Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Unter der Haut implantierte Sensoren messen den Blutdruck, winzige Dosierer verabreichen die individuell abgestimmte Medikamentendosis und mit Mini-Chips analysieren Ärzte direkt am Krankenbett die Blutwerte ihrer Patienten – die Zukunft der Medizintechnik liegt in der Mikrosystemtechnik. Zu diesem Schluss kommt die Studie “Situation der Medizintechnik in Deutschland im internationalen Vergleich”, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt veröffentlicht hat.
Nach der Z
Vortrag von Ran Rosen im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald
In einer Reihe von Bakterienarten konnten seltsame Proteine nachgewiesen werden: Ihre Funktion in der Zelle ist bisher ebenso unbekannt wie ihre Struktur. Neben den gewöhnlichen Bestandteilen eines Proteins enthalten sie noch weitere Strukturelemente, insbesondere extrem viele Phosphate, die offenbar für ihr besonderes Verhalten verantwortlich sind. Die schwierigen Experimente, durch die man den Rätseln dieser b
Karriereplanung, Fettleibigkeit und Infektionen verantwortlich
Die Unfruchtbarkeit in Europa wird sich in den nächsten zehn Jahren verdoppeln. Eines von sieben Paaren hat laut BBC derzeit Schwierigkeiten ein Kind auf natürlichem Weg zum empfangen. Bill Ledger von der University of Sheffield warnt, dass dieser Wert auf ein von drei Paaren ansteigen könnte. Er erklärte, dass Frauen Auszeiten in ihrem Arbeitsleben angeboten werden sollten, damit sie früher Kinder haben können. Fettlei
Wie kann sich in der Gebärmutter einer Schwangeren ein neues menschliches Lebewesen entwickeln, dessen Immunsystem sich von dem der werdenden Mutter unterscheidet? Bislang gibt es auf dieses große Rätsel der Biologie noch keine eindeutige Antwort. In jüngster Zeit liefern molekulargenetische Untersuchungen jedoch einige neue Erkenntnisse. Diese Untersuchungen werfen möglicherweise auch ein neues Licht auf die Entstehung von Autoimmunerkrankungen, unter denen hauptsächlich Frauen leiden. Aktuelle
Etwa fünf bis sechs Prozent aller Neugeborenen kommen vor Beendigung der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Je unreifer sie bei der Geburt sind, desto wahrscheinlicher kann es zu Komplikationen kommen. Deren Vermeidung war ein Schwerpunkt auf der 31. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin vom 16. bis 18. Juni 2005 in Magdeburg.
Ein häufiges Problem von Frühgeborenen ist beispielsweise die Blutarmut (Frühgeborenenanämie). Deren Ursachen sind viel
Charles Rabkin informiert über die Entstehung bösartiger Lymphknotenerkrankungen
HIV-infizierte Personen erkranken besonders häufig an bösartigen Lymphknotenerkrankungen. Die Zellen, durch deren Veränderung es zu solchen Erkrankungen kommt, haben zum Teil eine wichtige Funktion für das menschliche Immunsystem, durch das sich der Körper gegen innere und äußere Feinde wehrt. Wenn eine bestimmte Art von Zellen (T-Zellen) sich aber so verändert, daß sie ihre Funktion für das mensc
Ein Antibiotikum, das schon lange gegen Atemwegs- und Darminfektionen eingesetzt wird, scheint auch die Erreger der gefährlichen Elefantiasis besiegen zu können. Das belegt eine Studie, die Parasitologen der Universität Bonn mit Kollegen aus Hamburg, Liverpool und Tansania durchgeführt haben. Ihre Ergebnisse sind im renommierten Mediziner-Fachblatt The Lancet erschienen (Band 365, Mai 2005). Bislang lässt sich die Krankheit kaum heilen.
Auslöser ist der Stich einer infizierte
Der Freiburger Sportmediziner Mark Melnyk gewinnt den Michael-Jäger-Preis 2005
Dr. Mark Melnyk vom Institut für Sport und Sportwissenschaften der Universität Freiburg wurde auf dem diesjährigen Kongress der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin für die beste eingereichte Orginalarbeit mit dem Michael-Jäger-Preis 2005 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert.
Der Mediziner untersuchte die Ursache des subjektiven Instabilitätsgefühls nach ein
Die chronische lymphatische Leukämie (CLL) kann sehr unterschiedlich verlaufen. Manche Patienten leben mehr als 20 Jahre ohne Behandlung, während andere innerhalb weniger Jahre an ihrer Krankheit versterben. Klinische Merkmale erlauben keine präzise Vorhersage des Krankheitsverlaufes für einzelne Patienten. Zur Entwicklung individuelle Therapiestrategien für einzelne Patienten ist jedoch die Verfügbarkeit aussagekräftiger Faktoren zur Prognoseabschätzung wichtig. Nach ersten Ergebnissen scheinen
Das B-Vitamin wirkt wie Anti-Ageing für den Geist
Die Einnahme von Folsäure in hohen Dosen kann die geistige Leistungsfähigkeit von älteren Erwachsenen signifikant verbessern. Damit könnte ganz einfach durch die Einnahme einer Vitaminpille der durch das Altern einsetzende Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit verlangsamt werden. Dieses überraschende Ergebnis berichten die Forscher der Wageningen University am derzeit in Washington stattfindenden Jahreskongress der Alzheimer Ass
Stammzellen unfruchtbarer Patienten sollen geklont werden
Wissenschafter der University of Sheffield ist es gelungen, der Schaffung von menschlichen Eizellen und Sperma aus Stammzellen einen Schritt näher zu kommen. Diese Forschungsergebnisse könnten helfen, die bei der künstlichen Befruchtung bestehenden Engpässe an gespendeten Eizellen und Sperma zu überwinden. Die Wissenschafter analysierten die Stammzellen von Embryos und wiesen nach, dass einige begannen sich in Eizellen oder
Prof. Boland erläutert am 22. Juni im Jenaer Ernst-Abbe-Kolloquium, wie sich Pflanzen schützen
Wenn Menschen in Not geraten, können sie mit ihren Gegnern reden, vor ihnen weglaufen oder sich handgreiflich wehren. Was machen aber Gänseblümchen, Klee, Eiche und ihre Verwandten, wenn ihnen Blattläuse, Schmetterlinge oder andere Pflanzenfresser, so genannte Herbivore, zu Leibe rücken? Antworten auf diese Frage kennt Prof. Dr. Wilhelm Boland. Der Direktor des Jenaer Max-Planck-Instituts
60 Prozent der Patienten sterben innerhalb von zehn Jahren nach dem Schlaganfall
Knapp die Hälfte der Schlaganfallpatienten erleidet innerhalb von zehn Jahren nach der Erkrankung erneut einen Schlaganfall oder bekommt Gefäßerkrankung. Jüngste Forschungsergebnisse des University Medical Centers im niederländischen Utrecht belegen, dass 43 Prozent der Patienten, die einen leichten ischämischen Insult oder eine transiente ischämische Attacke (TIA) erlitten haben, einen erneuten Schlaga
Vor allem langzeitarbeitslose Männer bewerten ihre Gesundheit schlechter als Erwerbstätige
Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik spiegelt sich nicht nur in Arbeitsmarktzahlen und desolaten Wirtschaftsdaten wider, sondern auch im Gesundheitszustand der Betroffenen. “Arbeitslose beurteilen ihre eigene Gesundheit subjektiv deutlich schlechter als Erwerbstätige.” Zu diesem Schluss kommt die Sozialpädagogin Anne Kathrin Stich in ihrer Magisterarbeit, die sie im
Ingenieure der TU Berlin entwickeln neue Konzepte für die Medizintechnik
Wenn die Hand verletzt ist, Arme und Beine unbeweglich sind, zum Beispiel in Folge von Schlaganfällen, wirft das für Patient und Arzt viele Probleme auf. Auch die wirtschaftlichen Konsequenzen sind nicht unerheblich. Doch es sind nicht nur Gesundheits- und Medizinforscher, die sich dieses Problems annehmen. An der TU Berlin entwickeln Ingenieure der Technischen Informatik unter Leitung von Prof. Dr. Günter Hom
Pilotprojekt HeiCare stimmt bundesweit erstmals Verschreibungen zwischen Klinik und Hausärzten ab / Erprobungsphase mit 40 Praxen und AOK-Patienten
“Herr Doktor, in der Klinik gab es immer die kleinen blauen Pillen. Warum soll ich jetzt wieder die dicken roten einnehmen?” Mit diesen Beschwerden von Patienten müssen sich Hausärzte in Deutschland täglich auseinandersetzen.
Ein bundesweit einmaliges Projekt des Universitätsklinikums Heidelberg, das von der AOK Baden-Würt