Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Oldenburger Forschergruppe um Dr. Henrik Mouritsen entdeckt ein Gehirnareal, das nur bei nachts fliegenden Singvögeln aktiv ist.
Zwei Mal pro Jahr machen sich Millionen von Zugvögeln auf den Weg in wärmere oder kältere Gefilde. Tausende von Kilometern legen sie zurück, und ihr Navigationssystem ist von einer faszinierenden Präzision. In der Dunkelheit weisen ein magnetischer Kompass und der Sternenhimmel den Zugvögeln den rechten Weg. Wie dieser Orientierungssinn im Einzelnen fu
Wildgänse waren mit Virus H5N1 infiziert
Die chinesische Regierung hat drei Millionen Portionen eines Impfstoffes gegen Vogelgrippe in die Provinz Qinghai geschickt. Ausgelöst wurde diese Aktion durch das Verenden von wandernden Wildgänsen. Das Geflügel in der gesamten Provinz sei jetzt das Ziel einer gesetzlichen Impfkampagne, berichtete China Daily.
Tests bestätigten, dass 178 in der entlegenen Provinz tot vorgefundene Gänse mit dem Vogelgrippevirus H5N1 infiziert ware
American Brain Tumor Association vergibt Preis an Forscher des HELIOS Klinikums Berlin-Buch und des Max-Delbrück-Zentrums für Molekulare Medizin (MDC)
Für ihre Arbeiten über neuronale Stammzellen und Hirntumore erhalten Oberarzt Dr. med. Michael Synowitz von der Neurochirurgischen Klinik des HELIOS Klinikums Berlin Buch und Dr. Rainer Glaß vom Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin (MDC) den diesjährigen “Young Investigator Award”. Diese Auszeichnung vergibt die American
Besonders Kleinkinder sind gefährdet
Kaum klettert das Thermometer auf die 20-Grad-Marke, steigt von deutschen Balkonen und Terrassen Grillgeruch in die Luft. Passend dazu hat der Handel sein Angebot um Holzkohle, Grillanzünder und Gartenfackeln erweitert. Doch Vorsicht: Das Grillvergnügen kann schnell ins Gegenteil umschlagen. Dann nämlich, wenn Kleinkinder flüssige Grillanzünder mit Getränken verwechseln und davon trinken. “Schon kleinste Mengen dieser paraffinhaltigen Öle kön
Das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz koordiniert seit Anfang 2003 den Aufbau einer der größten zusammenhängenden Internet-Informationsquellen zum Klimasystem. Die ESPERE-Klimaenzyklopädie ist nun in ihrer deutschen Version vollständig verfügbar und wird Schulen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Internet online und auch als Offline-Version zum kostenlosen Herunterladen angeboten.
Der Projektname ESPERE steht für “Environmental Science Published for Everybody Round the E
Neue Erkenntnisse über Verbrennungsvorgänge unter Beteiligung von Bielefelder Chemikerinnen
Es ist ein mächtiges Element, das den Menschen schon immer fasziniert hat. Wer allerdings glaubt, dass Wissenschaftler das Feuer längst vollständig begriffen haben, der irrt. Eine wichtige Entdeckung wurde jetzt gemacht. Eine internationale Wissenschaftlergruppe, darunter Prof. Dr. Katharina Kohse-Höinghaus und Dipl.-Chem. Tina Kasper von der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld,
Bielefelder Biochemiker und seine Kooperationspartner entschlüsseln Struktur und Funktionsweise eines medizinisch wichtigen und wissenschaftlich interessanten Enzyms
Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thomas Dierks, der 2004 aus Göttingen auf den Lehrstuhl für Biochemie I der Universität Bielefeld berufen wurde, und aus der Abteilung Strukturbiologie der Universität Göttingen haben einen weiteren wichtigen Schritt zum Verständnis der Multiplen Sulfatasedefizienz (MS
Energie nutzbar zu machen ist ein zentrales Problem unserer Zivilisation. Könnten wir nicht einfach wie die Grünpflanzen per Photosynthese Licht in chemische Energie umwandeln? Im Prinzip ja: So lässt sich Wasserstoff photokatalytisch aus Wasser freisetzen, der Wasserstoff betreibt dann stromerzeugende Brennstoffzellen – eine saubere Energiegewinnung, die ohne fossile Brennstoffe auskommt. An sich sind photokatalytische Zellen sehr einfach aufgebaut. Den Katalysator in Wasser geben, mit Sonnenlich
Veröffentlichung in der Fachzeitschrift “Genetics” – jetzt vorab im Internet: H.-J. Pelz et al.: The genetic basis of resistance to anticoagulants in rodents www.genetics.org/aheadofprint.shtml
Die Vermehrung von Ratten führt weltweit zu Ernte- und Materialschäden. Außerdem birgt sie hygienische Probleme, da von den Nagetieren Krankheitserreger auf Mensch und Haustiere übertragen werden können. Doch Ratten zu b
Viel versprechende Blockade körpereigener Cannabinoide
Wissenschafter der University of Aberdeen haben entdeckt, dass das Blockieren von im Körper natürlich vorkommenden Cannabis-ähnlichen Substanzen den Knochenschwund bei Osteoporose verringern kann. Diese Ergebnisse legen laut BBC auch nahe, dass der Cannabiskonsum negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Knochen haben könnte. Das Team konzentrierte sich auf die Auswirkungen endogener Cannabinoide auf die Knochen. Diese Su
Natürlicher Wirkstoff in der roten Traube blockiert heimtückische Grippeviren
Wein macht nicht nur lustig, sondern ist auch ein natürlicher Grippe-Killer, denn er enthält ein spezielles Molekül, das die Fähigkeit besitzt das Grippevirus zu blockieren. Resveratrol ist ein Molekül natürlichen Ursprungs, das bei 72 verschiedenen Pflanzen vorkommt und vor allem in der Haut von roten Trauben in hoher Konzentration enthalten ist. Ein italienisches Forscherteam des Istituto Superior
Koklearimplantat funktioniert auch beim Kontakt mit Wasser
Das technisch derzeit ausgereifteste Ohrimplantat ist von italienischen Wissenschaftern der Università Cattolica di Roma präsentiert worden. Das so genannte bionische Ohr besitzt eine bessere Geräuschaufnahme und -weitergabe als bisherige Implantate und funktioniert auch in feuchten Umgebungen. Dadurch kann das Gerät jetzt auch erstmals bei Aktivitäten benutzt werden, bei denen Betroffene Kontakt mit Wasser haben.
Nahezu alle Lebensfunktionen von Organismen werden von der inneren oder circadianen Uhr gesteuert und laufen in Zyklen synchron zur Umwelt – etwa dem Tag-Nacht-Wechsel – ab. So genannte Zeitgeber, meist das Tageslicht, lösen die Synchronisation aus: Sie “stellen” die innere Uhr in einem Entrainment genannten Prozess. Uhren-Gene, wie etwa das Gen frequency beim Schimmelpilz Neurospora crassa, spielen eine zentrale Rolle im System der inneren Uhr. In Zusammenarbeit mit Kollegen am Max-Planck-Inst
Forscher der Universität Zürich (UZH) konnten am Beispiel eines Fadenwurms aufzeigen, wie ein menschliches Tumor-Suppressorgen funktioniert. Die Beschreibung dieses Gens ist in der Online-Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift Genes & Develop-ment publiziert und erscheint in der Juni-Printausgabe.
Die Grundlagenforschung am Fadenwurm Caenorhabditis elegans liefert Erkenntnisse über die Entstehungsweise von verschiedenen Krankheiten beim Menschen. Für mehrere menschlichen Gene, die an
Einem wichtigen Molekül für Lernen und Gedächtnis ist Matthias Fischer von der Universität Würzburg auf der Spur. Seine Arbeiten zeichnet die Novartis-Stiftung mit einem Stipendium aus.
Es ist eine jener seltenen Erbkrankheiten, die fast niemand kennt und dennoch für den Einzelnen so schwer wiegen wie Alzheimer oder Parkinson. Kinder mit dem “Coffin-Lowry-Syndrom” sind geistig behindert. Sie haben Gedächtnisstörungen. Ihre Knochen wachsen nur langsam, was zu verschiedenen Folgen führ
Kieler Biologen entdecken Algengen in Süßwasserpolyp Hydra
Der Süsswasserpolyp “Hydra viridis” enthält ein Pflanzengen. Diese neue Beobachtung, die in der aktuellen Ausgabe (20. Mai 2005) des amerikanischen Wissenschaftsjournals “Journal of Experimental Biology” durch Dr. Matthias Habetha und Professor Thomas Bosch von der Kieler Universität beschrieben wird, zeigt, dass der Transfer von Genen von einem Organismus in das Genom eines anderen Organismus weit häufiger stattfindet, als b