Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
SUTENT®, ein neues Krebstherapeutikum der Firma Pfizer, beruht auf Forschungsergebnissen aus dem Max-Planck-Institut für Biochemie ®
Zum ersten Mal wurde jetzt von der Food and Drug Administration (FDA) in den USA ein Medikament zugelassen, das gleichzeitig für die Behandlung von zwei Krebsarten – dem fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom sowie bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST, eine seltene Form von Magen-/Darmkrebs) nach Versagen oder Unverträglichkeit der Standardtherap
Brustkrebs bei Männern – gibt es das überhaupt? Die Antwort der Experten lautet ja, wenn auch nur bei wenigen hundert Patienten pro Jahr. Unter www.krebsinformation.de hat der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums eine Übersicht zu diesem Thema zusammengestellt. Im “Aktuellen Hintergrund” informiert KID über Risikofaktoren, Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten.
Onkologen widmen der Krankheit zunehmend mehr Aufmerksamkeit: Internationale Dat
MS-Forscher aus Göttingen, Zürich und München publizieren Ergebnisse ihrer experimentellen Untersuchung im “Journal of Clinical Investigation”
Toll-like Rezeptoren, so genannte “TLRs”, sind klassische Erkennungsrezeptoren auf vielen Zellen für Bakterien und Viren. Blutzellen wappnen sich darüber gegen Infektionserkrankungen. Dass TLRs beteiligt sind, wenn durch eine Reihe bakterieller und viraler Infektionen neue Krankheitsschübe bei Multiple Sklerose (MS)-Patienten ausgelös
Befreiung durchs Schlüsselloch
RUBIN 1/06: Die Bandscheibe in Ruhe lassen
Schmerzen im Nacken, Kribbeln bis in die Hände, Lähmungserscheinungen – die Symptome bei Bandscheibenvorfällen oder knöchernen Veränderungen an der Halswirbelsäule sind vielfältig und unangenehm. Wenn eine Schmerztherapie nicht hilft, muss operiert werden. Da die Halswirbelsäule extrem beansprucht wird, suchen Mediziner nach schonenden Methoden, die die Bewegungsfähigkeit möglichst auf lange Sicht erhalte
Neues Gerät am Institut für Pathologie vergrößert 630.000-fach
Das Universitätsklinikum Rostock verfügt jetzt über ein für Mecklenburg-Vorpommern einmaliges hochmodernes Mikroskop. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Transmissionselektronenmikroskop, das die Präparate, zum Beispiel ultradünne Gewebeschnitte, durchleuchtet. Das Mikroskop vergrößert bis zu 630.000-fach, mit seiner Hilfe können Partikel von bis zu 0,3 Nanometer Größe dargestellt werden. Benötigt wird das Mikroskop
Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst startet Genomik-Netzwerk am 8. und 9. Februar 2006.
31 europäische Länder suchen nach Lösungen für den Einsatz neuen genetischen Wissens im öffentlichen Gesundheitswesen.
Fragestellungen für das neue Netzwerk
Welche genetischen Faktoren sind für die öffentliche Gesundheit von Belang? Welche Herausforderungen bestehen, wenn Gentests in den Bereich der öffentlichen Gesundheit integriert werden? Welche e
Veröffentlichung in Nature Medicine
Das Gebiet der Angiogeneseforschung gehört seit 1990 zu den am schnellsten wachsenden Disziplinen der biomedizinischen Grundlagenforschung. Das ungestörte Wachstum von Blutgefäßen ist Voraussetzung für die Embryonalentwicklung; im Erwachsenen wird es essentiell mit dem Wachstum von Tumoren assoziiert. In jüngster Zeit zeigt sich zunehmend, dass die gleichen Moleküle, die im Embryo und in Tumoren das Wachstum von Blutgefäßen steuern, im erwac
Lance Kriegsfeld führt Kampf gegen Unfruchtbarkeit
Amerikanische Wissenschaftler haben in Nagetieren ein Hormon entdeckt, welches das hormongesteuerte Fortpflanzungssystem hemmt. Das Forscherteam um Lance Kriegsfeld von der University of California in Berkeley vermutet, dass das Hormon eine ähnliche Rolle im menschlichen Fortpflanzungssystem spielt. Falls dies bewiesen wird, hätten Hormonspezialisten bald einen neuen Angriffspunkt um gegen Unfruchtbarkeit vorzugehen. Die Ergebn
Neue Wirkstoffe gegen Tropenerkrankungen und andere Infektionskrankheiten erkennen, gewinnen und molekular charakterisieren: An diesem Ziel arbeitet an der Uni Würzburg seit 2003 der Sonderforschungsbereich (SFB) 630. Vom 12. bis 15. Februar veranstaltet der SFB nun ein internationales Symposium, das weltweit renommierte Forscher aus Chemie, Pharmazie, Physik, Infektionsbiologie und Medizin nach Würzburg führen wird.
Zu dem Kongress “Novel Agents against Infectious Diseases – an Interdisc
Überprüfung von weltweiten Studien zu Cholesterinsenkern offenbaren erhebliche Mängel – Jedes vierte bis fünfte Medikament muss nach der Zulassung noch von unerwarteten Nebenwirkungen bereinigt werden – Selbst die “Flaggschiffe der Medizin” betroffen
Wissen Patienten und Ärzte tatsächlich genau, welche Nebenwirkungen die verabreichten Medikamente haben? Und richtet sich schon in den klinischen Studien, die zumeist von Pharmaunternehmen finanziert werden, die Konzentration allzus
Frauen und Männer leiden unterschiedlich häufig und in unterschiedlicher Art und Weise an Krankheiten und Gesundheitsstörungen, die bei beiden Geschlechtern vorkommen. Ihr Versorgungsbedarf unterscheidet sich ebenso wie ihre Inanspruchnahme von Prävention und Früherkennung. Beeinflusst sind ihr Gesundheitszustand und ihr Gesundheitsverhalten von geschlechtsspezifischen Arbeits- und Lebensbedingungen.
Im Alter zwischen 30 und 65 Jahren ist die Sterblichkeit bei Männern doppelt so
Experten des Tumorzentrums Heidelberg / Mannheim diskutierten Vorteile und Probleme einer neuen Generation von Krebsmedikamenten
Neben Chirurgie, Bestrahlung und Chemotherapie soll die Behandlung mit monoklonalen Antikörpern und anderen immunologischen Verfahren zum vierten Standbein der Krebstherapie werden. Wie weit solche zielgerichteten Therapien (“Targeted Therapy”) schon erfolgreich eingesetzt werden und ob sie die gewünschten neuen Perspektiven in der Onkologie bieten, beric
Seit fünf Jahren verfügt das Physikalische Institut der Uni Würzburg über ein Magnetresonanz-Labor, das hervorragende Forschungsmöglichkeiten bietet. Bei einer internationalen Tagung werden nun die Fortschritte vorgestellt, die dort bislang erreicht wurden.
Bei der Magnetresonanz (MR) lassen sich mit Hilfe von Magnetfeldern Bilder aus dem Inneren von Organismen erzeugen. Die Würzburger Physiker kooperieren auf diesem Gebiet unter anderem mit den Medizinern der Universität.
Carl-Duisberg-Gedächtnispreis für junge LMU-Chemikerin
Ohne Spezialhandschuhe, Ledermantel, Gesichtsvollschutz, Erdung und Ohrenschutz geht gar nichts. Denn Dr. habil. Margaret-Jane Crawford am Lehrstuhl für Anorganische Chemie von Professor Dr. Thomas Klapötke an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat nicht nur mit gefährlichen Substanzen zu tun, sie erzeugt sie auch noch selbst. So gelang ihr, aus radioaktivem Uran und dem explosiven Azid-Ion ein so genanntes Uran-A
Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums um Markus Schmitt haben ein Nachweisverfahren für Humane Papillomviren (HPV) entwickelt, mit dem sie innerhalb sehr kurzer Zeit und mit großer Zuverlässigkeit Hochrisiko-Viren identifizieren können, die Gebärmutterhalskrebs auslösen.
Wichtigster Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs ist die Infektion mit Humanen Papillomviren. Doch nicht alle Virustypen stellen eine gesundheitliche Bedrohung dar. Man unterscheidet zwischen Hochrisiko
Nanotechnologie soll neue Möglichkeiten für die Lungentherapie eröffnen – Mit 2,4 Millionen Euro fördert die DFG neue Forschergruppe der Philipps-Universität Marburg mit Gießener und Münchner Beteiligung
Werden Patienten in einigen Jahren Medikamente einfach und schmerzfrei einatmen können – statt sie sich per Spritze verabreichen lassen zu müssen? Die Grundlagen für eine neuartige Lungentherapie werden nun in der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 2,4 Millionen E