Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Bundesamt für Strahlenschutz informiert mit UV-Index über Sonnenbrandwahrscheinlichkeit
Wer wünscht sich nicht ein sonniges Pfingstwochenende? “Damit der Aufenthalt in der Frühlingssonne nicht mit einem Sonnenbrand endet, sollte man sich auf unserer Internetseite über den aktuellen UV-Index informieren”, rät die Sprecherin des Bundesamtes für Strahlenschutzes (BfS), Anja Schröder. Der UV-Index, kurz UVI, beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen U
Gezielter Verschluss von Tumorgefäßen
Forscher der Universität zu Köln haben maßgeschneiderte Proteine entwickelt, die gezielt Tumorgefäße verschließen und damit Krebstumoren aushungern. Der neue Ansatz beruht auf dem spezifischen Verschluss von Tumorgefäßen, wobei das Gerinnungssystem des Körpers angeregt wird. Die von Dr. Claudia Gottstein geleitete Forschergruppe hat mehrere Fusionsproteine hergestellt, die aus einem Antikörperfragment bestehen, das an Tumorgefäße bindet und
Die Arbeitsgruppe „Breast Cancer Research“ am Bonner Forschungszentrum caesar hat nachgewiesen, wie gesunde Zellen des Brustgewebes durch den körpereigenen Eiweißstoff YB-1 in Krebszellen umgewandelt werden. YB-1 löst fehlerhafte Zellteilungen aus, die zur Tumorbildung führen. In der aktuellen Ausgabe der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift Cancer Research (Volume 65, Number 10, May 15, 2005, 4078 – 87) sind jetzt die Ergebnisse erschienen, die in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Hei
Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Tübingen zeigen, wie eine pH-Änderung in ein chemisches Signal umgesetzt werden kann (“The Structure of a pH Sensing Mycobacterial Adenylyl Cyclase Holoenzyme” von Ivo Tews, Felix Findeisen, Irmgard Sinning, Anita Schultz, Joachim E. Schultz & Jürgen U. Linder, veröffentlicht im Science Magazine, 13. Mai 2005, Vol. 308, No. 5724)
Der menschliche Körper reagiert auf eindringende Bakterien mit einer Abwehr durch das Immunsystem. Die so
Mischbarkeit nicht erforderlich: Chemische Reaktionen “an Wasser” rascher als in organischen Lösungsmitteln
Dass die Filetspitzen nicht mit sondern an Sauce Hollandaise serviert werden, daran haben wir uns gewöhnt. Was aber ist eine chemische Reaktion “an Wasser”? Diesen neuen Ausdruck hat ein Team um K. Barry Sharpless, Nobelpreisträger für Chemie 2001, nun für Reaktionen organischer Substanzen geprägt, die nicht in Wasser löslich sind, aber in Anwesenheit von Wasser gut und zuweil
Mangelnder Impfschutz führt zu Mumps-Epidemie in Großbritannien
Eine Masern-Mumps-Röteln (MRR)-Impfung erhöht das Risiko einer Erkrankung von Morbus Crohn bei Kindern nicht. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Oxford University gekommen. Die Impfungszahlen waren gesunken seit 1998 eine Studie einen Zusammenhang mit Autismus und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen behauptet hatte. Laut BBC wurde ein direkter Zusammenhang nie nachgewiesen. Die meisten Experten gehen davon aus,
Sensationeller Durchbruch lässt Fachwelt wissenschaftlichen Irrtum befürchten
Die Produktion von fruchtbaren Eizellen innerhalb von nur fünf Tagen ist nach eigenen Angaben einem Forscherteam der University of Tennessee Graduate School of Medicine gelungen. Dazu entnahmen die Experten Oberflächenzellen aus den Eierstöcken von fünf Frauen im Alter von 39 bis 52 Jahren und züchteten diese unter Beigabe von Östrogen heran. Die Ergebnisse der Studie sind in der Forschungswelt umstritten, den
Baumfrösche haben sensationelle Methode um Schlangen zu entkommen
Einen sensationellen Schutzmechanismus haben südamerikanische rote Baumfrösche entwickelt, bevor sie das Licht der Welt erblicken: Um sich vor Angriffen von Fressfeinden wie etwa Baumschlangen zu schützen, können die Embryos um bis zu 30 Prozent schneller schlüpfen. Die Vibrationen der Schlangen reichen nach Angaben von Forschern aus, diesen Mechanismus auszulösen, berichten sie im Fachmagazin Animal Behaviour.
Algenbewuchs am Baum gibt Auskunft über Feinstaubpräsenz
Ein grüner Bewuchs am Stamm eines Baumes – der Biofilm – kann Auskunft geben, aus welcher Himmelsrichtung am häufigsten der Regen kommt. Botaniker der Universität Leipzig nehmen die winzigen Pflanzen jedoch aus einem anderen Grunde unter die Lupe und das Mikroskop: Sie haben entdeckt, dass das Grün besonders dort stark gedeiht, wo die Luft feinstaubgeschwängert ist. Ein neues Messverfahren bietet sich an.
Es kann viel
Ein großes Problem der Industrie offenbart sich tagtäglich in zahllosen Küchen. Wird ein Plastikbehälter mal schnell mit Wasser ausgeschwenkt, dann perlt die Flüssigkeit in Tropfen von seiner Oberfläche ab – Kunststoffe sind in der Regel nur schlecht benetzbar. Sollen sie bedruckt, beklebt oder lackiert werden, dann bereitet das gewisse Schwierigkeiten. Hartmut Fischer, Chemiker an der Uni Würzburg, hat hierfür eine neue Lösungsmöglichkeit entwickelt.
Dafür wurde Fischer beim laufend
Vorhofflimmern – die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung – birgt neben der Gefahr einer Herzschwäche unter anderem ein hohes Schlaganfall-Risiko. Nur eine sofortige Behandlung kann diese lebensbedrohliche Folgen vermeiden helfen. Die Medizinische Klinik II des Universitätsklinikums Bonn testet jetzt in Kooperation mit dem “Kompetenznetz Vorhofflimmern” – eine Initiative des Bundesministerium für Bildung und Forschung – ein weltweit einzigartiges Frühwarnsystem. Dieses überwacht den Herzschl
Wer viel frisches Obst isst und gleichzeitig wenig Fleisch, Hülsenfrüchte, helles Brot, Bier sowie kalorienreiche Erfrischungsgetränke konsumiert, hat ein um 70% niedrigeres Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Dies zeigen neue Ergebnisse der EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition)-Potsdam-Studie, die ein Forscherteam unter der Leitung von Professor Dr. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) veröffentlichte (Heidemann et
60 Fachleute aus Deutschland, England und den USA kamen in Heidelberg zum “Blut-Hirn-Schranke-Expertentreffen” zusammen, um über aktuelle Fragen des Durchtritts von Arzneimitteln ins Gehirn zu diskutieren
Anfang des Monats trafen sich auf Einladung der Abteilung Technologie und Pharmakologie des Instituts für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie (IPMB) der Universität Heidelberg unter Leitung von Prof. Fricker bereits zum siebten Mal 60 Fachleute aus Deutschland, England und den U
CRYOZOOTECH und LTR-CIZ kündigen die Geburt von Pieraz-Cryozootech-Stallion an, dem ersten Klon, der es ermöglichen soll die Fortpflanzungfähigkeiten eines kastrierten und unfruchtbaren Tieres wiederherzustellen. Somit besteht jetzt die Möglichkeit das Erbgut von vielen außergewöhnlichen Pferden zu schützen, deren Gene sonst aufgrund ihrer Kastration verloren gehen würden.
Pieraz ist der erste Pferd, das geklont wurde, um die Folgen seiner Kastration abzuwenden. Wie die meisten Rennpferde
Gemeinsam mit Forschern aus dem Walter and Eliza Hall Institute of Medical Research in Melbourne (Australien), haben französische Biologen des Pasteur Instituts gezeigt, dass der für Malaria verantwortliche Parasit, Plasmodium falciparum, seine immunlogischen Merkmale verändern kann, um die Abwehrkräfte des Wirtes zu täuschen.
Infiziert der Parasit ein rotes Blutkörperchen, kann er durch ein Protein, das sich auf der Zelloberfläche bildet, aufgespürt werden. Das Immunsystem lernt so diese
Max-Planck-Wissenschaftler identifizieren evolutionär konserviertes “Adipositas-Gen” in der Fruchtfliege Drosophila
Die kontrollierte Speicherung von Körperfett in Zeiten des Nahrungsüberschusses und dessen Mobilisierung in Hungerperioden ist eine Grundeigenschaft aller Lebewesen. Ist diese Regulation gestört, kommt es zu krankhaftem Übergewicht und Fettleibigkeit. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie haben systematisch nach “Adipositas-Genen” bei der