Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Weltweit erstes Assistenzsystem für patientenschonende Behandlung im Magnetresonanz- oder Computertomographen verbessert minimal invasive Eingriffe
INNOMOTION(TM), das weltweit erste Assistenzsystem für die Anwendung in Magnetresonanz- oder Computertomographen, ist für den klinischen Einsatz bereit. In enger Kooperation mit der Firma INNOMEDIC, Herxheim, und einem klinischen Partner, dem Radiologen Professor Dr. Andreas Melzer von der Fachhochschule Gelsenkirchen, entwickelte das
Wissenschaftler publizieren verfeinerte Strukturdaten des Protein-Cofaktor-Komplexes Photosystem II in “Nature” am 15.12.2005
Das jetzige Leben auf der Erde wurde nur möglich, weil vor 3,5 Milliarden Jahren Cyanobakterien mit der Photosynthese begannen, einem der wichtigsten biologischen Energie-Umwandlungsprozesse, der später von grünen Algen und höheren Pflanzen übernommen wurde. Bei der Photosynthese fängt das grüne Pigment Chlorophyll Sonnenlicht ein, dessen Energie benutzt wir
Individuelle genetische Variationen erhöhen das Risiko, an einem Non-Hodgkin-Lymphom zu erkranken
Erstmals untersuchte ein internationales Epidemiologen-Konsortium – zu dem auch Dr. Alexandra Nieters und Professor Nikolaus Becker aus der Abteilung Klinische Epidemiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) gehören – in der so genannten InterLymph-Studie genetische Faktoren für die Entstehung von Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL). Die Wissenschaftler des International Lymphoma
Verschmelzung von Zellen als Ausgangspunkt
Wissenschafter der Oregon Health and Science University haben nachgewiesen, dass adulte Stammzellen flexibler sein können als bisher angenommen. Embryonale Stammzellen können zu jeder Art von Gewebe werden. Die Entwicklung adulter Stammzellen war bisher auf ihren Bereich des Körpers beschränkt. Jetzt ist es laut New Scientist gelungen, adulte Zellen erfolgreich mit anderen Zellen zu verschmelzen, damit sie auch in anderen Teilen des Kö
Ein Wettbewerb für Projekte zum Thema Gentechnik beim Menschen wird jetzt vom Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung der Universität Leipzig ausgeschrieben. Er läuft im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes “informieren – reflektieren – partizipieren. Medien als Mittel und Mittler Jugendlicher im Diskurs zu ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen der modernen Medizin und Biotechnologie”. Geklonte Supermenschen, Designerbabys aus dem Reagenzglas, Krebsheilung durch
Deutsche Krebshilfe fördert Verbund mit 2,2 Millionen Euro
Die Heilungschancen bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) sind in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert worden. Nach wie vor kann jedoch nur knapp die Hälfte der Betroffenen trotz intensiver Chemotherapie geheilt werden. Zudem ist die derzeitige Standardtherapie sehr belastend für die Patienten und mit einem langen Krankenhausaufenthalt verbunden. Besser wirksame und weniger aggressive Behandlungsmöglichkeiten s
Tumorzellen des Eierstock-Krebs nutzen zwei unabhängige Mechanismen, um den Abwehrreaktionen des Körpers zu entgehen – und entziehen sich damit auch einer neu entdeckten Bekämpfung durch das umliegende Gewebe. Details dieser bei 65 % der untersuchten Krebszellen beobachteten Strategien werden heute in Clinical Cancer Research publiziert. Die Gruppe um Prof. Michael Krainer an der Medizinischen Universität Wien schafft mit dieser vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Arbeit auch eine wichtige Gru
Den Young Investigator Award der weltweit größten und bedeutendsten nuklearmedizinischen Fachgesellschaft, Society of Nuclear Medicine erhielt jetzt Dr. med. Kai Kendziorra von der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Leipzig für seine erste Darstellung von nikotinischen Acetylcholinrezeptoren bei Demenzerkrankungen mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET).
Bei der Alzheimerschen Krankheit sind sogenannte nikotinische Acetylcholinrezeptoren, hier besonde
In ihrer Lunge herrscht zu hoher Druck, und das Herz pumpt stärker um das nur gering mit Sauerstoff aufgefrischte Blut in den Körperkreislauf zu bringen. Atemnot und Schwindel zwingen Lioba S., ihr Hobby Tanzen aufzugeben. Ihr rechtes Herz ist stark überlastet und droht zu versagen. Hilfe findet die 17-jährige Schülerin am Universitätsklinikum Bonn. Die Bonner Ärzte wagen eine ungewöhnliche Herzoperation, die sie bereits sieben Mal mit Erfolg durchführten.
Etwa vor einem J
Spanischer Biochemiker setzt auf Proteomik
Der Biochemiker Enrique Santamaria Martinez von der Universität Navarra hat mehr als 200 Proteine identifiziert, die als Indikatoren von Lebererkrankungen herangezogen werden können. Aus diesen Forschungsergebnissen könnten in Zukunft neue Strategien zur besseren Diagnose von Hepatitis und in weiterer Folge zur Bekämpfung von Leberkrebs geschaffen werden.
“Die Untersuchung von Lebererkrankungen ist eines der wichtigsten Ziele der
Leuchten weist den Weg: Gekoppelter Enzymtest hilft bei der Suche nach einem passenden Biokatalysator
Die chemische Industrie setzt auf Bio: Mit Hilfe von Biokatalysatoren, sprich Enzymen, lassen sich viele Produkte besonders effektiv, wirtschaftlich und umweltfreundlich herstellen. Für eine spezielle Reaktion ein passendes Enzym aus der Unzahl an natürlichen Enzymen auszudeuten, gleicht jedoch der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Britische Forscher haben nun ein Screeningmethode
Im Rahmen des von der EU finanzierten Projekts GENOMYCA werden die molekularen Mechanismen beleuchtet, die an der symbiotischen Beziehung zwischen Pflanzenwurzeln und arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) beteiligt sind. Die Beziehungen haben sich als gegenseitig nutzbringend erwiesen. Außerdem haben neue Daten auf das Vorhandensein einer vorher nicht identifizierten Bakterienart hingewiesen, die möglicherweise eine Rolle spielt.
Es wurde gezeigt, dass AM-Pilze neue Arten stabförmiger Bakterie
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie und Deutsche Herzstiftung fordern Rauchverbot in Zügen und öffentlichen Räumen
Mit Neid blicken deutsche Kardiologen derzeit auf die Schweiz. Dort sind ab sofort alle Züge rauchfrei. Vorbei die Zeiten, wo die Nichtraucher-Abteile belegt sind und nur im stickigen Raucherbereich Leere herrscht. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und die Deutsche Herzstiftung begrüßen diese folgerichtige Entscheidung. Schließlich ist inzwischen wissensc
Es schien alles so schön zusammen zu passen: Im All verlieren die Knochen von Raumfahrern an Masse. Zellkulturen produzieren in simulierter Schwerelosigkeit weniger cbfa1, ein Protein, das den Knochenaufbau fördert. Ist also ein cbfa1-Mangel Ursache für den Knochenschwund? Eine Studie an den Universitäten Bonn, Aachen, Würzburg und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln stellt diese These in Frage: Fische, die unter simulierter Schwerelosigkeit gehalten werden, scheinen demnach nicht
Hintergrund-Information
Bei dem Großbrand in einem Tanklager nordwestlich von London gelangen seit einigen Tagen große Schadstoffmengen in die Umwelt. Die folgende Hintergrundinformation fasst zusammen, wie die Auswirkungen für Mensch und Umwelt in der direkten Umgebung sowie im weiteren Verlauf der Abgaswolke derzeit einzuschätzen sind.
Luftbelastung und gesundheitliche Bedeutung
Laut Medienangaben sind bei dem Großbrand 20 Tanks zu je etwa 12,5 Millionen
Widersprüchliche Ergebnisse lassen Forscher rätseln
Forscher der Universitäten Bonn, Aachen, Würzburg und des Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben eine Entdeckung gemacht, die eine zuvor aufgestellte Theorie auf wackelige Beine stellt: Fische verlieren, anders als Menschen, in der Schwerelosigkeit nicht an Knochenmasse. Zwei Forscher der Universität Aachen haben den japanischen Reisfisch in künstliche Schwerelosigkeit gebracht und daraufhin untersucht, berichten sie im Wissenschaf