Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Internationale Kooperation von Proteomforschern erfasst erstmals den gesamten aktiven Proteinbestand in Zellen
Seit ungefähr vier Jahren ist das menschliche Genom entschlüsselt – jetzt konzentrieren sich die Wissenschaftler auf die Funktion der einzelnen Gene und damit auf ihre Produkte, die Proteine. Ein bedeutender Schritt zum Verständnis der Proteine ist jetzt Wissenschaftlern aus dem Max-Planck-Institut für Biochemie gelungen: In Zusammenarbeit mit Forschern aus Dänemark
Wie hemmende Signalübertragung zwischen Nervenzellen die Entwicklung steuert
Ein digitales System benötigt für die Verarbeitung und Speicherung von Informationen lediglich die Signale für zwei Zustände, “Ein” und “Aus”. Die Funktionsweise unseres Gehirns entspricht in vieler Hinsicht zwar nicht der eines Computers, aber es enthält zwei Haupttypen von Nervenzellen, deren Signale ebenfalls “Ein” oder “Aus” bedeuten und deshalb von der Empfängerzelle entweder weitergeleitet werde
Das Team um Nicolas Franceschini führt Forschungen an Fliegen durch, um die Augentätigkeit zu analysieren und diese in neuromimetischen Robotern zu reproduzieren, um ihnen somit die Fähigkeit des sicheren Fliegens zu verleihen.
Die Panoramaaugen der Fliege ermöglichen eine gesamtheitliche Erfassung der Umwelt. Des Weiteren befinden sich in ihrem Kopf ungefähr 1 Million Neuronen, die mit elektrischen Signalen aus den 48.000 Lichtempfängerzellen der Netzhaut versorgt werden. Das neuro
Am 16. Mai hat der G-BA eine Vereinbarung über Maßnahmen zur Qualitätssicherung für die stationäre Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit hämatologisch-onkologischen Erkrankungen beschlossen. Dadurch soll auch in Zukunft die hochwertige medizinische Versorgung in der pädiatrischen Onkologie sichergestellt werden.
Die neue Regelung, die am 1. Januar 2007 in Kraft tritt, wird die Qualitätssicherung bei der Behandlung von Tumorerkrankungen im Kindes- und Jugendalter nicht nur wei
Die Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung e.V. (DCCV) hat am 4. Mai 2006 auf der 21. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung in Bremen erstmals das DCCV-Forschungsstipendium “Patientenorientierte Forschung bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED)” verliehen. Diese mit 25.000,- Euro dotierte Förderung erhielt die Umweltepidemiologin Privatdozentin Dr. Katja Radon vom Klinikum der Universität München für ihr Forschungsvorhaben über Zu
Die Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung e.V. (DCCV) hat am 6. Mai 2006 auf ihrer Jahrestagung in Aschaffenburg den von der Falk Foundation e.V. (Freiburg) gestifteten Ludwig-Demling-Forschungspreis an zwei junge Mediziner aus München und Stuttgart vergeben. In beiden jeweils mit 12.500,- Euro geförderten Vorhaben steht die Rolle von Darmbakterien bei der Entstehung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) im Mittelpunkt des Forschungsinteresses.
Bestandteile
In Afrika ist Malaria Todesursache Nummer Eins
Im Rahmen des EU-finanzierten Projektes African Monsoon Multidisciplinary Analysis (AMMA) reisen Wissenschaftler der Universitäten Leeds und Liverpool und des Centre for Ecology and Hydrology http://www.ceh.ac.uk demnächst nach Niger, um zu untersuchen, wie die saisonabhängigen Klimaänderungen in Westafrika die Verbreitung von Malaria beeinflussen. Anhand von an Ort und Stelle gesammelten Daten sowie von aus globalen Mode
Handel für Privatanleger von 9 bis 20 Uhr in 2.500 aktiv verwalteten Fonds / Fonds-Spezialisten bieten am Frankfurter Parkett beste Preise in Echtzeit ohne Ausgabeaufschlag / Fonds-Preise in Echtzeit auf der Website der Deutschen Börse Am Freitag startet an der Börse Frankfurt der Handel in aktiv verwalteten Fonds, so genannten Publikumsfonds: Insgesamt rund 2.500 Fonds sind börsentäglich von 9.00 bis 20.00 Uhr in Echtzeit und ohne Ausgabeaufschlag handelbar. Die Börse hat zwei so
Masern sind eine hoch ansteckende, nicht harmlose Kinderkrankheit. Die aktuelle Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt, dass noch immer Menschen an dieser Krankheit sterben, im Jahr 2004 waren es weltweit 454.000. In Deutschland gibt es heute in etwa ein bis vier Masernerkrankungen mit tödlichem Ausgang.
Die WHO hat es sich 1984 zum Ziel gesetzt, neben Kinderlähmung und Diphtherie auch die Masern bis zum Jahr 2010 vollständig auszurotten. Demnach müssten 95 Prozent aller K
Professor Thomas Holstein von der Heidelberger Ruprecht-Karls-Universität gelang es erstmals, die Geschwindigkeit zu ermitteln, mit der Quallen ihre Nesselfäden abschießen – Mini-Kollagene in den Nesselzellen halten extremem Druck stand Quallen – für Badende sind sie nicht nur unangenehm, sondern stellen manchmal durchaus eine Gefahr dar. Für Wissenschaftler dagegen sind sie spannende Forschungsobjekte und das nicht nur wegen ihrer Gifte, die teilweise, wie im Fall der Würfelqualle,
Im Jahr seines 800. Jubiläums ist Dresden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als “Stadt der Wissenschaft 2006” ausgezeichnet worden. Als vielfältigste Wissen-schaftslandschaft im Osten Deutschlands verfügt Dresden über eine Infrastruktur von zehn Hochschulen, drei Max-Planck-, fünf Leibniz- und elf Fraunhofer-Instituten. Hinzu kommen zahlreiche Transfereinrichtungen, Netzwerke, Kompetenzzentren sowie forschende Unter-nehmen. Mit der Reihe “Aktuelles aus der Forschung” möchte das Projek
By experimenting with mathematical models, HepatoSys – Network Systems Biology – identifies cyclical behaviour in JAK-STAT signal transduction
The virtual liver cell
Prof. Jens Reich, Biomathematician and member of the German National Ethics Council, is one of the scientists within the Systems Biology competence network HepatoSys* who is on the scent of a major mystery of life. His main concern is the question how biological systems with a vast number of subprocesses can funct
Zähne und Knochen bestehen aus Calciumphosphat, deshalb ist dieses Material auch besonders gut für die Beschichtung medizinischer Implantate geeignet, etwa bei Hüftprothesen oder als Zahnersatz. “Der Knochen wächst in der Regel gut auf, denn dem Körper ist dieses Material bereits bekannt.”, bestätigt Prof. Matthias Epple, Professor für Anorganische Chemie an der Universität Duisburg-Essen.
Er ist Mitglied einer interdisziplinären Forschergruppe, der jetzt ein entscheidender Schritt gelung
IQWiG legt Nutzenbewertung für Kombinations- und Monotherapien bei Asthma bronchiale vor.
In Deutschland ist aus der Klasse der Leukotrien-Rezeptor-Antagonisten derzeit nur eine Substanz zugelassen: Montelukast. In Verbindung mit oral verabreichten Kortikosteroiden ist nach aktueller Studienlage ein Nutzen in der Therapie von leichtem bis mittelschweren Asthma bei Jugendlichen und Erwachsenen belegt. Im Vergleich zu anderen Therapievarianten lässt sich indes für Montelukast
30 Jahre jünger: Mit 80 fühlen wie mit 50
ANNALS OF NEUROLOGY: “Brain-Training” für Senioren
RUB-Neurowissenschaftler verbessern den Tastsinn
Auf der Suche nach Möglichkeiten, Alterungsprozesse zu beeinflussen und damit positiv zu verändern sind die beiden Bochumer Forschergruppen von Associate Prof. Dr. Hubert Dinse (Institut für Neuroinformatik) und Prof. Dr. Martin Tegenthoff (Neurologische Universitätsklinik Bergmannsheil) einen großen Schritt weitergekommen: Mit der Kom
Medikament beeinflusst nur einen Schritt der Neurogenese
Ein neues Mausmodell des Cold Spring Harbor Laboratory kann erklären helfen, was genau im Gehirn als Reaktion auf Antidepressiva wie Prozac passiert. Dieser Forschungsansatz könnte ein großes Potenzial für das Verstehen und die Überprüfung neue Behandlungsformen für Depressionen haben. Zusätzlich könnte die Palette der bestehenden Behandlungsansätze mehr gemeinsam haben als bisher angenommen. Prozac (Fluoxetin) wirkt durch d