Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Bestimmte Umweltgifte stehen im Verdacht, das Hormonsystem von Mensch und Tier zu stören. Diese Zusammenhänge aufzuklären war die Aufgabe des EU-Projektes COMPRENDO unter Frankfurter Federführung. In einer Abschlusstagung am 17. März stellen die Wissenschaftler ihre Ergebnisse einer interessierten Öffentlichkeit vor.
Die als endokrine Disruptoren bekannten Umweltgifte verweiblichen die männlichen und vermännlichen die weiblichen Tiere. Sie vermindern die Fruchtbarkeit und stehen sogar im V
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Gängler, Dekan der Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, fordert Wandel des Berufsbildes
Das Berufsbild des klassischen Zahnarztes gehört nach Ansicht von Experten der Vergangenheit an: “An der Universität Witten/Herdecke bezeichnen wir uns schon seit 1994 nicht mehr als Zahn-, sondern als Mundärzte”, sagte der Dekan für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde (ZMK), Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Gängler, in Witten.
Die Mundhöhle sei das wichtigste Or
Deutsche Herzstiftung: Gefahr eines erneuten Infarkts kann deutlich verringert werden
Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 300.000 Menschen einen Herzinfarkt. Dank der verbesserten medizinischen Versorgung wird zwar mittlerweile fast jeder zweite Infarkt überlebt, doch Gerettete dürfen die Gefahr eines erneuten Herzinfarkts nicht unterschätzen. Was Betroffene beachten müssen, erfahren sie in einem 16-seitigen Sonderdruck der Deutschen Herzstiftung. Er informiert ausführlich üb
Experten informieren über moderne Radiochirurgie mit dem Gamma Knife auf einer Fortbildung der Landesärztekammer Hessen und des Universitätsklinikums Frankfurt am Main.
Mit der”sanften” Chirurgie des strahlenbasierten Eingriffs zerstört die radiochirurgische Medizin Tumore im menschlichen Gehirn, ohne operationstypische Spuren zu hinterlassen. Das so genannte Gamma Knife, auch “Strahlenskalpell” genannt, behandelt Erkrankungen im Schädelinnern des Patienten durch Bestrahlung scho
Ein Floß könnte man aus dem Holz der Parrotie nicht bauen: Sein spezifisches Gewicht ist höher als das des Wassers, daher würde die Konstruktion kläglich untergehen. Da es zudem sehr hart ist, ist die Parrotie bei uns auch unter dem Namen “Eisenholzbaum” bekannt. In den Botanischen Gärten der Universität Bonn ist der Baum als “Pflanze des Monats März” zu bewundern.
Die Parrotie (Parrotia persica) ist eine nahe Verwandte der Zaubernußarten, die unsere Gärten im Winter schmücken. Auch die
Mikroporöse Polymere aus miteinander verbundenen Kohlenwasserstoffringen
Die Ressourcen an fossilen Brennstoffen sind begrenzt und ihre Verbrennung belastet die Umwelt. Deshalb sucht man schon lange nach Alternativen. Ein geeigneter und umweltverträglicher Treibstoff wäre der Wasserstoff. Leider gibt es bisher noch kaum technische Möglichkeiten sichere und effiziente Wasserstofftanks für Autos zu konstruieren. Eine mögliche Lösung sind mikroporöse Speichermaterialien, wie Zeolithe
Forscher klären katalytischen Mechanismus von antiviralem Protein
RUB-Chemiker berichten in NATURE
Die Aktivität eines menschlichen Proteins, das an der Abwehr von Viren und anderen Krankheitserregern beteiligt ist, konnte der RUB-Chemiker Prof. Dr. Christian Herrmann in Zusammenarbeit mit Forschern des Max-Planck-Instituts in Dortmund und einem französischen Labor auf molekularer Ebene aufklären: Ein funktionelles Merkmal der Proteinklasse hGBP1 (humanes Guanylat-bindend
Polymere Microgel-Partikel besitzen eine Schale, deren Dichte sich temeraturabhängig regeln lässt
Nanopartikel, deren äußeren Hülle und innerer Kern aus unterschiedlichen Materialien bestehen, eignen sich für zahlreiche industrielle oder biomedizinische Anwendungszwecke. Damit sie aber z. B. als Sensoren oder bei der kontrollierten Freisetzung von in ihrem Innern eingeschlossenen Substanzen zum Einsatz kommen können, muss eine wichtige Voraussetzung erfüllt sein: die Schale sol
Welche Erkältungsviren und -bakterien derzeit von “Nase zu Nase” wandern, überwachen die Wissenschaftler des Forschungsnetzwerkes PID-ARI.net. Seit dem 16. Januar 2006 veröffentlichen sie wöchentlich eine Zusammenfassung der Surveillance-Daten.
Krankmacher in Zeiten der Grippe
Hitliste der 9. Kalenderwoche*
Folgende Erkältungs-Erreger sind momentan in Deutschland besonders aktiv:
1. (2.) Respiratory Syncytial Virus
2. (1.) Rhinovirus
3. (4.) Coronavirus
Die Koronare Herzerkrankung ist eine der Haupttodesursachen, jährlich sterben allein in Deutschland circa 95.000 Menschen an ihren Folgen. Fetthaltige, verkalkte Ablagerungen verschließen die Herzkranzarterien und führen so zu einem Herzinfarkt. Dabei scheint auch eine entzündliche Komponente beteiligt zu sein, deren Mechanismus jedoch bislang nicht geklärt werden konnte. Eine neue Studie des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) deckt jetzt auf, dass häufig zahlreiche Bakterien in den gefährliche
Asthma rates are rapidly increasing, particularly in children. Although asthma is mediated in part by activation of special immune cells called Th2 cells, the precise causes are unclear. Now, in a study appearing in the March issue of the Journal of Clinical Investigation, Jörg Köhl and colleagues from the Cincinnati Childrens Hospital Research Foundation report that a small allergy-inducing protein called C5a produced in the lungs can prevent or induce asthma, depending upon the timing of a
Prof. Dr. Petra Wittbold lehrt an der TU Berlin die Analysis von Differenzialgleichungen
Sie kann Phänomene beschreiben, die auf den ersten Blick nichts mit ihrem Fachgebiet zu tun zu haben scheinen: das Strömungsverhalten von Erdöl und Wasser, das Bevölkerungswachstum oder chemische Reaktionen. Auch die Ausbreitung von Krankheiten ist kein Buch mit sieben Siegeln für sie. Petra Wittbold ist Mathematikerin ist und ihr Fachgebiet die Analysis von Differenzialgleichungen, wobei ihr
Deutsche Krebshilfe fördert Forschungsprojekt
Bei Krebs-Patienten hängt die Chance auf Heilung sehr stark vom Stadium ab, in dem der Tumor erkannt wird. So liegt die Heilungsrate bei Darmkrebs in der Frühform bei 90 Prozent. Sie sinkt aber dramatisch, je weiter die Erkrankung fortgeschritten ist. Die Krebs-Früherkennung ist somit eines der wichtigsten Mittel im Kampf gegen den Darmkrebs. Die Deutsche Krebshilfe fördert jetzt mit 240.000 Euro ein Forschungsvorhaben, bei dem Tumorm
Es ist stiller geworden um die flüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffe, die von ihrer englischen Bezeichnung her als VCHs (volatile chlorinated hydrocarbons) abgekürzt werden und einst im Zentrum öffentlicher Umweltdiskussionen standen. VCHs sind aber nach wie vor eine bedeutende Gruppe von Industriechemikalien, die als Basis für die Herstellung anderer Chemikalien oder als Lösungsmittel mit breitem Anwendungsspektrum dient. Die Umweltforschung nimmt sich daher weiterhin der VCH-Thematik an. J
Fledermäuse habens schwer! Schon seit dem Mittelalter. Weil Menschen fürchten, was sie nicht verstehen, zerstören sie es – und dass sich die kleinen Säugetiere nachts mit traumwandlerischer Sicherheit mit einem geheimnisvollen Sinn, der Ultraschall-Echo-Ortung, fortbewegen, ist schwer zu begreifen. Für das Überleben dieser interessanten Tierart ist aber heute ein wichtiger Meilenstein gesetzt worden. In Bad Segeberg wurde ein Fledermauszentrum eröffnet, das zu einer zentralen Anlaufstelle fü
Angst vor giftigen Repellentien macht erfinderisch
Ein kleiner grüner Frosch könnte schon bald dafür Sorge tragen, dass Menschen nicht mehr so gerne von Moskitos gebissen werden. Forscher der University of Adelaide haben nämlich in einem Mäuseversuch entdeckt, dass Hautsekrete des Amphibiums wahre Wunder gegen Stechmücken wirken, berichtet die aktuelle Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Biology Letters.
Vier Mal länger blieben die Mäuse, die mit dem Hautsekret des Ba