Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Promotionsarbeit am Uniklinikum Jena zur Asthma-Therapie erhält Förderpreis der Pneumologen
Der Förderpreis für die beste klinische Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie geht in diesem Jahr an eine Medizinerin des Universitätsklinikums Jena. Dr. Nicole Bergmann erhielt jetzt den mit 10.000 Euro dotierten Preis auf dem diesjährigen Kongress der Lungenfachgesellschaft in Nürnberg für die im Rahmen ihrer Promotion erstellte Studie zur Therapie schweren Asthmas durch In
Das Robert Koch-Institut hat seine Informationen zur saisonalen Grippe, zur Vogelgrippe und zur Pandemieplanung gebündelt und nach Zielgruppen geordnet. Die bei der Langen Nacht der Wissenschaften erstmals öffentlich vorgestellte Neustrukturierung ist durch die zunehmende Zahl von Informationsangeboten und Links notwendig geworden und ist auch Teil der Vorsorgemaßnahmen für eine weltweite Grippewelle. “Die Erfahrungen beim SARS-Ausbruch 2003 haben gezeigt, dass rasche und verlässliche Inf
Zur Senkung der beruflich bedingten Röntgenbelastung der Chirurgen im HELIOS Konzerns hat die HELIOS Fachgruppe Wirbelsäule unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jürgen Kiwit, dem Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik des HELIOS Klinkums Berlin-Buch, jetzt eine “Handlungsempfehlung zum intraoperativen Strahlenschutz in der Wirbelsäulenchirurgie” verabschiedet. In diese Empfehlungen sind auch die Ergebnisse einer Forschungsarbeit eingeflossen, die in der Neurochirurgischen Klinik des HELIOS Kliniku
Spitzenforscher beraten in Rostock Entwicklung von Biomaterial
Früher stellte sich die Frage, ob ein Implantat vom Körper angenommen wird oder nicht. Heute entwickeln Forscher Prothesen, die den Körper anregen, nachzuproduzieren, was bei einer Operation oder durch Verschleiß verloren ging. Dafür ist interdisziplinäre Forschung notwendig: Die Tagung “Interface Biology of Implants”, die vom 17. Bis zum 19. Mai 2006 in Rostock stattfindet, versammelt 200 renommierte, internationale Fo
Ernährungswissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg forschen gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut Cholesterin erfüllt im menschlichen Körper wichtige Aufgaben. Steigt der Anteil dieses Nahrungsfettes im Blut jedoch über das normale Niveau hinaus, kommt es häufig zu Arterienverkalkungen und in Folge dessen zu Gefäßverschlüssen, die im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt oder zum Schlaganfall führen. Vermeiden lässt sich ein zu hoher Cholesterinspiegel schon häufig
Antibiotika lassen sich aus der menschlichen Haut gewinnen, Druckmaschinen können mit weniger Lösemitteln gereinigt und Autoteile nur mit einer hauchdünnen Lackschicht effektiv gegen Rost geschützt werden. Das beweisen Projekte, die die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) auf der Achema 2006 vom 15. bis 19. Mai vorstellt. Die diesjährige Fachmesse untermauert, dass produkt- und produktionsintegrierter Umweltschutz gefragt sind. Rund 4.000 Aussteller aus Chemie, Umweltschutz und Biotechnologie
Scheinfüßchen sind das Mittel der Wahl zur Fortbewegung und Nahrungsaufnahme bei einigen Amöben, anderen Einzellern sowie bestimmten Immunzellen. Als eine Variante dieser Pseudopodien sind auch die fadenförmigen Filopodien Ausstülpungen der Zellen. Sie enthalten gebündelte Filamente aus Aktin, einer der wichtigsten Komponenten des Zytoskeletts. Diese außerordentlich flexible und sich ständig verändernde Struktur übernimmt in Zellen – auch denen des Menschen – Transportprozesse und verleiht ihnen
Britische Wissenschaftler identifizieren Schlüsselelemente
Wissenschaftler haben neue Details über die Verwandlung von menschlichen Zellen in Fabriken für Viren wie HIV entdeckt. Es ist bekannt, dass Viren die genetische Maschinerie für ihre eigenen Zwecken einsetzbar machen können. Wissenschafter der University of Oxford und der University of Cambridge haben diesen Prozess während er stattfand beobachtet und haben die entscheidende Rolle von Schlüsselelementen identifiziert. Die
Am Institut für Klinische Chemie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben Dr. Andrea Horst und Prof. Dr. Christoph Wagener in Zusammenarbeit mit Dr. Wulf D. Ito (Kardiologie, Universitätsklinikum Lübeck) die Wirkung eines Eiweißmoleküls auf die Blutgefäßbildung in verschiedenen Mausmodellen untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in der Juniausgabe der renommierten Fachzeitschrift “Journal of Clinical Investigation” publiziert.
Die Wissenschaftler untersuchten
Tübinger Sportmedizin stellt hochsensitives Nachweisverfahren für transgene DNA vor
Spezialisten befürchten seit einiger Zeit die Anwendung genetischer Manipulationen im Spitzensport. Beim so genannten Gendoping wird DNA von leistungsrelevanten Genen in die Körperzellen der Sportler eingeschleust. Diese transgene DNA sorgt dann vor Ort für eine erhöhte Produktion körpereigener leistungssteigernder Stoffe. Möglich wird dies beispielsweise durch die Verwendung geeigneter Vire
Auf einer Frühjahrsexkursion der Biologie-Studenten unter Leitung von PD Dr. Wolf-Rüdiger Große der halleschen Universität (am 29. April und am 1. Mai 2006) konnten die Urzeitkrebse unweit des Burgholzes bei Ammendorf wiedergefunden werden.
Dabei handelt es sich um den Schuppenschwanz (Lepidurus apus) und den Feenkrebs (Eubranchipus grubei). Sensationell an ihnen ist neben ihrer Seltenheit ihr Alter. Beide Arten gibt es seit etwa 200 Mio. Jahren auf der Erde und sie gelten dam
Seinen Nieren zu Liebe sollte jeder seine Blutdruckwerte im Auge behalten und bei erhöhten Werten einen Arzt konsultieren
Hoher Blutdruck tut nicht weh – und deshalb bemerken viele Menschen gar nicht, dass sie an dieser Erkrankungen leiden und ein erhöhtes Risiko für schwere Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen haben.
Mit dem Welthypertonietag soll auf diese Gefahr hingewiesen und das dramatisch unterschätzte Leiden des Bluthochdrucks in d
Infektion mit krebserregenden HPV-Typen 16 und 18 kann zuverlässig und dauerhaft verhindert werden Der GlaxoSmithKline-Kandidatimpfstoff zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs zeigt auch in einer Langzeit-Untersuchung über 4,5 Jahre einen zuverlässigen Schutz vor einer Infektion mit onkogenen HPV-Typen 16 und 18. Erstmals wurden jetzt die Ergebnisse einer großen randomisierten Langzeitstudie der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. “Bei keiner der geimpften Frauen kam es zu präkanz
Innovationen künftig auch in Arztpraxis anwendbar
Seit der ersten öffentlichen Röntgenaufnahme von Conrad Röntgen im Jahre 1895 sind die bildgebenden Verfahren, die detaillierte Einblicke in Organismen ermöglichen, nicht mehr aus der Medizin wegzudenken. Sie erlauben immer präzisere Diagnosen und können dazu beitragen, den Mechanismus gewisser Krankheiten wie Alzheimer oder Osteoporose besser zu verstehen. Zudem erleichtern sie das Verständnis von Materialeigenschaften in der Tech
Universitätsklinikum Mainz behandelt als erstes deutsches Klinikum Patienten mit einer angeborenen Muskelerkrankung mit neu zugelassenem Medikament
Muskel-, Atem- und Herzschwäche, bei Erwachsenen auch ein unsicherer, schwankender Gang sowie Wirbelsäulenprobleme – für Patienten mit Morbus Pompe gab es bisher nur die Möglichkeit den Verlauf der Krankheit zu lindern. Die Kinderklinik und Kinderpoliklinik des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz behandelt nun als e
Gemeinsame Fallstudie Jenaer Neurologen und Kardiologen mit Posterpreis ausgezeichnet
Epileptische Anfälle können ganz verschiedene Ursachen haben. Neben Hirnverletzungen, Hirntumoren, Schlaganfällen, Blutungen oder Stoffwechselstörungen können dies auch angeborene Gehirnveränderungen, Sauerstoffmangel oder Geburtsschäden sein. Oft können bei Krampfleiden aber gar keine Ursachen festgestellt werden.
In interdisziplinärer Zusammenarbeit haben Neurologen und Kardiolog