Medizin Gesundheit

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Herzinsuffizienz: Welche Rolle das Immunsystem spielt

Bei Patienten mit einer chronischen Herzmuskelschwäche, der Herzinsuffizienz, liegen bestimmte Entzündungsproteine in erhöhter Konzentration vor. Wie es dazu kommt, ist bislang unbekannt. Mediziner von der Uni Würzburg suchen eine Erklärung.

Auffällig: All die vermehrt auftretenden Proteine sind Bestandteil der so genannten Angeborenen Immunität. Dieses Abwehrsystem ist lebenswichtig, weil es den Organismus während der ersten Stunden und Tage einer Infektion schützt – nämlich so lange, bis

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Bessere Diagnostizierung der Harninkontinenz

Vier Mio. deutsche Frauen leiden unter Blasenschwächekrankheit

Mediziner der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe haben die Ultraschall-Diagnostik (Sonographie) zu einer wirksamen Methode für die Diagnostik der Harninkontinenz ausgearbeitet. Harninkontinenz ist in Deutschland ein verbreitetes Phänomen, rund vier Mio. Frauen leiden unter dem ungewollten Wasserlassen. Derzeit wird nur jede zweite Frau ärztlich behandelt und bis vor kurzen waren die Möglichkeiten ei

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Härtet Dreck wirklich ab? Die Hygienethese gerät ins Wanken

“Dreck härtet ab!” Ist diese Behauptung noch zeitgemäß? Dänische Wissenschaftler gingen der Frage in einer Studie mit mehr als 24.000 Kindern nach, die jetzt im British Medical Journal veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse der Untersuchung von Dr. Christine Stabell Benn und Mitarbeitern sind eindeutig und gleichzeitig widersprüchlich: Auf der einen Seite ist der Kontakt mit Bakterien oder Bestandteilen von Bakterien nicht unbedingt schädlich. Auf der anderen Seite sollten Infektionen

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Gehirngewebe-Banken im BrainNet Europe II – Neue Standards für Forschung und Diagnose

Alzheimersche und Parkinsonsche Erkrankung, Schizophrenie, Depression: die Liste schwerer neurologischer sowie psychischer Leiden ließe sich lange fortsetzen. Ein Exzellenznetzwerk, das die EU-Kommission im Zuge des 6. Rahmenprogrammes fördert, wird jetzt die Forschung an Gehirnmaterial europaweit koordinieren. Zehn Gehirngewebe-Banken sind bereits vernetzt, jetzt sollen neue Einrichtungen aufgenommen werden. Professor Hans Kretzschmar vom Zentrum für Neuropathologie und Prionforschung der Ludwig-Ma

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Innovative Pharma-Produkte in der Pipeline

Ein Raf-Kinase-Inhibitor für die Therapie verschiedener Krebsarten sowie ein Faktor-Xa-Inhibitor zur Behandlung von Thrombosen gehören zu den großen Hoffnungsträgern in der Forschungspipeline der Bayer AG.

Im April 2004 erhielt der Raf-Kinase-Inhibitor mit der vorläufigen Bezeichnung “Bay 43-9006” von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA den “Fast-Track-Status” verliehen. Dieser Status ermöglicht es, Studienergebnisse fortlaufend einzureichen und auf diese Weise die Zulassung pot

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Schärfer Sehen durch Behandlung mit dem Laser

Universitäts-Augenklinik Heidelberg bietet maßgeschneiderte Behandlung der Fehlsichtigkeit an / Neue Homepage und Informationsabend am 13. Juli 2004

Brille oder Kontaktlinse? Für kurz- oder weitsichtige Menschen, die ihrer Sehhilfen überdrüssig sind, gibt es alternativ z.B. die sogenannte “refraktive” Hornhautchirurgie. Millimeter-genaue Eingriffe an der Hornhaut korrigieren die Brechkraft (Refraktion) des Auges. Der Einsatz von Kunststofflinsen ist eine weitere Behandlungsoption fü

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Neues Spitzengerät für die Hirnforschung

Forschungszentrum Jülich nimmt 4-Tesla-Magnetresonanz-Tomographen in Betrieb Für den neuen 4-Tesla-Magnetresonanz-Tomographen (MRT) des Forschungszentrums Jülich wird es ernst: Heute wurde das 3,5 Millionen-Euro-Gerät offiziell eingeweiht. Mit einer magnetischen Feldstärke von 4 Tesla ist es zur Zeit das zweitstärkste seiner Art in Europa. Nach nur einjähriger Vorbereitung waren die ersten Testergebnisse so Erfolg versprechend, dass die Jülicher Neurowissenschaftler und Physiker jetzt

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US-Forscher will Menopause ausschalten

Gen reguliert Aktivität der Stammzellen

Jonathan Tilly von der Harvard Medical School in Boston hat erstmals Zellen, die fähig sind neue Eier zu produzieren, von den Eierstöcken von Mäusen isolieren können. Diese Neuigkeit untermauert die frühere Theorie, dass die Eierstöcke von Säugetieren das ganze Leben lang Eier produzieren können, und widerlegt das Dogma, dass Frauen mit einer begrenzten Zufuhr geboren werden. Tilly hat seine Erkenntnisse im Rahmen der Konferenz der Europäisch

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Überlebenschancen beim Herzinfarkt immer noch gering!

Deutsche Herzstiftung weist auf weiterhin hohen Forschungsbedarf hin und unterstützt Augsburger Wissenschaftler mit 100.000 Euro

Ein Herzinfarkt bedeutet akute Lebensgefahr. Trotz moderner Behandlungstechniken kommt für etwa die Hälfte aller Betroffenen immer noch jede Hilfe zu spät. Mit insgesamt 100.000 Euro unterstützt die Deutsche Herzstiftung deshalb in den nächsten zwei Jahren am Augsburger Klinikum ein Forschungsprojekt, das dazu beitragen soll, die Überlebenschancen beim

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Erfolgreiche Knopfloch-Operation in Graz

Milz konnte erhalten werden

Der Chirurg Selman Uranüs von der Medizinischen Universität Graz hat bei drei Patienten einen Tumor der Bauspeicheldürse mittels einer laparoskopischen Operation entfernt. Dieser Eingriff ist zum ersten Mal in Zentraleuropa durchgeführt worden. Bei der Operation in der so genannten Knopflochtechnik sind keine anderen Organe in Mitleidenschaft gezogen worden. Die neue Technik wurde von der Medizinischen Universität Graz gemeinsam mit dem Forschungszentrum Ka

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Hautkrebs: Cremen statt schneiden

Neue Therapieoptionen bei Hautkrebs

Die Neuerkrankungsrate bei Hauttumoren steigt jährlich um zwei bis acht Prozent. Jedes Jahr erkranken alleine in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an Hautkrebs, etwa 2.000 sterben daran. Am häufigsten ist der helle Hautkrebs, vor allem das Basalzellkarzinom, das etwa 10 mal so häufig wie der allerdings wesentlich bösartigere schwarze Hautkrebs (Melanom) auftritt. Aber nicht nur Hautkrebs ist auf dem Vormarsch, auch die Behandlungsmöglichkeit

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Herzinfarkt endet zu 50 Prozent tödlich

Forschungsprojekt zur Verbesserung der Überlebenschancen

Ein Herzinfarkt endet für die Hälfte der Betroffenen trotz modernster Behandlungstechniken tödlich. Die Deutsche Herstiftung hat 100.000 Euro aufgebracht, mit denen in den nächsten zwei Jahren ein Forschungsprojekt am Augsburger Klinikum unterstützt werden soll, das dazu beitragen soll, die Überlebenschancen beim Herzinfarkt zu erhöhen.

Bei einem Herzinfarkt können wenige Minuten über Leben und Tod entscheiden. Je spät

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Molekularen Mechanismus der Regeneration nach Herzinfarkt entdeckt

Nach einem Herzinfarkt ist die Pumpfunktion des Herzens eingeschränkt. Gelingt es, die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung des Herzens wiederherzustellen, dauert es rund drei Monate, bis sich das Herz eines Infarktpatienten erholt und den durch die Durchblutungsstörung aufgetretenen Verlust an Herzkraft partiell wieder ausgeglichen hat. Bei diesem natürlichen Heilungsprozess vergrößern sich die verbliebenen Herzzellen (Hypertrophie). Kurzfristig verbessert dieser Effekt die Herzkraft. La

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Internet ist wichtigstes Informationsmedium zum Thema Gesundheit

Aufklärung, Beratung und Tipps für die Selbstmedikation gefragt

Die eigene Gesundheit steht derzeit ganz oben auf der persönlichen Interessensskala, das Internet ist zur bevorzugten und wichtigsten Informationsquelle rund um das körperliche Wohlergehen geworden, und Aufklärung, Beratung und Tipps sind die Kerninhalte, die von Online-Portalen zu diesem Thema erwartet werden. Das sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie, die auf dem Internetportal WEB.DE (http://web.de) d

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Immunbremse gegen Abstoßung des fremden Herzens

Neuer Therapieansatz gegen chronische Abstoßung? / “International Society for Heart and Lung Transplantation” fördert Forschungsarbeit in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg

Jede Organtransplantation löst im Körper des Empfängers Abwehrreaktionen gegen das fremde Gewebe aus. Das fremde Organ kann direkt nach der Operation abgestoßen werden oder einer schleichenden Entzündung ausgesetzt sein, beim transplantierten Herzen der so genannten Transplantatvaskulopathie TAV. Wis

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Gendefekt und Passivrauchen erhöhen Asthmarisiko

Gefährdung erhöht sich um das Fünffache

Wissenschaftler des Dr. von Haunerschen Kinderspitals der Universität München haben einen Gendefekt nachgewiesen, der das Asthmarisiko bei Kindern erhöht, die passivem Rauchen ausgesetzt sind. Das Team um Michael Kabesch analysierte die Daten von 3.000 Schulkindern. Jene mit rauchenden Eltern und Defekten bei einem Gen, das für die Entgiftung des Körpers von Rauch verantwortlich ist, waren gefährdeter an Asthma zu erkranken. Die Ergebnisse der

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