fachblatt Nature Medicine ist es US-Forschern gelungen, einzelne Krebszellen mit fluoreszierenden Nanokristallen zu kennzeichnen, deren Verbreitung dann im Körper von Mäusen beobachtet wurde.
Sanford Simon und sein Team von der Rockefeller University in New York injizierten Mäusen Krebszellen, die mit winzigen,
Vermutlich ein von 10.000 Kindern betroffen
Wissenschaftler des Cinicinati Childrens Hospital warnen im New England Journal of Medicine davor, dass eosinophile Ösophagitis (EE) immer häufiger auftritt. Die Krankheitszahlen sind in den letzten Jahren so sehr angestiegen, dass sie bereits bekannteren Darmproblemen wie der Crohn-Krankheit Konkurrenz machen. Aufgrund der relativen geringen Bekanntheit der eosinophilen Ösophagitis kann es zum Teil Jahre dauern bis Patienten eine
Im Ergebnis eines Verbundprojektes, das von der high throughput experimentation company (hte) koordiniert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, gelang es Leipziger Chemikern, Stickoxide aus Dieselabgasen zu entfernen. Damit konnte ein Beitrag zum Schutz der Umwelt geleistet werden.
251.000 Euro standen dem Institut für Technische Chemie der Universität Leipzig, das von Prof. Helmut Papp geleitet wird, für ihre Arbeiten zur Schadstoffreduzierung von Diese
Neuer Knochen im Körper geschaffen und transplantiert
Ein Mann ist jetzt nach sieben Jahren wieder in der Lage, seine erste richtige Mahlzeit zu genießen. Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität schufen einen Kieferknochen und transplantierten ihn. Der auf einem Titanrahmen gezüchtete Kiefer ermöglichte dem Patienten erstmals zu kauen, nachdem ihm der Unterkiefer bei einer Krebsoperation entfernt worden war. Der Kieferknochen entstand mittels einer Kombination von computer
Mukoviszidose-Patienten leiden unter lebensbedrohlichem Flüssigkeitsmangel in lebenswichtigen Organen. Wittener Forscher suchen nach Lösungen.
Prof. Dr. Dr. Frank Thévenod, Leiter des Instituts für Physiologie und Pathophysiologie an der Universität Witten/Herdecke, ist zusammen mit seinem Forscherteam dem Geheimnis der Mukoviszidose oder zystischen Fibrose (engl.: cystic fibrosis, CF) auf der Spur. Egal ob Lunge, Leber, Bauchspeicheldrüse oder Darm: Überall, wo der Körper bei der V
Mesomega für präzise Injektionen
Das französische Unternehmen Medixsystème hat für die Mesotherapie, wobei Mikroinjektionen in die Haut der erkrankten Körperregionen des Patienten verabreicht werden, die neuartige Injektionspistole Mesomega entwickelt. Medixsysteme präsentiert seine Innovation auf der Fachmesse Medica vom 24. bis 27. November in Düsseldorf.
Das Instrument eignet sich für ein- bis 20-Milimeter Spritzen und ermöglicht eine präzise Messung der injizierten Do
Studie wertet Daten von rund 120.000 Frauen aus
Es kann schwierig sein, mittels einer Mammographie Brustkrebs bei bestimmten Frauentypen festzustellen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Australian National University gekommen. Bei Frauen, die Hormone einnehmen, dünn sind oder eine Brustoperation gehabt haben, wird eine Krebserkrankung durch diese Untersuchung weniger häufig erkannt. Die Studie, die die Daten von mehr als 120.000 Frauen zwischen 50 und 64 Jahren auswertete, wurde