Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Leipziger Max-Planck-Forscher haben die Genaktivität bei Mensch und Schimpanse im Detail verglichen
Ausgerechnet im Gehirn ist der Unterschied zwischen Mensch und Schimpanse am geringsten – zumindest was den Aufbau und die Aktivität der Gene betrifft. Und das, obwohl wir uns gerade durch Funktionen des Gehirns wie Sprache und Gedächtnis, vom Schimpansen unterscheiden. Im Hoden variiert hingegen die Aktivität der Gene besonders stark zwischen den beiden Spezies. Zu diesem Ergebnis k
Vor einem Jahr veröffentlichte das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) der Universität Bonn seinen mehrsprachigen Thesaurus “Ethik in den Biowissenschaften”. Damit war erstmals ein international einheitlicher Standard für die Erschließung bioethischer Literatur geschaffen. Mit der jetzt herausgegebenen französischen Sprachfassung schließt das DRZE die Erstveröffentlichung ab und macht den Weg endgültig frei für eine weltweite Anwendung.
Der vom Bonne
Fresszellen, so genannte Makrophagen, sind effektive Waffen unseres Immunsystems, die eingedrungene Erreger verschlingen und verdauen. Manche Bakterien können diese Abwehr aber unterlaufen und sich sogar in Fresszellen vermehren. Zellbiologen der Universität Bonn haben in einer soeben in der Zeitschrift “Traffic” (Band 6, Heft 8, August 2005, Seiten 635-653) erschienenen Arbeit gezeigt, mit welchen Tricks die Mikroben arbeiten. Ihr Ergebnis: Die Erreger verhindern unter anderem, dass die Erre
400.000,- von knapp zwei Millionen Euro für Göttingen: EU-Gemeinschaftsprojekt zur künstlichen Herstellung bindungsstarker menschlicher monoklonaler Antikörper bewilligt
Eine neue Technik, um monoklonale Antikörper aus menschlichen Zellen schnell und günstig herzustellen, entwickeln jetzt Wissenschaftler aus Göttingen, Heidelberg, Paris und Prag im Rahmen eines EU-Gemeinschaftsprojektes innerhalb des 6. EU-Forschungsförderungsprogramms (FP6). Die neuen monoklonalen Antikörper s
Brennende Augen, Kratzen im Hals, verstopfte Nase oder Kopfschmerzen – 20 bis 30 Prozent aller Bürobeschäftigten klagen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über solche oder ähnliche Symptome. Schlagworte wie “Sick-Building-Syndrom” oder auch “Multiple chemische Sensitivität” beschreiben diese typischen Bürobeschwerden, deren betriebs- und volkswirtschaftliche Folgen in die Milliarden gehen – eine Belastung nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Wirtschaft!
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“Uhrenforscher” aus aller Welt tagen in Frankfurt
Zahlreiche Körperfunktionen wie Puls, Blutdruck oder die Körpertemperatur unterliegen der zeitlichen Kontrolle durch eine innere Uhr. Sie erzeugt einen genetisch fixierten Rhythmus, der ungefähr den 24 Stunden eines Tages entspricht und deshalb auch als circadianer Rhythmus bezeichnet wird. Die innere Uhr wird täglich mit der Umwelt in Einklang gebracht (synchronisiert) und passt sich so dem Wechsel von Tag und Nacht oder Sommer und
78. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)
21. bis 24. September 2005, Rhein-Main-Hallen, Wiesbaden
Fahrsimulator diagnostiziert Fahrtüchtigkeit bei neurologischen Krankheiten
Wiesbaden/Marburg – Fahrsimulatoren könnten künftig die Fahrtüchtigkeit älterer Menschen und neurologisch Kranker prüfen. In den Simulatoren können Patienten zudem verkehrsgerechtes Fahrverhalten gezielt trainieren. Entsprechende Konzepte stellen Wissenschaftler auf dem 78. Kong
Prof. Dr. Stefan R. Schweinberger zum Psychologie-Professor an der Universität Jena ernannt
Prosopagnosie heißt eine seltene Krankheit, bei der die Betroffenen ein Gesicht nicht mehr einer bestimmten Person zuordnen können. Spätestens nachdem Stefan R. Schweinberger während eines Krankenhauspraktikums einem Patienten mit dieser Störung begegnete, war seine Neugier auf Hirnforschung und Neuropsychologie geweckt. Daraus entwickelte sich ein andauerndes Interesse für die Frage, wie das
Bei der Zahnrestauration müssen viele Faktoren berücksichtigt werden
Teilkronen erzielen aufgrund der längeren Verweildauer und geringeren Verlustquote bessere Ergebnisse als Goldinlays, doch haben auch letztere sehr gute Überlebenschancen. Prinzipiell beide Arten des Zahnersatzes zuverlässige und dauerhafte Restaurationsarten dar. Deswegen sollte sich die Auswahl danach richten, wie groß der Schaden am Zahn ist. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von Dr. Thomas Haberkorn aus de
Forscher identifizieren zentrale Schaltstelle des Gleichgewichtssystems im menschlichen Gehirn
Plötzlich weiß man nicht mehr, wo oben und unten ist, die Welt um einen herum dreht sich – das sonst so fein austarierte Gleichgewichtssystem kommt aus dem Takt. Was im Gehirn passiert, wenn’s dem Menschen schwindelt – dieser Frage sind Forscher des Universitätsklinikums Mainz zusammen mit Münchner Kollegen nachgegangen. Mit speziellen bildgebenden Verfahren haben sie die Gehirnaktivität w
Gehörlose und gehörgeschädigte Menschen können verbale und musikalische Informationen kaum oder gar nicht wahrnehmen. Die Folgen sind Nachteile in der motorischen Entwicklung, speziell in der Ausprägung der Bewegungskoordination und der Gleichgewichtsfähigkeit, sowie ein unterentwickeltes Körperbewusstsein. Musikorientiertes motorisches Lernen hilft beim Ausgleich dieser Nachteile. Gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat die Firma Audiva (Kan
Überleben mit Kälte – am Uniklinikum Greifswald werden Patienten nach Herz-Kreislauf-Stillstand jetzt auf 32 Grad Celsius abgekühlt
Ab sofort haben Notfall-Patienten, die mit einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand in das Uniklinikum Greifswald eingeliefert werden, bessere Chancen, das Krankenhaus ohne Folgeschäden und wieder gesund zu verlassen. Ende August hat die Herzklinik ein neues viel versprechendes Temperatur-Management-System (CoolGard) installiert, das die gefürchteten
Max-Planck-Wissenschaftler identifizieren das entscheidende molekulare Signal im Zellteilungszyklus einer Eizelle
Das Wunder des Lebens: Eine Eizelle verschmilzt mit einer Samenzelle und aus der befruchteten Zelle entsteht schließlich nach zigtausend Zellteilungen ein Mensch. Die einzelnen Schritte des Zellteilungszyklus sind bekannt, ihre Programmierung, d.h. jene komplexen Signalketten, die die Zellteilung steuern, hingegen noch nicht vollständig. Insbesondere ein Rätsel blieb bi
Mecklenburger Bio-Informatik-Unternehmen schließt Service-Lücke für medizinische und biotechnologische Forschungslabore
Am Montag, dem 5. September 2005, startet in Klein Raden das Unternehmen “Sequentix – Advanced DNA-Analyses” offiziell seinen Geschäftsbetrieb. Das spezialisierte Bio-Informatik-Unternehmen ist in der Lage, mittels selbst entwickelter High-Tech-Software die komplexe und zeitaufwendige Auswertung und Verarbeitung von digitalisierten DNA-Daten (DNA = Desoxy-ribonucle
Anlässlich des diesjährigen Kongresses der „“ (FEAPA) vom 1. bis 3. September in Köln, präsentiert die Dräger Medical AG & Co. KGaA ihre maßgeschneiderte Option für die Anästhesie von Kindern und Neugeborenen. Mit der neuen Software 3.05 erhält das Anästhesiesystem Zeus zusätzlich eine erweiterte, automatische Steuerung aller Anästhesiegase, die besonders für den Einsatz in der paediatrischen Ventilation geeignet ist. Zeus verfügt über ein Rückatemsystem mit einem der kleinsten Systemvolume
Weltweit erste künstliche Nashornbefruchtung hatte zu normaler 16 Monate langer Schwangerschaft geführt. Kalb starb im Mutterleib.
Das erste Nashornkalb, das durch künstliche Befruchtung gezeugt wurde, ist tot. Es starb noch im Mutterleib wenige Stunden vor dem errechneten Geburtstermin am 9. August. Vermutlich hatte sich ein Teil der Placenta abgelöst, wodurch es zu einer Unterversorgung des Kalbes kam. Derartige Komplikationen kämen leider immer wieder vor, sagte Dr. Thomas Hildeb