Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Impfstoff auf Kohlenhydratbasis gegen Krebs?
Könnte man sich nicht gegen Krebs impfen lassen? Was wie ein frommer Wunsch klingen mag, ist ein durchaus realistisches Forschungsziel. Amerikanische Forscher sind bei der Entwicklung eines Krebs-Impfstoffes nun einen wichtigen Schritt voran gekommen. Ihr vollsynthetischer Impfstoff-Kandidat besteht aus einem Mehrfach-Zucker, einem Peptid und einem Lipopeptid.
Wie hetzt man das Immunsystem auf – wenn auch entartete, so doch körpe
Ein Aufhalten des Ausbruchs einer Reihe von altersbedingten Funktionsstörungen des Gehirns könnte in nicht allzu ferner Zukunft eine neue Therapiemöglichkeit darstellen.
Forscher fanden heraus, dass spezifische, ausschließlich im Gehirn produzierte Steroidmoleküle (Neurosteroide) von möglichem Nutzen für ältere Menschen mit Symptomen wie Gedächtnisverlust und anderen Funktionsstörungen des Gehirns sein könnten. Im Rahmen von Bestrebungen, diese Feststellung weiter zu untersuchen, l
Das Verständnis der molekularen Mechanismen, die menschlichen Pathologien zu Grunde liegen, ist ein erster wichtiger Schritt zur Entwicklung effektiver Langzeittherapien. Deshalb ist die Beleuchtung der an Krankheiten beteiligten Gene und genetischen Anomalien eine entscheidende Zielstellung der Europäischen Forschungsgemeinschaft.
Das FINGER-Projekt der EU konzentrierte sich auf Studien zur Regulierung der Genexpression mit besonderer Bezugnahme auf das Dystrophin-Gen. Genetische U
Um die Bedürfnisse von Patienten, Bürgern und Ärzten anzusprechen, wurde ein automatisches Analyse-Toolkit für EKG-Signale entwickelt. Dadurch sollen moderne Telegesundheitsdienste möglich werden.
Die steigende Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der westlichen Welt und ganz speziell in Europa hat einen erheblichen Anstieg der Todesfälle und der frühzeitigen Erwerbsunfähigkeit zur Folge. Ein wichtiger Aspekt ist die frühzeitige Diagnose, aber aufgrund der Eigenart dieser Krankh
Die Einführung von Gentechnologie in die Lebensmittelkette besitzt das Potenzial, hinsichtlich Quantität und Qualität optimierte Lebensmittel zu liefern und so den weltweiten Lebensmittelbestand zu verbessern. Es sind jedoch geeignete Maßnahmen zum Schutz vor möglichen Gefahren für die menschliche Gesundheit erforderlich.
Die Veröffentlichung der EU-Verordnung Nr. 258/97 über neuartige Lebensmittel und Lebensmittelzutaten liefert einen geeigneten Rahmen für Strategien zur Sicherhei
Gas bubbles as a contrast agent and CPS technology can aid in detection and characterization of tumours and metastases Using a completely new generation of ultrasound contrast media, also known as micro-bubbles, Siemens Medical Solutions is now tracking cancer and metastases with ultrasound diagnostics as well. The bubbles are microscopically small gas bubbles that are injected into the patients vein from where they circulate around the body – and start to concentrate in char
Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz der TU München in Garching wird künftig verstärkt auch Projekten aus dem Bereich Pharmaforschung offen stehen. Langfristig soll sich hieraus ein eigener, exponierter Forschungsschwerpunkt entwickeln, der von den außergewöhnlichen technischen Gegebenheiten, dem hohen Neutronenfluss und der modernsten Instrumentierung der Garchinger Neutronenquelle profitiert. Ein erstes, kürzlich gestartetes Forschungsprojekt aus diesem Umfeld befasst sich mit der
Mit einem am LZH entwickelten lasergestützten Mikroskopaufbau können zelluläre Vorgänge beobachtet werden. Mit dem Lasermikroskop ist auch ein direktes Eingreifen im Innern einer lebenden Zelle möglich.
Um die Fülle an Information innerhalb einer Zelle zu entschlüsseln und somit nutzbar machen zu können, müssen die komplexen Zusammenhänge und Abläufe von Zellfunktionen verstanden werden. Dazu bedarf es neuartiger Werkzeuge, mit deren Hilfe diese Vorgänge nicht nur innerhalb le
Max-Planck-Forscher enthüllen den Wirkmechanismus der verbesserten Vakzine
Die Gruppe von Prof. Stefan H.E. Kaufmann am Berliner Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie hat einen neuen Impfstoff mit deutlich verbessertem Schutz gegen Tuberkulose entwickelt. Der Impfstoff wurde an die Vakzine Projekt Management GmbH, Braunschweig, lizenziert, die Anfang 2006 damit klinischen Studien beginnen wird. Jetzt haben die Forscher das Geheimnis der besseren Schutzwirkung gelüftet (Jou
Wie ein neu erforschter Mechanismus Entzündungen unter Kontrolle hält
Wenn die Fresszellen des Immunsystems besonders aktiv werden, beginnen sie einen Hemmstoff zu produzieren, der auf sie selbst wirkt und ihre Aktivität wieder dämpft. Das haben Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig jetzt gemeinsam mit Kollegen in Hannover und Münster herausgefunden. Der Hemmstoff ist für Forscher und Ärzte ein “alter Bekannter”: Das Vitamin D
„Forschungsoffensive“, Teil 6: Traumaregister hilft, die Versorgung Schwerstverletzter zu verbessern und deren Überlebenswahrscheinlichkeit zu erhöhen
Ob ein schwerer Unfall auf der A3 oder die Erstversorgung deutscher Tsunami-Opfer aus Südostasien: Schwerstverletzte, die in das Klinikum Köln-Merheim, kooperierende Klinik der Universität Witten/Herdecke, eingeliefert werden, profitieren von den Erkenntnissen des Traumaregisters der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.
Im Rahmens eines Forschungsprojekts arbeitet das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) an der Entwicklung eines so genannten Femtosekundenlasers (fs-Laser) zur minimalinvasiven Kariestherapie. Neben der Geräteentwicklung hat das LZH die Aufgabe sicherheitstechnischen Aspekten nachzugehen.
Wer träumt nicht von einem Zahnarztbesuch ohne Schmerzen? Leider sieht die Wirklichkeit oft anders aus, besonders wenn gebohrt wird, denn die beim Bohren entstehende Hitze verursacht Schmerz.
Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat ein System entwickelt, womit Erkrankungen an den Stimmlippen erkannt werden können. Erstmalig kann eine Aussage zu Veränderungen der Stimmlippen in ihrer Tiefenausdehnung gemacht werden, ohne dabei den Patienten in Narkose zu versetzen.
Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat ein System entwickelt, womit Erkrankungen an den Stimmlippen erkannt werden können. Erstmalig kann eine Aussage zu Veränderungen der Stimmlippen in ihrer Tiefena
Kieler Forscherteam identifiziert Hunderte von krankheitsrelevanten Genen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
In einer Veröffentlichung der internationalen Zeitschrift PLoS Medicine vom 23. August haben deutsche Wissenschaftler aus der Arbeitsgruppe von Prof. Stefan Schreiber, Leiter des Instituts für klinische Molekularbiologie am UK S-H, Campus Kiel, die Aktivität (Expression) zehntausender Gene von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulceros
Die Evolution führt nicht automatisch zu einem grösseren Gehirn. Forscher der Universität Zürich haben herausgefunden, dass es auch von Vorteil sein kann, Hirnmasse abzubauen. Bei Fledermäusen jedenfalls ist ein grosses Gehirn nicht unbedingt besser. Die Studie der Zoologen erscheint in der Fachzeitschrift “Biology Letters” (Volume 1, Number 3/29. September 2005) und ist online publiziert.
Fledermäuse, die es sich leisten konnten, haben im Laufe der Evolution ihre Hirnmasse reduz
Zentrum für Mikrotechnologien der TU Chemnitz entwickelt Messinstrument zur Untersuchung des Stoffwechsels von Stammzellen
Wissenschaftler des Zentrums für Mikrotechnologien (ZfM) der Technischen Universität Chemnitz entwickeln derzeit ein Messinstrument, mit dem grundlegende biochemische Kenntnisse über den Stoffwechsel adulter, also nichtembryonaler, Stammzellen gewonnen werden sollen. Kooperationspartner ist das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung in Leipzig (IZK