Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Lässt sich der Verlust von Nervenzellen bei Schädigungen des Gehirns aufhalten? Im Nervensystem wird die Immunabwehr vor allem durch Mikroglia-Zellen vertreten, den so genannten “Makrophagen des Gehirns”. Die Rolle dieser Mikroglia bei akuter Schädigung des Gehirns, wie Schlaganfall, Trauma als auch chronischen Gehirnschädigungen, beispielsweise bei der Alzheimerschen oder Parkinsonschen Krankheit, ist Gegenstand intensiver Forschung. Dazu gehört auch ein gemeinsames Projekt von Magdeburger und Bra
Notfallatmung funktioniert anders als normale Atmung
Wissenschafter der University of Bristol haben Gehirnzellen entdeckt, die Nervenimpulse erzeugen, die für das Schnappen nach Luft entscheidend sind aber nicht für das normale Atmen. Sie gehen davon aus, dass ein Mangel an derartigen Zellen ungeklärte Todesfälle bei Babys erklärbar machen könnte. Der plötzliche Kindstod gehört zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern unter einem Jahr. Laut BBC starben 2004 in Großbritannien 34
Quellen werden nach strengen wissenschaftlichen Kriterien geprüft / Themenangebot soll stetig ausgebaut werden
Unabhängige und verlässliche, dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechende und zudem anschauliche Gesundheitsinformationen finden Bürger und Patienten jetzt unter www.gesundheitsinformation.de – und das kostenlos. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat seine neue Internetseite im Beisein von Bundesgesundheitsministerin Ulla S
Keine Angst mehr vor der Nadel: Bereits seit etwa zehn Jahren sind transdermale (über die Haut) Systeme, so genannte Schmerzpflaster, zur Schmerztherapie im Einsatz. Diese zeichnen sich durch eine kontinuierliche Wirkstoff-Freisetzung über 72 Stunden aus. In der Therapie chronischer Schmerzen erlangte diese Applikationsform eine große Bedeutung, war jedoch bei postoperativen Schmerzen nicht hilfreich. Diese sind durch eine begrenzte Dauer, schnelle Intensitätsveränderungen und eine individuelle
Ein neues Forschungsprojekt im Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) untersucht, wie genetisch veränderte Viren Krebszellen infizieren und vernichten können.
Auf der Suche nach dem “Anti-Krebs-Virus”
Knapp eine Million Euro stellen die Deutsche Krebshilfe und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Dr. Oliver Ebert als Projektleiter für ein viel versprechendes Krebsforschungsprojekt zur Verfügung. Der Wissenschaftler, der seit
Die Pädiatrische Nephrologie des Universitätsklinikums Heidelberg und IBM haben in einem Pilotprojekt den Einsatz von Telematik für die Betreuung nierenkranker Kinder erfolgreich getestet: Sowohl die Patienten als auch das betreuende medizinische Personal profitierten enorm vom mobilen Patientenmonitoring. Verbessert werden konnten die Qualität der Überwachung und der gemessenen Daten ebenso wie die Lebensqualität der betroffenen Familien.
Die eingesetzte Technologie ermöglicht
Die Riesen-Rappenantilope galt manchen schon als ausgestorben. Berliner Forscher wiesen jetzt nach, dass in Angola einige Tiere überlebt haben
Die Riesen-Rappenantilope ist wieder aufgetaucht. Jahrzehntelang galt das Tier mit den imposanten Hörnern, das ausschließlich in Angola vorkommt, als verschollen oder ausgestorben. Jetzt haben Wissenschaftler des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) anhand von Erbgutvergleichen bestätigt, dass die seltenste Ant
Weiche Mikrolinsen als Biosensoren: Änderung der Brennweite zeigt Anwesenheit von Analyt-Molekülen an
Beim Stichwort Gel denkt man zunächst an Dinge wie Dusch- oder Haargel, aber es gibt auch Gele mit einer definierten Form, etwa die bequemen Gelpolster moderner Fahrradsättel oder weiche Kontaktlinsen. Gel-Linsen im Mikromaßstab könnten zukünftig eine Rolle als Biosensoren für Analytik und Diagnostik übernehmen. Forscher vom Georgia Institute of Technology entwickelten Mikro
Mainzer Wissenschaftler entdecken neue Spirochäten-Art des Termitendarms – Veröffentlichung in Applied and Environmental Microbiology
Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben ein neues Bakterium entdeckt, das im Darm von Termiten lebt und dort verschiedene Zuckerarten abbaut. Das Besondere an diesem Bakterium ist, dass es kugelförmig und unbeweglich ist, obwohl es zur Gruppe der Spirochäten gehört, die normalerweise ein korkenzieherähnliches Aussehen haben
Nicht mehr als fünf Gramm bringt die Nymphenfledermaus auf die Waage. Rein körperlich ist sie also alles andere als ein Schwergewicht, doch ihr wissenschaftliches Gewicht ist beträchtlich, denn Neuzugänge sind auf der Liste der heimischen Tierarten sehr selten geworden. Myotis alcathoe, benannt nach einer Figur aus der griechischen Mythologie, wurde erst 2001 in Griechenland von einer Forschungsgruppe um Prof. Dr. Otto von Helversen von der Universität Erlangen-Nürnberg entdeckt. Im Sommer v
Anlässlich der vom 12.bis 15. März 2006 in Frankfurt stattfindenden Jahrestagung der Fachgruppen der Medizinischen Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) treffen sich internationale Spezialisten der Wirkstoff- und Arzneistoffentwicklung zu unterschiedlichen aktuellen Themen. Als ein Highlight gilt der Beitrag des deutschen Virenexperten Professor Dr. Hans-Dieter Klenk (Universität Marburg), der über die Problematik und Behandlung der
Max-Planck-Wissenschaftler haben begonnen, das chemische Vokabular zwischen Pflanzen auch mithilfe der grünen Gentechnik zu entschlüsseln
Als Antwort auf Schädlingsbefall setzen Pflanzen flüchtige Duftstoffe frei. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena sind jetzt der Frage nachgegangen, wie ein Informationstransfer zwischen benachbarten Pflanzen auf der Basis dieser chemischen Duftstoffe funktionieren könnte. Aus Laboruntersuchungen gab es erst
Amerikanischer Korbblütler kann schwere Pollenallergien auslösen / Bundesweiter Arbeitskreis gegründet
Die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) und ihr Gesundheitsgefährdungspotenzial stand im Mittelpunkt eines von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig organisierten Workshops. Die aus Nordamerika stammende Art kann schwere Pollenallergien hervorrufen. Die Brisanz des Themas für die menschliche Gesundheit bewog die Teilnehmer des Work
Laute Musik, Rasenmäher, Heimwerken, Spielzeuge, Feuerwerkskörper, Sport- und Gaststätten – die Ursachen von Lärmbelastung in der Freizeit sind vielfältig. Gehör schädigend wird Schall bei anhaltend hohen Schallpegeln (Dauerlärm) oder in Form von Knallereignissen. Hörstörungen und Tinnitus sind Thema des soeben erschienenen 29. Heftes der Gesundheitsberichterstattung (GBE). Auf gut dreißig Seiten gewinnt der Leser rasch eine fundierte Übersicht über die verschiedenen Aspekte: frühkindliche Schwerhör
Informationen und Test rund um das Volksleiden Schlaganfall am 19. Februar im Uniklinikum Jena
Vorübergehende Sehstörungen auf einem Auge, Doppelbilder, Lähmungen und Gefühlsstörungen einer Körperhälfte, Sprach- und Schluckstörungen: Diese Symptome können Warnzeichen für einen drohenden Schlaganfall oder Zeichen eines einsetzenden Schlaganfalls sein. Treten diese Warnsignale auf, muss schnell gehandelt werden – denn gerade die ersten Stunden sind bei einem Schlaganfall entscheide
Mediziner findet neue Ansätze in der Therapie von Achillessehnenbeschwerden
Bei Lauf- und Fußballsportlern kommen chronische Achillessehnenprobleme genauso vor wie bei sportlich inaktiven Menschen höheren Alters. Sie gehen häufig mit starken Schmerzen einher und schränken die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen im Alltag stark ein. Dr. Karsten Knobloch von der Unfallchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat nachgewiesen, dass bereits einfach tägliche Übung