Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Neuroimaging ersetzt psychologische Tests nicht
Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung hat für das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung beim Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierat erstmals Chancen und Risiken von Diagnoseverfahren wie Computertomografie oder Magnetenzephalografie bei Gehirnuntersuchungen analysiert und bewertet. Hirnbilder bieten ein großes Potenzial bei der Diagnose von Krankheiten und Erforschung grundlegender Vorgänge im
Technikumsversuch der Schmack Biogas AG angelaufen
Durch den erfolgreichen Laborversuch bestätigt, will die Schmack Biogas AG die Biogasreinigung durch Mikroalgen effektiver machen. In drei Photobioreaktoren testet sie jetzt, unter welchen Bedingungen die Algen am besten wachsen und das meiste CO2 aus dem Biogas binden. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V. unterstützt das Vorhaben finanziell.
Je höher sein Methangehalt und je reiner das Biogas, desto bess
Dr. rer. nat. Helmut Mucha
Hohensteiner Institute, Bönnigheim
Antimikrobielle Materialien sind mittlerweile in vielen hygienerelevanten Lebensbereichen im Einsatz: Spezialbeschichtungen in Kühlschränken, keimreduzierende OP-Textilien oder antimikrobielle Oberflächen in Lebensmittelbetrieben sind nur einige Beispiele. Der Begriff antimikrobielle Wirksamkeit umfasst dabei alle Wirkprinzipien, mit denen das Wachstum von Keimen gehemmt, einer mikrobiellen Besiedelung entgegen ge
Biologische Bundesanstalt in Berlin-Dahlem vermittelt zur Wissensnacht am 13. Mai Wissenswertes über Pflanzenschutz mitten in der Großstadt
Wenn die Kastanienminiermotte das Straßengrün attackiert, Schnecken in den Garten einfallen, Unkraut Radwege erobert, Pilze das mühsam hochgepäppelte Gemüse zum Welken bringt und sich Dörrobstmotten in der Müslipackung heimisch einrichten, dann ist die Expertise der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) gefragt. Di
Lange Nacht der Wissenschaften 2006 am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik
Nur etwa 3 mm ist die kleine Fliege groß, doch wenn sie einen Obstkorb erobert hat, läßt sie sich kaum übersehen. Die Fruchtfliege stellt wenig Ansprüche an ihre Umgebung und vermehrt sich sehr schnell – was dazu beigetragen hat, dass sie in den letzten Jahren zu einem der “Lieblingstiere” der Genomforscher geworden ist. Wie die Fliege ihnen bei ihrer Arbeit hilft und welche Bedeutung sie für die modern
cFLIP stoppt den Zelltod, sein Spaltprodukt regt zusätzlich das Wachstum an
Zu den wichtigsten Gegenspielern des programmierten Zelltods Apoptose gehören die Proteine der cFLIP-Familie. cFLIPs werden in vielen Tumoren vermehrt gebildet. Sie verhindern, dass eine Chemo- oder Strahlentherapie in Krebszellen Apoptose auslöst und so den bösartigen Tumor eliminiert.
Bereits bekannt war, dass cFLIPs den programmierten Zelltod abwenden, indem sie das Enzym Procaspase 8 hemmen, e
Am kommendem Freitag abend ist es wahrscheinlich soweit : Dann öffnet die Titanenwurz im Botanischen Garten der Universität Bonn am Poppelsdorfer Schloss voraussichtlich den größten ihrer Blütenstände. Eventuell zeigt sich die “Stinkwurz” dabei sogar gleich mehrmals in voller Pracht: Insgesamt drei Knospen sind der knapp 120 Kilogramm schweren Knolle entsprungen. Sie werden sich entweder knapp hintereinander oder sogar zeitgleich öffnen – eine botanische Weltsensation, die bislang weder in Kultur noc
Bildgebende Verfahren in der Hirnforschung erobern immer neue Anwendungsbereiche. Doch häufig wird ihre Aussagekraft überschätzt, sagt das Fraunhofer ISI.
Moderne Diagnoseverfahren wie Computertomografie oder Magnetenzephalografie gewähren faszinierende Einblicke ins Gehirn – sie zeigen in bunten Bildern, wie wir sprechen, denken, fühlen und handeln. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung hat für das Zentrum für Technikfolgen-Abschätzung beim Schweizerische
Der Körper ist jener “Ort”, an dem der Mensch die Ausbeutung seiner Person, aber auch der Umwelt am unmittelbarsten zu spüren bekommt. Gleichzeitig ist der eigene Leib ein einzigartiges “Medium” zur Selbsterfahrung. In der Begegnung mit der Natur und den Mitmenschen kann sich jedes Individuum im wörtlichen Sinne erfassen und begreifen. Univ.-Prof. Dr. Ingo Peyker vom Institut für Sportwissenschaft der Uni Graz hat über ein Jahrzehnt zu diesem Thema geforscht. Seine Erkenntnisse sind kürzlich
Ein Spezialistenteam der Uniklinik Regensburg entwickelte eine tragbare Mini-Herz-Lungen-Maschine (Mini-HLM) und setzte diese erstmalig im Rettungshubschrauber ein. Bisher nicht transportfähige Patienten können mit diesem künstlichen Kreislauf nun sicher und schnell zur weiteren Behandlung transportiert werden.
Herkömmliche Herz-Lungen-Maschinen (HLM) sind bis zu 1,5 Meter lang, bis zu 200 kg schwer und deshalb für den mobilen Einsatz ungeeignet. Sie sind jedoch lebensrettend bei der V
Chemiker dirigieren ein Siliziumoxid gezielt in eine hierarchische Struktur – ein Mechanismus, den bislang nur die Natur beherrschte
Ob die Chemie stimmt, ist oft eine Sache des Zufalls. Chemiker vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr haben das in ihren Reaktionsgefäßen jetzt geändert. Sie haben Silica- oder Kieselsäure-Teilchen aus einer Lösung so gezielt auf einem Träger wachsen lassen, dass diese ein regelmäßiges Muster winziger Kegel bildeten. Die
Bakterien nutzen Nahrung nicht optimal
Manche Bakterien gehen sehr ineffizient mit ihrem Brennstoff um. So wurde bislang noch kein Mikroorganismus entdeckt, der Ammoniak direkt in Nitrat umwandeln kann: Die Arbeit wird augenscheinlich immer unter mehreren Bakteriengruppen verteilt. Obwohl diese Tatsache schon seit 1890 bekannt ist, wurde dafür erst jetzt eine Erklärung gefunden. Biologen der Universitäten Bonn und Barcelona haben herausgefunden, dass Bakterien schneller wachsen
TOPICS:
Targeted nano delivery systems for drugs and genes
Minimally invasive diagnostic methods
Nano Bio Structural Modeling
Regenerative Nanomedicine
Nanobiological assemblies
In vivo medical imaging
Bio-detection
Nanopatterning
Nanotoxicology
Standardization
Regulatory
Investment in NanoBio emerging companies
other related topics
Speaking Opportunity at the Nanobio2006
If you are interested in a speaking oppor
Die Welt wird besser dank Nanotechnologie. Das verspricht zumindest das Marketing der Nanotechbranche. Hingegen sind mögliche Risiken der winzigen Teilchen für Mensch und Umwelt erst wenig erforscht. Dem wollen Empa-ForscherInnen abhelfen; innerhalb des Projekts “NanoRisk” hat ein Empa-Team Zelltests entwickelt, welche die Toxizität – die “Giftigkeit” – schnell und einfach abschätzen sollen. Erste Ergebnisse zeigen: Nanopartikel ist nicht gleich Nanopartikel.
MaterialwissenschaftlerInnen b
Patienten, die ein künstliches Gelenk benötigen, können bald beschwerdefreier leben, da ein neuer, von spanischen Forschern entworfener Verbundstoff die Funktionsdauer solcher Implantate deutlich verlängern kann.
Die Kombination verschiedener Bestandteile ergibt oft einen Verbundstoff mit guten physikalischen und chemischen Eigenschaften, wobei die Vorzüge jedes einzelnen Materialbestandteils genutzt werden. Spanische Werkstoffwissenschaftler kombinierten Zirkonoxid mit Alum
Erste Tests mit Valproinsäure durchgeführt
Gentherapie-Experten vom Institut für Humangenetik der Universität zu Köln haben ein Verfahren entwickelt, dass Zellen dazu bringt, sich selbst zu reparieren. Statt ein fehlerhaftes Gen zu ersetzen, setzt der neue Ansatz auf die eigenen Korrekturmechanismen der Zelle. Die Wissenschaftler wiesen nach, dass Valproinsäure das Verhalten der Gene bei Patienten mit einer schweren genetischen Erkrankung beeinflussen kann. Details der Fors