Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Mehr als 100 Wissenschaftler aus Australien, Asien, den USA und Europa haben in einer mehrjährigen Gemeinschaftsstudie das Genom der Maus unter die Lupe genommen. Ihre Ergebnisse werfen die traditionellen Annahmen der Genetiker zum Teil über den Haufen. Sie sind am 2. September in der renommierten Zeitschrift Science nachzulesen. Fazit der Studie, an der auch Forscher der Universität Bonn beteiligt waren: Das Maus-Genom ist viel komplexer als bislang gedacht.
Das Erbgut von Säug
Das ttz Bremerhaven (Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven) setzt seine Kompetenzen in der Nutzung von Naturstoffen auch zum Aufbau eines Netzwerkes für Olivenhersteller und -verarbeiter ein. “Das Netzwerk TDC Olive dient vor allem der Information über die neuesten technologischen Entwicklungen, um sowohl beim Anbau als auch bei der Verarbeitung von Oliven so schonend wie möglich mit den natürlichen Ressourcen umzugehen”, erläutert ttz-Projektleiter Igor Kobek.
“TDC Olive steht f
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird an der Technischen Universität Dresden ein DFG-Forschungszentrum “Regenerative Therapien” einrichten. Dies hat der Hauptausschuss der DFG in seiner Sitzung am 2. September beschlossen. Damit soll ein international sichtbarer Standort in der Grundlagenforschung und der Entwicklung regenerativer Behandlungsstrategien für eine Vielzahl von Krankheiten entstehen. Das Forschungszentrum wird in den ersten vier Jahren mit rund 20 Millionen Euro gefördert.
Extra-Natives-Öl wirkt wie Ibuprofen – Chance als Krebsmittel
Gute Nachrichten für Olivenöl-Liebhaber haben Forscher der University of the Sciences in Philadelphia: Sie haben im Bestandteil Oleocanthal einen Wirkstoff gegen Schmerzen gefunden, der ähnlich wirkt wie Ibuprofen. Bereits 50 Gramm Öl pro Tag reichen aus, um gegen Schmerzen zu wirken, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Nature.
“Die Dosis wird zwar nicht ausreichend, um Kopfschmerzen wegzubring
Neue Patientenbroschüre zum Anfordern: Wie können Antikörper den Krebs bekämpfen?
Antikörpertherapie? Klingt nach der Krebstherapie der Zukunft – dabei wird diese Behandlung schon heute bei vielen Patienten eingesetzt. Für alle, die mit diesem Thema konfrontiert werden, aber nicht so recht wissen, was Antikörper eigentlich sind und können, gibt es jetzt “Nachhilfe”: Die aktuelle Broschüre “Neue Hoffnung durch Antikörper in der Krebstherapie: Wissenswertes für Patienten und Ange
Harnstein-Erkrankungen nehmen immer weiter zu / Symposium zu Ursachen und Therapie am 10. September in Jena
Sie können die Größe einer Kinderfaust erreichen, korallenartige Zweige und kristalline Oberflächen bilden und entstehen dabei unbemerkt tief im menschlichen Körper: Harnsteine. Mehr als eine Million Menschen in Deutschland erkrankt jährlich an der Urolithiasis, der schmerzhaften Bildung kristalliner Festkörper in der Niere oder Blase. Damit hat sich die Zahl der Stein
Bis vor wenigen Jahren waren Magnetresonanz-Tomographen mit 1,5 Tesla das “Nonplusultra” der radiologischen Diagnostik. Inzwischen beginnen sich langsam die modernen 3 Tesla-Geräte durchzusetzen, die mit einem doppelt so starken Magnetfeld arbeiten. Doch jetzt steht eine neue Gerätegeneration vor dem Durchbruch: 7 Tesla-Tomographen erzeugen ein Magnetfeld, das rund 150.000 mal stärker ist als das der Erde. Am 9. und 10. September treffen sich Radiologen aus aller Welt an der Universität Bonn zu eine
Ein Team aus deutschen Urologen und Physikern war es, das die Behandlung von Nierensteinen revolutionierte und 1980 die erste Nierensteinzertrümmerung mit Stoßwellen durchführte. Jahrelange Forschung, aufreibende Experimente, Geldsorgen und Kollegenhäme aus der ganzen Welt begleitete die Pionierarbeit. Heute zeugen mehr als eine Million Behandlungen weltweit von der Leistungsfähigkeit der Extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie.
Es war ein Meilenstein für die Medizin, eine Revoluti
Auf dem 2005 Kongress der European Society of Cardiology (ESC 2005), der vom 3. bis 7. September in Stockholm (Schweden) stattfinden wird, werden eine grosse Breite an klinischen Daten zum Einsatz des CYPHER(R) Sirolimus-freisetzenden Koronarstents präsentiert. Zahlreiche der auf dem ESC 2005 vorgestellten Studien befassen sich mit schwierig zu behandelnden kardiovaskulären Fällen, einschliesslich Patienten mit engen Arterien, Diabetes und Blockierungen in mehreren Gefässen. Die Präsentati
Im Zuge der permanenten Forschritte in der medizinischen Versorgung wird die Lebenswartung in den nächsten Jahren weiter steigen. Gleichzeitig wird sich dadurch das zahlenmäßige Verhältnis zwischen älteren und jüngeren Menschen erheblich verschieben. Vor diesem Hintergrund werden gesundes Älterwerden und selbstständiges Leben künftig eine der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft darstellen. Eine der Hauptursachen für Krankheit, Behinderung und Pflegebedürftigkeit im Alter sind Verlet
Genetische Ursachen neurologischer Erkrankungen stehen im Mittelpunkt des Jahrestreffens der Deutschen Gesellschaft für Neurogenetik (DGNG), das vom 8. bis 10. September 2005 am Universitätsklinikum Münster (UKM) stattfindet. Ausgerichtet wird die Tagung von der Klinik für Neurologie des UKM unter der Leitung von Prof. Dr. Erich Bernd Ringelstein.
An der von den Privatdozenten Dr. Georg Kuhlenbäumer und Dr. Peter Young organisierten Tagung nehmen unter anderem auch Wissensch
“Forschungsoffensive”, Teil 8: Zeitbudgets statt Leistungskataloge für ambulante Pflegedienste von Wittener Pflegewissenschaftlern in München erfolgreich getestet
Wenn der Pflegedienst morgens kommt, steht der Ablauf zumeist schon fest: Zähneputzen, waschen, anziehen, Frühstück zubereiten. So sieht der Alltag für viele, die Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten, bisher aus. Denn die Pflegedienste arbeiten nach so genannten Leistungskatalogen, in denen beschrieben ist, w
Neue Visualisierungstechniken verbessern die Diagnostik und unterstützen den Trend zur weniger invasiven Chirurgie Auch in diesem Jahr zeigte Siemens Medical Solutions auf dem Kongress der European Society of Cardiology (ESC) vom 3.-7. September 2005 in Stockholm wieder neue Möglichkeiten und Entwicklungen der Ultraschalltechnologie. Weltweit erstmals präsentiert wurden: Velocity Vector Imaging (VVI), eine interessante neue Methode zur Beurteilung von mechanischen Vorgängen im Myok
Das Institut für Mikro- und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft (HSG-IMIT) in Villingen-Schwenningen dehnt seine Aktivitäten auf neue, zukunftsträchtige Themenfelder aus. Damit will das Institut seine Spitzenstellung auf dem internationalen Markt behaupten und den Wettbewerbsvorsprung bei industrienahen, anwendungsorientierten Entwicklungsdienstleistungen wieder ausbauen. Dieses Ziel hat sich die neue Führung des HSG-IMIT zur Aufgabe gemacht. Ihr Konzept für die Zukunft des Inst
Rheumatische Gelenkentzündungen (Arthritis) zerstören auf schmerzhafte Weise Knorpel und Knochen der Gelenke. Um Patienten effizient behandeln zu können, ist es wichtig, die Erkrankung zeitig zu erkennen und eine sichere Therapiekontrolle zu haben.
Eine gemeinsame internationale Forschergruppe hat einen Geldgeber und eine Technologie gefunden, um die Geräte zur optischen Rheumadiagnostik als Prototypen klinisch zu testen. Die Arbeiten an der 2. Hochtechnologiegeneration werden
Siemens Medical Solutions stellte mit dem Axiom Artis dBC Magnetic Navigation das weltweit erste biplane Kardiologiesystem mit digitaler Flachdetektor(FD)-Technologie und magnetischer Navigation von Herzkathetern vor. Auf zwei Ebenen vereint es erstmals die Vorteile der magnetgesteuerten Intervention mit der erprobten Technologie von Flachdetektoren. Eingriffe können mit diesem System einerseits schneller ausgeführt werden, andererseits erreicht man mit dem Katheter anatomische Regionen, die ohn