Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Die männlichen Geschlechtshormone scheinen tatsächlich eine entscheidende Rolle beim Haarausfall von Männern zu spielen. Das haben Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Düsseldorf festgestellt. Demnach können bestimmte Veränderungen in der genetischen Bauanleitung des Androgen-Rezeptors eine frühe Glatzenbildung zur Folge haben. Androgene sind Hormone, die für die Entwicklung des männlichen Geschlechts eine wichtige Rolle spielen. Das betroffene Gen liegt auf dem X-Chromosom; Männer erben den
Pathologen: Massentests und Gewebeuntersuchungen erwiesenermaßen erfolgreich
“Wir wollen, dass die Sterblichkeit an Brustkrebs auch in Deutschland um bis zu 30 Prozent gesenkt wird”, erklärte Prof. Werner Böcker (Münster) bei einer Pressekonferenz anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP), die vom 18. bis zum 21. Mai in Wuppertal stattfindet. Dies sei erreichbar. Behauptungen, wonach die Mammographie als Massenuntersuchung (“Screening”) zu unsicher
Die Fischzucht stellt für viele europäische Gemeinden eine bedeutende Einkommensquelle dar. Darüber hinaus spielt sie sowohl in der europäischen Nahrungsmittelindustrie als auch bei der Verwaltung natürlicher Ressourcen eine wichtige Rolle. Deshalb könnte der Ausbau des Wissens rund um die Physiologie und die Ernährungsanforderungen von Zuchtfischen entscheidende finanzielle Auswirkungen haben.
Die europäische Fischzuchtindustrie konzentriert sich auf vier spezielle Spezies: Wolfsba
Mainzer Wissenschaftler fördern mit Winzereigenen Starterkulturen den individuellen Charakter des Weins
Wissenschaftler des Instituts für Mikrobiologie und Weinforschung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bieten als Service die Isolierung und anschließende Beimpfung mit Winzereigenen Starterkulturen, um die alkoholische Fermentation und den biologischen Säureabbau im Wein zu unterstützen und gleichzeitig den individuellen Charakter eines Weines auszuprägen. Das Verfahren zur ge
Experten rechnen in den nächsten zehn Jahren mit der Ausrottung der Krankheit
Bereits 50 Prozent der Patienten, die unter Multipler Sklerose leiden, sind Jugendliche. 48 Prozent der Erkrankten sind zwischen 20 und 40 Jahren alt. Jährlich werden durchschnittlich vier junge Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren von der Krankheit heimgesucht, von der tendenziell mehr Frauen als Männer betroffen sind. Denn auf zwei erkrankte Frauen kommt nur ein erkrankter Mann. Das sind die aktu
Protein Flagellin für die Wirksamkeit entscheidend
Wissenschafter der Wake Forest University haben einen Kombinationsimpfstoff gegen die tödlichste Form der Pest entwickelt. Tests an Mäusen wurden erfolgreich abgeschlossen. Das Team ist zuversichtlich, dass der Impfstoff auch beim Menschen wirksam sein wird. Die Pest forderte im Mittelalter in Europa eine große Anzahl von Opfern. Heute gehen die Befürchtungen dahin, dass es zu einem Einsatz als Biowaffe kommen könnte. In den Länder
280.000 Euro für Göttinger Tandem-Projekt der Abteilung Pädiatrie I des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen und dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Viele Probleme unreifer Frühgeborener entstehen, weil ihre Lunge noch nicht funktionsfähig ist. Ab ihrer Geburt müssen diese “Frühchen” lange intensivmedizinisch betreut und zunächst künstlich beatmet werden; eine Betreuung, die von vielen Komplikationen bedroht ist.
Göttinger Wissenschaftler und Klin
Forscher von der Neurologischen Klinik der Universität Würzburg haben erstmals bewiesen, dass Auto-Antikörper eine Erkrankung des Zentralnervensystems (ZNS) auslösen können. Während das für einige Krankheiten des peripheren Nervensystems schon seit Jahrzehnten feststeht, waren alle bisherigen Versuche fehlgeschlagen, etwas Vergleichbares am ZNS zu belegen.
In der Zeitschrift “Lancet” berichtet die Forschergruppe um die Professoren Claudia Sommer und Klaus Toyka über eine Patientin,
Eine Innovation aus dem BMWA-Programm “Innovationskompetenz mittelständischer Unternehmen” (PRO INNO)
Zur Beurteilung und Steigerung der motorischen Leistungsfähigkeit benötigen Spitzensportler und ihre Trainer spezielle Diagnoseverfahren. Mit ihrer Hilfe analysieren Athleten und Betreuer einzelne leistungsbestimmende Einflussgrößen anhand von reproduzierbaren Messwerten. Nur so können sie das Training gezielt gestalten und Prognosen über Wettkampfchancen erstellen. Im Radsport zähl
Italien reagiert mit einer Hautkampagne in den italienischen Citys
Jährlich fließen immense Summen in die Kosmetikindustrie, doch jüngste Forschungsergebnisse haben ans Licht gebracht, dass ein Drittel der Ausgaben für kosmetische Behandlungen und Produkte völlige Fehlinvestitionen sind. Jeder dritte Konsument irrt sich beim Kauf von kosmetischen Produkten und wählt Produkte, die den Bedürfnissen der Haut nicht entsprechen, unerwünschte Nebeneffekte haben und das zu bekämpfende Haut
Erstes internationales Treffen von Meeresbiologen und Bioinformatikern aus der EU und den USA im Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie
Mit den modernen Mitteln der Genomforschung ist es heutzutage möglich, einzelne Organismen in ihrer Umwelt mit ihren vielfältigen Vernetzungen und gegenseitigen Abhängigkeiten sehr genau zu studieren.
Die Wissenschaft hat im Laufe der letzten Jahre auf dem Gebiet der Genomanalyse und der Bioinformatik enorme Fortschritte
Neue Ansatzpunkte für die Brustkrebstherapie
Die Arbeitsgruppe “Breast Cancer Research” am Bonner Forschungszentrum caesar hat nachgewiesen, wie gesunde Zellen des Brustgewebes durch den körpereigenen Eiweißstoff YB-1 in Krebszellen umgewandelt werden. YB-1 löst fehlerhafte Zellteilungen aus, die zur Tumorbildung führen. In der aktuellen Ausgabe der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift Cancer Research (Volume 65, Number 10, May 15, 2005, 4078 – 87) sind jetzt die Ergebniss
Ministerin Kraft weiht neues Biomolekulares NMR-Zentrum ein
Drei neue, hochleistungsfähige magnetische Kernresonanz-Spektrometer erlauben es Wissenschaftlern am Forschungszentrum Jülich seit heute, die räumliche Struktur von Proteinen noch umfassender zu untersuchen. Unter anderem erhoffen sich die Forscher, der Funktionsweise von krankmachenden Viren wie HIV auf die Spur zu kommen oder neue Diagnose- und Therapieverfahren für Krankheiten wie Alzheimer oder Rinderwahn entwickeln
Aneurysmen sind krankhafte Erweiterungen der Gefäße und können praktisch an allen Blutgefäßen im menschlichen Organismus vorkommen. Treten diese Gefäßerweiterungen im Bereich der Hauptschlagader im Brustkorb auf, spricht man von thorakalen Aortenaneurysmen. Sie machen etwa 10 % aller Aneurysmen aus und sind ab einer bestimmten Größe mit dem erheblichen Risiko einer lebensbedrohlichen Blutung verbunden.
Am Mittwoch, 11. Mai 2005, beschäftigt sich ein Symposium am Standort Großhade
Gehörlose Kinder sollen rascher Cochlear-Implantate erhalten
Die Fähigkeiten eines Menschen die Sprache zu erlernen, nimmt bereits mit dem dritten Lebensjahr deutlich ab. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Indiana University School of Medicine in Indianapolis. Daher ist es nach Angaben der Experten dringend nötig gehörlosen Kindern so schnell wie möglich Cochlea-Implantate zu geben, damit sie möglichst schnell hören lernen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Wiener Pharmakologen und neuseeländische Genetikerin kommen zu Ergebnis
Wiener Pharmakologen ist es gemeinsam mit einer Forschergruppe aus Neuseeland gelungen, die Ursache einer vererbbaren Augenerkrankung aufzuklären. Die Wissenschaftler hatten festgestellt, dass nur unter Maoris die Erkrankung vorkommt, berichten sie in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS.
Die Wiener Pharmakologengruppe um Steffen Hering