Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Max-Planck-Wissenschaftler haben entdeckt, dass bestimmte Signalfaktoren bei Nervenzellen gleich zwei Aufgaben erfüllen: Wachstum und Orientierung
Gehen und Sprechen sind für uns meist selbstverständlich. Doch was wir unbewusst erledigen, verlangt von unserem Körper eine große motorische Leistung: Wie die Musiker in einem Orchester spielen dabei viele Muskeln zusammen. Nerven steuern die zahlreichen Muskelgruppen, die daran beteiligt sind. Doch woher weiß eine Nervenzelle, fü
In eine Optimierung der Patienten-Versorgung investiert Asklepios für ihre Krankenhäuser in Hamburg. Ein neues Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem (PACS) ermöglicht eine zeitsynchrone Bilddiagnostik und interdisziplinäre Therapieabstimmung. Angeschlossen sind nicht nur die medizinischen Fachabteilungen vor Ort, sondern auch andere LBK-Häuser in Hamburg. Die stadtweite PACS-Vernetzung von mehreren Kliniken ist bislang einmalig in Deutschland. Realisiert wurde das zukunftsorientierte
Zwei Mäuse, eine mit hellem, die andere mit dunklem Fell, spüren am Hinterfuß denselben Hitzestrahl. Welche von beiden zieht schneller die Pfote weg, die schwarze oder die weiße? Die Frage ist nicht etwa als Scherz gemeint, denn das Beispiel von Inzuchtmäusen lehrt, dass die Schmerzgrenze nicht für alle Individuen gleich hoch liegt und dass höhere Empfindlichkeit zumindest teilweise erblich ist. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vier Nationen, darunter Prof. Dr. Peter Reeh vom Institut
Die 5. Heidelberger Stoffwechsel- und Hormontage am 7./ 8. April 2006 befassen sich mit einer Diabetes-Sonderform mit hoher Dunkelziffer
Die Zuckerkrankheit ist bei Kindern und Jugendlichen auf dem Vormarsch. Falsche Ernährung – zuviel Fett und Zucker – spielt dabei eine wichtige Rolle. Doch handelt es sich in seltenen Fällen auch um eine genetische Variante des Diabetes, die einer besonderen Diagnostik und Behandlung bedarf. Wahrscheinlich gibt es eine recht hohe Dunkelziffer an Pat
Unwissenheit kann Leben bedrohen
Experten der Universitätsklinik Leipzig haben nachgewiesen, dass Birkenpollenallergiker auch auf bestimmte Sojaprodukte allergisch reagieren. Ursache dafür ist die Ähnlichkeit des Birkenpollenallergens Bet v1 mit einem Stressprotein der Sojabohne Gly m4. Mit Unterstützung des Paul-Ehrlich-Instituts Langen konnten die Wissenschaftler der Leipziger Klinik zweifelsfrei eine Kreuzallergie nachweisen, die zu ausgeprägten allergischen Reaktionen bis hin
Pneumokokken-Erkrankungen haben einen festen Platz auf der Weltgesundheits-Agenda Über 600 Wissenschaftler nehmen an der 5. ISPPD Konferenz teil Über 600 der weltweit auf diesem Gebiet führenden Wissenschaftler treffen sich zum ISPPD-5-Symposium (5th International Symposium for Pneumococci and Pneumococcal Disease) in Alice Springs, Australien, um zu weltweiten Aktionen zur Bekämpfung der Pneumokokken-Pneumonie und für einen schnellen Zugang zu neuen, lebensrettenden P
Symposium an der Universität Leipzig zum Jubiläum von Alzheimers Fallbeschreibung
Im Herbst 2006 jährt sich zum 100. Mal die Erstbeschreibung der Alzheimer Krankheit. Aus diesem Anlass haben die Wissenschaftler der Gedächtnissprechstunde und der Demenz-Forschungsgruppe an der Klinik für Psychiatrie der Universität Leipzig für den 12. April zu einem Symposium unter dem Titel “Diagnose und Therapie der Alzheimer Krankheit” eingeladen. Zu den Gästen zählten unter anderem Forscher
BfR holt bei Experten aktuelle Informationen zu Nanopartikeln in verbraucherrelevanten Einsatzbereichen ein
Der Einsatz von Nanopartikeln ist gar nicht so neu wie es durch einige spektakuläre Produkte auf dem Markt den Anschein haben mag. Bei den verbrauchernahen Produkten hat die Nanotechnologie, wenn auch nicht explizit so bezeichnet, schon vor Jahrzehnten etwa in Lacken oder Medikamenten Einzug gehalten. Auch in kosmetischen Produkten werden längst Nanopartikel aus Titandioxi
Ostern kann kommen: Infografiken des Landesmarketings Mecklenburg-Vorpommern für heimische Verbraucher und Urlauber helfen beim richtigen Umgang mit Geflügel und Eiern Gute Tipps gegen H5N1: Unter dem Motto “Keine Panik vor der Vogelgrippe” hat das Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern jetzt zwei Infografiken veröffentlicht, die Verbrauchern und Urlaubern wichtige Verhaltensregeln an die Hand geben. Ob der Osterspaziergang im Freien oder die Zubereitung von Geflügel zu Hause: Mit
Uran im Trinkwasser galt lange Zeit als unproblematisch. Die Mengen, in denen das Metallion im Wasser vorkommt, sind so gering, dass die Radioaktivität keine Rolle spielt. Allerdings, so weiß man heute, ist die chemische Toxizität des Schwermetalls keineswegs vernachlässigbar. Noch gibt es keinen gesetzlichen Grenzwert, aber die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2004 einen Richtwert von 15 Mikrogramm pro Liter festgesetzt, der nicht überschritten werden sollte. In Teilen Deutschlands werden aber
Bremer Forscher untersuchten erstmals die Wirkung von Kleintieren auf Senioren Tierbesuchsdienste in Einrichtungen der Altenpflege können sich positiv auf das Orientierungsvermögen und die Gedächtnisleistungen von älteren Menschen u.a. von Demenzerkrankten auswirken und das allgemeine Wohlbefinden der Senioren verbessern. Sie wirken sich zudem entlastend auf das Pflegeheimpersonal aus. Das sind einige der Ergebnisse einer bundesweit einmaligen Studie zu “Kleintieren in Altenheimen
Krebs ist längst kein Todesurteil mehr. Durch bessere Therapiemöglichkeiten können immer mehr Menschen geheilt werden. Was sind neue, besonders Erfolg versprechende Therapien – darüber diskutierten Forscher auf dem “Treffpunkt WissensWerte”.
“Leben, was sonst!” – das ist die Antwort einer Krebspatientin auf die Frage eines Journalisten, was sie mit der Krankheit mache. Leben. Krebs ist nicht gleich Tod. Die Heilungschancen sind in den letzten zwei Jahrzehnten enorm gestiegen, s
Forscher kurieren Verletzungen bei Ratten
Sehnenverletzungen mittels einer Stammzell-Therapie heilen: Das könnte in Zukunft medizinisch möglich sein. Bei Ratten mit einer geschädigten Achillessehne ist es Wissenschaftlern jetzt gelungen. Die Forscher verpflanzten Stammzellen in die verletzte Sehne und stimulierten sie mit einem Wachstumsfaktor und einem Signalmolekül namens “Smad8”, was zu einer Regeneration des Sehnen-Gewebes führte. Seine Erkenntnisse beschreibt das deutsch-i
Innovativer Bewegungsmechanismus für Nanotechnologie-Anwendungen
Das Antriebssystem von schleimproduzierenden Bakterien könnte manchen Raketen- oder Nanotechnologie-Forscher neue Hinweise für Antriebe bringen, berichten Forscher der University of Connecticut in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins New Scientist. Die Untersuchung so genannter Myxobakterien versetzte die Wissenschaftler in Staunen. Diese Bakterien, die sowohl Merkmale einzelliger als auch mehrzelliger
Thüringer Forschungspreis für BMBF-gefördertes Verbundprojekt
Mikroorganismen auf der Spur: Drei thüringische Institute haben in einem vom Bundesforschungsministerium geförderten Mikrosystemtechnik-Projekt einen Mikroreaktor entwickelt, der die Suche nach neuen mikrobiellen Wert- und Wirkstoffen ermöglicht. Damit kann jetzt nach bislang unbekannten Organismen gesucht werden, die für die Entwicklung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe genutzt werden können. Der Freistaat Thüringen ze
Welche Erkältungsviren und -bakterien derzeit von “Nase zu Nase” wandern, überwachen die Wissenschaftler des Forschungsnetzwerkes PID-ARI.net. Seit dem 16. Januar 2006 veröffentlichen sie wöchentlich eine Zusammenfassung der Surveillance-Daten.
Krankmacher in Zeiten der Grippe
Hitliste der 14. Kalenderwoche*
Folgende Erkältungs-Erreger sind momentan in Deutschland besonders aktiv:
1. (1.) Respiratory Syncytial Virus
2. (3) Rhinovirus
3. (3.) Influenza-B-Virus